Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast Archiv
244 Episoden
1 Stunde 6 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Wenn die Episode veröffentlicht ist, ist Marco schon auf dem Weg nach Rotterdam und Alkis ist in den Proben für Nesterval.
Max Bauer von Ö3 stellt die Initiative der EBU vor, den besten Eurovision Song aller Zeiten zu finden. Bis zum 14. Mai kann man in Kooperation mit vielen Radiosendern Europas bis zu 15 Favoriten einreichen aus denen dann dieser eine Song gekürt wird. Mitmachen!
Zu Gast ist der Vertreter der Schweiz, Gjon's Tears, der mit seinem Song "Tous l'Univers" heuer zu den Favoriten gehört. Gjon Muharremaj wurde 1998 in der Schweiz als Sohn albanisch-kosovarischer Eltern geboren und lebt dort in Fribourg. Neben einer eher typischen Karriere bei Castingformaten hat Gjon eine solide klassische Gesangsausbildung erhalten und hat recht früh auch außereuropäische Gesangstechniken studiert.
Wenige Stunden vor Ablauf der Frist reichte er im Jahr 2020 den Song "Répondez-moi" ein und wurde ausgewählt, nach der Absage wurde er erneut nominiert.
Im Song-Writer-Camp im vergangenen Sommer traf er auf das Team, das ihn bei "Tous l'Univers" unterstützte und nahm den Song ursprünglich in Englisch auf.
Die Fragen am Schluss muss Gjon natürlich auch auch beantworten: Auf seiner Playlist von 2020 ist Islands Daði & Gagnamagnið mit "Think About Things".
Er erinnert sich an seinen ersten bewussten Song vom Song Contest: Aurela Gaçe vertrat 2011 in Düsseldorf ihr Heimatland Albanien mit "Feel The Passion".
Und sein Lieblingslied aller Zeiten ist eine der vier Gewinnerinnen von 1969: Frida Boccara aus Frankreich mit "Un Jour, Un Enfant"
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von Paola, von einer Eurovision-Gewinnerin und einem Film: Die Dokumentation "Non ho l’età" ist nach dem Gewinnerlied von Gigliola Cinquetti benannt und auch die Halbitalienerin (und zweimalige Song Contest-Teilnehmerin für die Schweiz) Paola sang es bei einem Gesangswettbewerb in Basel. Die Dokumentation beschreibt das Schicksal der italienischen Gastarbeiter in der Schweiz und die Ressentiments und Anfeindungen, die sie erlebt haben. Der Sieg Italiens beim Song Contest 1964 in Kopenhagen gab der migrantischen Community der Schweiz etwas Selbstvertrauen und Gigliola Cinquetti bekam viel Dankespost - vermutlich nicht nur aus der Schweiz. Den Trailer für den sehenswerten Film gibt es hier zu sehen.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
Merci Chérie Online:
www.MerciCherie.at
Facebook: MerciCheriePodcast
Instagram: mercicherie.at
TikTok: @merci_cherie_podcast
bluesky: @mercicherie.at
Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
Wenn die Episode veröffentlicht ist, ist Marco schon auf dem Weg nach Rotterdam und Alkis ist in den Proben für Nesterval.
Max Bauer von Ö3 stellt die Initiative der EBU vor, den besten Eurovision Song aller Zeiten zu finden. Bis zum 14. Mai kann man in Kooperation mit vielen Radiosendern Europas bis zu 15 Favoriten einreichen aus denen dann dieser eine Song gekürt wird. Mitmachen!
Zu Gast ist der Vertreter der Schweiz, Gjon's Tears, der mit seinem Song "Tous l'Univers" heuer zu den Favoriten gehört. Gjon Muharremaj wurde 1998 in der Schweiz als Sohn albanisch-kosovarischer Eltern geboren und lebt dort in Fribourg. Neben einer eher typischen Karriere bei Castingformaten hat Gjon eine solide klassische Gesangsausbildung erhalten und hat recht früh auch außereuropäische Gesangstechniken studiert.
