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Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast Archiv

244 Episoden
1 Stunde 31 Minuten
UPDATE 2024: Aus Lizengründen ist diese Episode nach einem Jahr ohne Musik. 

Die Merci Jury ist wieder da. Vier Episoden in vier Wochen mit allen Eurovision Songs dieses Jahrgangs. Wer floppt und wer bekommt Douze Points? Wie immer haben wir in der Merci Jury Gäste aus dem Gastgeberland dabei. Das ist 2023 vor allem die Ukraine. Zu Gast: Schauspielerin, Performerin und bildende Künstlerin Nika Kushnir, die in Hamburg lebt und Bandura-Spieler Bohdan Shutka, der in Wien lebt. Sie bewerten Songs aus der ersten Hälfte des zweiten Semifinals plus Großbritannien und Österreich.

Nika ist Malerin und Bildhauerin, kommt ursprünglich vom Tanz, arbeitet aber auch als Performance-Künstlerin und Schauspielerin. Bohdan hatten wir bereits in der Episode #04.03 und der Episode #04.31 zu Gast, wo er beim Interview mit dem Kalush Orchestra für uns übersetzte. Diese Episode sorgte auch dafür, dass er von Tinkara Kovač auf die Bühne des Muth eingeladen worden ist und neben ihr und dem Kalush Orchestra sein Bandura-Spiel bei der Gala #EU4Ukraine der EU-Delegation bei internationalen Organisationen präsentieren durfte.

Und beide mussten gemeinsam mit Marco und Alkis folgende Länder  bewerten:

UK


Mae Muller - I Wrote A Song

Dänemark


Reiley - Breaking My Heart

Armenien


Brunette - Future Lover

Rumänien


Theodor Andrei - D.G.T. (Off and On)

Estland


Alika - Bridges

Belgien


Gustaph - Because Of You

Zypern


Andrew Lambrou - Break a Broken Heart

Island


Diljá - Power

Griechenland

Victor Vernicos - What They Say

Österreich


Teya & Salena - Who The Hell Is Edgar?

Gewertet wird in Eurovision-Manier, also von 12-0 ohne die 9 und die 11. Aber natürlich darf die Jury auch mehrmals 12, 10 oder auch 0 Punkte vergeben.

Die Standardfragen am Schluss stellen wir auch noch:

Noch in der Playlist aus dem Jahr 2022 ist für beide das Kalush Orchestra mit "Stefania", wenn auch aus unterschiedlichen Gründen: Für Nika, weil ihr Sohn ganz verrückt nach dem Song ist und deswegen angefangen hat, Flöte zu lernen. Und für Bohdan, seit er die Band in Bratislava das erste mal live auf der Bühne gesehen hat.

Der Lieblingsbeitrag von Nika ist tatsächlich "Ein bisschen Frieden", der Siegersong von Nicole für Deutschland. Und für Bohdan ist es der italienische Beitrag für den Eurovision Song Contest in Lissabon "Non Mi Avete Fatto Niente" von Ermal Meta und Fabrizio Moro, mit dem sie 2018 auch Sanremo gewannen.

Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser

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Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
1 Stunde 55 Minuten
UPDATE 2024: Aus Lizengründen ist diese Episode nach einem Jahr ohne Musik. 

BITTE schickt uns Eure Top 10 des ESC-Jahrgangs 2023 bis 20. April um 9 Uhr an marco@mercicherie.at oder alkis@mercicherie.at

News aus der DACH-Region: Der ORF, der ARD/NDR und der SRF zeigen vor und nach dem Grand Final am 13. Mai eine gemeinsame Pre- und After-Show, von Barbara Schöneberger moderiert.

Etwa ein Monat vor der Eurovisionzeit bedeutet auch immer Songcheck-Zeit. Wir empfehlen

Die Songchecks auf eurovision.de, die am 18. April beginnen und danach auch auf ONE und NDR ausgestrahlt werden.

Der NDR-Podcast ESC Update mit Thomas Mohr und Marcel Stober checken Songs mit Cesár Samson und Jendrik

Seit 2009 erfreut uns die Jule Box Jury des britischen Podcasts ESC Insight.

Und aus Kiel sendet auch der Podcast ESC Schnack wieder ihre Songchecks durch das Internet. Anhören!

Gerne könnt ihr diese Songchecks mit unserer Merci Jury vergleichen. Und normalerweise ist auch der Podcast ESC Greenroom mit Sonja Riegel und Sascha Gottschalk eifrig am songchecken, aber da sie pausieren, haben wir die beiden zu unserer Merci Jury II eingeladen!

Großartige Interviews und Berichterstattungen von Sonja Riegel gibt es aber auf ihrer Webseite bleistiftrocker.de, das wir herzlich empfehlen wollen.

Wir zu viert bewerten folgende Beiträge:

Schweiz: Remo Forrer - Watergun

Israel: Noa Kirel - Unicorn

Moldau: Pasha Parfeni - Soarele și luna

Schweden: Loreen - Tattoo

Aserbaidschan: TuralTuranX - Tell Me More

Tschechien: Vesna - My Sister’s Crown

Niederlande: Mia Nicolai & Dion Cooper - Burning Daylight

Finnland: Käärijä - Cha Cha Cha

Österreich: Teya & Salena - Who The Hell Is Edgar? (bewertet nur von Sonja & Sascha)

Italien: Marco Mengoni - Due vite

Vom Eurovision Song Contest 2022 ist bei Sonja immer noch Subwoolfer und "Give That Wolf A Banana" und "De Diepte" von S10 auf der Playlist, während Sascha gerne noch mit dem Song "Saudade" von Maro schwelgt.

Als zweite Frage haben wir uns etwas neues einfallen lassen, da sie uns die Antworten schon einmal HIER gaben. Mit welchen drei Wörtern würdet ihr den Eurovision Song Contest beschreiben?

Und dann wurden die beliebtesten deutschen Beiträge erfragt. Und Alkis und Marco prompt zurückgefragt. Die Songs sind hier gelistet, aber wer welchen genannt hat? Das müsst ihr selbst rausfinden und die Episode anhören!

Song 1

Song 2

Song 3

Song 4

 

 

 

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1 Stunde 53 Minuten
UPDATE 2024: Aus Lizengründen ist diese Episode nach einem Jahr ohne Musik. Die Merci Jury ist wieder da. Vier Episoden in vier Wochen mit allen Eurovision Songs dieses Jahrgangs. Wer floppt und wer bekommt Douze Points? Alkis und Marco haben dafür zwei Musikerinnen zu Gast: Die großartige Starmania-Gewinnerin aus dem Jahr 2021 Anna Buchegger und unsere Vertreterin in Tel Aviv, die wunderbare PAENDA.

