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Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 06/19 Archiv

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Zielsetzung dieser Arbeit war es herauszufinden, ob sich histologisch oder immunhistologisch Veränderungen an Muskelbiopsien bei Patienten mit Fibromyalgie nachweisen lassen. Es zeigten sich zwar diskrete morphologische Veränderungen, die sich aber nur mittels einer Computer-Quantifizierung nachweisen lassen. Für den klinischen Alltag mit der Notwendigkeit einer mikroskopischen "Blickdiagnose" ist dieses Ergebnis nicht relevant, aber im Hinblick auf die Pathogenese der Fibromyalgie und die klinische Forschung ist das Computer-Programm zur Quantifizierung des Kollagens sinnvoll zu verwenden. Auf eine Muskelbiopsie rein zur Diagnose der Fibromyalgie kann verzichtet werden. Bezüglich der Vermehrung von Kollagen sollten im Bereich der Muskulatur speziell im Hinblick auf die Schmerzrezeptoren oder die Muskel-Nervenübergänge weitere Untersuchungen folgen.
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ZUSAMMENFASSUNG Das Kaposi Sarkom assozierte Herpesvirus (KSHV) oder humanes Herpesvirus 8 (HHV-8) ist das zuletzt entdeckte humane Herpesvirus. Es gilt als das infektiöse Agens des Kaposi Sarkoms (KS), des Primary Effusion Lymphoms (PEL) und der Multicentric Castleman’s Disease (MCD). Ähnlich wie andere Spezies der Familie der Herpesviren kodiert es für die vergleichsweise hohe Zahl von mindestens 89 viralen Proteinen. Die meisten von ihnen wurden bisher nicht näher funktionell charakterisiert. Um nähere Informationen über die Funktion dieser Proteine zu erhalten, wurde im Rahmen dieser Studie eine genomweite Analyse von viralen Protein-Protein-Interaktionen durchgeführt. Zu diesem Zweck wurden alle KSHV „open reading frames“ kloniert und in einer Yeast two-hybrid (Y2H) Matrix Analyse auf Protein-Protein Interaktionen gescreent. In diesen Screen wurden sowohl komplette Proteine als auch Protein-Fragmente eingefügt, so dass insgesamt mehr als 12.000 virale Protein-Interaktionen getestet und letztlich 125 Protein-Interaktionen identifiziert werden konnten (71 % der bisher bekannten intraviralen Protein-Interaktionen konnten in dieser Studie ebenfalls nachgewiesen werden). Um die Ergebnisse aus dem Y2H-Screen abzusichern und um ein Set von „high-confidence“-Interaktionen zu generieren, wurden alle positiven Y2H-Interaktionen erneut duch Co-Immunoprezipitationen (Co-IP) getestet. Auf diese Weise konnten zirka 50 % der Interaktionen bestätigt werden. Die erweiterte bioinformatische Analyse des viralen Protein-Interaktionsnetzwerkes zeigte deutliche Unterschiede zu zellulären Netzwerken auf. Diese Studie bietet zudem eine Vielzahl neuer biologischer Ansätze an, welche es künftig noch im Detail zu untersuchen gilt. Weiter könnten diese Untersuchungsergebnisse zu einem vertieften Verständnis der viralen Pathogenese und möglicherweise zu neuen Ansatzpunkten für therapeutische Strategien führen.
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Ein Ziel der Arbeit war es herauszufinden, ob hMSC Telomeraseaktivität besitzen, über welche sie als Stammzellen identifiziert werden können. Im Rahmen des Tissue Engineering von Knochen sollte zudem ermittelt werden, wie sich die Telomeraseaktivität und die Telomerlängen der hMSC während ihrer osteogenen Differenzierung verändern.
