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Predigten der FeG Hittfeld Archiv

331 Episoden
25 Minuten
Predigt: „Wer ist Jesus für uns…?“ Jonathan Martens

Lesung: Mk 1,1-14. NGÜ. https://www.bibleserver.com/NGÜ/Markus1,1-14

Klarstellung von. Markus direkt am Anfang : das Evangelium = gute Nachricht von jesus Christus Die gute Nachricht ist Jesus selbst.

Der Weg der Guten Nachricht ist längst vorbereitet.

Johannes stellt klar und fordert auf : „Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet seine Pfade!“ Markus 1,3 NGÜ.

Inwieweit sind wir Wegbereiter für Jesus? Anteil haben und Anteil geben in und für diese Welt.

Zuvorderst müssen wir Jesus Christus als unseren Retter, alls Herrn über unser Leben, anerkennen, ihm gehorsam sein.

Die Gute Nachricht wird von Gott bestätigt

„Als er aus dem Wasser stieg, sah er, wie der Himmel aufriss und der Geist ´Gottes` wie eine Taube auf ihn herabkam. 11 Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.«“ Markus 1,10-11, NG.

Die gute Nachricht bestätigt, dass Gott ein Interesse an uns hat.

Die Gute Nachricht bewährt sich im Kampf

Jesus ist stärker als das Böse und die Macht der Versuchung. Jesus bleibt Sieger und fällt nicht - im Gegensatz zu Gottes Volk

Aufforderung:

Mark 1:15 | Neue Genfer Übersetzung :: ERF Bibleserver

Welchen Wert, welche Stellung hat Jesus Christus in meinem Leben?
34 Minuten
Lesung https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm30

Predigt: Andreas Hastedt

Brauchen wir noch Vergebung von Schuld?

Aus dem Gemeinde Profil der FeG Hittfeld : "Wir glauben, dass der Mensch getrennt von Gott lebt. Als Folge davon erleben wir die ganze Not auf der Erde. Die Gemeinschaft mit Gott, Gnade, Vergebung und ewiges Leben erlangt man nur durch Jesus Christus."

https://hittfeld.feg.de/dokuwiki/doku.php?id=ueber_uns:gemeindeprofil#was_wir_glauben

Brauchen wir noch Vergebung von Schuld?

Luke 7:36-50 | Neue Genfer Übersetzung :: ERF Bibleserver

Der Pharisäer und die Sünderin vor Jesus

Vier Perspektiven :

1. Die Frau

Stellvertretend für die vermeidlich tief Gesunken, unmoralischen Lebenswandel

Sie hat den festen Willen, Jesus zu treffen! Sie wollte in ihrem Leben etwas ändern. Und setzt die ganze Hoffnung auf Jesus Christus.

Sie nähert sich demütig Jesus Christus, opfert, dient ihm.

2. Der Pharisäer (Simon)

Stellvertretend für die vermeidlich gut Aufgestellten, gut Situierten, Intellektuellen.

Er sieht die offensichtlich unübliche Handlung der Frau

3. Jesus

Er lässt die Handlung über sich ergehen, lässt alles zu. Kein Widerspruch oder Eingreifen.

Er durchschaut Beide und macht keinen Unterschied.

Gleichnis als Verdeutlichung der Vergebung (von Gott für uns Menschen).

Luke 7:47 | Neue Genfer Übersetzung :: ERF Bibleserver

Ihre vielen Sünden sind ihr vergeben worden, darum hat sie mir viel Liebe erwiesen

4. Ich / Wir

Haben unsere eigene Sicht auf beide Personen und machen Unterschiede. Haben vielleicht größere Sympathien für die Frau?

Stehen wir außen vor? Nein! Vergebung betrifft auch uns.

Ergebnis

Die Gemeinde besteht aus Sündern und Pharisäern und muss damit umgehen. Alle sind ohne Jesus verloren und brauchen seine Vergebung zur Rettung!
28 Minuten
22.02.26 Detlef Günter (juca)

Zusammenfassung der Predigt

Die Predigt nutzt das Bild einer Baustelle, um die Geschichte von Noah und der Arche lebendig und alltagsnah zu erklären. Der Prediger holt Kinder und Erwachsene gleichermaßen ab, zeigt spielerische Elemente (z. B. der Maulwurf vom „Yuka“) und verbindet sie mit geistlichen Wahrheiten.