Der Moment, auf den alle gewartet haben, ist da: Wir werden in vier wöchentlichen Sondersendungen gemeinsam mit zwei Gästen unsere Wertungen zu den diesjährigen Songs abgeben. 

In der Starmania Staffel 2021 trafen sich Teya und Salena als Kandidatinnen. Gewonnen hat diese Staffel aber Anna Buchegger, vor allem wegen ihres selbsgeschriebenen Songs „Ease“. Vor wenigen Tagen hat sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien erfolgreich abgeschlossen und ist bereit für neue musikalische Herausforderungen.

PAENDA ist ohne Zweifel eine  der vielseitigsten Künstlerinnen aus Österreich. 2019 wurde sie intern ausgewählt, Österreich beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv mit dem für sie eher untypischen „Limits“ zu vertreten. Ein paar Veröffentlichungen später ist sie, mit ihrem neuen Song „Call Me Cat“ im Gepäck, bei Merci, Chérie zu Gast..

Und beide mussten gemeinsam mit Marco und Alkis folgende Länder  bewerten:

Frankreich: 
La Zarra - Évidemment

Norwegen
: Alessandra - Queen Of Kings

Malta
: The Buskers - Dance (Your Own Party)

Serbien:
Luke Black - Samo mi se spava

Lettland: 
Sudden Lights - Aijā

Portugal
: Mimicat - Ai Coração

Irland
: Wild Youth - We Are One

Kroatien: 
Let3 - Mama ŠČ!

Deutschland: 
Lord Of The Lost - Blood & Glitter

 

Gewertet wird in Eurovision-Manier, also von 12-0 ohne die 9 und die 11. Aber natürlich darf die Jury auch mehrmals 12, 10 oder auch 0 Punkte vergeben.

Die Standardfragen am Schluss stellen wir auch noch, wenn auch leicht abgewandelt:

PAENDA liebt den britischen Beiträge von 2022 Sam Ryder mit „Spaceman“
Anna mag das Kalush Orchestra aus der Ukraine mit „Stefania“.

Und für Anna ist der Eurovision-Lieblingssong eindeutig „Rise Like A Phoenix“ von Conchita Wurst (jetzt mal auf Deutsch). Eine leicht abgewandelte Frage für PAENDA, die ja schon bei uns zu Gast war: Der liebste österreichische Beitrag aller Zeiten ist für sie der Platz 3 aus Lissabon 2018, Cesár Sampson mit „Nobody But You“

Das war Merci, Jury I - drei weitere mit Gästen folgen und in der fünften Episode seid ihr dran. Mit euren Votes. Schickt uns eure TOP 10 an alkis@mercicherie.at oder marco@mercicherie.at

Und wenn ihr auch mal stimmlich bei uns vorkommen wollt, dann schickt  auch eine Sprachnachricht mit Namen, woher ihr kommst, und warum ihr wem 12 Punkte gebt.

 

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60 Minuten
UPDATE 2024: Aus Lizengründen ist diese Episode nach einem Jahr ohne Musik. 

Alle 37 Songs sind da. Das Line-Up für den Eurovision Song Contest ist fertig. In den nächsten Wochen werden wir in unseren legendären Merci Jury-Episoden uns ausgiebig um jeden Song kümmern und bewerten.

Auch ihr seid wieder gefragt! Schickt uns eure Top 10 dieser Ausgabe an marco@mercicherie.at oder alkis@mercicherie.at!

In dieser Episode zu Gast: Lord of the Lost Frontman Chris Harms. Die Metal-Band  wird nach dem Sieg bei "Unser Lied für Liverpool" Deutschland mit dem Song "Blood & Glitter" vertreten. Er verrät seinen Zugang zum Wettbewerb, warum es wichtig ist nett zu sein und warum der Beitrag zur Hälfte österreichisch ist.

Aus dem Jahr 2022 hat Chris keinen Song in der Playlist, seine erste ESC-Erinnerung ist die Waterloo-Single seines Vaters, und Lieblingsbeitragsfragen beantwortet er nicht besonders gern, aber der Sieg Lenas 2010 war schon ein ganz besonderer Moment.

Für die Ukraine ist in diesem Jahr TVORCHI dabei, und das als Gastgeberin und Titelverteidigerin. Jefferey und Andriy erzählen von der Erfahrung in einer U-Bahn einen Vorentscheid machen zu müssen, wie es sich mit Luftalarm lebt und wie wichtig Musik ist. Die beiden lernten sich kennen, weil Andriy den gebürtigen Nigerianer Jefferey fragte ob er mit ihm Englisch lernen könnte.

Aus dem Jahr 2022 haben Andriy und Jefferey noch immer  "Space Man" in der Playlist, Jefferey hat 2013 in der Ukraine erst Eurovision kennengelernt und war erstaunt, daran erinnert er sich gerne. Andriy sah den ESC das erste mal als Ruslana 2004 gewann Einen Vorentscheid zu organisieren während Luftalarm ist, wird aber wohl am stärksten in Erinnerung blieben. Der Lieblingsbeitrag von Andriy  "Arcade" von Duncan Laurence. Jefferey 

In der Geschichte am Schluss erzählt Marco vom Auftritt des letzten Operettenkönigs Robert Stolz beim Eurovision Song Contest 1960.

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51 Minuten
UPDATE 2024: Aus Lizengründen ist diese Episode ohne Musik. Beim deutschen Vorentscheid "Unser Lied für Liverpool" wurden Lord of the Lost mit "Blood & Glitter" zu jener Band gewählt, die Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten wird. Mit dabei waren für 'Merci, Chérie'-Hörer auch einige bekannte Gesichter - oder vielmehr Stimmen: Gjon's Tears, SuRie, Cesár Sampson und Malik Harris (und ein paar mehr) waren ja bereits bei uns zu Gast. 

Teya & SaLena werden Österreich beim Eurovision Song Contest 2023 in Liverpool mit dem Song "Who The Hell Is Edgar?" vertreten. Alkis und Marco trafen die beiden. Sie verraten wie es zu diesem Song kam, welche Versuche sie bisher starteten um beim Song Contest dabei zu sein, und wie sehr sie den Event lieben.

