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176 Episoden
55 Minuten
Ein Genie, einen Visionär, das sehen die einen in ihm. Die anderen betrachten Elon Musk als Systemsprenger mit gefährlichem politischen Einfluss. Sicher ist: Der Tech-Milliardär Elon Musk ist der reichste Mensch der Welt, Regierungsberater des US-Präsidenten Trump, ohne je gewählt worden zu sein, kontrolliert er weltweit Kommunikationsstrukturen mit der Plattform X und dem Satellitennetzwerk Starlink, das zu seinem Raumfahrtunternehmen Space X gehört. Wie konnte Musk so mächtig werden? Wie gefährlich ist sein Einfluss und was kann Europa dem entgegensetzen? Und was können wir alle dafür tun, dass der Einfluss von Elon Musk nicht auch hier immer größer wird? Darüber sprechen wir mit Tristan Söhngen, Co-Autor „Die Elon-Musk-Story“ (ZDF), Sönke Iwersen, Journalist beim Handelsblatt und Autor von „Die Tesla-Files“, Andrew Denison von Transatlantic Networks, dem ehemaligen Astronauten Ulrich Walter und dem Kultur- und Medienwissenschaftler Paul Feigelfeld. Podcast-Tipp: Die Deutschlandreportage Welche Auswirkungen hat die Krise bei Tesla für die Lausitz? Brandenburg hatte seit der Ansiedlung von Tesla in Grünheide große Ambitionen. Besonders die strukturschwache Lausitz hoffte auf eine Chance im Strukturwandel. Doch die E-Auto-Branche kriselt. Wie ist dort jetzt die Stimmung? rbb24 Inforadio-Reporter Andreas Rausch mit einer Bestandsaufnahme. https://www.ardaudiothek.de/episode/stadt-land-mensch-die-deutschlandreportage/e-mobilitaet-in-der-krise-wie-geht-es-weiter-in-der-lausitz/ard/14345587/
55 Minuten
Es gibt nur einen Tag im Jahr, da haben wir alle die „Licence to lie“. So will es der Brauch und das macht auch am meisten Spaß. Aber die kleinen Aprilscherz-Lügen sollten dann bitte auch baldmöglichst aufgelöst werden. Ansonsten ziemt sich das Lügen nicht: Lügen haben kurze Beine und wer lügt, bekommt eine lange Nase. Aber jetzt mal ganz ehrlich: So harmlos wie am ersten April ist das mit dem Lügen nicht. Es wird kräftig gelogen, schon im Kindergarten, auch in Partnerschaften, in der Werbung, in der Politik, manchmal kann das Lügen krankhaft werden. Und selbst Tiere können bewusst täuschen. Was macht das Lügen so attraktiv? Und gleichzeitig so gefährlich? Wie können wir Lügen erkennen und entlarven? Darüber sprechen wir mit dem Lügenforscher Philipp Gerlach, dem Psychiater Stefan Orlob, dem Coach und Bestseller-Autor Joern Kettler und dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: Podcast: Faktencheck - Wahrheit oder Fake News? Behauptet wird viel, was aber ist wahr? Wir leben in einer Zeit, in der diese Frage immer wichtiger wird. Über das Internet und soziale Medien verbreiten sich Fake News rasant um den Globus. Das stellt jeden Einzelnen vor Herausforderungen. In der Flut an Nachrichtenschnipseln ist es oft nicht einfach, zu bewerten, was Fakt ist und was Fake. In diesem Podcast prüft MDR AKTUELL Äußerungen, Thesen, strittige Themen und vermeintliche Gewissheiten auf ihren Wahrheitsgehalt. Was stimmt und was nicht, hier erfahren Sie es. https://www.ardaudiothek.de/sendung/podcast-faktencheck-wahrheit-oder-fake-news/44300774/
54 Minuten
