Predigtreihe zum 1.Petrusbrief: Teil 5: 1.Petrus
3,8-17
Drei Kennzeichen für das Leben als Salz in dieser
Welt
Wie können wir Salz in dieser Welt sein?
1. Der Umgang im Miteinander (V.8)
Vers 8: „Schließlich sollt ihr alle einig sein, voller Mitgefühl
und gegenseitiger Liebe. Seid barmherzig zueinander und demütig.“
Die Struktur macht deutlich, dass die Liebe im Zentrum steht. Die
Liebe ist der Herzschlag, aus dem die anderen Eigenschaften
wachsen.
Die Eigenschaften sind auf andere ausgerichtet! Im Gegensatz
zur heutigen selbst-Orientierung in der Gesellschaft.
Fragen an uns :
Welche der fünf Eigenschaften – Einigkeit, Mitgefühl, Liebe,
Barmherzigkeit oder Demut – fordert mich im Umgang mit anderen
gerade am meisten heraus?
Wo dreht sich mein Denken zu sehr um die eigenen Bedürfnisse,
sodass ich den anderen aus dem Blick verliere?
An welcher ganz alltäglichen Situation könnte ein anderer
Mensch in der kommenden Woche etwas von der Liebe Jesu durch mich
erleben?
2. Der Umgang mit Feinden (V.9-12)
„Vergeltet Böses nicht mit Bösem. Werdet nicht zornig, wenn die
Leute unfreundlich über euch reden, sondern wünscht ihnen Gutes
und segnet sie. Denn genau das verlangt Gott von euch, und er
wird euch dafür segnen!“ 1.Petrus 3,9, Neues Leben
Trotz Widerspruch und Streit sollten wir nicht zornig werden. -
das steht häufig im Gegensatz zum Verhalten in der heutigen
Gesellschaft
Petrus fordert mehr als bloße Toleranz oder den Verzicht auf
einen Gegenangriff. Er ruft uns dazu auf, unsere Feinde aktiv zu
segnen.
Fragen an uns :
Über wen denke oder rede ich abwertend, weil ich mich über
ihn oder seine Ansichten ärgere?
Bei wem müsste ich anfangen, mehr zu segnen – und aus der
Spirale von Vorwürfen, Beleidigungen und Übertreibung
auszusteigen?
Und wo stehe ich in der Gefahr, dem anderen unter dem
Deckmantel des „für die Wahrheit einzustehen“ eins auszuwischen?
3. Der Umgang mit Leid (V13-17)
„Wer würde euch schaden wollen, wenn ihr euch bemüht, Gutes zu
tun?“ 1.Petrus 3,13, Neues Leben Bibel
„Doch selbst wenn ihr dafür leidet, dass ihr das Richtige tut,
seid ihr gut dran. Also habt keine Angst und seid unbesorgt.
Macht Christus zum Herrn eures Lebens. Und wenn man euch nach
eurer Hoffnung fragt, dann seid immer bereit, darüber Auskunft zu
geben, aber freundlich und mit Achtung für die anderen.“ 1.Petrus
3,14-16, Neues Leben Bibel
Christsein bedeutet nicht, dass uns Leid erspart bleibt. Sondern
auch im Leid halten wir an Jesus und an unserer lebendigen
Hoffnung fest – und sind bereit, darüber Auskunft zu geben.
Fragen wann uns :
Wo erlebe ich gerade Ablehnung, Kritik oder
Missverständnisse, obwohl ich versucht habe, das Richtige zu tun?
Wie reagiere ich, wenn mein Einsatz für andere nicht
gewürdigt wird oder mir sogar Nachteile bringt?
Was hilft mir, in einer schwierigen Situation an Gott
festzuhalten, statt verbittert zu werden oder mich
zurückzuziehen?
4. Die Kraft dazu kommt von Jesus (V.15)
„Macht Christus zum Herrn eures Lebens.“ 1.Petrus 3,15, Neues
Leben Bibel
Mit Jesu Hilfe lernen wir einen anderen Umgang mit den Menschen,
unseren Feinden.
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