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RAT.HUB | Dein Startup Podcast Archiv

35 Episoden
1 Stunde
Heute bei mir zu Gast ist Madeleine Wolf. Sie ist Geschäftsführerin der Kreativagentur für digitale Bildung namens visionYOU. visionYOU kreiert Bildungskonzepte für Schulen und Unternehmen – u. a. in den Bereichen Medienkompetenz, Entrepreneurship und Coding. Sie bieten außerdem eine E-Learning Plattform für digitale Bildungsangebote an und eine App für schnelle Einblicke in die besten Jobs.

Madeleine kenne ich seit ein paar Jahren, weil sich unsere Unternehmen beide im MediaTech Lab befinden und seitdem wir Tür an Tür arbeiten, hatten wir schon viele Möglichkeiten uns auszutauschen, Feedback zu unseren Ideen einzuholen und ich durfte visionYOU beobachten, wie sie in den letzten Jahren großartig gewachsen sind - nicht nur an Mitarbeitern, sondern auch ihr Portfolio hat sich erweitert.  

Falls ihr Madeleine folgen wollt, geht einfach zu LinkedIn.

Key Takeaways vom Interview mit Madeleine:

Im Bildungsbereich aktiv mit Fokus auf das Schulsystems 

Es gibt einen Digitalpakt mit Unterstützung des Bundes —> z.T. verstrickt, Entscheidungen langwierig 

Es gibt viele Akteure, die an dieser Stelle relevant sind (Schüler, Lehrkräfte, Schulamt etc.) - ähnlich wie ein Tanker, den man wenden möchte 

Was braucht Digitales Lernen? Was hat sich verändert? 

Digitales Lernen braucht zunächst Endgeräte, Software 

Nicht nur digitale Bildung, sondern auch Bildung in der digitalen Welt ist wichtig (Persönlichkeitsrechte etc.) 

Digitale Kompetenzen bei Lehrenden ermöglichen (z.B. mit Themen wie: Was sind Daten, Verhalten in Sozialen Netzwerken, Persönlichkeitsrechte) 

Medienbildung und Digitale Kompetenzen ist noch nicht strukturell bei der Lehramtsausbildung verankert und noch nicht verpflichtend bei der Fortbildung 

Lernen verändert sich, Frontalunterricht funktioniert nicht mehr 

Unterrichtspläne müssen angepasst werden (nicht nur inhaltlich, sondern auch didaktisch) 

An welcher Stelle arbeitet visionYOU in diesem Feld:  

Erarbeiten u.a. Medienentwicklungsplan = Medienpädagogisches Konzept = erster Berührungspunkt mit schulischer Beratung 

Schulen kommen über Ausschreibungen von Schulträgern (Antragsteller, die beim Digitalpakt Unterstützung suchen) 

Betreuung von 60 Schulen in Brandenburg, inkl. Workshops 

Kampagnen von visionYOU 

Roadshow 2019 

Reichweite erhöhen und Schulen bundesweit ansprechen 

OverToYou 

Partizipation im Lernbereich via Instagram 

Gründungsprozess 

Proof of concept war die Masterarbeit - thematisch und was das Team angeht 

Vision von visionYOU: Bildungsgerechtigkeit schaffen, unabhängig vom Hintergrund der Schüler 

In der Rubrik #rathschlag gibt Madeleine einen essentiellen Tipp für jeden Entrepreneur. 

In der Rubrik #fragdierath darf ich ihr einen Tipp geben. 

Weiterführende Links:

Liebes Bildungssystem, wir müssen reden!

Hart aber Fair

Roadshow 2019 

Over To You Kampagne 

#Twitterlehrerzimmer

bettermarks

BMBF - Digitalgipfelplattform

Exist

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir einfach via Twitter. Mein Handle ist @Lynda420. Ich bin Linda Rath und wir hören uns in der nächsten Folge wieder. 