Im Podcast erzählen die beiden, wie SaLena und Teya sich bei Starmania 2021 kennen gelernt haben, wie ihre Erfahrungen bei Castingshows allgemein sind, denn SaLena war ja auch bei The Voice of Germany am Start. Und seit einigen Jahren haben beide Songs in diversen Vorentscheidungen am Start, beide in Österreich und Teya trat auch bei Beovizija 2020 an. Und auch 2023 hatten beide Solo-Projekte am Start. Und ein paar mal hat es fast geklappt. Bei einem Songwriting-Camp arbeiteten die beiden gemeinsam an einem Song für SaLena, es war noch etwas Zeit und bei einer kompositorischen Fingerübung sahen die beiden Potential. "Who the Hell Is Edgar? " erblickte das Licht der Welt. Man kann davon ausgehen, dass Edgar Allan Poe jetzt vermehrt gegoogelt wird.

Zukunftspläne als Duo gibt es natürlich noch nicht, sie sehen sich hauptsächlich beide als Solokünstlerinnen, die auch mal zusammen arbeiten werden. Denn als Freundinnen und als Songwriter-Team ist die gegenseitige Unterstützung eine Selbstverständlichkeit.

Die traditionellen Fragen am Schluss müssen die beiden natürlich auch beantworten:

Vom ESC 2022 ist für SaLena noch "Halo" auf der Playlist für Teya ist es der Beitrag aus Schweden: "Hold Me Closer" von Cornelia Jakobs. Und der Lieblingssong von Teya ist es der serbische Gewinnersong von Marija Šerifović aus dem Jahr 2007 "Molitva", aber auch ABBAs "Waterloo" und "Rhythm Inside" des Belgiers Loïc Nottet aus dem Jahr 2015. Für SaLena ist es Conchitas "Rise Like A Phoenix".

In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einem Gedicht von Edgar Allan Poe, das von einer Band vertont wurde, die auch was mit dem ESC zu tun hat.

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1 Stunde
UPDATE 2024: Aus Lizengründen ist diese Episode ohne Musik.

Mittlerweile häufen sich die Veröffentlichungen der Songs von den Vorentscheiden und auch die Moderatorinnen und Moderatoren der BBC sind bereits verlautbart worden. Merci, Chérie schaut aber in der aktuellen Episode einmal zurück, unsere beliebten "Merci, Jury"-Episoden sind auch schon in Vorbereitung.

Ansonsten gibt es abseits der Saison 2023 einige andere News: So hat das Ralph Siegel-Musical "Ein bisschen Frieden" eine zweite Chance bekommen und läuft in Füssen an. 

Traurige Nachrichten dagegen aus Deutschland, die  Schlagerlegende Tony Mashall verstarb nach langer schwerer Krankheit.

Zu unseren Gästen: Bojana Stamenov vertrat Serbien 2015 mit dem Song "Beauty Never Lies". Alkis und Marco trafen - eine sichtbar veränderte - Bojana in Wien. Sie erzählt uns, wie sie zur Musik kam und wie sie eigentlich bereits 2011 mit "Caroban" in Düsseldorf an den Start gehen sollte. Und natürlich spricht sie auch von ihrer Transformation während der Monate des Lockdowns.

In München konnten wir mit der Estin Laura reden. Sie sang mit Koit Tomee "Verona" 2017 und 2005 im der Girlgroup Suntribe "Let's Get Loud". Sie erzählt von ihren Erfahrungen in Kiew, sie trat nach den ersten zwei Siegen der Ukraine sowohl 2005 als auch 2017 dort an. Für 2023 ging sich eine Teilnahme leider nicht aus. Sie erzählt vom Erbe von "Verona", aber auch von der Wichtigkeit der Nationalen Vorentscheide für neue Performer.

Natürlich haben die Gäste unsere traditionellen Fragen beantworten müssen: Auf der Playlist von 2022 ist bei Bojana der rumänische Beitrag von WRS, sie singt "Llámame" mit, wenn sie im Gym ist. Und ABBAs "Waterloo", "Euphoria" von Loreen - und Alexander Rybaks "Fairytale" sind ihre all time favorites beim Song Contest.

Laura hat noch "Brividi" aus dem Jahr 2022 auf der Playlist, sie war Fan von dem Lied, seid sie Mahmood und Blanco bei Sanremo gesehen hat. Ihr Lieblingslied aller Zeit? Der estnische Gewinnerbeitrag aus dem Jahr 2001. "Everybody" von Tanel Padar, Dave Benton & XXL war einfach zu wichtig für die kleine Musiknation Estland, als dass man es vergessen sollte.

In der Kleinen Geschichte am Schluss erzählt Marco von einem Land, das zwar abstimmte, aber nicht teilnahm.

 

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46 Minuten
UPDATE 2024: Aus Lizengründen ist diese Episode ohne Musik.

Pünktlich zum Valentinstag erscheint die Episode, die einen kleinen Liebesbeweis an den Eurovision Song Contest darstellt, denn Merci, Chérie war live auf der Bühne mit Elisabeth Engstler.

Vorher erklären wir aber, was es mit einem Super-Samstag auf sich hat. Denn anders als Österreich, die in einer internen Auswahl Salena & Teya ausgewählt haben, gibt es in vielen anderen Ländern nationale Vorentscheide - und wenn von denen viele auf einen bestimmten Samstag fallen hat man einen Super-Samstag. Und 12.2.2023, also der vergangene Samstag, war so einer: Finale Sanremo, Finale in Estland, Dänemark, Kroatien, Rumänien, Malta und anderen Ländern. Bald gibt es die beliebten Merci Jury-Folgen, in denen wir die einzelnen Titel Revue passieren lassen und unsere Punkte verteilen.

Am 27. Jänner fand die Lange Nacht im Palais Epstein in Wien statt. Und live auf der Bühne mit Publikum sprechen wir mit Elisabeth "Lizzi" Engstler. Sie war 1982 Teil des Duo Mess, das mit dem Lied "Sonntag" auf den 9. Platz landen konnte, und bis heute auf Partys beliebt ist. Zudem moderierte sie eine ganz besondere Vorausscheidung 1990.

Doch der Reihe nach: Die junge Medizinstudentin Elisabeth Engstler verdient sich zusätzlich etwas Geld mit dem Einsingen von  Werbejingles, und macht Musik mit dem Partner Michael Scheickl. Zwei Solosingles der Beiden wurden zum Vorentscheid eingereicht, als Spaßprojekt reichten sie auch "Sonntag" ein, etwas unüberlegt wählten sie den Gruppennamen 'Mess', dessen eigentliche Bedeutung in diesem Podcast endlich gelüftet wird. Es hat weder mit dem englischen Begriff für "religiöse Messe" noch "Unordnung" zu tun.

