Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Digital Archiv

463 Episoden
1 minute
Ist Youtube die grösste Müllhalde der digitalen Ära oder eine der genialsten Erfindungen im Netz? Gehen Youtuber einem ehrbaren Beruf nach oder sind sie gefährliche Agitatoren, die – wenn es nach der Bundesvorsitzenden einer grossen deutschen Partei geht – dringend reglementiert gehören? Das sind nur einige der Fragen, die sich um das weltgrösste Videoportal ranken. Youtube ist eine enorme Erfolgsgeschichte, eine Plattform mit einer unvorstellbar hohen Einschaltquote und ziemlich sicher die Zukunft des Fernsehens. Doch Youtube hat auch riesige Probleme: Der Betreiber Google bekommt Gewaltvideos und Terrorpropaganda nicht in den Griff. Verschwörungstheoretiker dürfen jeden noch so abstrusen Quatsch behaupten und werden von den Vorschlags-Algorithmen dafür belohnt. Und selbst bei den Videos für Kinder gibt es keine ansatzweise überzeugende Qualitätskontrolle. Wir diskutieren darüber, wie man Youtube verbessern könnte, wie man die Plattform mit allen ihren Fehlern nutzt – und erörtern die Frage, ob die Youtuber von heute die Medienmogule der Zukunft sind oder ob es ihnen schon bald selbst zu dumm werden wird. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-486/
1 minute
Heute gibt es eine potenziell nostalgische Sendung. Es geht um eine Geräteklasse, die während einer kurzen Zeit enorm beliebt waren: Das ist der MP3-Player. Bekanntlich war es der Rio PMP300 von Diamond Multimedia, der 1998 das Zeitalter der komprimierten mobilen Musik einläutete und dem iPod von Apple (2001) den Weg bereitete. Doch kaum ein Jahrzehnt später kam das Smartphone, und machte den iPod auch fast schon wieder überflüssig. Wenn man anfängt, in diesen Erinnerungen zu schwelgen, dann kommt eine ganze Parade von (mehr oder weniger oder überhaupt nicht mobilen) Musikabspielgeräten zum Vorschein. Was ist da nicht alles gekommen und gegangen: Der Walkman natürlich, und später der Diskman. Aber auch der Radiorekorder, der zum Ghettoblaster hochgezüchtet wurde. Der Minidisc-Player. Die klassische Stereoanlage natürlich. Und wer erinnert sich noch an die Achtspur-Kassette oder den Plattenspieler fürs Auto? Und selbst im digitalen Zeitalter sind viele Geräte und Konzepte gekommen und gegangen – zum Beispiel Neil Youngs fabulöser Pono-Player. Wir erzählen, wie wir sozialisiert worden sind, schauen zurück und nach vorn. Und es stellt sich auch die Frage, wie es sich auf die Musik auswirkt, wenn man sie überall und jederzeit zur Verfügung hat und nicht mehr ins stille Kämmerchen zurückziehen muss, um sie in vollen Zügen zu geniessen.... Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-485/
1 minute
Hinter den Kulissen toben noch erbitterte Grabenkämpfe, ob wir jenem Computerkonzern, der am Montag wieder einmal Hof gehalten hat, die Ehre einer Erwähnung in der Sendung zuteil werden lassen. Manche Nerdfunk-Teammitglieder finden ja. Schliesslich seien ja spannende Dinge wie dieser neue High-End-Computer vorgestellt worden – jene Profi-Maschine, die den Übernamen Käsereibe trägt und unter Volllast womöglich heiss wird, dass er auch gleich als Raclette-Öfeli dient. Andere Teammitglieder stellen sich auf den gegenteiligen Standpunkt: Ein Unternehmen, das selbst für den Ständer seines neuen Monitors eine fast vierstellige Summe verlangt, wäre besser in einer Comedyshow aufgehoben als in unserer ernsthaften Tech-Sendung. Doch wie auch immer diese Diskussion ausgeht: Zur Hauptsache geht es in der Sendung um die Fragen und Probleme unserer Hörerinnen und Hörer – wir holen nämlich die Kummerbox-Live-Folge von letzter Woche nach. Und da gibt es genügend Probleme zu besprechen: Roland hat ein Problem mit dem Windows-Update. Peter sieht ständig unerwünschte Benachrichtigungen an seinem Android-Telefon. Werner sind die automatischen Diashows auf vielen Websites zu hektisch. Und Ivo hat eine Datumsangabe in seinen Fotos, die er wegbekommen möchte. Die Links zur Episode: : https://nerdfunk.ch/nerdfunk-484/