Die ARD steuert auf ihren 75. Geburtstag zu. Glückwünsche? Sicher. Nicht nur für vergangene Leistungen, sondern vor allem in die Zukunft gerichtet und nicht nur für die ARD selbst. Denn eine demokratische Gesellschaft kann sich umso glücklicher schätzen, je besser, unabhängiger und effizienter ihr öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist. Aber gerade deshalb lieber keine Torte. Eine Torte macht nicht schlank. Eine Torte macht nicht fit. Und fit sein muss die ARD, um leisten zu können, wofür sie nach wie vor und mehr denn je gebraucht wird: Menschen verlässlich zu informieren. Aufklärung, Orientierung und Teilhabe zu ermöglichen. Präsent zu sein - auch regional, auch digital - wo Wichtiges passiert und wo Menschen hören, sehen oder nutzen. Die ARD ist ein Geburtstagskind, das Wünsche erfüllen und nicht äußern soll. Und statt ihr zum Geburtstag ein Ständchen zu singen, geht es darum, wie die ARD in die Zukunft aufgestellt sein sollte. Stellung dazu nehmen u.a. Julia Jäkel vom Rat für die zukünftige Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die Journalistin und Medienberaterin Ulrike Langer, hr-Programmdirektorin Julia Krittian. Podcast-Tipp: SWR Kultur Das Wissen Die ARD und die Politik - Ringen um Unabhängigkeit Die ARD hat sich vor 75 Jahren auch gegründet, um die Sender gegenüber der Politik zu stärken. Später muss das Verfassungsgericht die ARD immer wieder vor politischer Einflussnahme schützen. In den letzten Jahren ist die Situation eher schwieriger als einfacher geworden. https://www.ardaudiothek.de/episode/das-wissen/die-ard-und-die-politik-ringen-um-unabhaengigkeit/swr-kultur/14362989/ Doku-Tipp: 75 Jahre. Fürs Erste! - Die ARD Story mit Susanne Daubner In einer rasanten Jubiläumsdokumentation blickt tagesschau-Anchor Susanne Daubner auf ein Dreivierteljahrhundert öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland zurück - ein Wiedersehen mit großen Stars, Fernsehmomenten für die Ewigkeit und journalistischen Highlights. Die Doku gibt es in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/video/75-jahre-ard/75-jahre-fuers-erste-die-ard-story-mit-susanne-daubner/hr/Y2NkYmMxZmItYjEzOC00NmFmLWJkMTUtNjczYzdhMDkzMmUw
53 Minuten
Wie sieht das Gehirn eines Fußballers aus? Die neue Dauerausstellung im Frankfurter Senckenberg-Museum zeigt es uns am Modell des Hirns von Eintracht-Legende Charly Körbel. Und sie zeigt auch, welche Regionen seines Gehirns in welchen Situationen aktiv (gewesen) sind. Sichtbar zu machen, was sich alles tut in unseren sprichwörtlichen „grauen Zellen“, wie unser Denken und Fühlen funktioniert, was genau das Handeln unseres Körpers steuert - das kann nicht nur faszinierend sein. Sondern wir können dadurch vielleicht auch unserem Gehirn auf die Sprünge helfen, wenn es beim Denken, Fühlen und Steuern nicht so funktioniert, wie es sollte. Hirnforschung ist die Grundlage vieler Behandlungsmethoden. Wie gut also, dass man uns Menschen offenbar doch nicht nur vor den Kopf gucken kann, sondern auch hinein. Aber kann man wirklich bis ins letzte sichtbar machen, was sich in unserem Gehirn abspielt? Ist unser Geist nur im Gehirn zu verorten? Und ist Geist am Ende auch nichts anderes als Körper? Machen wir uns ein paar Gedanken über unseren “Denkapparat” - gemeinsam mit Adela Kutschke (Kuratorin der Ausstellung „Gehirne“ im Senckenberg-Museum), Prof. Martin Korte (Neurobiologe an der TU Braunschweig) und Georg Northoff (Neurowissenschaftler und Philosoph an der Uni Ottawa). Podcast-Tipp: IQ Wissenschaft und Forschung Das Geheimnis der Geistesblitze - Spuren der Kreativität im Gehirn Wir alle wollen gerne kreativ sein - und Forscher sagen, Kreativität ist nicht nur Künstlern und außergewöhnlichen Menschen vorbehalten! Was passiert in den Nervennetzen, wenn wir für Aufgaben ungewöhnliche Lösungen finden? Und wie können wir Kreativität lernen? https://www.ardaudiothek.de/episode/iq-wissenschaft-und-forschung/das-geheimnis-der-geistesblitze-spuren-der-kreativitaet-im-gehirn/bayern-2/78843200/
55 Minuten