Es wurde 1982 der neunte Platz im britischen Harrogate, dafür aber in den österreichischen Charts wochenlang der Platz 1. Danach Theater (Burgtheater, Wiener Festwochen) und ein Studium am Konservatorium. Nach dem Studium Moderation für Kindersendungen im ORF und schließlich 1990 ihre erste Show im Hauptabendprogramm: Der österreichische Vorentscheid für den Song Contest in Zagreb. In der Episode 04.18 mit Simone berichteten wir bereits darüber, dass die Sängerin der siegreichen Gruppe "Das Duett", Monika Sutter, bei ihrer Darbietung ohnmächtig wurde. Jetzt hören wir auch, was sich die damalige Moderatorin sich so dabei gedacht hatte, als das passierte. Mehrere Vorentscheide, Wurlitzer, Willkommen Österreich, diverse Kochsendungen und viele andere Sendungen folgten, jetzt ist Elisabeth Engstler vermehrt auf der Bühne zu sehen. Mit verschiedenen Solo-Programmen gastiert sie gerade: so ist sie kurz nach Erscheinen der Episode, am 18. Februar 2023 im Stadlauer Vorstadtbeisl Selitsch zu sehen und mit größerer Band am 14. April 2023 im Vindobona. Neben dem Kochen ist in der Pandemie eine neue Leidenschaft aufgetaucht, das Schreiben von neuen Songs.

Die berühmten Fragen am Schluss muss Elisabeth Engstler natürlich auch beantworten: Noch auf der Playlist aus dem Eurovisionjahr 2022 ist Sam Ryders "Spaceman". Und beim Lieblingssong kann sie sich nicht wirklich entscheiden. Aber wenn sie sich für vier Songs entscheiden müsste, dann vermutlich für Johnny Logans "Hold Me Now", Kathrina & the Waves "Love Shine a Light", ABBAs "Waterloo" und Michael Schultes "You Let Me Walk Alone" aus dem Jahr 2018.

In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von der politischen Einflussnahme auf zwei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Jahr 1982, nicht am Song Contest teilzunehmen. Und Marco erzählt von den jüngsten Entwicklungen aus Sanremo, wo Mitglieder der postfaschistischen Regierung die Absetzung der RAI-Führung verlangen, weil unter anderem Oscar-Preisträger Roberto Begnini bei der Eröffnung des Festivals die Verfassung feierte, die der Kunst freie Meinungsäußerung garantiere. Details zu den politischen Folgen von Sanremo gibt es (unter anderem) bei Der Standard.

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43 Minuten
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Langsam kommt die Song-Präsentation der verschiedenen Länder ins Rollen. Deutschland hat die ersten acht der neun Acts präsentiert, am 3. März 2023 läuft der Vorentscheid live in der ARD. Und auch Österrreichs Act wird in diesen Tagen im ORF vorgestellt.

Wer kurzentschlossenen ist, kann Österreichs Teilnehmerin aus dem Jahr 1997, Bettina Soriat, live auf der Bühne sehen. Sie spielt in der Operette "La Périchole" auf der Bühne des Theater an der Wien. Die letzte Vorstellung ist am 31.1.2023.

Emmelie de Forest gewann den Eurovision Song Contest 2013 für Dänemark mit "Only Teardrops". Sie war auf Einladung der OGAE Austria in Wien, und wir trafen sie. Sie erzählt von ihrem ungeheuren Erinnerungsvermögen! Ebenso zu Gast ist Bianca Shomburg, die wir in München trafen. Sie sang 1997 für Deutschland den Siegel/Meinunger-Song "Zeit".

Die damals 19jährige Emmelie de Forest 2013 war die Vertreterin Dänemarks und gewann im nahegelegenen Malmö - immerhin nur durch den Öresund von Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen getrennt - mit "Only Teardrops". Seit dem hat die junge Sängerin sich auch als Songwriterin einen Namen gemacht. Sie schrieb unter anderem für Lucy Jones "Never Give Up on You", mit der die Britin 2017 in Kiew antrat und - im dänischen Vorentscheid - für Anja Nissen "Never Alone". Für sich selbst schreibt sie natürlich auch. Ihre neueste Single ist "Typical Love Song".

Ralph Siegel hatte 1997 den Song "Zeit" ursprünglich für Esther Ofarim geschrieben, doch nach ihrer Absage suchte er eine neue Sängerin und wurde auf die damals 22jährigen Bianca Shomburg aufmerksam.  Shomburg gewann 1996 eine Casting Show auf RTL und bekam einen Plattenvertrag beim Hit-Produzenten Harold Faltermeyer. In Dublin galt sie als eine der Favoritinnen, auch wenn ihr klar war, das Katrina & The Waves die Trophäe nach Großbritannien holen würden, entsprechend enttäuscht war sie dann über das Ergebnis, landete sie doch am 18. Platz. Mit Marco sprach sie auch über die Zeit danach und warum sie es als Berufsmusikerin gar nicht störend empfindet, auch aus der zweiten Reihe zu agieren.

Natürlich haben wir beide auch die traditionellen Fragen am Schluss gestellt:

Emmelie hat keinen Song mehr vom 2022 auf der Playlist, sie hat aber mit dem Vertreter Estlands, Stefan ("Hope"), zusammen gearbeitet und erinnert sich natürlich daran. Ihr Lieblingslied ist, neben dem fast unausweichlichen Dauerbrenner "Euphoria", der dänische Gewinnersong "Dansevise" von Grethe & Jørgen Ingmann aus dem Jahr 1963.

Für Bianca ist Sam Ryders "Space Man" von 2022 noch auf der Playlist. Und ihr Lieblingslied ist "Abricot Stone" von Eva Rivas (Armenien, 2010).

In der Kleinen Geschichte am Schluss berichtet Marco von Zahlen und Summen.

Und ein Erratum vom letzten Erratum gibt es auch und das betrifft Twitteruser Zwelfbungt.

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1 Stunde 38 Minuten
Am 27.1.2023 findet die erste Lange Nacht der Podcasts in Wien statt und auch Merci, Chérie ist mit dabei. Unter www.LangeNachtDerPodcasts.at findet ihr das gesamte Programm im Palais Eschenbach mit vielen tollen Podcasts.