1 minute
Wie das Leben so spielt: Matthias wollte ein kulturpessimistisches Fass aufmachen und beklagen, dass die Fotografie den Bach heruntergeht – weil inzwischen jeder mit seinem Handy knipst, als ob es kein Morgen gäbe. Doch Kevin will sich so gar nicht anstecken lassen von dieser Weltuntergangsstimmung: Nein, die Fotografen sind keine dem Untergang geweihten Spezies und Kevin hat kein Mitleid mit ihnen. Trotzdem haben wir die Idee verworfen, noch während der Sendung das Thema zu ändern: Denn wie die rasante technische Entwicklung dieses Berufsbild verändert, ist trotzdem ein spannendes Thema. Nicht mehr die Technik entscheidet, sondern das Können – was macht das mit der Fotografie? Wir diskutieren einerseits über die rasanten Fortschritte, die Smartphone-Kameras gemacht haben und die Veränderungen im Geschäft: Wie ist die Zukunft der Fotografie? Sterben die klassischen Kameras und die mit grossen Objektiven bepackten Touristen aus? Und wann werden die Algorithmen so gut, dass selbst aus völlig missratenen Aufnahmen tolle Bilder werden? Es bleibt jedenfalls dabei – Fortschritt hat immer auch einen Preis.
1 minute
Apples App-Store ist gut zehn Jahre alt: 2008 ging er an den Start, mit einer überschaubaren Zahl von 500 Titeln. Seitdem hat er ein gigantisches Wachstum hingelegt. Heute gibt es mehr als eine Million Apps zum Download. Kumuliert wurden allein bei Apple mehr als 180 Milliarden Apps heruntergeladen. Bei Google sind es noch einmal gut 90 Milliarden Downloads. Apple macht inzwischen mehr als 24 Milliarden US-Dollar pro Jahr – das ist mehr als McDonald’s mit seinen Fastfood-Buden. Doch des rauschenden Erfolgs zum Trotz gibt es auch Kritik, und zwar jede Menge: Apple langt nach wie vor kräftig hin und nimmt 30 Prozent vom Umsatz der Entwickler. Der iPhone-Konzern kontrolliert streng, was in den Store darf und was nicht. Und vor Kurzem wurde eine Monopolklage vor dem obersten Gerichtshof der USA zugelassen, die klären soll, ob Apple auch Konkurrenz-Stores zulassen muss. Schliesslich rückt der Telekommunikations-Notstand von Präsident Trump die US-Tech-Giganten in ungutes Licht: Unliebsame Hersteller dürfen nun nicht mehr mit US-amerikanischer Technik beliefert werden. Als erstes Opfer trifft das Huawei aus China, dessen Telefone künftig keine Google-Apps und -Dienste mehr erhalten. Das führt uns unsere Abhängigkeit vor Augen – und wirft die Frage auf, ob wir Nichtamerikaner nicht schleunigst ein eigenes Betriebssystem und einen unabhängigen Store aus dem Boden stampfen müssten. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-482/
1 minute
Google ist längst mehr als eine Suchmaschine mit angehängtem Maildienst (GMail): Google hat sich in fast allen Lebensbereichen breit gemacht – auch im Büro. Google Docs ist die Textverarbeitung im Browser, kostenlos verfügbar. Allerdings natürlich mit den Google-üblichen Fragezeichen behaftet: Wie steht es um die Privatsphäre? Trotzdem stellt sich natürlich die Frage, ob man als Privatanwender überhaupt noch ein Office-Paket braucht, wenn man die ganze Bürosoftware gratis im Web benutzen kann. Wie viele Briefe schreiben wir pro Jahr und wie viele komplexe Berechnungen stellen wir an? Und es ist ein offenes Geheimnis, dass die Nerdfunk-Crew ihre Sendungen mit Google plant. (Allerdings ist uns die Privatsphäre allein deswegen egal, weil die Inhalte unserer Dokumente mit Umweg übers Radio sowieso öffentlich werden.) Wir diskutieren die Vor- und Nachteile und die Alternativen – und geben auch Tipps zu den Google Docs. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-481/
1 minute