Rund 320.000 Menschen arbeiten in Deutschland in sog. Behindertenwerkstätten. Diese Einrichtungen stehen zunehmend in der Kritik. Denn wer einmal dort arbeitet, hat wenig Chancen, es auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Außerdem ist die Arbeit schlecht bezahlt: Im Schnitt nur 1,35 Euro pro Stunde. Gleichzeitig machen die Werkstätten jährlich einen Umsatz von acht Milliarden Euro, auch weil immer mehr große Konzerne die Arbeitskraft der Werkstätten in Anspruch nehmen. Viele Beschäftigte fordern mehr Geld, mehr Anerkennung und Selbstbestimmung. Und auch die UN haben Deutschland wegen der Werkstätten schon eine Rüge erteilt. Im kleinen Ort Schengen in Luxemburg, an den Grenzen zu Deutschland und Frankreich, haben die Bundesrepublik, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Niederlande 1985 das Übereinkommen von Schengen unterzeichnet. Schrittweise wollte man die Personenkontrollen an den Binnengrenzen abbauen. Ein Meilenstein in der Entwicklung der Region. 10 Jahre später waren dann die rechtlichen und technischen Voraussetzungen geschaffen, die es brauchte, damit die Idee der Freizügigkeit in noch größerem Stil umgesetzt werden konnte. Mit einem einheitlichen Schengen-Visum, mit der Klärung der Asylbestimmungen und mit gemeinsamer Polizeiarbeit. Gestartet ist man 1995 mit sieben Mitgliedsstaaten, inzwischen sind alle EU-Staaten dabei, außerdem Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein. Aber die offenen Grenzen sind teilweise keine offenen Grenzen mehr. Was geht uns dadurch verloren? Wie kann der Schengen Raum bewahrt werden? Und welche Grenzen brauchen wir? Darüber sprechen wir mit unserem Korrespondenten in Brüssel Andreas Meyer-Feist, mit dem Migrationsforscher Gerald Knaus, mit der Autorin Özlem Özgül Dündar, mit dem Politikwissenschaftler Volker M. Heins und dem Völkerrechtler Stefan Salomon, der mit Erfolg gegen Grenzkontrollen geklagt hat. Podcast-Tipp: Einladung und Grenze - Eine Geschichte von Tür und Tor Türen symbolisieren Einladung und Abgrenzung: von Stadttoren bis zu Online-Portalen. Sie schreiben Geschichte und öffnen Welten, wie das Brandenburger Tor 1989, aber schützen auch die Privatsphäre. Ein Schritt über die Schwelle kann vieles verändern. https://www.ardaudiothek.de/episode/zeitfragen-feature/einladung-und-grenze-eine-geschichte-von-tuer-und-tor/deutschlandfunk-kultur/14053893/
54 Minuten
Rund 320.000 Menschen arbeiten in Deutschland in sogenannten Behindertenwerkstätten. Diese Einrichtungen stehen zunehmend in der Kritik. Denn wer einmal dort arbeitet, hat wenig Chancen, es auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Außerdem ist die Arbeit schlecht bezahlt: Im Schnitt nur 1,35 Euro pro Stunde. Gleichzeitig machen die Werkstätten jährlich einen Umsatz von acht Milliarden Euro, auch weil immer mehr große Konzerne die Arbeitskraft der Werkstätten in Anspruch nehmen. Viele Beschäftigte fordern mehr Geld, mehr Anerkennung und Selbstbestimmung. Und auch die UN haben Deutschland wegen der Werkstätten schon eine Rüge erteilt. Warum gibt es trotzdem noch Behindertenwerkstätten? Was ist dran an den Vorwürfen von Ausgrenzung und Ausbeutung? Ist das Konzept der Werkstätten überholt oder gibt es nach wie vor Menschen, die hier ihren idealen Lebens- und Arbeitsplatz finden? Und was braucht es für echte Inklusion in der Arbeitswelt? Darüber sprechen wir mit Ulrich Scheibner, dem ehemaligen Geschäftsführer der „Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten“, dem Teilhabeforscher Prof. Markus Schäfers, der behinderten EU-Abgeordneten Kathrin Langensiepen, sowie mit Anne Gersdorff, die als Sozialarbeiterin Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt begleitet. Podcast-Tipp: Die neue Norm Muss man drei "Behinderten" zuhören? Muss man nicht, man sollte. Karina Sturm, Jonas Karpa und Raúl Krauthausen brechen die Norm des Normalen auf und sprechen über Vielfalt, Inklusion und das Leben von Menschen mit Behinderung. https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-neue-norm/70153468/