Dieser Podcast wird unterstützt vom Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ). Das MIZ fördert innovative Projekte mit Rundfunkbezug und organisiert Veranstaltungen und Vernetzungsangebote für kreative Medienschaffende. Ich war an zwei vom MIZ geförderten Projekten beteiligt und kann deren Angebote nur weiterempfehlen. Wer mehr erfahren möchte, geht zu https://www.miz-babelsberg.de/. Reicht dort eure Idee ein und erhaltet Innovationsförderung für euer Startup. 

Der Podcast wird auch vom Media Tech Hub Potsdam unterstützt. Der MediaTech Hub Potsdam bündelt die lokale Expertise von Spezialisten und Visionären und umfasst ein Lab, einen Accelerator und eine jährliche Konferenz. Wir haben mit unserem Startup Vragments Büroräume im Lab in der Medienstadt Babelsberg gemietet und ich kann auch hier ihre Angebote weiterempfehlen. Weitere Informationen findet ihr unter https://www.mth-potsdam.de/. 

Credits:

Konzipiert von Linda Rath mit Unterstützung von Stephan Gensch

Produziert von Linda Rath

Foto Madeleine Wolf: Mit freundlicher Erlaubnis von Madeleine Wolf

Foto Linda Rath: Stefan Walter für Causalux Fotos 

Podcast Cover: Nicole Koppe

Musik/Jingles: Mara Niese
1 Stunde 4 Minuten
Heute zu Gast bei mir im Studio ist Stephan Gensch und es ist insofern eine ungewöhnliche Episode, als das Stephan und ich mit drei weiteren Gründern das Startup Vragments gegründet haben. Auf der einen Seite fehlt mir vllt. die notwendige Distanz, um wirklich kritisch nachzufragen. Auf der anderen Seite habe ich aber auch Insider Wissen und kann etwas mehr im Detail auf Punkte eingehen.

Stephan Gensch ist der Head of Product Development bei Vragments, das heißt, er beschäftigt sich vorwiegend mit der Produktentwicklung und Programmierung. Er ist Diplom-Informatiker mit einem Abschluß der Universität Potsdam. Seit 2015 hat Stephan seinen beruflichen Fokus auf immersive Medien gelegt und sich neben der Technologie viel mit Nutzbarkeit, Zugänglichkeit, Interaktionsdesign und auch ethischen Fragestellungen beschäftigt. In aktuellen Projekten widmet sich Stephan der sinnvollen Anwendung immersiver Medien in Bereichen von Journalismus, Bildung bis hin zu industriellen Anwendungen.

Es gibt zwei Produkte, an denen er aktuell arbeitet. Zum einen Fader, eine 360º-Plattform, mit der man schnell und einfach interaktive 360º-Geschichte webbasiert bauen kann. Die Webseite ist getfader.com. Da kann man sich kostenfrei registrieren und sich ausprobieren. Zum anderen baut er im Rahmen eines EU-Projekts namens DWC eine AR-App, um Grundwassermodelle in Berlin visualisiert werden. (https://www.digital-water.city/ und @digitalwater_eu).

Stephan kenne ich seit etwas über sechs Jahren, damals haben wir unsere ersten Projekte rund um VR gestartet und eigentlich müssten wir uns seit über 20 Jahren kennen, weil wir tatsächlich in die selbe Schule gegangen sind - Helmholtz-Gymnasium Potsdam und wir haben auch viele gemeinsame Freunde, aber irgendwie sind wir uns nie über den Weg gelaufen.

Falls ihr ihm folgen wollt, sein Twitterhandle ist @HelrenPDM und instagram _genscha_

Key Takeaways vom Interview mit Stephan:

Das Netzwerken zeigt sich an vielen Stellen als unabdingbar. Selbst vor einer Startup-Gründung kann das Networking auf z.B. Konferenzen vorteilhaft sein - für Inspiration oder auch für die Teambildung selbst. 

Für das Zusammenstellen von Teams ist es wichtig, diverse Leute und Skills zu haben.  

