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463 Episoden
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Thomas Töngi ist Gitarrenlehrer am Winterthurer Institut für aktuelle Musik (WIAM). Er hatte die Idee, die Effektgeräte für die Gitarren auch per App zu steuern. Das hätte mehrere Vorteile: Die Einstellungen lassen sich speichern und abrufen und einfach auf unterschiedliche Weise steuern: Über Fusspedale, Midi-Steuerungsgeräte oder per App. Seit 2015 ist Thomas dabei, diese Idee in die Tat umzusetzen. Nach diversen Prototypen und Rückschlägen ist sein Geckotool jetzt reif für die Bühnen, Übungskeller und Aufnahmestudios dieser Welt. Und sie sind ein spannender Brückenschlag zwischen digitaler und analoger Welt: Es wird nichts digitalisiert oder synthetisch nachgebildet – die analogen Effektgeräte bleiben, wie sie sind. Doch durch kleine motorisierte Aufsätze, die auf die Regler der aufgesteckt werden, lassen sie sich fernsteuern. Nächste Woche startet die Crowdfunding-Kampagne. Und wir fragen Thomas, ob danach die Welt für Gitarristen noch die gleiche sein wird. Thomas wird in unserer Sendung das Prinzip auch für Nichtmusiker verständlich erklären  – und wenn es die Technik zulässt, natürlich auch gleich vorführen. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-501/
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Bekanntlich wollen die Feste gefeiert werden, wie sie fallen. Darum haben wir in unserer Episode 472 das zehnjährige Bestehen dieser Sendung und unseres Heimsenders Stadtfilter würdig begangen. Sieben Monate später knallen nun schon wieder die Korken. Wir freuen uns über unsere 500. Sendung – ein hoffentlich nicht nur für uns, sondern auch für unsere Hörerinnen und Hörer ein erfreulicher Meilenstein. Zu diesem Jubiläum dürfen wir nicht nur länger senden, sondern in ganz unbescheidener Manier uns selbst ins Zentrum stellen. Wir plaudern einmal über uns selbst – und all die Dinge, die uns abseits der Technik beschäftigen, interessieren und in Atem halten. Wir tun das auf spielerische Weise – und so, dass ihr uns sicherlich etwas besser kennenlernt. Und vielleicht sogar Lust auf die nächsten 500. Sendungen bekommt... Heute keine Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-500/
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... und alle anderen Arbeitsplätze auch. «Ist man sich in der IT-Branche überhaupt bewusst, dass viele Firmen mit diesen Passwort-Dschungeln überfordert sind und dadurch jede Putzfrau jederzeit zu allen Passwörtern offenen Zugang hat?» Das fragt Magdalena in einem Mail an uns. Sie beschreibt, wie an vielen Arbeitsplätzen die Passwörter auf Post-it-Zettelchen notiert und an Bildschirme geklebt werden. Magdalena arbeitet nicht in einem Coifeursalon oder in einem Radiostudio. Sondern an einem Ort, wo es sensible Daten zuhauf gibt. Sie ist Pflegefachfrau, und kommentiert lakonisch: «Sollten Sie je als Patient im Spital liegen, dann können Sie sich selber ausmalen, wie wenig Ihre Patienten-Daten geschützt sind.» Damit hat sie natürlich recht. Denn das Passwort auf dem Post-it ist nicht die einzige Passwortsünde, die man begehen kann – aber eine der ziemlich schlimmen Sorte. Wir sprechen in dieser Folge von Kummerbox Live darüber, wie man es besser machen könnte und welche Tricks uns helfen, unsere Daten abzusichern, ohne auf Notizzettel am Bildschirm oder auf ein Elefantenhirn angewiesen zu sein. Weitere Themen in der Sendung sind die Tücken des neuen Mac-Betriebssystems Catalina, das Surfen mit grösstmöglicher Sicherheit für die Privatsphäre und Probleme mit Firefox beim Zeitunglesen im Netz. Diese Folge von Kummerbox Live kommt eine Woche zu früh. Das liegt daran, dass am 29. Oktober unsere fünfhundertste Sendung ansteht. Und für die haben wir uns etwas Spezielles ausgedacht... Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-499/