55 Minuten
Wenn wir Nachrichten über Flugunfälle oder den tragischen Absturz der Germanwings-Maschine vor zehn Jahren lesen, macht das vielen Angst. Ganz grundsätzlich ist das Reisen im Flugzeug vielen nicht ganz geheuer: Knapp 20 Prozent der Deutschen leiden unter Flugangst. Und doch können oder wollen wir oft nicht anders als mit dem Flugzeug zu verreisen. Im vergangenen Jahr waren weltweit so viele Flugpassagiere unterwegs wie nie zuvor. Wie also umgehen mit solchen Ängsten? Wieso haben wir sie überhaupt - obwohl das Fliegen doch nach wie vor das sicherste Verkehrsmittel ist? Wieso schätzen wir Risiken ganz allgemein oft falsch ein? Warum faszinieren uns Katastrophen(-filme) so sehr? Und warum kann es sogar gut sein, sie sich anzuschauen? Darüber reden wir mit dem Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth, der langjährigen Flugbegleiterin Dagmar Berg, dem Luftfahrtexperten und Chefredakteur von „AERO International“ Thomas Borchert und der Psychiaterin Katharina Domschke vom Universitätsklinikum Freiburg und Autorin des Buches "Das Alphabet der Angst". Podcast-Tipp: Der Germanwings-Absturz - Zehn Jahre ohne Euch Der Germanwings-Absturz reißt im März 2015 riesige Lücken in zahlreiche Familien: 150 Menschen sterben. Wie machen Familien weiter, wenn geliebte Menschen plötzlich fehlen? WDR-Reporterin Justine Rosenkranz hat Angehörige zehn Jahre lang begleitet. https://www.ardaudiothek.de/sendung/der-germanwings-absturz-zehn-jahre-ohne-euch-wdr/14097575/
55 Minuten
In Träumen ist alles möglich: Wir können hoch fliegen oder tief fallen, vor Monstern flüchten oder mit Ihnen am Tisch sitzen und quatschen - bis der Traum uns anderswo hinlenkt. In Träumen verarbeiten wir Erlebtes, beschäftigen wir uns mit Ängsten, vermischen Menschen und Ereignisse, während das Hirn versucht, Ordnung zu schaffen. Was haben Träume mit der Realität zu tun? Und mit dem echten Leben? Was lernen wir aus ihnen und wie können wir sie kreativ nutzen? Das wird eine Traumsendung. Wir reden darüber mit dem Traumforscher Michael Schredl vom Schlaflabor am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, mit der Literaturwissenschaftlerin Stefanie Kreuzer von der Uni Kassel über Träume in der Kunst, und mit der Politologin Brigitte Geißel von der Goethe-Uni in Frankfurt über politische Träume. Podcast-Tipp: Über Schlafen Es gibt natürlich Tagträume, trotzdem träumen wir meistens nachts im Schlaf. Aber was unseren Schlaf angeht, tappen wir oft im Dunkeln. Fragen rund ums Thema klären im Podcast „Über Schlafen“ die Wissenschaftsjournalistin Ilka Knigge und Schlafforscherin Dr. Christine Blume. Jeden Dienstag gibt es eine neue Folge: https://www.ardaudiothek.de/sendung/ueber-schlafen-deutschlandfunk-nova/12641863/
54 Minuten