Teams mit Generalisten und Experten 

Designer 

Entwickler 

Business 

Manche Projekte verlangen aber auch weitere Leute, so dass jeder im Gründungsteam weitere Skills erlernen sollte (z.B. Akquise, Sales, Marketing) 

Neue Skills verlangen immer wieder Motivation und Priorisierung 

Ein paar Behind-the-scenes-Informationen unserer Projekte  

Explainar 

Der Unterschied zwischen Maker’s und Managers Schedule wird erklärt (http://www.paulgraham.com/makersschedule.html) 

Stephans Liebeserklärung an Excel 

man kann Zahlen Bedeutung geben und Dinge entdecken 

Stephan studiert nebenbei Archäologie 

interessant, weil Geschichten aus der Vergangenheit - rausnehmen aus dem Startup-Alltag und zuhören 

es ist spannend, weil es Kunsthistorik, vergleichendes Sehen und Architektur vereinte - passte zum Thema VR und Methoden/Technologien 

Dadurch neue Skills erworben - z.B. Setdesign - hilfreich für VR-Projekte 

Wichtig beim Gründerteam - nicht nur Skills, sondern auch passende Charaktereigenschaften 

Hoher Grad an Kommunikationsmöglichkeiten 

Diverse Skills 

Commitment 

Product Life Cycle 

Wir diskutieren die Diskrepanz zwischen Vision und Produktrealität. 

Am Anfang steht ein Problem, das gelöst werden soll. 

Zum Produkt gehört neben der Entwicklung auch Akquise, Sales, Marketing - zu diesem Prozess gehören Highs and Lows 

Beim Gründen ist die Business-Seite nicht zu vernachlässigen 

Stephan definiert Erfolg auf verschiedenen Ebenen 

Impact und Gestaltungsfreiheit 

Gern ins Büro kommen 

Das Verhältnis zwischen europäischen Medienhäusern und Soziale Medien sollte überdacht werden 

Gründen bedeutet Verantwortung übernehmen 

Co-Working Spaces und Remote arbeiten hat Vor- und Nachteile 

In der Rubrik #rathschlag gibt Stephan einen essentiellen Tipp für jeden Entrepreneur. 

In der Rubrik #fragdierath darf ich ihm einen Tipp geben. 

Stephans Buchempfehlungen:

Business Model Generation

Value Proposition Design

This is Service Design Thinking

Blackwater von Jeremy Scahill

GRM von Sybille Berg

Weiterführende Links:

Interaction Design Foundation

Vragments

Managers’ und Makers’ Schedule

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir einfach via Twitter. Mein Handle ist @Lynda420. Ich bin Linda Rath und wir hören uns in der nächsten Folge wieder. 

Dieser Podcast wird unterstützt vom Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ). Das MIZ fördert innovative Projekte mit Rundfunkbezug und organisiert Veranstaltungen und Vernetzungsangebote für kreative Medienschaffende. Ich war an zwei vom MIZ geförderten Projekten beteiligt und kann deren Angebote nur weiterempfehlen. Wer mehr erfahren möchte, geht zu https://www.miz-babelsberg.de/. Reicht dort eure Idee ein und erhaltet Innovationsförderung für euer Startup. 

Der Podcast wird auch vom Media Tech Hub Potsdam unterstützt. Der MediaTech Hub Potsdam bündelt die lokale Expertise von Spezialisten und Visionären und umfasst ein Lab, einen Accelerator und eine jährliche Konferenz. Wir haben mit unserem Startup Vragments Büroräume im Lab in der Medienstadt Babelsberg gemietet und ich kann auch hier ihre Angebote weiterempfehlen. Weitere Informationen findet ihr unter https://www.mth-potsdam.de/. 

Credits:

Konzipiert von Linda Rath mit Unterstützung von Stephan Gensch

Produziert von Linda Rath

Foto Stephan Gensch: Stephan Gensch für Causalux Fotos  

Foto Linda Rath: Stefan Walter für Causalux Fotos 

Podcast Cover: Nicole Koppe

Musik/Jingles: Mara Niese
20 Sekunden
Heute bei mir im Studio ist André Kloth. 