Zunächst wird Noah als einfacher Mensch vorgestellt, nicht als Fachmann oder Architekt. Dennoch schafft er – im Auftrag Gottes – etwas, was menschlich eigentlich unmöglich scheint. Wissenschaftliche Nachbauten zeigen sogar, dass die Arche seetüchtig und stabil gewesen wäre. Der Prediger betont dabei: Nicht Noahs Können, sondern Gottes Führung macht das Wunder möglich.

Anhand verschiedener Handwerksberufe auf einer Baustelle (Tischler, Träger, Fundamentbauer, Maurer usw.) überträgt der Prediger das Bild auf unser persönliches und gemeinsames Glaubensleben. Jeder Mensch bringe „schiefe Bretter“ und „Murks“ mit – Fehler, Verletzungen, schlechte Erfahrungen, Lebenslügen oder ein brüchiges Fundament aus Kindheit, Schule oder Familie. Trotzdem baut Gott mit jedem Menschen weiter.

Auch Gemeinde sei eine Baustelle: manchmal unruhig, konfliktreich, mit morsch gewordenen Stellen – doch Gott arbeitet darin, korrigiert, heilt und trägt. Die Bibel dient dabei als Bauplan für das Leben.

Der Prediger ruft dazu auf, selbst mitzubauen: im „Yuka“, in der Gemeinde, im Reich Gottes – selbst mit kleinen Aufgaben. Er erinnert daran, dass kommende Generationen mit den Ergebnissen unseres Bauens leben müssen.

Zum Schluss richtet der Prediger den Blick auf den Regenbogen: das Zeichen des Bundes Gottes. Er erklärt, dass Gott damit eine Zusage gegeben hat: Er ist bei uns, begleitet uns und schenkt Hoffnung. Wie Noah sollen auch wir Gott vertrauen und auf unserer eigenen Baustelle hinschauen: Wo brauche ich Heilung? Wo überrascht mich Gott? Wo soll ich mitbauen?

Die Predigt schließt mit einem Gebet: Dank für Gottes Nähe, für die Bibel als Bauplan und für die Einladung, gemeinsam Gemeinde zu bauen.⸻

Kernpunkte der Predigt

Gott beruft unperfekte Menschen Noah war kein Fachmann, doch Gott befähigte ihn. Unsere Unzulänglichkeiten schließen Gottes Wirken nicht aus. 1Unser Leben ist eine Baustelle Wir alle tragen schiefe Bretter, Risse im Fundament oder übertünchte Stellen mit uns – Gott arbeitet trotzdem weiter an uns. 1Die Bibel ist der Bauplan Was Noah nicht hatte, besitzen wir: Gottes Wort als Orientierung für persönliches Leben und Gemeindebau. 1Gemeinde ist gemeinsames Bauen Jeder hat eine Aufgabe: große oder kleine – alles trägt zum Gesamtbau bei. Auch Fehler früherer Generationen wirken weiter. 1Gott schenkt Hoffnung und einen Bund Der Regenbogen ist Gottes Zeichen: „Ich bin bei dir.“ Er begleitet, schützt und gibt neue Bedeutung auch in schweren Zeiten. 1Einladung zur Mitarbeit und Hingabe Nicht zuschauen, sondern mitbauen – im eigenen Herzen, in der Gemeinde und konkret im „Yuka“. 1

⸻
24 Minuten
Lesung: Johannes 17, 1-5

Predigt: „Jesus tiefer kennenlernen“ (Joh, 17,3)

Und das ewige Leben zu haben heißt, dich zu kennen, den einzigen wahren Gott, und den zu kennen, den du gesandt hast, Jesus Christus.

Gott / Jesus wirklich erkennen, nicht nur kennen.Teilhaber seiner Erkenntnis sein

Thema „Jesus kennen und erkennen“ befassen:

1. Definition: Kennen vs. Erkennen

Der Sprecher differenziert zwischen einem oberflächlichen „Kennen“ und einem tiefgehenden „Erkennen“.

Kennen: Kann eher oberflächlicher Natur sein.

Erkennen: Bezeichnet eine tiefe Beziehung. Im biblischen Kontext (1. Mose 4,1) wird „Erkennen“ sogar zur Beschreibung einer geschlechtlichen Handlung und somit einer maximalen Vertrautheit genutzt. Es geht darum, zu erkennen, wie Jesus handelt, redet und wie er den Einzelnen gebrauchen will.