Bereits eine Woche früher laden gleich zwei (eigentlich drei) Events die feierwütigen Eurovision-Fans zu Parties ein. Am 20.1.23 findet im Why Not, dem legendären Club in Wien, die EuroFansClub Wien-Party statt. Live zu Gast ist Suzy, die Vertreterin Portugals 2014.

Einen Tag später, am 21.1.2023 findet (endlich) das Comeback des EurovisionLive der OGAE Austria. Der Fanclub versammelt im Gugg hochkarätige Acts: Emmelie de Forest, die Siegerin aus dem Jahr 2013 aus Dänemark ist dabei. Der Publikumsliebling von Wien, Bojana Stamenov, die 2015 für Serbien antrat. Der österreichische Vertreter Vincent Bueno, der ursprünglich 2020 antreten sollte und schließlich 2021 in Rotterdam auftrat. SuRie, die in Lissabon 2018 für UK antrat und es mit "Storm" in unserer Best of UK-Liste auf Platz 21 schaffte. Und schließlich Lou Hoffner, die 2003 für Deutschland mit der Ralph Siegel-Nummer "Let's Get Happy" antrat. Anschließend geht es im Gugg noch weiter. Und wer dann noch nicht genug hat: Im Why Not findet anschließend ein Eurovision After Hour statt.

Euer Lieblingspodcast war auf der Uni Wien. Das Institut für Publizistik machte eine Übung für Studierende, in der es um Cultural Diplomacy ging, und lud dazu den ORF-Head of Delegation Stefan Zechner ein, um von seinen Erfahrungen zu erzählen. Der lud wiederum Marco ein. Der Alkis hielt das Mikro - und schon ist eine Episode da! Es handelte sich um eine Übung des Instituts für Publizistik der Universität Wien unter der Leitung des Publizisten und Kulturpromotors Wolfgang Lamprecht und diese Übung vom 24. November 2022 hört ihr jetzt. Neben Stefan Zechner (siehe auch Episode #0109) ist auch der Jurist und Milizoffizier Stefan Ratzenberger zu hören. Das einleitende Referat über Cultural Diplomacy anhand der FIFA und der WM in Qatar hielt die Studentin Laura Schnetzer. Die Folien könnt ihr gerne anfordern unter marco@mercicherie.at.

In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt eigentlich, um was es eigentlich 1974 ging, als der italienische Sender RAI die Übertragung des Song Contests zeitlich verschob. Warum sollte Gigliola Cinquetti nicht "Sì" singen?

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59 Minuten
UPDATE 2024: Aus Linzengründen ist diese Episode ohne Musik. Zwei wichtige Termine stehen an, bevor sich Merci, Cherie in die Silvesterpause begibt: Am 21. Jänner 2023 findet im Gugg in Wien das traditionelle Eurovision-Live der OGAE Austria, des österreichischen Fanclubs statt. Live zu Gast sind Vincent Bueno (AT 2021), Bojana Stamenov (SR 2015) und die Eurovision-Gewinnerin Emmelie de Forest (DK 2013). Mehr Infos gibt es auf der Webseite der OGAE Austria. 

Und am 27. Jänner 2023 findet im Palais Eschenbach in Wien zum ersten mal die Lange Nacht der Podcasts statt und Merci, Chérie - Der Eurovision Song Contest Podcast ist natürlich live mit dabei. Als besonderen Gast haben wir Elisabeth "Lizzi" Engstler auf der Bühne. Mit dem Duo "Mess" hat sie beim Song Contest 1982 einen Kultauftritt mit "Sonntag" hingelegt und ist seit dem auch als TV-Moderatorin in zahlreichen Wohnzimmern daheim. Legendär sind natürlich ihre Moderationen der österreichischen Vorentscheide zum Song Contest. Auf der Bühne des Palais Eschenbach wird sie von ihren Erfahrungen berichten. Mehr Infos und Tickets gibt es auf www.langenachtdespodcasts.at.

Die ersten Songs sind da: Die Ukraine hat mit Vidbir 2023 ihren Vorentscheid in einem Schutzraum in der U-Bahn abgehalten. Gewonnen hat das Elektro-Duo TVORCHI mit "Heart of Steele".

Beim albanischen Festival i Këngës haben Albina dhe famijla Kelmendi das Publikumsvoting gewonnen und damit die Beerechtigung, mit "Duje" ihr Land bei Eurovision zu vertreten. Ob das die letztgültige Fassung ist, bleibt abzuwarten, denn erfahrungsgemäß schickt Albanien meist ein Revamp der Songs.

Sennek, die Vertreterin Belgiens 2018, gibt in ihrem Heimatland eine Reihe von Konzerten, die sich exklusiv dem Eurovision Song Contest widmen. Die Termine gibt es auf ihrer Webseite.

In den letzten Wochen fragten wir gemeinsam mit der OGAE Austra: Welcher Beitrag aus dem Vereinigten Königreich ist der beste aller Zeiten? Wer kommt in die Top 10 und wird bei uns in voller Länge gespielt? Und wer landet weit hinten? Außerdem hört ihr viele Hörer:innen, wem sie warum 12 Punkte gaben. Und eine Nachricht des Siegers, der Siegerin oder der Sieger-Band. Wer könnte das sein? Danke an alle, die mitgevoted haben. Die ergebnisse waren teilweise richtig knapp.

In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss widmet sich Marco einer B-Seite.

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55 Minuten
UPDATE 2024: Aus Linzengründen ist diese Episode ohne Musik. Sowohl in unserem Podcast als auch in Wien findet eine Weihnachtsgala statt. Die Gewinner dieses Jahres aus der Ukraine, das Kalush Orchestra, sind ebenso zu Gast wie die slowenische Flötistin und Teilnehmerin 2014 Tinkara Kovač. Wir sprechen mit beiden Acts und mit Alain Matton von der EU-Delegation bei internationalen Organisationen, der die Gala #EU4Ukraine ermöglicht.

Zuallererst einmal ein Hinweis zu den Shownotes: Nicht alle Podcast-Player zeigen die Links in den Shownotes an. Im Zweifelsfall einfach  www.mercicherie.at besuchen, die Episode anklicken und die verlinkten Seiten besuchen.