 

André ist Geschäftsführer der DiGOS GmbH. Er hat Informatik an der Uni Potsdam studiert und hat schon während des Studiums am GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam gearbeitet. Die DiGOS GmbH ist eine aktive Ausgründung aus dem GFZ. Gegründet in 2014, sind die Hauptarbeitsgebiete Bau und Ausstattung von Satelliten-Laser-Ranging-Stationen (SLR). SLR steht dabei für die hochgenaue Messung der Entfernung zwischen einer Bodenstation und einem Satelliten. Als weitere künftige Anwendungsfelder gelten DiGOS die Datenübertragung von und zu Satelliten und die Beobachtung von gefährlichem Weltraumschrott. 

 

Ich kenne André seit ein paar Jahren durch Freunde von Freunden in Potsdam und was ich immer so toll fand ist seine nicht enden wollende Energie. Er ist immer gut gelaunt, hat immer einen Spruch auf Lager, reist viel rum, ist leidenschaftlicher Windsurfer und dann bekomme ich mit, dass er oben drauf noch ein erfolgreiches Unternehmen führt. Und da wollte ich wissen, wie macht der das?

 

Falls ihr mehr über ihn erfahren wollt, geht zu https://digos.eu/. 

 

Meine Key Takeaways vom Interview mit André:

 

Wissenschaft und Wirtschaft haben unterschiedliche Foki. In der Wissenschaft geht es häufig um Experimente und Prototypen. In der Wirtschaft müssen laufende Produkte entwickelt werden. Wissenschaft und Wirtschaft können und sollten aber zusammenarbeiten.

Informatik kann man in Andrés Fall in der Anwendung sehen – u.a. mit Messmethoden im Geo-Bereich (nicht nur Software, sondern auch Hardware und Sensorik). Die Kombination verschiedener Bereiche kann sehr interessant sein.

Für die Vorbereitung einer Startup-Gründung kann zunächst ein Angestelltenverhältnis in einem anderen Unternehmen hilfreich sein, um sowohl die Community als auch potenzielle Kunden kennenzulernen und das Feld zu verstehen.

Als Firmenchef eines Startups kommen viele unterschiedliche Arbeitsfelder auf einen zu: Kalkulationen, Meilensteine setzen, Angebote schreiben, Strategische Entscheidungen treffen, Abrechnungen etc. Diese Arbeiten sollte man nicht unterschätzen.

Verwaltung und Administration darf man zeitlich nicht unterschätzen.

Ein Mentor ist sehr zu empfehlen. Jemand, der/die unterstützen kann, weil die Person vllt. schon mal gegründet hat und bereits Erfahrungen sammeln konnte. 

Neues Personal zu finden ist extrem schwierig. Über Kontakte zu Universitäten zum Beispiel können gute Mitarbeiter trotzdem gefunden werden. Wichtig ist, dass man in Mitarbeiter investiert. Solide Bezahlung, flexible Arbeitszeiten und weitere Absprachen bilden ein Gesamtpaket, das sich mit großen Unternehmen wie Amazon oder Google messen lassen kann.

Der Standort Potsdam ist für André extrem wichtig. Zum Beispiel entwickeln sich Ideen bei Lunch-Treffen.

Großprojekte bieten die Chance, sowohl Ingenieur als auch Wissenschaftler zu sein, weil man Zeit hat, Dinge auszuprobieren. 

B2B-Geschäft: Vorteil - kleine Community, klarer Markt; Nachteil - Abhängigkeit von wenigen Partnern

Work Life Balance: klare Trennung von Arbeit und Freizeit ist essentiell. Arbeit muss Spaß machen, aber auch Leben nach der Arbeit ist wichtig.

Wichtig als Unternehmer: finanzielle Absicherung und eine Deadline, bis wann es funktionieren muss. Man braucht einen langen Atem und man lernt sehr schnell.