2. Die Bedeutung der Gotteserkenntnis

Die Erkenntnis Gottes wird als das zentrale Element des christlichen Lebens beschrieben:

Ewiges Leben: Gemäß Johannes 17,3 ist das ewige Leben definiert als das Erkennen des allein wahren Gottes und Jesu Christi.

Das Beste im Leben: Sie bringt mehr Freude, Glückseligkeit und Zufriedenheit als Weisheit, Stärke oder Reichtum.

Gottes Wohlgefallen: Gott hat mehr Freude an der wahren Gotteserkenntnis als an rituellen Opfern.

Notwendigkeit: Ohne diese Erkenntnis „stolpert“ man durch das christliche Leben, tappt im Dunkeln oder ist geistlich blind für das, was Gott getan hat.

3. Die Berufung zur Gemeinschaft

Ein zentraler Punkt der Quellen ist die Neudefinition des Begriffs „Berufung“:

Primäre Berufung: Die erste und wichtigste Berufung eines jeden Christen ist nicht ein bestimmter Job oder eine Aufgabe in der Gemeinde, sondern die Gemeinschaft mit Jesus Christus und das Wachstum in der Erkenntnis Gottes.

Beziehungspflege: Um jemanden wirklich kennenzulernen, muss man ihn regelmäßig treffen; dies gilt auch für die Beziehung zu Gott.

4. Segnungen durch Erkenntnis

Gnade, Frieden und göttliche Kraft sind laut den Quellen an die Erkenntnis gekoppelt:

Voraussetzung für Gnade und Frieden: Diese Gaben werden nicht automatisch zuteil, sondern „durch die Erkenntnis Gottes“.

Anteil an der göttlichen Natur: Durch die Erkenntnis Jesu und seine Verheißungen erhalten Gläubige Anteil an der göttlichen Natur.

Wachstum: Paulus betete stetig dafür, dass Gemeinden in der Erkenntnis wachsen, da dies zu einem würdigen Leben und geistlicher Frucht führt.

5. Praktische Umsetzung (Das Beispiel des Paulus)

Der Apostel Paulus wird als Vorbild angeführt, für den die „überschwängliche Erkenntnis Jesu Christi“ das höchste Ziel war, für das er alles andere als Verlust oder „Dreck“ erachtete.

Wie man Jesus besser kennenlernt:

Beschäftigung: Zeit investieren in Gebet und das Studium der Bibel.Bitten: Gott aktiv darum bitten, ihn tiefer erkennen zu dürfen.Austausch: Von den Erlebnissen anderer Menschen mit Gott lernen.

Fazit: Das Ziel des christlichen Lebens ist kein Stillstand, sondern ein ständiges Hinwachsen zu Jesus. Die Erkenntnis Jesu ist ein „echter Gewinn“, der weit über das hinausgeht, was die vergängliche Welt anbieten kann.
36 Minuten
Predigt J. Martens: Gastfreundschaft leben

Auch wenn man zuhause Gastfreundschaft erlebt, übernimmt man diese Eigenschaft nicht automatisch für sich selbst.

Gott begegnet uns als gastfreundlicher Gott:

vom Garten Eden

über sein Volk: „Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. 34 Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott.“ 3.Mose 19,33f. LUT

und dem Tempel als Bethaus für alle Völker: (Jesaja 56,7). »In der Schrift heißt es: ›Mein Haus soll ein Ort des Gebets für alle Völker sein‹, aber ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.« Mk 11,17, NLB

bis zu den vorbereiteten Wohnungen (Joh 14,2) und einer großen Tischgemeinschaft in der Ewigkeit.

In der Bibel offenbart sich uns ein unfassbar gastfreundlicher Gott – und er schickt seinen Sohn, Jesus Christus, in unsere Welt, um uns einzuladen und Anteil zu haben an seiner Familie.

Und obwohl Jesus einen unfassbaren Mangel an Gastfreundschaft in dieser Welt erfährt, lässt er sich von seinem Anliegen nicht abbringen und sucht offene Häuser, um dort als Gast sein zu können und seine Nachricht weiterzugeben.

Jesus war als Gast und Gategeber unterwegs. Gemeinschaft beim Essen, am Tisch mit den Menschen.

In Gottes Familie (der Gemeinde) gehört Gastfreundschaft zur gelebten Familienkultur. : „ihre Zusammenkünfte waren von überschwänglicher Freude und aufrichtiger Herzlichkeit geprägt.“ Apg 2,46, NGÜ und führt zum Wachstum der Gemeinde und einer Verbreitung vom Evangelium in der Wel.