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Gram-negative Bakterien haben unterschiedliche Sekretionssysteme entwickelt um verschiedene molekulare Komplexe durch die bakterielle Membran in die extrazelluläre Umgebung oder in andere Zellen zu transferieren. Typ IV-Sekretionssysteme werden als Konjugationssysteme für den horizontalen Gentransfer zwischen Bakterien verwendet, sie stellen aber auch einen wichtigen Virulenzfaktor Gram-negativer Bakterien dar. Das von der cag-Pathogenitätsinsel kodierte CagA-Protein aus Helicobacter pylori wird durch den Cag Typ IV-Sekretionsapparat in verschiedene eukaryontische Zellen transloziert und ist mit der Enstehung von gastrointestinalen Ulzera, dem Magenkarzinom und MALT-Lymphom assoziiert. Die Charakterisierung des Translokationsmechanismus könnte als Grundlage zur Entwicklung spezifischer Interventionstherapien dienen. Im Rahmen dieser Arbeit wurde der Sekretionsprozess des CagA-Proteins näher untersucht. Mit Hilfe gezielter Mutationen des cagA-Gens und der Herstellung von Fusionsproteinen konnte gezeigt werden, dass sowohl der C- als auch der N-Terminus für die Translokation notwendig sind, wobei die Termini hierfür nicht frei zugänglich sein müssen. Ein Entfernen der 20 C-terminalen Aminosäuren des CagA-Proteins reichte aus, um eine Sekretion zu verhindern. Durch den Austausch dieser C-terminalen Domäne des CagA-Proteins gegen den entsprechenden Bereich eines anderen Typ IV-sezernierten Proteins mit Ähnlichkeiten in der Primärsequenz (die MobA-Relaxase des Plasmids RSF 1010), konnte die Translokationsfähigkeit wiederhergestellt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass trotz diverser Homologien zwischen verschiedenen Typ IV-Sekretionssystemen auch Unterschiede bestehen, die auf der Anpassung an spezifische Funktionen und Organismen beruhen. Gemeinsamkeiten und individuelle Anforderungen dieser Sekretionssysteme gilt es in Zukunft weiter zu differenzieren.
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Die In-vitro-Studie gliedert sich in zwei Teile. Sie befasst sich einerseits mit den Einfluss extremer Temperaturschwankungen auf die Bruchfestigkeit vollkeramischer Seitenzahnkronen auf Zirkonoxidbasis. Es wurden die Verblendkeramiken e.max (Firma Ivoclar) und Cercon ceram S (Firma DeguDent) gegenübergestellt. Der zweite Teil der Arbeit untersucht die Auswirkung künstlicher Alterung auf die Festigkeitseigenschaften von physiologisch gelagerten vollkeramischen Zirkonoxidgerüst-Brücken zum Ersatz eines Prämolaren. Auch hier wurden die Verblendmaterialien E.max und Cercon ceram S verglichen. In beiden Testreihen ließ sich statistisch mit einer Fehlerwahrscheinlichkeit von fünf Prozent kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden verwendeten Verblendkeramiken nachweisen. E.max und Cercon ceram S eignen sich somit gleichermaßen zur Verblendung von Zirkonoxidgerüsten zur Herstellung von Kronen oder Brücken zum Ersatz eines Prämolaren.
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Zusammenfassend konnte in vorliegender Studie bezüglich eines erhöhten Parodontitisrisikos bei Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1 eine höhere Plaqueakkumulation sowie Blutungsneigung der Gingiva beobachtet werden. Hinsichtlich der Kariesinzidenz ließen sich keine Unterschiede zwischen Diabetikern und gesunden Jugendlichen erkennen.
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Fragestellung:Welchen Einfluss hat ein präpartaels Training mit dem Geburtstrainer EPI•NO auf die Funktion des mütterlichen Beckenboden bei Erstgebärenden sechs Monate nach Entbindung? Material und Methodik: Es handelt sich um ein Follow-up als Teil einer prospektiven und randomisierten Multizenterstudie. Frauen der Studiengruppe trainierten ab 37 0/7 Schwangerschaftswochen täglich bis zur Entbindung mit dem Geburtstrainer EPI•NO. Die Evaluation der Beckenbodenfunktion erfolgte mittels eines multimodalen Untersuchungsansatzes: Questionaire, maximale Beckenbodenfunktionskraft, Analmanometrie, Endoanalsonographie und Introitussonographie. Ergebnisse: 146 Frauen eines Zentrums bildeten das Kollektiv der Studie. Die Rücklaufquote betrug jeweils etwa 84%. Die apparative Nachuntersuchung erfolgte etwa bei 76% im Mittel 7,4 Monate nach der Entbindung. Hinsichtlich wichtiger geburtshilflicher Basisdaten bestand zwischen Studien- und Kontrollgruppe kein signifikanter Unterschied. Gleiches gilt für die Daten des präpartalen Fragebogens und für den Fragebogen zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung. Keine signifikanten Unterschiede fanden sich hinsichtilich der postpartalen Blasenhalsmobilität, der Häufigkeit okkulter Defekte im externen analen Sphinkter, der analen Ruhe- und Kneifdrücke oder der maximalen Beckenbodenfunktionskraft. Schlussfolgerung: Mehr als ein halbes Jahr nach Entbindung ließ sich nach einem Training mit EPI•NO weder ein Nutzen noch ein Schaden für die mütterliche Beckenbodenfunktion feststellen.