 

In der Rubrik #rathschlag gibt André einen essentiellen Tipp für jeden Entrepreneur. 

 

Weiterführende Links:

•    Digos Webseite  

•    Innovationspreis BerlinBrandenburg 

•    Die Satelliten-Laserradarstation Potsdam 

•    Forschungsschiff Sonne 

•    GFZ Tsunami-Frühwarnsystem

•    Interessanter Artikel zum Milliardenmarkt in der Raumfahrt

•    Mehr zum Thema Weltraumschrott auf Spiegel Online 

 

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir einfach via Twitter. Mein Handle ist @Lynda420. Ich bin Linda Rath und wir hören uns in der nächsten Folge wieder. 

 

Ich bin Linda Rath und ich interviewe Startup-Gründer um zu verstehen, wie sie ticken, was sie ausmacht und was wir von ihnen lernen können. Zum Gründen braucht man Mut, Fleiß und Glück … und was man sonst noch braucht, das finden wir hier gemeinsam heraus. 

 

Dieser Podcast wird unterstützt vom Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ). Das MIZ fördert innovative Projekte mit Rundfunkbezug und organisiert Veranstaltungen und Vernetzungsangebote für kreative Medienschaffende. Ich war an zwei vom MIZ geförderten Projekten beteiligt und kann deren Angebote nur weiterempfehlen. Wer mehr erfahren möchte, geht zu https://www.miz-babelsberg.de/. Reicht dort eure Idee ein und erhaltet Innovationsförderung für euer Startup. 

 

Der Podcast wird auch vom Media Tech Hub Potsdam unterstützt. Der MediaTech Hub Potsdam bündelt die lokale Expertise von Spezialisten und Visionären und umfasst ein Lab, einen Accelerator und eine jährliche Konferenz. Wir haben mit unserem Startup Vragments Büroräume im Lab in der Medienstadt Babelsberg gemietet und ich kann auch hier ihre Angebote weiterempfehlen. Weitere Informationen findet ihr unter https://www.mth-potsdam.de/. 

 

Credits:

Konzipiert von Linda Rath mit Unterstützung von Stephan Gensch

Produziert von Linda Rath

Foto André Kloth: Stefan Walter für Causalux Fotos  

Foto Linda Rath: Stefan Walter für Causalux Fotos 

Podcast Cover: Nicole Koppe

Musik/Jingles: Mara Niese
48 Minuten
Heute bei mir zu Gast ist Pia Frey.

 

Pia ist eine Mit-Gründerin von Opinary. Opinary ist ein Berliner Startup, das Nutzern die Möglichkeit bietet, eigene Meinungen mit nur einem Klick sichtbar zu machen und zu teilen.

 

Pia arbeitet auf der Publisher-Seite von Opinary, um die Beziehungen zwischen Nutzern und Redaktionen zu verbessern und Publishern zu ermöglichen, ihre Leser einzubeziehen, zu verstehen und zu monetarisieren. Sie gehört zu Forbes „30 unter 30“, war nominiert als „Journalistin des Jahres“ und gewann mit Opinary den Grimme Online Award. 

 

Ich habe Pia vor etwas über drei Jahren in New York kennengelernt. Damals habe ich an einem Uni-Seminar teilgenommen und sie wurde für einen Vortrag über ihr Startup Opinary eingeladen und ich war total begeistert, mit welchem Selbstbewusstsein und mit welchem Enthusiasmus sie über ihre Erfahrungen bei Opinary sprach.

 

Wer mehr über sie erfahren möchte, folgt ihr auf Twitter @Pia_Frey.

Wer mehr über Opinary erfahren möchte, geht einfach auf die Webseite opinary.com

 

Meine Key Takeaways vom Interview mit Pia:

 

Ziel ist immer: Etwas Gutes schaffen und dabei ein wertvolles Unternehmen aufbauen wollen, das wirtschaftlich erfolgreich ist à immer ein Balanceakt.