Menschen denken meistens vom Menschen her. Selten spielen alle Lebewesen eine Rolle. Und damit sind nicht nur Tiere oder Insekten gemeint, sondern auch Pflanzen. Auch sie können sehen, hören und kommunizieren. Und sind alles andere als passiv, nur weil wir Menschen sie nicht direkt verstehen. Abgesehen von denen mit den “grünen Daumen”, die Pflanzen und ihre Blüten als ein empfindsames Gegenüber wahrnehmen. Was erzählen sie uns über die Geschichte der Welt? Wie sehen unsere Alltagsbegegnungen mit Pflanzen aus? Und welche sinnlichen Erfahrungen sind es, die wir bei einem Streifzug durch einen Botanische Garten genießen? Kurz vor dem Frühlingsanfang ist es ein guter Moment, sich unserer Pflanzenwelt zu widmen. Auch vor dem Hintergrund der Klimakrise, einem Artensterben und der fragilen Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt, der unsere Beziehung zu Pflanzen hinterfragt. Denn auch Pflanzen haben Rechte. Und der jüngste Diversitätsreport der Vereinten Nationen zeigt, dass in den kommenden Jahren rund eine Million Arten von ihnen unwiederbringlich verloren gehen werden. Darum gehen wir auf Erkundung durch die Pflanzenwelt mit der Vegetationsökologin Katja Tielbörger, dem Wissenschaftsjournalisten Stefan Hübner, der Gründerin der ersten Heilpflanzenschulgründerin Ursel Bühring und dem Künstler Karel Hacker. Podcast-Tipp: Gartenpodcast: Alles Möhre, oder was?! Wer im Garten noch entspannter werden will, der sollte sich mit dem Trend „Slow Gardening“ beschäftigen. Was das ist, gibt es im Garten-Podcast. Wörtlich übersetzt heißt Slow Gardening langsames Gärtnern. gemeint ist aber eher: entspanntes Gärtnern, was bedeutet, dass wir uns in den Gärten keinem Druck ausgesetzt fühlen sollten. Nichts muss perfekt sein. Wen die gelbe Blüte eines Löwenzahns im sonst sattgrünen Rasen stört, wer nervös wird, wenn die Beetkante nicht schnurrgerade verläuft, wen ein paar Blattläuse an den Rosenblättern auf die Palme bringen, der solle sich ein wenig mit diesem neuen Gartentrend beschäftigen. Wir gärtnern achtsam und genießen den Moment. Das kann die Freude über eine Tomatenpflanze mit zahlreichen Früchten sein, der Blick auf eine Rose, die besonders schön blüht oder auch das Wiegen der Ziergräser im Wind. Ralf und Martina sprechen mit Stephanie Haßelbeck und mit ihrer Schwester Lisa. Sie betreiben in ihrem Garten das "Slow Gardening". Die beiden haben Tipps - inspiriert vom traditionellen Bauerngarten des Großvaters - wie es mit dem achtsamen Gärtnern klappt. https://www.ardaudiothek.de/episode/gartenpodcast-alles-moehre-oder-was/slow-gardening-entspannt-gaertnern/ndr-1-niedersachsen/14055859/
54 Minuten
Sind es nur Milliarden oder gar Billionen? Ist es ein Schuldenpaket oder ein Investitionspaket? Vermutlich Beides. Was die wahrscheinlich nächste Bundesregierung da zusammenschnüren will, ist auf jeden Fall eine sehr große weitreichende finanzielle Maßnahme, mit der nachfolgende Generationen umgehen müssen - oder eben dürfen. Wir reden über den Sinn von Schulden, über die Vor- und die Nachteile. Wir blicken auf unterschiedliche finanzielle und moralische Schuldenkulturen und warum wir zum Beispiel in Deutschland als die HüterInnen des Geldes gelten, andere Länder das aber sehr viele lockerer sehen. Und was hat die schwäbische Hausfrau damit zu tun? Mit dabei: Johannes Müller-Salo, Philosoph an der Leibniz- Universität Hannover, Korinna Schönhärl, Kulturhistorikerin an der Uni Paderborn, Benjamin Müller, Hessenreporter, über den Pleite-Fall der Gemeinde Löhnberg und Hannelore Gandner, Schuldnerberaterin, Caritas Frankfurt. Podcast-Tipp: 10 Minuten Wirtschaft Buy now, be verschuldet later? Buy now, pay later ist super praktisch beim Onlineshopping - kann aber ziemlich gefährlich werden. Im worst case landet man bei der Schuldnerberatung. Das Problem ist nicht neu, aber es ist immer noch da - und wird wahrscheinlich durch ein Schlupfloch im System weiter da sein. Wie das genau aussieht und an welcher Stelle tatsächlich nachgebessert werden soll - darüber sprechen Nicolas Lieven und Melanie Böff.