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Die Superparamagnetic Iron Oxides (SPIO)-verstärkte MRT der Leber wird als sinnvolle präoperative diagnostische Methode mit einer hohen Sensitivität und Spezifität für die Detektion von fokalen Leberläsionen angewendet. Mit der SPIO-verstärkten MRT ist aber prinzipiell auch eine Differenzierung zwischen benignen und malignen fokalen Leberläsionen möglich auf der Basis ihrer zellulären Zusammensetzung und Funktion (RES-Zellen in normalem Lebergewebe und in benignen Tumoren, keine RES-Zellen in malignen Tumoren). In früheren Studien wurden die Effekte von SPIO-Kontrastmitteln fast ausschließlich auf die Detektion von Läsionen sowie die Effekte in T2-gewichteten (w) Fast-Spin Echo (FSE) und T2*-w Gradienten Echo (GRE) Sequenzen beschränkt, da SPIO hauptsächlich die T2 / T2* - Zeiten verkürzen. Ferucarbotran ist ein relativ neu zugelassenes SPIO-Kontrastmittel, welches als intravenöser Bolus appliziert werden kann und sich durch eine geringe Nebenwirkungsrate vor allem im kardiovaskulären Bereich auszeichnet. Eine dynamische T1-w Perfusionsmessung nach der Bolusapplikation von Ferucarbotran könnte Informationen über die Vaskularisation solider Tumore in der Leber liefern. Die Möglichkeit der Charakterisierung von fokalen Leberläsionen mit Hilfe der dynamischen Ferucarbotran-verstärkten MRT wurde bereits in der Literatur angedeutet und typische Befunde konnten an einer begrenzten Anzahl von Fällen für einzelne fokale Leberläsionen gezeigt werden. Das erste Ziel dieser Arbeit war die Evaluierung der diagnostischen Effizienz des SPIO Kontrastmittel Ferucarbotran in T2-w FSE and T2*-w GRE Sequenzen zur Charakterisierung von fokalen Leberläsionen. Das zweite Ziel war es typische Anreicherungsmuster fokaler Leberläsionen in der dynamischen T1-w MRT mit 2D-GRE and 3D-GRE VIBE Sequenzen zu beschreiben. An einem 1.5 Tesla MRT-System wurden native und kontrastverstärkte T2-w FSE and T2*-w GRE Sequenzen 10 Minuten nach Bolusinjektion von 1.4 ml Ferucarbotran bei 68 Patienten durchgeführt. An einem 1.5 Tesla MRT-System wurden T1-w dynamische Bilder bei 23 Patienten mit einer 2D-GRE Sequenz und bei 37 Patienten mit einer 3D-GRE-VIBE Sequenz akquiriert. Die endgültige Diagnose der 68 Patienten, bei denen T2-w FSE/ T2*-w GRE Sequenzen durchgeführt wurden war Hepatozelluläres Karzinom (HCC, n=29), Lebermetastasen (n=15), Cholangiozelluläres Karzinom (CCC, n=2), Hämangiom (n=6), Leberzelladenom (n=5), Fokal Noduläre Hyperplasie (FNH, n=3) und Zysten (n=8). Die endgültige Diagnose der 60 Patienten, bei denen eine T1-w dynamische Ferucarbotran-verstärkte MRT durchgeführt wurde war HCC (n=25), Lebermetastasen (n=14), CCC (n=2), Hämangiom (n=6), Leberzelladenom (n=3), FNH (n=3) and Zysten (n=7). In den T2-w FSE und T2*-w GRE Bildern wurde das Signal-zu-Rausch-Verhältnis (SNR) und das Kontrast-zu-Rausch-Verhältnis basierend auf Signalintensitätsmessungen in den fokalen Läsionen und dem Leberparenchym durchgeführt. Der prozentuale Signalverlust (PSIL) der verschiedenen fokalen Läsionen von der nativen zur kontrastverstärkten T2-w FSE –Sequenz wurde errechnet. Eine qualitative Auswertung der Bildqualität sowie der Abgrenzbarkeit der Läsionen im Vergleich zwischen kontrastverstärkten T2-w FSE und kontrastverstärkten T2*-w GRE Bildern erfolgte. In den T1-w dynamischen Bildern wurden Signalintensitätsmessungen im Leberparenchym, den Lebergefäßen und in fokalen Leberläsionen vorgenommen um SNR und CNR zu errechnen. Das mittlere SNR von soliden benignen Läsionen zeigte einen Abfall in der T2-w FSE Sequenz von 34.1 vor auf 21.0 (p