„Und an jenem Tag‹, spricht der HERR, der Allmächtige, ›werdet ihr euch gegenseitig unter euren Weinstock und euren Feigenbaum einladen.‹“ Sacharja 3,10. = Gottes Vision von seinem Volk

Was kann das für uns bedeuten – und wie sind wir da unterwegs?

Sind wir von Herzen großzügig und bereit, etwas zu geben und zu teilen?

Sind wir bereit, Menschen einzuladen und unsere Türen zu öffnen?

Habe ich im Blick, wie Gäste sich bei mir oder in meiner Kleingruppe fühlen würden?

Lasst uns gute Gastgeber – und gute Gäste sein! Denn im Zusammenkommen haben wir Raum für Begegnung (miteinander und mit Jesus) und echte Beziehung.

Fragen

Bin ich bereit, neue Menschen kennenzulernen und ihnen mit ehrlichem Interesse an ihrem Leben zu begegnen?

Bin ich bereit, mein zuhause Gott zur Verfügung zu stellen als offenen Raum für die Begegnung mit anderen?

Wen kann ich in den nächsten 14 Tagen einladen?

Oder wenn ich zu Gast bin: Was werde ich mitbringen?

Lesung Texte

Lesung: Markus 2, 15-17 + Apostelgeschichte 2, 46-47

Markus 2, 15-17 (HFA)

15 Später war Jesus mit seinen Jüngern bei Levi zu Gast. Levi hatte auchviele Zolleinnehmer und andere Leute mit schlechtem Ruf zum Essen eingeladen. Viele von ihnen hatten sich Jesus angeschlossen.

16 Als aber einige Schriftgelehrte, die zur Partei der Pharisäer gehörten, Jesus in dieser Gesellschaft essen sahen, fragten sie seine Jünger: »Wie kann sich Jesus bloß mit solchen Sündern und Betrügern abgeben?«

17 Jesus hörte das und antwortete: »Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um Sünder in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, und nicht solche, die sich sowieso für gut genug halten.[3]«

Apostelgeschichte 2, 46-47 (HFA)

46 Tag für Tag kamen die Gläubigen einmütig im Tempel zusammen und feierten in den Häusern das Abendmahl. In großer Freude und mit aufrichtigem Herzen trafen sie sich zu den gemeinsamen Mahlzeiten.

47 Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk geachtet und anerkannt. Die Gemeinde wuchs mit jedem Tag, weil der Herr viele Menschen rettet.
27 Minuten
Predigtreihe zum Thema Gemeinschaft: Teil 3: Eine Gemeinschaft für und mit allen Generationen

Lesung: Psalm 78,3-7 Übersetzung NGÜ

Predigt: „Gemeinde als Gemeinschaft für und mit allen Generationen“

Wie wir als Christen miteinander unterwegs sind und was wir von Gottes Familienkultur über das Miteinander lernen können.

Eine Gemeinschaft für und mit allen Generationen

1.Johannes 2,12-14, Neues Leben Bibel: drei Generationen : Kinder, junge Männer, Väter.

12 Ich schreibe euch, meine Kinder, weil eure Sünden im Namen von Jesus vergeben sind. 13 Ich schreibe an euch Väter, weil ihr Christus erkannt habt – den, der von Anfang an ist. Ich schreibe an euch junge Männer, weil ihr in eurem Kampf mit dem Satan gesiegt habt. 14 Ich habe an euch Kinder geschrieben, weil ihr den Vater erkannt habt. Ich habe euch Vätern geschrieben, weil ihr Christus erkannt habt – den, der von Anfang an ist. Ich habe euch jungen Männern geschrieben, weil ihr stark seid und Gottes Wort im Herzen tragt und weil ihr in eurem Kampf mit dem Satan gesiegt habt.“

Das Vorhandensein aller Generationen ist ein großer Schatz, den wir als Gemeinde haben

und eine seltene Wirklichkeit in unserer Zeit

und ein Zeugnis nach außen

Ermutigung: Lerne jemanden aus einer anderen Generation kennen - und lernt voneinander!

Im Miteinander der Generationen liegen große Chancen, aber es kann auch zu Spannungen kommen.

Es ist gut, Angebote den Bedürfnissen einer Generation entsprechend zu gestalten – aber es ist noch wichtiger, dass es viele Gruppen und Bereiche gibt, wo alle Generationen zusammenkommen können.