Unternehmens-DNA sitzt tief drin in Gründermannschaft: Anspruchshaltung mit gesellschaftlichem Mehrwert und wirtschaftlichem Erfolg.

Alle Erfolge und alle Probleme sind auf das Gründerteam zurückzuführen!

Geschäftsmodell läuft über zwei Kundengruppen: Werbetreibende und Digitalverlage à damit z.T. konkurrierende Interessen – Konfliktpotenzial.

Das Tool selbst arbeitet so: Kontextuell semantisch die richtigen Fragen in die richtigen Artikel spielen und damit die höchste Partizipations-bzw. Engagement-Rate generieren.

Engagement-Rate ist die Benchmark – viele User machen mit und wollen das Ergebnis sehen. Ein Skript im Backend sucht auf Basis kontextuell semantischer Logik und getrieben von künstlicher Intelligenz die richtige Frage aus. 

Zwei Fragetypen: Redaktionelle Fragen und gesponserte Fragen

Ziele: Dann zum Beispiel in Abos konvertieren

Es gibt Redaktionsteams bei Opinary

Verschiedene Team: Redaktionsteam (u.a. für redaktionelle Fragen), Sales, Branden Content, Data Engineering, ...

Die Art und Weise, wie sie wachsen wollen ist ein Thema, das immer wieder hoch kommt. 

Risikokapital von VCs und Business Angels bedeutete z.T.: Nicht profitabel zu sein ist erstmal (!) nichts schlechtes. Wachstum ist wichtig. Reichweite und Umsatz

Fazit: Superspannende Einblicke in ein Unternehmen, das gerade nicht nur wächst, sondern aus der Skalierung heraus auch auf dem Weg zur Profitabilität ist.

In der Rubrik #rathschlag gibt Pia einen essentiellen Tipp für jeden Entrepreneur.      In der Rubrik #fragdierath darf ich ihr einen Tipp geben.

Pias Empfehlung:

Pivot Podcast

Weiterführende Links:

OMR Podcast

Opinary

Lean Startup Buch

Meine Lieblingszitate: 

Als aktiver Bürger einer Demokratie sollte man zu entscheidenden Themen eine Meinung entwickeln.

Der Balanceakt zwischen journalistisch getrieben und wirtschaftlich getrieben ist bei uns eine klassische Konfliktzone.

Fokus zu entwickeln ist eine unterschätzte Kompetenz als Unternehmer.

Man muss besser werden, in dem was man tut und man muss innovativ weiter denken, darüber hinaus denken.

Vor allem in der Frühphase ist Mut ganz schön wichtig. Und häufig sind die äußeren Hindernisse nicht ganz so entscheidend wie die inneren Hindernisse. Und da braucht man schon einen sehr mutigen klaren Blick in sich selber rein, um sich durch zu lavieren. Und diesen Mut, den wünsche ich Gründer*innen.

 

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir einfach via Twitter. Mein Handle ist @Lynda420.

 

Ich bin Linda Rath und ich interviewe Startup-Gründer um zu verstehen, wie sie ticken, was sie ausmacht und was wir von ihnen lernen können. Zum Gründen braucht man Mut, Fleiß und Glück … und was man sonst noch braucht, das finden wir hier gemeinsam heraus. 

 

Dieser Podcast wird unterstützt vom Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ). Das MIZ fördert innovative Projekte mit Rundfunkbezug und organisiert Veranstaltungen und Vernetzungsangebote für kreative Medienschaffende. Ich war an zwei vom MIZ geförderten Projekten beteiligt und kann deren Angebote nur weiterempfehlen. Wer mehr erfahren möchte, geht zu https://www.miz-babelsberg.de/. Reicht dort eure Idee ein und erhaltet Innovationsförderung für euer Startup. 