Traditionsgemäss senden wir auch heuer wieder von der Rampe, also live und openair vom Theater am Gleis. Diese Sendungsform lädt zum Improvisieren ein – und darum veranstalten wir heute wieder einmal einen Patch Tuesday. Das ist unsere Sendung zu aktuellen Themen aus der digitalen Welt, die wir nach Lust und Laune kommentieren, breittreten oder kurz und schnöde abhandeln. Wie gut oder schlecht das herauskommt, hängt einerseits davon ab, wie es um den Stegreif bestellt ist, den wir bemühen wollen. Und andererseits ist auch die Newslage nicht ganz unbeteiligt. Doch immerhin: An der Aktualitätsfront hat sich einiges aufgestaut was wir besprechen könnten, zum Beispiel die diversen Technik-Debakel: Jenem von Samsung mit dem nicht so faltbaren Falt-Handy. Und jenem von Apple mit der nicht realisierbaren Airpower-Ladematte. Interesssant wäre auch, dass Mark Zuckerberg jetzt plötzlich die Privatsphäre liebt. Und auch die Einbrüche beim Gewinn bei Apple und Google würden sich als Themen aufdrängen – und generell die Zukunft des iPhone-Konzerns, wo die neuen Fernseh- und Gamedienste in den Startlöchern stehen. Ja, über all das hätten wir reden können. Ebenso über die Google-Entwicklerkonferenz, die parallel zur Sendung lief. Doch dann ist uns der Boss-Bot wieder einmal dazwischen gegrätscht und hat uns nach allen Regeln der Internet-Trollunion per Twitter den Hintern versohlt... Die Tweets zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-480/

Mäusekino

1 minute
Die heutige Sendung läuft nicht im Vollbild. Und, bei Licht betrachtet, noch nicht einmal in einem Minifenster. Denn wir sind und bleiben eine Radiosendung und ein Audiopodcast. Doch was bei uns kein Thema ist, stellt bei Youtube ein ärgerliches Problem dar: Die Videoplattform weigert sich immer mal wieder, Inhalte bildschirmfüllend abzuspielen. Kann man etwas dagegen tun – oder muss man sich notegedrungen mit dem Mäusekino abfinden? Heute ist wieder einmal Kummerbox Live angesagt. Nebst den Ärgernissen mit Youtube stellt sich die Frage nach den unergründlichen Nachverfolgungsmöglichkeiten des Suchmaschinenriesen Google. Wie kann es sein, dass auf zwei unverbundenen Geräten die gleiche Suchistorie auftaucht? Weitere Fragen drehen sich um langsame Betriebssysteme, Probleme mit dem Passwortmanager Keepass und den Schutz vor Datenverlust. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-479/
1 minute
Das Velo – in hochoffiziellem Hochdeutsch auch Fahrrad genannt – hat in den letzten dreissig Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Die Rahmen sind längst nicht mehr nur aus Stahl oder Aluminium, sondern des Gewichts wegen aus Titan, Carbon oder sogar Bambus. Pneus und Reifen sind robuster geworden, der gefürchtete Platten dafür seltener. Scheibenbremsen und Nabenschaltungen machen das Fahren komfortabler und neue Entwicklungen öffnen das Feld für endlose Diskussionen unter Velonerds: Was ist besser: Der Ketten- oder der Riemenantrieb? Es ist aber vor allem eine Neuerung, die der Branche Traumumsätze und neue Kundenkreise verschafft. Das ist das E-Bike. 2018 war jedes dritte Velo (111’000 Stück insgesamt) ein E-Bike. Das ist ein Verkaufsrekord – und noch mehr als die normalen elekrtischen Räder legten die E-Mountainbikes zu (Steigerung von 50,6 Prozent gemäss Zahlen von Velosuisse). Wir diskutieren diese Technologisierung mit Jürg Birrer: Er ist Velofan und kennt sich nicht nur mit neuer «Hardware», sondern auch mit klassischen Modellen aus. Wie Kevin entdeckt hat, schlägt sein Herz auch für alte Militärvelos. Und sogar ein Rennvelo von Ferdy Kübler hat er in seiner Sammlung. Was sind die wichtigen Trends, was kann man ignorieren? Und wie ist man besonders sicher unterwegs? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-478/

Pixel mit Biss

1 minute