Denn Gott ist ein Gott aller Generationen : Gott ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs (2.Mose 3,16).

Epheser 4,1-3 BasisBibel: Führt euer Leben so, dass es dem entspricht, wozu Gott euch berufen hat: voller Demut, Freundlichkeit und Geduld. Ertragt euch gegenseitig in Liebe. Bemüht euch darum, die Einheit zu bewahren, die sein Geist euch geschenkt hat.“.

Demut : gegenseitig auf Augenhöhe begegnen, kein Hochmut.Freundlichkeit : öffnet Räume für Begegnungen und Verständnis.Geduld : im Umgang miteinander = Verständnis für den anderen.

alles wertlos, wenn sie ohne Liebe geschehen. In Liebe gegenseitig ertragen.
35 Minuten
Gott begegnet der Scham von Adam und Eva

Predigt über Gott + Adam + Eva

Lesung: 1. Mose 3, 6-13 (NLB), https://www.bibleserver.com/NeÜ/1.Mose3,6-13

Predigtreihe Gemeinschaft 2 - Kein Raum für Scham

Wie wir als Christen miteinander unterwegs sind und was wir von Gottes Familienkultur über das Miteinander lernen können

Aus ihrem TED-Vortrag von 2010: The power of vulnerability

In ihren Studien über menschliches Verhalten kommt Brené Brown nach jahrelanger Forschung zu dem Ergebnis: Es gibt nichts, das Intimität, Kreativität und Veränderung mehr verhindert als Scham.

Es gibt Keinen Raum für Scham in Gottes Familienkultur!

Die Geschichte der Scham: „Der Mann und seine Frau waren nackt, aber sie schämten sich nicht voreinander.“ 1.Mose 2,25, NeÜ

Der Unterschied von Schuld und Scham:

Schuld hat damit zu tun, dass ich etwas Falsches getan habe

Scham stellt die Frage: Wer bin ich jetzt?

„Sie gab auch ihrem Mann davon, der neben ihr stand. Auch er aß. 7 Da gingen beiden die Augen auf. Sie merkten auf einmal, dass sie nackt waren.“ 1.Mose 3,6-7, NeÜ

Scham entzweit uns voneinander und innerlich :1.Mose 3,11-12, NeÜ

Wie gehen wir mit Scham um? Was können wir dagegen tun?

Gott sucht den Menschen und ruft: Wo bist du?

Gott macht dem Menschen Kleidung: https://www.bibleserver.com/NeÜ/1.Mose3,21

damit tilgt er ihre Schuld (ein Opfer bezahlt für sie) - Gnade

und er kümmert sich um ihre Scham und stellt ihre Würde wieder her

Gott ist ein Gott, der unserer Scham begegnet, indem er die Nähe sucht und nicht auf Distanz bleibt. Er macht deutlich: Ich sehe dich – und ich liebe dich. Ich lasse dich nicht los und reduziere dich nicht auf deine schlimmsten Momente!

Daran wollen auch wir uns als Gemeinschaft orientieren – und einen Raum schaffen, in dem Scham und seine zerstörerischen Auswirkungen keinen Platz haben.

Gemeinde ist ein Ort für ehrliche Menschen, die ihre Feigenblätter ablegen.

Miteinander reden, nicht übereinander

Gott sucht uns, um uns Würde und Gemeinschaft zu geben
38 Minuten
Predigt Reinhard Spincke

Lesung: Off. 21, 15-27 NGÜ

Wie schauen wir in die Zukunft, welche Zukunft Vision haben wir : Utopie, Eutopie, Dystopie?

Gerichtszyklen der Offenbarung : 7 Siegel, 7 Posaunen, 7 Schalen

7 Siegel (Kap 6-8)

Auftakt der Endgeschichte

Allgemeine Gerichte

Ausgelöst vom Lamm (Jesus)

7 Posaunen (Каp 8-11)

Zorngerichte über unbußfertige Welt

Läuterung der Gemeinde

Unmittelbar durch feindliche Mächte

Mittelbar durch Engel

7 Schalen (Kap 15 + 16)

Gericht an Gottes menschlichen und dämonischen Feinden

Vernichtung des Teufels

Vollzogen durch Engel

Bericht von der schönen neuen Welt.

https://www.bibleserver.com/NGÜ/Offenbarung21,1-7

Beschreibung, was nicht mehr vorhanden ist

Satan und alles Böse ist vernichtet

Gottes Herrschaft ist so groß, das für Schlechtes kein Platz mehr ist

Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod soll keine Flucht aus dem gegenwärtigen Leben sein!