 

Der Podcast wird auch vom Media Tech Hub Potsdam unterstützt. Der MediaTech Hub Potsdam bündelt die lokale Expertise von Spezialisten und Visionären und umfasst ein Lab, einen Accelerator und eine jährliche Konferenz. Wir haben mit unserem Startup Vragments Büroräume im Lab in der Medienstadt Babelsberg gemietet und ich kann auch hier ihre Angebote weiterempfehlen. Weitere Informationen findet ihr unter https://www.mth-potsdam.de/. 

 

Credits:

Konzipiert von Linda Rath mit Unterstützung von Stephan Gensch

Produziert von Linda Rath

Foto Pia Frey: Mit freundlicher Erlaubnis von Opinary GmbH

Foto Linda Rath: Stefan Walter für Causalux Fotos 

Podcast Cover: Nicole Koppe

Musik/Jingles: Mara Niese

 
1 Stunde 37 Minuten
Heute bei mir im Studio ist Milan Uhe.

 

Milan ist Gründer und Geschäftsführer von Freelance Partner, einem Unternehmen, das sich auf die Vermittlung von Freelancern und Interim Managern spezialisiert. Milan hat an der Leuphana Universität in Lüneburg Wirtschaftspsychologie studiert und war dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter für Personalmanagement tätig. Er verbrachte zwei Jahre in London, wo er seinen Master in „International Human Ressource Management“ mit Auszeichnung abschloss. Milan hat seitdem viele Erfahrungen im Bereich der Personalvermittlung machen können. Zunächst in größeren Unternehmen, dann als Selbständiger.

 

Im April 2014 gründete Milan seine eigene Firma „Freelance Partner”, welche er wertebasiert und mit höchsten Ansprüchen bzgl. der Dienstleistungsqualität aufbaut und führt.

 

Falls ihr Freelancer und Interim Manager für euer Startup sucht oder auch selbst nach einem freiberuflichen Projekt Ausschau haltet, ist Milan euer Mann. Im Interview berichtet er, worauf es im Recruiting-Prozess ankommt. Besonders spannend dabei ist auch der Blick in sein eigenes Unternehmen. Hier setzt Milan auf absolute Transparenz, Kommunikationsgeschick und besondere Motivationsmaßnahmen, die wiederum in eine einzigartige Unternehmenskultur münden, auf die Milan sehr großen Wert legt.

 

Wenn ihr mehr über Freelance Partner erfahren wollt, geht auf www.freelance-partner.de. Kontakt zu Milan stellt ihr ganz einfach auf Xing und LinkedIn her.

 

Meine Key Takeaways vom Interview mit Milan:

Unternehmenskultur muss stimmen, um Bestleistung von Mitarbeitenden abzufordern.

Plattformen wie LinkedIN und Xing haben als Recruiting-Plattformen ihre Daseinsberechtigung, können aber bei „managerial Aufgaben" die notwendigen Soft Skills noch nicht quantifizieren. Hier werden Vermittler und die Face-to-Face-Beratung benötigt.

Flexible Arbeitszeiten und -räume: Aufhebung von Zwängen und eine eingeführte Freiwilligkeit führen dazu, dass die Mitarbeitenden trotzdem täglich und zu regelmäßigen Zeiten ins Büro kommen (nicht verpflichtend, sondern intrinsisch motiviert).

„Culture eats strategy for breakfast“ Kultur ist das Backbone von Freelance-Partner. Nur, wenn intern das Team funktioniert, kann ein Service oder ein Produkt langfristig Erfolg haben. Hilfreiche Methoden hierbei:

Brutal ehrliches Feedback mit warmherzigem Ton geben, auch Peer-to-Peer

Weekly Wrap-Ups helfen dem Team, Feedback regelmäßig und mittelfristig einzuholen.

Eine der besten Leadership Methoden: One-on-one-Gespräche und sich Zeit für das Team nehmen!