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Seit es Medien gibt, haben die Hersteller dieser Medien eine panische Angst davor, um ihre Einkünfte geprellt zu werden. Denn die Kunden sind allesamt geizige Kleinkriminelle, die Musik, Bücher, Filme und Fernsehserien und natürlich auch Software und Computerspiele nicht käuflich erwerben, sondern von Freunden und bekannten schwarzkopieren Was tut die Industrie dagegen? Sie denkt sich immer neue Methoden aus, um die Kunden zur Ehrlichkeit zu erziehen: Von rührenden Appellen («Home Taping Is Killing Music») ist sie bald bei den technischen Massnahmen angelangt: Dem so genannten Kopierschutz – er ist eigentlich ein Abspielschutz, der nur berechtigten Nutzern den Zugang erlauben soll. Die Industrie nennt es auch gerne euphemistisch DRM oder digitale Rechteverwaltung. Wir schauen uns die seltsamen Blüten an, die diese Bemühungen der Industrie in den letzten Jahren und Jahrzehnten getrieben haben: Von defekten Audio-CDs über Hardware-Dongles bis hin zu Verschlüsselung und Guerilla-Taktiken (meistens von Sony), die man nur aus dem Bereich der Schadsoftware kennt. Und wir diskutieren: Ist es nicht legitim, dass der Anbieter dafür sorgt, dass er zu seinem Geld kommt? Nur so kann er die Künstler entschädigen – und fairerweise ist zu anerkennen, dass die Piraterie auch eine riesige Industrie ist. Aber trotzdem: Gäbe es nicht andere Wege, als den Kunden zu gängeln? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-498/
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Eine Warnung vorneweg: Heute ist eine familiäre Sendung zu erwarten. Kevin bringt nämlich seine Frau mit ins Studio: Aud Halbritter hat in Zürich Umweltwissenschaften studiert. Sie arbeitet heute an der Universität Bergen und erforscht das Wachstumsverhalten von Pflanzen. Während biologische Fragen nicht unbedingt in den Einzugsbereich des Nerdfunks gehören, ist ihr Arbeitsinstrument umso interessanter für uns: Sie setzt nämlich einen Raspberry Pi ein, um die Pflanzen zu messen und zu scannen. Und wo wir in Nerdfunk 492 jede Menge Anwendungsmöglichkeiten für den kleinen Computer ausgelotet haben, sind wir auf solche Ideen nicht gekommen: Der Raspi im Dienst der Forschung. Warum eignet sich der Minicomputer dafür? Und wäre ein Smartphone oder eventuell ein Tablet nicht handlicher? Und natürlich kann man dieser Tage keine Sendung zu Pflanzen und solchen Studien machen, ohne die Frage nach dem Klimawandel aufzuwerfen. Gibt es Erkenntnisse, wie sich die Pflanzenwelt verändert – und was wir tun können, damit wir nicht plötzlich Kokospalmen vor dem Fenster haben? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-497/
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Es ist nicht mehr wie früher. Früher waren Cookies (neudeutsch für Kekse) eine erfreuliche Angelegenheit. Man hat sie aus der «verbotenen Schublade» stibitzt oder vielleicht auch selbst gebacken. Und dann hat man sie sich zu Gemüte geführt – und es hing einzig vom Grad der Selbstdisziplin ab, wie schlecht es einem hinterher war. Heute sind Cookies diese Dinger im Internet, die monsterhafte Züge angenommen haben. Sie werden einem auf jeder Website angedreht, dass man sich kaum dagegen wehren kann. Es droht akute Überfressung ohne jegliches Genussmoment. (In einem krassen Fall haben wir eine Website gefunden, die uns Surfern bei einem einzigen Besuch Hunderte davon anhängen wollte.) Was tun, wenn man eine Cookie-Allergie entwickelt hat? Das besprechen wir in dieser Folge von Kummerbox Live. Ferner geht es darum, wie man die Daten von einem alten auf einen neuen Computer transferiert und wie sich bei dubiosen SMS-Nachrichten verhält. Und was ist zu tun, wenn Word eine Datei nicht mehr öffnet, weil die zu gross ist? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-496/
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Digichris hat an vorderster Front gekämpft und – gewonnen. Er hat sein ganzes Renommee als Blogger in die Waagschale geworfen, um dem digitalen Fernsehen in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen. Und mit etwas Unterstützung durch Dritte wie zum Beispiel den freundlichen Kabelnetzbetreiber UPC hat das geklappt: Hierzulande hat sich der digitale Übertragungsweg etabliert, die analoge Verbreitung ist (fast) Geschichte. Und das, obwohl die SVP seinerzeit geunkt hatte, der Wandel gehe viel zu schnell und die älteren Zuschauer kämen nicht mehr hinterher. Da ist