Es gibt keinen Beweis für den Himmel, er ist jedoch eine Hoffnung. Die wir uns nicht nehmen lassen sollen!

Der Himmel ist die ungestörte Gemeinschaft mit Gott, Jesus Christus, unserem Schöpfer.
31 Minuten
11.01.26 J. Martens - Gemeinschaft 1

Lesung : Mk.3,31-34

Wie wir als Christen miteinander unterwegs sind und was wir von Gottes Familienkultur über das Miteinander lernen können.

Im Neuen Testament begegnet uns ein starkes Bild von christlicher Gemeinschaft, der einen träumen lässt….  Aber:„Wer seinen Traum von christlicher Gemeinschaft mehr liebt als die Gemeinschaft selbst, wird zum Zerstörer jeder christlichen Gemeinschaft.“  - Dietrich Bonhoeffer   Gemeinsames Leben; Das Gebetbuch der Bibel, S.24

Christliche Gemeinschaft als Familie. Gottes Idee von Familie:

Schöpfung = opzimales miteinander Spirale des Abstiegs / kaputten Miteinander NoahKapitel 12: Gott spricht Abraham seinen Segen zu 1. Mose 12,1-2. Die Familie Abraham, die zum Segen werden sollte und zum Licht für alle Völker, sie scheitert an diesem Auftrag.Gott öffnet seine eigene Familie. Jesus sagt : „»Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Geschwister?«, erwiderte Jesus. 34 Er sah die an, die rings um ihn herum saßen, und fuhr fort: »Seht, das sind meine Mutter und meine Geschwister! 35 Denn wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter.«“ Mk 3,33-35, Neues Leben BibelUnd wir sind eingeladen als Gottes Kinder seine Familienkultur zu erlernen, indem wir auf den Vater schauen.Mt 5,43-45 Neues Leben Bibel: »Ihr wisst, dass es heißt: ›Du sollst deine Mitmenschen lieben, und du sollst deine Feinde hassen.‹ 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen.  45 Damit erweist ihr euch als Söhne eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen und lässt es regnen für Gerechte und Ungerechte.“Gott ist der, der die Initiative ergreiftGott lebt anders im Blick auf Scham, Schuld und AngstGott ist unfassbar gastfreundlichWas bedeutet die Familienkultur Gottes für meine aktuelle Situation?Wie geht Jesus damit um, wenn wir die alten Muster (aus unserer Herkunftsfamilie) nicht ablegen können? 10 »Ihr braucht euch nicht zu fürchten!«, sagte Jesus zu ihnen. »Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen. Dort werden sie mich sehen.«“ Mt 28,10, Neues Leben Bibel
28 Minuten
JP Gast aus der FeG Neu Wulmstorf

Gott vollendet seine Geschichte.

https://www.bibleserver.com/LUT/Hesekiel36%2C26-28

“Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben”

Gott erneuert unser Herz = Heilung, von den Wunden des Lebens

Gott gibt unserem Herz einen neuen Takt : in Übereinstimmung mit Gott / der Schöpfung

https://www.bibleserver.com/LUT/2.Korinther5%2C17-18

“Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden”

Jahreslosung 2026

“Gott Spricht: siehe, ich mache alles neu” https://www.bibleserver.com/LUT/Offenbarung21%2C5

Das Herz hat Wunden, wird an anderen Stellen wieder geheilt.
35 Minuten
A. Hastedt zur Jahreslosung.

Jahreslosung 2026: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“ Offenb. 21,5.

Predigt Text : Jesaja 40,1-11, LUT17. Als Hinführung zur Jahreslosung.

Die Situation ist schwierig: das Volk Israel wird unter drückt und leidet (1-2)Der Messias wird angekündigt. Großes wird geschehen und alle Menschen werden es sehen (3-5)Es soll gepredigt werden : Der Mensch ist vergänglich/verloren, aber “Aber das Wort unseres Gottes besteht in Ewigkeit” (6-8)Gott kommt mit Macht und er “wird herrschen” (9-10)Gott weidet seine Herde / Gemeinde. Gott / Jesus kümmert sich um seine Leute und schützt sie (11)
10 Minuten
Jesus besucht uns zu Hause
32 Minuten
STRAMPELST DU NOCH ODER GLAUBST DU SCHON?