Illustrationen sind Bilder, die komplexe Sachverhalte einfach erklären oder uns Medienkonsumenten auf ein Thema einstimmen. Sie sind irgendwo zwischen gestalterischem Handwerk und bildender Kunst angesiedelt. Und sie sind von der Digitalisierung nicht verschont geblieben. Heute lassen sich im Computer Szenen erschaffen, die so echt aussehen wie eine Fotografie oder ein Video, aber teilweise oder auch komplett künstlich sein können. Diese «erfundenen» Bilder erwarten wir im Kino und im Film. Aber sie tauchen längst auch im Alltag auf: Werbespots von Autos entstehen heute oft ganz ohne das Auto selbst. Und ein grosses schwedisches Möbelhaus bildet viele Möbel in seinem Katalog nicht fotografisch, sondern als Computergrafiken ab. Über diese spannenden Möglichkeiten der Computergrafik gibt Linus Schneider von Pixelprinz Auskunft: Er erklärt die Möglichkeiten und sein eigenes Schaffen: Was für Projekte illustriert er – und welche Vorteile bieten 3D-Programme gegenüber von Stift und Papier? Und wie immer bei der Digitalisierung ist es so, dass die Hürden für Neueinsteiger sinken. Wir geben darum auch Tipps für Leute, die eigene Ideen zum Leben erwecken möchten. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-478/
1 minute
Mit 5G hat die Tech-Sphäre der Welt ein neues Hype-Thema beschert. Und einen echten Zankapfel: Die einen freuen sich auf eine riesige Geschwindigkeitssteigerung im mobilen Internet und ganz neue Anwendungen: Wenn man den Enthusiasten glauben darf, ist 5G nicht nur der Wegbereiter von selbstlenkenden Autos, sondern auch vom Internet der Dinge und der Industrie 4.0. Der US-Präsident ist ein so grosser Fan der neuen Technologie, dass er bereits das 6G-Zeitalter ausgerufen hat. Die anderen sehen in 5G eine neue Gefahr für Leib und Leben: Gefährliche Mikrowellen, die «Strahlentsunamis» auslösen, Vögel vom Himmel stürzen lassen, die Krebsraten nach oben treiben und obendrein «Antennenwälder» notwendig machen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Und da gibt es die dritten: Die Leute, die dem Mobilfunk nüchtern gegenüberstehen und sich fragen, ob die ganze Aufregung eigentlich gerechtfertigt ist – denn schliesslich haben wir schon heute hervorragende Datennetze, die kaum Wünsche offen lassen. Wieso braucht es da überhaupt einen neuen Standard? Diese Fragen diskutieren wir gewohnt nüchtern und sachlich: Was bringt 5G, was nicht? Und hat Trump recht, dass wir doch besser gleich auf 6G warten sollten? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-476/
1 minute
Wir sind seit jeher Verfechter des papierlosen Büros: Wir sparen uns gern den Aufwand, ständig Verbrauchsmaterial bestellen, uns mit Papierstaus und Tonerstaub herumärgern und mit Bundesordnern jonglieren zu müssen. Und sind die Vorteile der digitalen Ablage nicht offensichtlich? Dennoch scheint diese Vision unerreichbar. Der Papierverbrauch pro Kopf geht zwar zurück, aber nur marginal: In der Schweiz von 194 Kilo 2010 auf 139 Kilo im Jahr 2017. Und vielerorts wird auch heute noch jedes Mail ausgedruckt und dem Chef aufs Pult gelegt. Manche wären schon mit dem papier-armen Büro vollauf zufrieden. Heute sprechen wir mit Christian Aeschbach: Er praktiziert mit seinem Malergeschäft die digitalen Abläufe. Wir fragen nach: Mit welchen Mitteln organisiert er sich? Wie einfach oder schwer ist eine voll-digitale Operationsweise für ein KMU und wo lauern die Fallstricke? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-475/
1 minute
Heute bekommen wir es in Kummerbox Live mit dem geballten Elend aus der digitalen Welt zu tun. Das erstreckt sich vor allem auf zwei Bereiche. Zum einen auf die gruselige Sphäre der Schadsoftware – und der Leute, die mit der Angst vor Schadsoftware ein Geschäft betreiben. Und zum anderen auf das E-Mail: Es ist für viele trotz Whatsapp und Facebook Messenger die Internetkommunikations-Methode Nummer eins – und ihrerseits rechlich problembehaftet. Ob es die Archivierung, die Ablage oder den Versand betrifft, Ärger lauert überall. Apropos Elend der Welt: Wir kommen nicht darum herum, die Aktualität des Tages zu besprechen. Das EU-Parlament hat sich dafür entschieden, die Urheberrechtsreform