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The purpose of this study was: (1) to assess the cephalometric variables of the nasopharynx, oropharynx and laryngopharynx including soft palate among male and female subjects with different anteroposterior jaw relationships, orthognathic and retrognathic, treated with a rapid maxillary expander, a Hyrax-Type expansion appliance, in two dimensions; (2) to assess the cephalometric variables of the pharyngeal area in the control group; (3) to compare the variables of both groups in order to investigate the pharyngeal area. Seventy-one maxillary constriction subjects, 39 females and 32 males, were selected from the records section of the Department of Orthodontics of the Ludwig Maximilian University, Munich, on the basis of the following criteria: (1) patient with skeletal maxillary constriction; (2) no observable craniofacial abnormalities; (3) no previous orthodontic treatment; (4) first permanent molars, primary molars or premolars were in occlusion; and (5) each lateral cephalometric radiograph was taken with teeth in centric occlusion. The RME group was compared with a control group comprising 47 samples with normal transversal maxilla. The average age of the control group at the first observation was 9.94 + 2.11 years and RME group before treatment was 10.15 + 2.22 years. In 71 patients, orthodontic treatment was started with RME, followed by conventional orthodontic treatment, not combined with any other form of orthodontic device. Twelve linear measurements, including pharyngeal airway and soft palate dimensions were determined. The lateral cephalometric radiographs were taken at the first examination for pretreatment and annual follow up for post-treatment was undertaken. All cephalometric radiographs were hand-traced by one investigator using 0.35 mm lead 2H pencil on 0.003 mm matte acetate tracing paper in a darkened room with extraneous light from the viewing box. All tracings were measured with a digital caliper. The differences between the RME and the control group were compared. The pharyngeal area and soft palate changed following RME treatment in the RME group and with growth in the control group. In the RME treatment group, there were statistically significant differences between the facial type of males and sex-related differences in orthognathic patients. No statistically significant differences were found between subgroups of the control patients and between the RME and control groups with the Mann Whitney U-test (P < 0.05). The results suggest that airway dimension and soft palate underwent noticeable changes after treatment with RME whereas the control group changed after growth factor event and changing environment. These changes are usually produced and may be compensated in time by natural growth. Thus RME has been shown to be capable of assisting nature in the natural process of growth. Finally, all patients considered for RME should be examined for nasal obstruction and if obstruction is found, prior to commencing orthodontic treatment, they should be referred to an otolaryngologist for examination and treatment of the problem.
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In der vorliegenden umweltepidemiologischen Longitudinalstudie sollte geklärt werden, ob die im Raum München auftretenden Partikelkonzentrationen (PM10, PM2.5, UF)Auswirkungen auf die Lungenfunktion und das subjektive Befinden von Kindern haben- falls ja, ob einzelne Größenfraktionen von Bedeutung sind und eine Wirkschwelle festgelegt werden kann.Die Studie wurde an einer staatlichen Grundschule in Neuperlach durchgeführt. Das Untersuchungskollektiv bestand aus 50 Kindern im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Einziges Ausschlusskriterium war Tabakrauchexposition im häuslichen Umfeld. Es wurden bei jedem Probanden im Mittel 27 Untersuchungen durchgeführt, insgesamt 1234 Lungenfunktionsuntersuchungen und 1354 Befragungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Partikelkonzentrationen im Raum München keinen Einfluss auf das subjektive Befinden und die Lungenfunktion von Kindern besitzen.