es Zeit für grosses Schulterklopfen – und für die Frage, ob sich durch die technischen Veränderungen auch inhaltlich etwas geändert hat. Beeinflusst das grössere Angebot an Sendern unsere Sehgewohnheiten? Hat das volldigitale Zappen die Medienlandschaft bereichert? Doch der Blick zurück macht in unserer Sendung erst den Anfang. Wir wollen den Medienwandel bei Radio und Fernsehen umfassend ausloten. In der Schweiz steht ein grosses Fernsehprojekte in den Startlöchern. Ringier rührt bei «Blick TV» mit der grossen Kelle an. Und dieses Programm ist nicht auf die Übertragung per Kabel und Antenne ausgerichtet, sondern ganz auf das Internet. Ist das der Anfang vom Ende des linearen Fernsehens? Auch beim Radio blicken wir bange in die Zukunft: Die analoge Verbreitung per UKW soll schon Mitte 2022 Geschichte sein – und das, obwohl Leute wie Medienpionier Roger Schawinski die digitale Alternative via DAB+ als grosse Pleite bezeichnen. Ist das Radio als Massenmedium bald überflüssig, weil das Publikum in Zukunft über 5G empfängt und dort keinen Einheitsbrei, sondern ein massgeschneidertes Individualprogramm erwartet? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-495/
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Sind Computer seelenlose Maschinen, die nur ihr Programm abspulen? Sind sie ein blosses Werkzeug oder unsere Sklaven? Oder vielleicht sogar eine Art Familienmitglied? Diese Fragen sind ganz unvermittelt aufgetaucht, als wir uns auf die heutige Sendung vorbereitet haben. Eigentlich sollte es um die grössten Computer-Irrtümer gehen: Um die vielen kleinen und grossen Missverständnisse, die in unserem digitalen Alltag weit verbreitet sind. Wie zum Beispiel: Apps schliessen spart Akku. Je mehr Sicherheitsprogramme auf dem Computer, desto grösser der Schutz für Daten und Privatsphäre. Und: Viren machen den PC schlapp. Doch hinter diesen lustigen Beispielen lauert ein philosophischer Abgrund. Nämlich die Frage, ob wir diese Geräte so sehen, wie wir sie sehen müssten – oder ob wir eine verzerrte Wahrnehmung haben. Denn offensichtlich neigen wir dazu, die Computer zu vermenschlichen: Wir wollen sie vor Viren schützen. Wir schliessen Apps, um ihre Batterie und die Ressourcen zu schonen. Und schon die Bezeichnung Smartphone impliziert, dass wir es mit einem klugen Gegenüber zu tun haben. Darüber gilt es zu diskutieren. Sollten wir damit aufhören – und uns eine nüchterne Betrachtungsweise aneignen? Oder können wir gar nicht anders, weil die Hersteller (zum Beispiel mit dem Sprach-Assistenten) uns mit Gewalt zum Anthropomorphismus drängen? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-494/
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Das Darknet: Das sind jene Orte im Internet, an denen die Sonne nie scheint, Kriminelle Drogen, Waffen und Kinderpornografie handeln, Terroristen sich Anleitungen zum Bombenbasteln besorgen und unglücklich Verheiratete einen Auftragskiller anheuern. Wann tut die Politik endlich etwas dagegen – und schaltet dieses Darknet ab? So würden wir diese Sendung antexten, wenn wir Einschaltquote bolzen und es uns einfach machen würden: Das Darknet ist der Hort der Cyberkriminalität, wäre unsere These. Doch so einfach ist es nicht. Denn das Darknet hilft auch Dissidenten, ihre Kritik an repressiven Staaten anonym und sicher zu äussern. Es schützt die Privatsphäre und setzt ein Zeichen gegen die Massenüberwachung. Es ist ein wirkungsvolles Instrument gegen staatliche Zensur. Und es hilft Whistleblowern. Also: Wie wägt man das gegeneinander ab? Und vor allem: Was ist dieses Darknet überhaupt? Wir werden nicht um ein bisschen Internettheorie herumkommen, um das zu erklären. Aber wir versprechen: Wir machen es so, dass diese Sendung nicht zu eurem dunkelsten Radio-Erlebnis werden wird. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-493/