Am 27. Jänner 2023 findet in Wien im Palais Eschenbach die „Lange Nacht der Podcasts“ statt und wir sind ebenfalls dabei. Infos gibt es auf www.langenachtderpodcasts.at

Der Countdown läuft: Unserer Abstimmung zum besten Song Contest-Beitrag aus Großbritannien geht in die heiße Phase. Nur bis zum 21. Dezember kann noch abgestimmt werden. Infos auf auf www.ogae-austria.at und mercicherie.at, zum Votingformular geht es hier entlang.

Der Junior Eurovision Song Contest ging recht erfolgreich in Jerewan über die Bühne und eine Komposition von Barbara Pravi hat nach 2020 erneut den Sieg nach Frankreich geholt. Lissandro gewann mit "Oh, Maman!" und einer guten Show.

Mehr Namen und Songs sind mittlerweile bekannt. Die Songs bzw. Acts der Vorentscheide von Schweden, Estland, der Ukraine und Albanien sind mittlerweile bekannt.

Zu den Gästen: Am 17. und 18. Dezember 2022 gibt es die Charity "EU Multilateral Christmas Gala" im MuTh, dem Konzertsaal der Wiener Sängerknaben. Die  wird von der EU-Delegation zu den internationalen Organisationen in Wien veranstaltetet, und zwar unter dem Motto #EU4UKRAINE, und es kommen (neben den Wiener Sängerknaben) unter anderem auch das Kalush Orchestra und die Sängerin Tinkara Kovač, die für Slowenien 2014 mit "Spet/Round and Round" ins Finale kam.  Alain Matton von der EU-Delegation erklärt, dass für die technische Ausstattung von Multimedia-Klassenzimmern in der Ukraine gesammelt wird, damit die Kinder auch dezentral unterrichtet werden können. Für beide Veranstaltungen gibt es noch Tickets. Wer nicht vor Ort sein kann und trotzdem spenden möchte, kann das hier tun.

Das Kalush Orchestra tourt ja derzeit durch Europa, sammeln dabei für Hilfsorganisationen in der Ukraine und gaben vor einigen Tagen in Bratislava ein Konzert. Dort präsentierten sie auch ihre neue Single "Numo, Kosaky". Marco traf Kalush Mastermind Oleh Psiuk und den Flötisten und Sänger der Gruppe, Tymofij Musytschuk. Beide erzählen von den ausgiebigen Konzert-Touren, bei denen sie unaufhörlich Geld für das durch die russischen Angriffe bedrohte UN-Weltkulturerbe in der Ukraine sammeln. Übersetzt hat unser Gast aus der Episode 04.03, der Musiker Bohdan Shutka.

Tinkara Kovač erzählt in einem Zoom-Meeting von ihrem Werdegang und warum sie es liebt, sich zwischen den musikalischen Welten zu bewegen, seit einigen Jahren ist sie nicht nur Interpretin, sondern komponiert und textet auch selbst.

Natürlich haben auch unsere Gäste die berühmten Fragen am Schluss bekommen:

Für Alain Matton ist der italienische Beitrag (und Sanremo Sieger) von 2022 "Brividi" von Mahmood & Bianco noch auf der Playlist. Für Timofij ist es MARO aus Portugal, die mit "Saudade Saudade" noch immer auf der Playlist läuft. Tinkara liebt "Stefania" vom Kalush Orchestra. Und damit kommen wir zur Frage nach dem Lieblingstitel aller Zeiten: Darf er "Stefania" sagen, fragt Timofij? Ja, darf er. Tinkaras Lieblingslied ist "Nel blu del pintu di blu (Volare)" aus dem Jahr 1958. Domenico Modugno komponierte und sang den mittlerweile erfolgreichsten Eurovision-Hit aller Zeiten. Für den Belgier Alain ist es der belgische Siegersong von Sandra Kim aus dem Jahr 1986: "J'aime La Vie".

In der Kleinen Song Contest Geschichte erzählt Alkis von einer Reaktion der EBU nach der Annexion der Krim.

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UPDATE 2023: Aus Linzengründen ist diese Episode ohne Musik.

Der Junior Eurovision Song Contest wirft seinen Schatten voraus. Am 11.12.2022 geht die kleine Schwester des großen Bewerbs im armenischen Yerevan über die Bühne. Wer schon mal rein hören will: Auf www.junioreurovision.tv gibt es Details und die Songs. 

Endlich ist es wieder soweit: Der österreichische Eurovision-Fanclub OGAE Austria organisiert am 21. Jänner 2023 wieder ein Eurovision Live, diesmal mit Emmelie de Forest, die 2013 in Malmö für Dänemark gewann. 

Und die wahrscheinlich wichtigste Nachricht: Die EBU ändert das Reglement: künftig werden die Juries nicht mehr in den Semi-Finals werten dürfen. Was es damit auf sich hat und wie intern im ORF darüber diskutiert wird, waren nur einige Fragen, die wir dem langjährigen Head of Delegation des ORFs, Stefan Zechner gestellt haben, der nach der Episode #01.09 wieder kurz bei uns zu Gast war.

Izhar Cohen gewann 1978 den Eurovision Song Contest mit "A-ba-ni-bi" gemeinsam mit seiner Gruppe Alpha Beta für Israel. Danach nahm er immer wieder Anläufe um beim israelischen Vorentscheid zu überzeugen. 1985 nahm er mit "Olé Olé" ein zweiter Mal teil und wurde Fünfter. Merci, Chérie traf den  Sänger (und Schmuckverkäufer) bei der OGAE Germany in München. Er erzählt auch von der psychischen Krise, in die er nach dem Sieg 1978 schlitterte, aber auch von der Kraft, die ihm Eurovision immer wieder gab. Die mittlerweile traditionellen Fragen am Schluss beantwortet er natürlich auch: Er findet, dass das Gewinnerlied "Stefania" vom Kalush Orchestra mehr als nur ein gutes Lied ist. Und sein Eurovision-Lieblingslied aller Zeiten? "Si" von Gigliola Cinquetti, die 1974 hinter ABBA den zweiten Platz für Italien belegte.

In der Kleinen Songcontest Geschichte am Schluss erzählt Marco von Ländern, die antreten wollten, als Israel nicht beim Eurovision Song Contest antrat.

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UPDATE 2023: Aus Linzengründen ist diese Episode ohne Musik.

Liverpool wird 2023 im Namen der Ukraine Gastgeberstadt des Eurovision Song Contest 2023 sein. Grund genug für ein spannendes Voting: Welcher britischer Beitrag war der beste in der Eurovision Song Contest-Geschichte? Auf unserer Website www.mercicherie.at und auf www.ogae-austria.at findet ihr alle Details dazu. Am 21.12.2022 ist der Teilnahmeschluss. Ihr könnt euch nicht mehr an alle Beiträge erinnern? Eine Playlist aller Beiträge findet sich hier.