Bei Meetings ist Folgendes relevant:

Beste Idee gewinnt,

Methoden der gewaltfreien Kommunikation,

Ideen der Anderen wertschätzen,

Passen, wenn man nichts zu sagen hat,

Wertschätzung für die limitierte Zeit Aller,

Agenda vor Meeting kommunizieren,

Jede Person bringt inhaltlichen Mehrwert mit,

Timekeeper und jeden Punkt mit limitierter Zeit durchgehen,

One-word opener und one-word closer,

Protokoll führen,

Sportliche Aktivitäten (wie z.B. Planken) und Ice-breaker am Anfang der Meetings.

Unterschied zwischen Skill- und Attitude-basiertem Recruiting beherzigen.

Tough Love als gute Chefperson praktizieren.

Ein Growth Mindset etablieren. 

In der Rubrik #rathschlag gibt Milan einen essentiellen Tipp für jeden Entrepreneur.

In der Rubrik #fragdierath darf ich ihm einen Tipp geben.

 

Milans Buchempfehlungen:

•    „Scaling Up" von Verne Harnish (company building) 

•    „Drive - The surprising truth about what motivates us"von Daniel Pink (motivation, leadership, incentives) 

•    „7 habits of highly effective people" von Stephen Covey (self-management) 

•    „Trillion Dollar Coach" - von Eric Schmidt, Jonathan Rosenberg, and Alan Eagle (management, leadership, coaching) 

•    „Business Culture Design" von Simon Sagmeister (business culture building) 

•    „Mindset“ by Carol Dwerk (fixed mindset vs. growth mindset) 

 

Weiterführende Links:

•    https://www.freelance-partner.de/ 

•    https://www.joblinge.de/ 

•    https://soundcloud.com/eva-stock-317667007/insighthr-milan-uhe-von-freelance-partner-im-interview 

Meine Lieblingszitate: 

 

„Das Thema Kultur ist für mich unglaublich wichtig. Das ist das Backbone unseres Unternehmens.“

 

„Eines der besten Leadership Tools: One-on-one Gespräche und sich Zeit für’s Team nehmen.“

 

„Wir sind keine Headhunter, wir sind Headfarmer. Wir jagen niemanden, sondern wir haben einen Garten und einen Pool, in dem wir unsere Kontakte pflegen und hegen.“

Weitere Informationen zu diesem Podcast:

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir einfach via Twitter. Mein Handle ist @Lynda420. Ich bin Linda Rath und wir hören uns in der nächsten Folge wieder.  

 

Ich bin Linda Rath und ich interviewe Startup-Gründer um zu verstehen, wie sie ticken, was sie ausmacht und was wir von ihnen lernen können. Zum Gründen braucht man Mut, Fleiß und Glück … und was man sonst noch braucht, das finden wir hier gemeinsam heraus.

Dieser Podcast wird unterstützt vom Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ). Das MIZ fördert innovative Projekte mit Rundfunkbezug und organisiert Veranstaltungen und Vernetzungsangebote für kreative Medienschaffende. Ich war an zwei vom MIZ geförderten Projekten beteiligt und kann deren Angebote nur weiterempfehlen. Wer mehr erfahren möchte, geht zu https://www.miz-babelsberg.de/. Reicht dort eure Idee ein und erhaltet Innovationsförderung für euer Startup. 

 

Der Podcast wird auch vom Media Tech Hub Potsdam unterstützt. Der MediaTech Hub Potsdam bündelt die lokale Expertise von Spezialisten und Visionären und umfasst ein Lab, einen Accelerator und eine jährliche Konferenz. Wir haben mit unserem Startup Vragments Büroräume im Lab in der Medienstadt Babelsberg gemietet und ich kann auch hier ihre Angebote weiterempfehlen. Weitere Informationen findet ihr unter https://www.mth-potsdam.de/.

 

Credits:

Konzipiert und produziert von Linda Rath mit Unterstützung von Stephan Gensch

Foto Linda Rath: Stefan Walter für Causalux Fotos 

Foto Milan Uhe: mit freundlicher Erlaubnis von Freelance Partner GmbH

Podcast Cover: Nicole Koppe

Musik/Jingles: Mara Niese