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Im Zentrum der heutigen Sendung steht ein Ding namens Raspberry Pi, das aber – allen Hoffnungen zum Trotz – leider kein leckeres Backwerk, sondern eine nackte Computerplatine ist. Bei der allerdings manchen Nerds trotzdem das Wasser im Mund zusammenläuft. Der Raspberry Pi ist jedoch nicht zu Verzehr geeignet. Und es droht auch keine Gefahr, seine Körperfülle auszuweiten. Hingegen passiert es womöglich, dass man unendlich viel Zeit mit Basteleien verbringt, Stunden verbrät, zum Linuxexperten avanciert und allerhand kreative Computer-Ideen entwickelt. Es handelt sich beim Raspberry Pi um einen Mini-Computer, der günstig und für allerlei Experimente zu haben ist. Man kann ihn als kleinen Server zu Hause, als Spielkonsole, zum Schutz des Heimnetzwerks, als Mediencenter oder fürs Programmieren verwenden:. Oder, um über den Windows- oder Mac-Tellerrand hinauszublicken und sich mit einem Linux-System herumzuschloagen. Wir erzählen in der Sendung, was wir mit dem Raspberry Pi tun – respektive, tun würden, wenn wir die Zeit dafür hätten. Und wir stellen uns die Frage, wie weit der Raspberry Pi dazu taugt, unsere Abhängigkeit von den grossen Internetkonzernen zu verringern. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-492/
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Nur weil du paranoid bist, heisst das nicht, dass sie nicht hinter dir her sind. Diese geistreiche Erkenntnis stammt von Kurt Cobain. Er hat sie auf die reale Welt gemünzt. Doch wenn man sich die Zustände im digitalen Raum so ansieht, kann man fast gar nicht anders, als einen Verfolgungswahn zu entwickeln. Denn da sind die Warnmail zu Anmeldeversuchen im Netz. Da werden scheinbar aus heiterem Himmel das Postfinance-Konto gesperrt. Und überhaupt: Sind unsere Daten nun in den USA doch sicherer als in Russland, wo zum Beispiel diese Telegram-App herkommt? Oder werden wir überall überwacht? Die heutige Folge von Kummerbox Live wirkt hoffentlich wenigstens ansatzweise antipsychotisch: Wir relativieren die Gefahren und geben Tipps zu mehr Schutz und zu zusätzlichem Seelenheil – auch wenn wir, wie immer in solchen Fällen, um den Standard-Disclaimer («Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht») nicht herumkommen. Wir besprechen den Fall des Hörers M.C., der in seiner Telegram-App ständig Warnungen zu Anmeldeversuchen erhält. Wir finden heraus, warum Karin nach ihrer WLAN-Modem-Installation kein Online-Banking mehr betreiben kann. Wir gehen aber auch harmloseren Dingen nach: Wie dem Anliegen von Andrea, die eine Eltern-Befragung durchführen will. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-491/
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Unsere Sommerpause hätte ruhig und entspannt verlaufen können – hätten nicht die grossen Tech-Konzerne mit vereinten Kräften für einen beachtlichen Skandal gesorgt. Es geht, natürlich, einmal mehr um den Datenschutz. Es ist herausgekommen, dass die Betreiber von so genannten digitalen Assistenten grössere Teams unterhalten, die die privaten Aufnahmen abhören und transkribieren. Damit verfolgen die Betreiber von Siri, Alexa und Google Assistant ein eigentlich legitimes Ziel: Sie wollen die Erkennungsrate und die Nützlichkeit ihres digitalen Hilfspersonals verbessern. Dumm nur: So gelangen auch höchst private Informationen in fremde Hände. Das hat damit zu tun, dass die Assistenten oft unabsichtlich ausgelöst werden und dann persönliche Gespräche oder auch Liebesgeplänkel aufzeichnen und übermitteln. Und obwohl die Auswertung eigentlich anonym erfolgen sollte, enthalten die Aufzeichnungen oft genügend persönliche Informationen, dass Nutzer identifizierbar sind. Die Öffentlichkeit hat von diesen Praktiken erfahren, weil Whistleblower geplaudert haben. Die Hersteller selbst hielten es nicht für nötig zu informieren oder um Zustimmung zu bitten: Weder Amazon noch Google hat die externen Analysen transparent gemacht – nicht einmal Apple, obwohl dieser Konzern offensiv mit dem Datenschutz wirbt. Sind das nur Lippenbekenntnisse und wird der Datenschutz im Zweifelsfall immer hinten angestellt? Darauf deutet übrigens auch die desolate Situation bei den smarten Fernsehern hin, wo die Privatsphäre der Nutzer überhaupt keine Rolle mehr zu spielen scheint. Wir diskutieren und geben praktische Tipps, wie man seine Daten selber schützt. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-490/