56 Minuten
Wenn Autokraten das Steuer übernehmen, gerät die Kultur unter Druck. Zu beobachten ist das aktuell in den USA. Donald Trump greift in den Kulturbetrieb ein und hat kurzerhand das renommierte Kennedy Center in Washington übernommen. Der Spielplan wird jetzt nach Trumps Vorstellungen gestaltet. Ein Kinder-Musical über Inklusion hat darin keinen Platz mehr. Unter dem Druck der US-Regierung beenden immer mehr Kultureinrichtungen ihre Programme für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion. Beobachter sprechen von einem Kulturkampf. Was in den USA passiert, erleben auch andere Länder mit autokratischen und nationalistischen Regierungen: Die Kultur verliert ihre Freiheit, wird abgeschafft oder in den Dienst der Herrschenden gestellt. Was bedeutet das für Künstler und Künstlerinnen? Und für die offene und vielfältige Gesellschaft? Darüber sprechen wir mit Jörg Schumacher vom Goethe-Institut in New York, mit der Schriftstellerin und Wahl-Venezianerin Petra Reski und dem Journalisten Peter Laudenbach, der in seinem Buch „Volkstheater“ Angriffe der AfD auf den Kulturbetrieb dokumentiert. Podcast-Tipp: NDR Kultur à la carte Traumjob an der New Yorker Met: Chordirektor Tilman Michael Es war sein Traum und für ihn hat sich dieser Traum erfüllt: Tilman Michael ist seit Neuestem Chordirektor am berühmtesten Opernhaus der Welt, an der Metropolitan Opera in New York. Damit hat der gebürtige Stuttgarter die Nachfolge von Donald Palumbo, der rund 17 Jahre den Chor der Met leitete, angetreten. Zuvor war Tilman Michael zehn Jahre Chorleiter an der Oper in Frankfurt, hat an Häusern in Mannheim, Dresden, Moskau, Wien oder Buenos Aires gearbeitet, war Assistent bei den Bayreuther Festspielen, und direkt nach dem Studium hatte er ein Engagement an der Staatsoper in Hamburg. Jetzt hat er seine erste Spielzeit an der Met gestartet. Auf dem Programm steht Beethovens "Fidelio", die Oper, die am Sonnabend, 15. März, live übertragen wird. Und natürlich erlebt er die politischen Veränderungen in den USA mit Sorge, blickt aber von New York aus nach Hamburg und beobachtet aus der Ferne die Pläne für ein neues Opernhaus. Auch darüber spricht Tilman Michael in "NDR Kultur à la carte" mit Friederike Westerhaus. https://www.ardaudiothek.de/episode/ndr-kultur-la-carte/traumjob-an-der-new-yorker-met-chordirektor-tilman-michael/ndr-kultur/14276277/
55 Minuten
Krankheiten, die man nicht sieht, werden gern ignoriert oder mit Tabus belegt. Wir suchen nach Anhaltspunkten, an die wir unser Mitgefühl heften können. Wenn es die nicht gibt, nehmen wir Abstand. Das betrifft vor allem psychische Erkrankungen. Weil man nicht weiß, ob alles, was gerade geäußert wurde, nicht auch schon Teil der Krankheit ist. Weil man sich fürchtet vor drastischen, irrationalen Reaktionen oder gar Gewalttaten. Und weil man Angst hat selbst krank zu sein, ohne es genau zu wissen und um die Verbeamtung oder die Arbeitsstelle fürchtet. Wir sind hingegen schnell bei der Hand, jemanden, der sich auffällig benimmt, als krank zu bezeichnen. Über die Gefahr der psychischen Erkrankung für sich selbst und für die Gesellschaft wollen wir heute reden mit der Kriminologin Prof. Dr. Britta Bannenberg von der Uni Gießen, der Psychologin