Worauf trauen wir?

Predigt Reinhard Spincke: Jes. 7, 1-14

König Ahas in schwieriger Situation er soll nicht resignieren und auf Gott vertrauen!

DIE ZEITEN SIND SCHWIERIG – NICHT ERST HEUTE! JES 7,1-2 HFA.Als Ahas, der Sohn Jotams und Enkel Usijas, König von Juda war, versuchten König Rezin von Syrien und König Pekach von Israel, der Sohn Remaljas, Jerusalem zu erobern. Doch sie konnten die Stadt nicht einnehmen.2 Dem Königshaus wurde gemeldet: »Syrische Truppen sind in Israel angekommen.« Der judäische König und das Volk zitterten vor Angst wie Bäume im SturmGott spricht : fürchte dich nicht. https://www.bibleserver.com/NLB/Jesaja7,4.8-9Hebräisch : glaubt ihr nicht, so traut ihr nichtGeh einen Glaubensschritt https://www.bibleserver.com/NLB/Jesaja7,11-12Selbstleitung. Circle of influence (Steven Covey): direkten, indirekten, keinen Einfluß. = Einflussbereiche unseres Lebens.

Vertrauen auf Gott Wagen : welchen Glaubensschritt willst du gehen?Von der Verheißung leben.Immanuel = Gott ist mit uns.Block auf Gott und weg von uns.
27 Minuten
Lesung Jes.11,1-10.

Predigt J. Martens

Lied : Es ist ein Ros entsprungen (Zuerst aufgeschrieben von dem Mönch Claudius gegen 1587 in Trier)

Strophe 1

Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, Wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art, Und hat ein Blümlein bracht, mitten im kalten Winter, wohl zu der halben Nacht.

Strophe 2 (Erstfassung)

Das Röslein, das ich meine, davon Jesaja sagt, ist Marie die reine, die uns das Blümlein bracht. Aus Gottes ewigem Rat hat sie ein Kind geboren und blieb doch reine Magd.

Rose = Symbol der Reinheit Maria

1609 überarbeitet vom evangelischen Hofkapellmeister Michael Praetorius (1571-1621) unter Berücksichtigung von Jesaja 11,1 -3 (LUT 2017): kein Schwerpunkt auf Maria, sondern Jesus!

Strophe 2 (überarbeitet)

Das Röslein, das ich meine, davon Jesaias sagt, Hat uns gebracht alleine Marie, die reine Magd. Aus Gottes ewgem Rat hat sie ein Kind geboren, wohl zu der halben Nacht.

Politische und geistliche Dunkelheit, insbesondere für Israel. Die mächtige Dynastie Davids war zerfallen – wie ein gefällter Baum „Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.“ Jesaja 11,1 (LUT 2017). Die zarte Rose (Jesus) durchbricht die dunkle Winternacht – zart und doch voller Macht kommt Gott in unsere Welt.

1844 fügte Friedrich Layriz weitere Strophen hinzu. Klare Aussage, was Jesus für uns in die Welt gebracht hat. Strophe 3 :

Das Blümelein so kleine, das duftet uns so süß; mit seinem hellen Scheine vertreibt’s die Finsternis. Wahr Mensch und wahrer Gott hilft uns aus allem Leide, rettet von Sünd und Tod.

Gottes Hoffnungsbotschaft nimmt seinen Neuanfang im Kleinen.
22 Minuten
### Zusammenfassung

Das Lied "Macht hoch die Tür" wurde von Georg Weiße im Jahr 1623 während des Dreißigjährigen Krieges geschrieben, einer Zeit voller Unruhe, Kälte und Hunger. Es basiert auf Psalm 24 und betont, dass der Zugang zu Gott nicht durch eigene gute Taten, sondern durch die Gnade Jesu Christi erreicht wird. In der Adventszeit erinnert uns das Lied daran, unser Herz für Jesus zu öffnen und seine Gnade und Liebe zu akzeptieren. Die Kernaussage ist, dass wir nicht durch unsere eigenen Bemühungen, sondern durch die Gnade Jesu Christi Erlösung finden. Das Lied wurde zur Einweihung einer neuen Kirche in Königsberg geschrieben und ist bis heute ein wichtiger Teil des Adventsliederschatzes. Es schlägt eine Brücke zwischen dem Alten Testament und der Weihnachtsbotschaft und erinnert uns daran, dass Gott zu uns kommt und nicht wir zu ihm.