durchzuwinken und der Europäischen Union das Leistungsschutzrecht und die Uploadfilter zu bescheren. Wir stehen auf der Seite der liberalen Netzgesellschaft, die keine «Linksteuer» und keine automatisierte Triage von unseren Beiträgen bei den grossen Plattformen wollen. Wir glauben nicht daran, dass sich auf diese Weise Urheberrechtverletzungen wirkungsvoll bekämpfen lassen und sehen grosse Gefahren für die digitale Kultur, die Rede- und Ausdrucksfreiheit online. Darum ist in der Preshow Wunden-Lecken angesagt – und die Diskussion der Frage, wie sich dieser Entscheid auf die Schweiz auswirken wird. Digichris berichtet kurz, wie es ihm an der Demo auf dem Helvetiaplatz in Zürich ergangen ist, wo gegen die (unserer Meinung nach unfaire) Reform des Schweizer Urheberrechts protestiert worden ist. Und in other news erklärt Kevin kurz, warum er denn seinen Wohnwagen umplatziert hat. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-474/
1 minute
Früher kam Software auf Diskette und CD-ROM und war mit einem Preisschild versehen. Heute gibt es sie zum Download und in Stores – und immer häufiger nicht zum Kauf, sondern auf Miete. Das ist für die Unternehmen ein interessantes Geschäftsmodell, weil die Mieterlöse fliessen, so lange der Nutzer die Software nutzt. Da stellen sich viele Fragen: Ist das Modell auch interessant für die Nutzer – oder zahlen die auf die Dauer einfach mehr? Soll man sich verweigern oder auf die Softwareabos einlassen, selbst wenn es mehr Aufwand macht, den Überblick über die Kosten zu bewahren? Und wie gross ist die Gefahr, dass man seine eigenen Dokumente nicht mehr nutzen kann, weil man das Abo unabsichtlich hat auslaufen lassen oder ein technisches Problem auftritt? Wir diskutieren das durchaus kontrovers: Denn während Digichris Mietsoftware gerne nutzt, hat Matthias Vorbehalte – die wegen schlechter Erfahrungen in der letzten Zeit deutlich gewachsen sind. Und wir gehen auch auf die generellen Trends beim Softwareverkauf ein: Dem Preiszerfall, den Apple mit seinem App-Store herbeigeführt hat, sowie den Trend, Einnahmen nicht über die App selbst, sondern über In-App-Verkäufe zu generieren. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-473/
1 minute
Radio Stadtfilter hat etwas selbstverliebt seinen zehnten Geburtstag mit einer rauschenden Party im Gaswerk gefeiert. Da unsere Sendung und der dazugehörige Podcast fast genauso sehr in die Jahre gekommen sind, stehen wir nicht abseits. Wir begehen dieses Jubiläum ebenfalls, und zwar fast in Vollbesetzung. Wir entscheiden während der Sendung spontan, ob wir das selbstverliebt, selbstkritisch, analytisch oder lobhudelnd tun. Denn die Frage stellt sich ja tatsächlich: Haben wir einen guten Job gemacht? Schaffen wir es, die Welt zu erklären oder sind wir zu sehr Nerds, Fanboys oder deformierte Professionnels, um über den Tellerrand hinauszublicken? Sollten wir politischer oder service-hafter, kritischer oder versöhnlicher werden? Und damit diese Show nicht gänzlich zur Nabelschau gerät, betrachten wir nicht nur uns, sondern auch unser Thema. In den letzten zehn Jahren hat sich in der digitalen Sphäre viel getan: Ob es um den Aufstieg des mobilen Internets und den Abstieg des PCs geht, der Vormarsch von Social Media und Streaming, der Siegeszug der Influencer und der künstlichen Intelligenz, die Freuden von 5G und die Unbill des Medienwandels – die Veränderungen waren rasant. Und jetzt müssen wir nur noch herausfinden, ob im Schnitt das meiste schlechter oder manches doch besser geworden ist. Wer die Sendung live gehört hat, hätte mitdiskutieren können – via Twitter und (@nerdfunker) oder über die Nummer ins Studio (052 203 31 00). Übrigens: Diese Kanäle stehen während unseren Live-Sendungen immer offen, wobei es von der Situation abhängt, ob wir uns unterbrechen lassen oder nicht.
Digital

Digital

Wöchentliche Lebenszeichen aus der digitalen Welt