In Deutschland setzt man bei der Findung des Beitrages auf Authentizität. Ein kurzes Zeitfenster wurde für die Bewerbung von Acts geöffnet, noch bis zum 28. November 2022 können Songs eingereicht werden. Die Thomas und Marcel vom ESC Update haben die Hintergründe dazu beleuchtet.

Die belgische Seite songfestival.be sucht wieder wie jedes Jahr die besten ESC Tracks aller Zeiten mit ihren Top 250. Derzeit führt Loreen.

Die Kleine Zeitung (und da speziell unser Merci-Jury-Gast Christian Ude) hat den Auswahlmodus für Österreich kolportiert. Eine Jury aus 25 Personen und einige OGAEs stehen dem ORF beratend zur Seite. Rund 15 Acts haben Songs abgeliefert und live für die Jury performt. Entschieden wird allerdings vom ORF-Unterhaltungschef Alexander Hofer und der Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz, die auch heute bei Merci, Chérie zu Gast ist.

Stefanie Groiss-Horowitz ist seit fast einem Jahr ORF-Programmdirektorin und somit auch für den Eurovision Song Contest verantwortlich. Groiss-Horowitz war dienstlich bereits 1999 beim Song Contest dabei, nach beruflichen Ausflügen zum Privat-TV, wurde sie zur Programmdirektorin des ORF. Wir sprechen mit ihr über die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Lehren aus Turin 2022 und Pläne für Liverpool 2023.

Bei Merci Cherie erzählt sie von der Kraft der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten in Europas und der European Broadcasting Union, von der Team-Arbeit "Eurovision" und von dem verständlichen Zögern der Kreativen.

Bei den berühmt-berüchtigten Fragen am Schluss gibt es von Groiss-Horowitz natürlich auch Antworten:

Auf der Playlist findet sich tatsächlich ein Song aus dem Jahr 2021: Måneskin mit "Zitti E Buoni". Und der Lieblingssong aller Zeiten? Sie feiert Céline Dion, die bekanntlich 1988 für die Schweiz gewann.

In der Kleinen Song Contest Geschichte bezieht sich Alkis auf einen Song, der die Brücke schlägt von der letzten Episode #04.28 Auf nach Liverpool zum Aufruf, den besten britischen Beitrag aller Zeiten zu wählen.

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UPDATE 2023: Aus Linzengründen ist diese Episode ohne Musik.

In den News berichten wir von der kreativen Pause, die sich der ESC Greenroom nimmt. Die sympathischen Podcaster hören mal für eine Weile auf. Mit Sonia und Sascha hatten wir ja ein wunderbares Blind Date in der Episode #03.18. Ihre früheren Folgen sind hörenswert und weiterhin abrufbar auf www.escgreenroom.de. Sonia bleibt der Öffentlichkeit natürlich weiter mit ihrem Blog "Bleistiftrocker.de" 

Wie immer gibt es zahllose Neuerscheinungen. Wir haben für euch drei recht ungewöhnliche Kolaborationen rausgesucht:

The Rasmus und Kalush Orchestra haben den alten The Rasmus-Hit "In The Shadows" neu eingespielt. "In The Shadows of Ukraine" ist hörens- und sehenswert.

 

Tokio Hotel haben sich mit Daði Freyr zusammen getan und die Nummer "Happy People" aufgenommen. 

Der Gewinner von 2019, Duncan Laurence, hat sich mit der kommerziellen Gewinnerin des aktuellen Jahres ins Studio begeben. Rosa Linn aus Armenien ist bekanntlich die große Abräumerin in den Charts weltweit mit "Snap". Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist das Duett "WDIA (Would Do It Again)".

Auf nach Liverpool! Die englische Stadt an der Mersey wird für die Ukraine den Eurovision Song Contest 2023 ausrichten. Wir wollen mehr von der Stadt erfahren und haben dazu drei Gäste: Christoph Grunenberg ist Direktor der Kunsthalle Bremen und leitete zehn Jahre lang die Tate Liverpool. Layla George und Peter Warren-Jowett sind zwei Eurovision-Fans, die in Liverpool leben. Ihr erfahrt unter anderem was Scousers sind.

Doch zuerst mal die Hard Facts: Liverpool hat knapp 500.000 Einwohner. Im öffentlich gut erreichbaren Einzugsgebiet leben rund 2,25 Millionen Menschen - es gibt also Ausweichmöglichkeit bei Übernachtungen. Es ist mit dem Zug in ungefähr zwei Stunden von London erreichbar und liegt an der Mündung des Mersey gegenüber der irischen Insel und war ein bedeutender Handelshafen. Mit dem Niedergang des Handels musste sich die Stadt neu erfinden und fand in der Kunst und Kultur ihre neue Heimat: Zwar waren die Beatles unzweifelhaft der Exportschlager schlecht hin - und kein Tourist kommt an ihnen vorbei - doch auch eine ganze Reihe anderer Bands war Anfang bis Ende der 60er bekannt und ein ganzes musikalisches Genre wurde danach benannt: Mersey Beat oder Liverpool Sound. In den 80er Jahren waren es dann vor allem Superstars wie OMD und Frankie Goes To Hollywood, die Liverpool in die Charts zurück brachte.

Wir fragten unsere Gäste, was denn den Charme Liverpools ausmachte. Sie heben einstimmig die Freundlichkeit der Liverpudlians (wie sie offiziell heißen) hervor, man spricht Fremde an - anders als z.B. in London. Und dass die Scousers, so die inoffizielle Eigenbezeichnung, einen sehr eigenen Humor und einen eigenen Akzent haben. Scouse ist übrigens ein Eintopf, eine lokale Spezialität. Layla führt aus, dass Liverpool wahrscheinlich den Zuschlag bekommen hat, weil sie eng mit ihrer Partnerstadt Odessa zusammen arbeiten wollten. Die Ukraine, sind sie und Peter überzeugt, wird sicher einen festen Platz in der Show bekommen. Ausgetragen wird der Song Contest mitten in der Stadt und das Eurovision Village ist gleich daneben. Und von einem weiteren Gerücht berichten Peter und Layla: Von Sonia, der Zweitplatzierten aus dem Jahr 1993, soll es angeblich 20 Pappaufsteller geben, die an diversen Stellen Liverpools zu sehen sein werden. Die Scousers sollen das wohl mögen.  Ob Jemini, die Nullpunkter aus dem Jahr 2003, einen Platz beim Eurovision Song Contest 2023 bekommen, ist noch ungewiss. Das Duo aus Liverpool hat sich nach dem Desaster mit "Cry Baby" getrennt.