Dr. Gilda Giebel, der Polizeipsychologin Dr. Milena Lechner und der Oberärztin für Psychiatrie Dr. Barbara Jost. Podcast-Tipp: Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast Psychisch gestörte Attentäter - Seelische Krankheiten und Gewalt Nach Attentaten heißt es oft, der Täter sei psychisch krank. Tatsächlich leiden viele unter einer wahnhaften Schizophrenie. Sind psychisch kranke Menschen besonders gefährlich? https://www.ardaudiothek.de/episode/wie-wir-ticken-euer-psychologie-podcast/psychisch-gestoerte-attentaeter-seelische-krankheiten-und-gewalt/br/13709331/
55 Minuten
Grönland - ewige Eismassen, zehntausende Eisberge im Meer. Caspar David Friedrich hätte sie nicht besser malen können. Das ewige Eis ist aber gar nicht ewig. Vielmehr taut es und legt Bodenschätze frei, die sonst vor allen Dingen China besitzt: Seltene Erden, Nickel, Uran und vieles mehr. Und diese Rohstoffe machen Grönland immer mehr zum Spielball weltpolitischer Interessen. Donald Trump zeigt sich besonders interessiert. Denn der US-Präsident hat ja in seiner ersten Rede vor dem Kongress gesagt: „Wir werden Grönland so oder so bekommen“. Heute ist Parlaments-Wahl in Grönland. Wir sprechen mit Christian Blenker, Korrespondent im ARD Studio Stockholm, mit Dr. Michael Paul, Arktis-Experte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, mit dem Medienwissenschaftler Dr. Matthias Eitelmann von der Uni Mainz und mit dem Kulturwissenschaftler Prof. Ebbe Volquardsen von der Universität in Grönland. Podcast-Tipp: Weltzeit - Deutschlandfunk Kultur Grönland - Jugend zwischen Eis und Internet Grönland ist durch Donald Trump zum geopolitischen Spielball geworden. Doch wie leben junge Menschen auf dieser größten Insel der Welt, deren Zukunft gerade verhandelt wird? https://www.ardaudiothek.de/episode/weltzeit/groenland-jugend-zwischen-eis-und-internet/deutschlandfunk-kultur/14151775/
53 Minuten
Mit Schrecken musste die freie Welt beobachten, wie US-Präsident Donald Trump in der Ukrainepolitik aus dem Opfer einen Täter machte. Wenn er zum Frieden bereit sei, dürfe er wiederkommen, sagte er zu Selenskyj. Putin dürfte ihm da leise lächelnd zugehört haben. Mit Trump hat er ein Gegenüber gefunden, der sich die Weltherrschaft wieder mit ihm teilen will. Willkommen im neuen heiß-kalten Krieg. Doch die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Wenn die Idee eines vereinten Europas überhaupt noch existiert, dann könnte dies der Moment sein, das zu beweisen. Jetzt müssen wir uns in Europa auf uns und die gemeinsame Stärke besinnen und zeigen, dass wir nicht der kleine Junge aus dem amerikanischen Hinterzimmer sind. Es kommt auf unsere Handlungsfähigkeit an, wenn wir eine neue Weltordnung im Sinne Trumps und Putins verhindern wollen. Darüber wollen wir heute reden mit dem Amerikanisten Thomas Greven, dem Politikwissenschaftler Andreas Umland in Kiew, dem Bundeswehr Oberst a. D. Wolfgang Richter und dem Kommunikationswissenschaftler Christian Stöcker. Podcast-Tipp: Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg #258 Nach dem Eklat im Weißen Haus Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am vergangenen Freitag endete im Eklat. Nach heftigen Vorwürfen von Trump und seinem Vizepräsident J.D. Vance verließ Selenskyj das Weiße Haus vorzeitig, ohne ein geplantes Abkommen über den US-Zugang zu ukrainischen Rohstoffen zu unterzeichnen. