https://www.bibleserver.com/NeÜ/1.Petrus1,1-12
Ermutigung in unsicheren Zeiten Teil 1
Die damaligen Christen lebten mit der Gegenwart der Verfolgung,
Ausgrenzung und Diskriminierung.
Leben in einer Welt, die sich nicht (mehr) an christlichen Werten
orientiert : “Es schreibt Petrus, ein Apostel von Jesus Christus.
An die von Gott Erwählten, die wie Fremde unter ihren Landsleuten
leben, und zwar in Pontus, Galatien, Kappadozien, der Asia und in
Bithynien.“ 1.Petrus 1,1 NeÜ. Ensuring unserer heutigen
Situation.
1. Wir haben Hoffnung unsere Hoffnung liegt in Jesus Christus!
„In seiner großen Barmherzigkeit hat er uns
wiedergeboren und uns durch die Auferstehung von Jesus Christus
aus den Toten eine lebendige Hoffnung
geschenkt.“ 1.Petrus 1,3 NeÜ
„Ein makelloses Erbe hält er im Himmel für euch bereit, das nie
vergehen wird und seinen Wert nie verliert. 1.Petrus 1,4 NeÜ
2. Wir haben Herausforderungen
„Darüber freut ihr euch, obwohl ihr jetzt für kurze Zeit ganz
unterschiedlichen Prüfungen ausgesetzt seid und manches Schwere
durchmacht.“ 1.Petrus 1,6 NeÜ
was ist die “kurze Zeit”? Tage, Monate,Jahren? Vergleich
zur Ewigkeit?
Welche Prüfungen, Leiden sind gemeint?
Lässt Gott diese Prüfungen zu?
Für die Empfänger vom Petrusbrief war es vor allem das Leiden
darunter, als Fremde in einer nichtchristlichen Gesellschaft
unterwegs zu sein.
Was ist die Herausforderung, in der wir heute als Christen
leben?
Kritik und Skepzis an allgemeinen Dingen : „Wir werden bald in
einer Welt leben, in der ein Mensch ausgelacht oder zum Schweigen
gebracht wird, nur weil er sagt, dass zwei und zwei vier ergibt.
In der wütende Proteste gegen jemanden aufsteigen, der behauptet,
Kühe hätten Hörner, in der man das Ketzerische sieht, wenn jemand
ein Dreieck als dreiseitige Figur bezeichnet und in der man einen
Mann hinrichten würde, weil er die Menge damit verwirrt, dass das
Gras grün ist.“ G.K. Chesterton, On Modern Controversy, ILN,
14.August 1926
Was vertreten wir heutzutage?
Fühlen wir uns fremd in dieser Welt?
Leben wir noch als „Fremde“ in dieser Welt – oder haben wir uns
zurückgezogen – oder angepasst?
Jesus selbst hat uns hier etwas anderes vorgelebt. Er lebte
mitten in der Gesellschaft seiner Zeit – und war doch Fremder.
„Doch dadurch soll sich euer Glaube bewähren, und es wird
sich zeigen, dass er wertvoller ist als das vergängliche Gold,
das ja auch durch Feuer geprüft wird.“ 1.Petrus 1,7, NeÜ
Welche Punkte in meinem Leben sind es, an denen sichtbar wird,
dass Jesus mein Herr ist? Woran erkennt mein Nachbar, dass ich
Christ bin? Woran meine Freunde?
Mein Christ-Sein zeigt sich daran, dass mein ganzes Leben von
Jesus geprägt wird.
Aber leider wird das an vielen Stellen gar nicht so
offensichtlich, dass es mit Jesus zusammenhängt – oder ich bringe
auch nicht den Mut auf und lebe, wie ich (als Christ) eigentlich
leben sollte.
3. Wir haben Freude.
„Darüber freut ihr euch, obwohl ihr jetzt für kurze Zeit ganz
unterschiedlichen Prüfungen ausgesetzt seid und manches Schwere
durchmacht.“ 1.Petrus 1,6 NeÜ
„Ihn liebt ihr ja, obwohl ihr ihn noch nie gesehen habt, an ihn
glaubt ihr, obgleich ihr ihn auch jetzt nicht seht, und jubelt in
unsagbarer, von Herrlichkeit erfüllter Freude.“ 1.Petrus 1,8 NeÜ
„Und weil ihr an ihn glaubt, bewahrt euch Gott in
seiner Macht für die Rettung, die schon vorbereitet ist,
um dann in der letzten Zeit offenbar zu werden.“ 1.Petrus 1,5 NeÜ
Gott ist der Handelnde, nicht wir sind es. Er rettet, nicht wir
uns selbst wir müssen vertrauen und folgen. Treue zu Jesus
Christus Zeugen Freude!
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.