Mehr Informationen zu Liverpool gibt es auf der Website des Tourismusverbandes der Stadt VisitLiverpool.com.

Als Geheimtipp für Liverpool wurden Marco und Alkis übrigens von den Gästen Toiletten empfohlen...

Und noch ein ungewöhnlicher Tipp: In der Kunsthalle Bremen sind noch bis 6. November 2022 nackte Männer zu sehen. "Der männliche Akt auf Papier" muss danach dem allerliebsten Bild-Motiv weichen: Dem Sonnenuntergang in der Kunst.

Und die Fragen am Schluss?

Christoph Grunenberg ist der deutsche Beitrag, "Rockstars" von Malik Harris, noch positiv in Erinnerung geblieben. Layla hört Rosa Linn mit "Snap" noch immer gern. Und Peter liebt "Brividi" von Mahmood & Blanco.

Die Frage nach dem Eurovision-Lieblingssong ist ja immer wieder gemein. Für Layla ist es "Love Shine A Light" von Katrina & The Waves aus dem Jahr 1997. Für Christoph Grunenberg ist es nicht Eurovision, wenn "Waterloo" von ABBA aus dem Jahr 1974 nicht erwähnt wird. Und für Peter ist es "Calm After The Storm" von den Common Linnets, den Zweitplatzierten hinter Conchita aus dem Jahr 2014.

In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von den Beatles beim Eurovision Song Contest. Allerdings ein paar Jahre nach ihrer Trennung. Aber hört selbst.

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35 Minuten
UPDATE 2023: Aus Lizengründen ist diese Episode ohne Musik.

Die BBC hat entschieden: Liverpool wird die Eurovision-Gemeinde im Mai begrüßen - sollte sich die Eurovision-Gemeinde das auch leisten können, denn die Übernachtungspreise sind ins Astronomische gestiegen. Der Stadtrat möchte gegensteuern, was wohl auch nötig sein wird. Vielleicht wird man für das Live Erlebnis auf "Eurovision in Concert" ausweichen müssen, das am 15.4.2023 in Amsterdam über die Bühne gehen wird.

Ein vorläufiges Aus für den Song Contest kommt aus Nordmazedonein, Montenegro und Bulgarien. Die drei Länder haben aus unterschiedlichen Gründen abgesagt. Zumindest für die Teilnahme Montenegros gibt es noch ein Fünkchen Hoffnung: Enisa, die recht erfolgreiche Teilnehmerin des American Song Contests, deren Eltern aus Montenegro stammen, möchte Sponsoren für das Land aufbringen und selbst teilnehmen.

Das könnte das Fensterchen für ein neues Land öffnen: Kasachstan ist schon länger im Gespräch und die Chancen stehen gut, dass die ehemalige Sowjetrepublik 2023 beim Eurovision Song Contest ihr Debut gibt.

Sie ist eine Legende des deutschsprachigen und norwegischen Schlagers. Wencke Myhre - in Norwegen Wenche geschrieben - nahm bei zahllosen Vorentscheide teil. 1968 vertrat sie Deutschland mit "Ein Hoch der Liebe". Marco traf die Legende in München bei der OGAE Germany Gala. Sie verrät uns ihre Liebe zum ESC und Alexander Rybak.

Wencke Myrhe wurde 1947 in Oslo geboren und schon als junges Mädchen erhielt sie einen Plattenvertrag. Mit einer norwegischen Coverversion von Gitte Hænnings "Ich will nen Cowboy als Mann" wurde sie in ihrem Heimatland zum Star. 1964 trat sie erstmals beim norwegischen Schlagerfestival (und Vorentscheid zum ESC) "Melodi Grand Prix" auf. Ihr "En God Gammel Firkantet Vals" erreichte den zweiten Platz. Die Plattenfirma Polydor scoutete sie für den deutschsprachigen Markt und bereits mit 17 nahm sie ihre ersten deutschsprachigen Schallplatten auf. "Beiß nicht gleich in jeden Apfel" war 1966 ihr Durchbruch in Deutschland und Österreich und gilt noch immer als Klassiker. Im selben Jahr trat sie zum zweiten Mal beim norwegischen Melodi Grand Prix auf. Sie interpretierte gleich zwei Songs, "Vims" (fünfter Platz) und “Lørdagstripp” (vierter Platz), die allerdings weit weg vom Siegertreppchen waren.

Als erste nicht in Deutschland lebende Interpretin wurde Myrhe schließlich 1968 für Deutschland mit "Ein Hoch der Liebe" (geschrieben von der Musikerlegende Horst Jankowski) ins Rennen geschickt und erreichte in London den respektablen 6. Platz. Der Song wurde zum Klassiker und von der Zeit vor Ort erzählt sie bei Marco vor allem Gutes.

Für Deutschland versuchte sie es nochmals 1983 und sang im Duett mit ihrem Sohn Dany "Wir beide gegen den Wind", für Norwegen 1992 mit "Du skal få din dag i morgen" und 2009 "Alt har en mening nå". Geschickt wurde damals bekanntlich ein gewisser Alexander Rybak. Sein Siegersong in Moskau, "Fairytale", ist auch ihr Lieblings-Eurovision-Song  aller Zeiten.

Gemeinsam mit ihren skandinavischen Superstar-Kolleginnen (und Song Contest Legenden) Gitte Hænning aus Dänemark ("Junger Tag" 1973) und der Schwedin Siw Malmkvist (1969 mit "Primaballerina") gestaltete sie die "GWS Show" 2005. Aus einem kurzem Gastspiel im überschaubaren Tipi am Kanzleramt in Berlin wurde eine gefeierte Konzerttournee mit über 500 Vorstellungen. Und einem Auftritt beim deutschen Vorentscheid mit ihrem Eurovision-Medley.

Seit weit über 20 Jahren lebt sie mit ihrem musikalischen Begleiter (und ABBA-Keyboarder), dem Arrangeur Anders  Eljas zusammen.

In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einem anderen norwegischen Musiker, von Jan Teigen, der 1983 beim norwegischen Melodi Grand Prix ein kleines schönes Lied namens "Do Re Mi" sang. Mit Background-Chor.

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