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt im Gespräch mit Host Christian Erll, dieses Treffen habe ihn fassungslos gemacht. Es sei keine Sternstunde für Amerika gewesen, aber auch nicht für den Westen. Bühler ergänzt: Wer bisher noch geglaubt habe, dass die Regierung Trumps einen Plan habe, um einen Waffenstillstand und nachfolgende Friedensverhandlungen zustande zu bringen, müsse spätestens jetzt sehen, dass das nicht der Fall sei. Der frühere Nato-General schätzt außerdem ein, was das Aussetzen der US-Militärhilfe für die Ukraine für Auswirkungen hat. Und er beantwortet die Frage, ob das Treffen ein Zeichen dafür ist, dass sich die USA von Europa abwenden. https://www.ardaudiothek.de/episode/was-tun-herr-general-der-podcast-zum-ukraine-krieg/258-nach-dem-eklat-im-weissen-haus/mdr-aktuell/14244299/
53 Minuten
Was hat sich getan - von einem Weltfrauentag zum nächsten? Eine berechtigte Frage jedes Jahr am 8. März. Denn wenn Frauen benachteiligt, unterdrückt, geschlagen oder getötet werden, nur weil sie Frauen sind, dann werden Menschenrechte verletzt. Von selbst tut “sich“ allerdings gar nichts von einem Weltfrauentag zum nächsten. Es sind Menschen, die für die Menschenrechte von Frauen kämpfen, ob sie sich nun feministisch nennen oder nicht. Und es sind Menschen, die das Gegenteil tun, indem sie gar nichts tun oder aktiv dagegenhalten. Gerade am diesjährigen Weltfrauentag sind nicht nur Fortschritte oder Stillstand das Thema, wenn es um die Frage geht, wie frei, selbstbestimmt und sicher Frauen leben können. Sondern auch ein immer heftigerer antifeministischer Gegenwind. Darüber müssen wir reden. Und vor allem fragen: Was können und sollten wir tun? Damit „sich“ bis zum nächsten Weltfrauentag „mehr tut“ für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung, für Freiheit und Sicherheit und überhaupt für die Menschenrechte von Frauen. Zu Gast sind diesmal: Linda Kagerbauer, Referentin für Mädchen*politik und Kultur im Frauenreferat der Stadt Frankfurt, Asha Hedayati, Rechtsanwältin im Einsatz für gewaltbetroffene Frauen, Nadja Mitzkat, Journalistin beim NDR und an einer Recherche zum Thema Anti-Abtreibungs-Lobby beteiligt, und Judith Rahner, Geschäftsführerin beim Deutschen Frauenrat. Podcast-Tipp: rbb - Ein Zimmer für uns allein Hören vor Handeln - In 4 Schritten zum Feministen Dürfen Männer Feministen sein? Wie ertappe ich mich beim Mansplaining? Und wie lebe ich meine Ideale auch dann, wenn es unbequem wird - zum Beispiel, wenn es um Aufträge geht? Diese Fragen beschäftigen André der das Gefühl hat: Je mehr ich mich mit Geschlechterfragen beschäftige, desto komplizierter wird es. Die Alltagsfeministinnen sprechen heute über Feminismusfrust (den auch Frauen kennen), über den Unterschied zwischen Erklären und "Herrklären" und wir verraten euch im "Feminismus to Go" wie ihr in 4 Schritten zum Feministen werdet (inspiriert vom Feminist Lab s.u.). https://www.ardaudiothek.de/episode/ein-zimmer-fuer-uns-allein/hoeren-vor-handeln-in-4-schritten-zum-feministen/bayern-2/13112761/
Der Tag

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