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Man lehnt sich nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn man Martin «pokipsie» Rechsteiner als Nerd bezeichnet. Er ist verrückt nach Gadgets, interessiert sich wie jeder richtige Nerd für Apps und Spiele und er bloggt. Aber nicht nur in einem Blog wie wir normale Nerds, sondern in fast einem Dutzend. Da geht es dann auch um E-Bikes, Zöliakie, Casinos, Solothurn, Reisen mit Familie und um Bauernregeln. Und als ob das nicht genug wäre, hat Martin einen Podcast am Start. Dieser Podcast ist ein weiteres klares Zeichen für das Nerdtum unseres heutigen Gastes: Er heisst «Geektalk» und ist damit zumindest namentlich der böse Zwilling des Nerdfunks. Im Unterschied zu uns sendet der inzwischen sogar täglich(!). Es steht ausser Frage: Dieser Mann hat ein Mitteilungsbedürfnis, das niur das Internet befriedigen kann – heute mit etwas Schützenhilfe von UKW und DAB. Und wir freuen uns, dass Martin uns hilft, eine alte Tradition weiterzuführen: Nämlich in der letzten Sendung vor der Sommerpause einen Blogger kennenzulernen und übers Bloggen an sich zu sprechen – und natürlich über jene Themen, die unseren Gast bebloggt und bepodcastet. Eine Sendung, in der für einmal nicht nur die Nerds, sondern auch die Geeks auf ihre Rechnung kommen – und mutmasslich sogar die normalen Zuhöerer. Wir versuchen auf alle Fälle dafür zu sorgen, dass bei all den Themen von Apple bis Smarthome, vom Bloggen und Podcasten, den Gadgets, Filmen, Apps und Games der Rahmen nicht völlig gesprengt wird. Wobei zu beachten wäre: Der Mann hat nebst alledem tatsächlich auch noch ein Privatleben... Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-489/
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Heute ist Kevins Lieblingsthema dran – und das eine Werkzeug, das Kevins Leben zusammenhält und dafür sorgt, dass sein beruflicher Alltag funktioniert und er immer genügend Milch und Käse im Kühlschrank hat. Und obwohl es eine so zentrale Funktion hat, ist es ein im Grunde erstaunlich banales Instrument. Es geht nämlich um die To-do-Liste in Form einer App. Die digitale Pendenzenliste ist nun nicht wirklich ein Ausbund an Hochtechnologie. Sie ist in der einfachsten Form nicht viel mehr als ein elektronischer Notizzettel, auf dem man Dinge einträgt und wieder abhakt. Aber sie führt eindrücklich vor Augen, wie wichtig ein einleuchtendes Bedienkonzept und ein Augenmerk auf Benutzerfreundlichkeit ist. Und es zeigt auch, dass jedermann nach seiner Fa­çon glücklich werden muss – sprich: Es gibt keine Patentlösung, die für alle passt, sondern viele unterschiedlich komplizierte Lösungen, die in der maximalen Ausbaustufe an Projektmanagement-Programme heranreichen. Wir diskutieren unsere Vorlieben, stellen diverse Ansätze vor: Die digitale Abhakliste, das Kanban-Brett, die Pomodoro-Methode und Projektmanagement-Tools – und wir plädieren dafür, dass man diese Werkzeuge auch durchaus «gegen den Strich» bürsten kann, wenn es einem nützt: Hauptsache, man kommt früher (oder zumindest rechtzeitig) in den Feierabend... Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-488/
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Normalerweise klingeln sie am Samstagmorgen um 7:30 Uhr an der Haustür. Doch neuerdings machen sie sich auch im App-Store breit. Ein Hörer fragt: Muss das wirklich sein? Gemeint sind die Zeugen Jevoas, die mit ihrer digitalen Bibel bei Windows prominent in der Bücher-Kategorie vertreten sind. In der heutigen Kummerbox-Live-Sendung probieren wir, diese Frage zu beantworten, ohne religiöse (oder betriebssystemmässige) Gefühle zu verletzen. Die anderen Anliegen sind deutlich säkularer – aber deswegen nicht ohne Konfliktpotenzial. Es geht nämlich auch um diese Beacons, die die Swisscom neuerdings im HB Zürich aufhängt, um Plakate interaktiv zu machen. Auch findet unser Hörer: Muss das wirklich sein? Schliesslich geht es auch um die Fotos-App des iPhones und die automatisch zusammengestellten Rückblicke und um die Frage, was man bei Fehlern bei der Cloud-Synchronisation tun kann. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-487/
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