Wenige Stunden vor Ablauf der Frist reichte er im Jahr 2020 den Song "Répondez-moi" ein und wurde ausgewählt, nach der Absage wurde er erneut nominiert.
Im Song-Writer-Camp im vergangenen Sommer traf er auf das Team, das ihn bei "Tous l'Univers" unterstützte und nahm den Song ursprünglich in Englisch auf.
Die Fragen am Schluss muss Gjon natürlich auch auch beantworten: Auf seiner Playlist von 2020 ist Islands Daði & Gagnamagnið mit "Think About Things".
Er erinnert sich an seinen ersten bewussten Song vom Song Contest: Aurela Gaçe vertrat 2011 in Düsseldorf ihr Heimatland Albanien mit "Feel The Passion".
Und sein Lieblingslied aller Zeiten ist eine der vier Gewinnerinnen von 1969: Frida Boccara aus Frankreich mit "Un Jour, Un Enfant"
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von Paola, von einer Eurovision-Gewinnerin und einem Film: Die Dokumentation "Non ho l’età" ist nach dem Gewinnerlied von Gigliola Cinquetti benannt und auch die Halbitalienerin (und zweimalige Song Contest-Teilnehmerin für die Schweiz) Paola sang es bei einem Gesangswettbewerb in Basel. Die Dokumentation beschreibt das Schicksal der italienischen Gastarbeiter in der Schweiz und die Ressentiments und Anfeindungen, die sie erlebt haben. Der Sieg Italiens beim Song Contest 1964 in Kopenhagen gab der migrantischen Community der Schweiz etwas Selbstvertrauen und Gigliola Cinquetti bekam viel Dankespost - vermutlich nicht nur aus der Schweiz. Den Trailer für den sehenswerten Film gibt es hier zu sehen.
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45 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Zuerst gibt es aber eine Message unseres Sponsors Audible. Alkis und Marco freuen sich auf Hörbücher, Audible Originals und Audible Original Podcasts. Im Mai und Juni zB den spannend-komischen Roadtrip „Der erste letzte Tag“ von Sebastian Fitzek oder den Audible Original Podcast „Mehr Glitzer“ der Drag Queens Candy Crash und Bambi Mercury. Gibt‘s exklusiv auf Audible.
Die gute Nachricht: Ein Fieldlab-Event macht es möglich: Ein eingeschränktes Publikum ist in Rotterdam vor Ort dabei, mit wissenschaftlich begleiteten Tests in den Tagen vor und nach Eurovision.
Daði Freyr gab ein Konzert auf Youtube und mutierte damit wiederholt zum JúróDaði, der Eurovision-Cover zum Besten gab. Das hat er schon letztes Jahr aus seiner Wohnung in Berlin gemacht, jetzt kam das Konzert aus Island. Und noch etwas neues für Daði und seine Frau Árný Fjóla: Sie erwarten ein weiteres Kind.
Vasil, der Vertreter Nordmazedoniens, hat gerade einen nationalistischen Shitstorm hinter sich, der begleitet wurde von sehr unschönen homophoben Anwürfen. Jetzt tritt er die Flucht nach vorn an: in einem sehr ehrlichen Interview im britischen Schwulenmagazin Attitude erzählt er von sich und seinem Schwulsein, seiner Familie und seinem Wunsch, Vorbild für die queere Szene am Balkan zu sein. Wir finden das mutig und großartig.
Es gab keinen Oscar für Husavik. Bei den Academy Awards ging Eurovision Firesaga leider leer aus. Aber der Live-Clip sah sehr schön aus. Es wird Zeit, dass Molly Sandén wieder mal bei Melodifestivalen durchstartet.
Zu Gast bei "Merci, Chérie" ist Jendrik Sigwart, der mit "I don't feel hate" Deutschland beim Eurovision Song Contest in Rotterdam vertritt.
Der 1994 in Hamburg geborene Jendrik erzählt Marco, wie er sich für Eurovision vorbereitet hat und wie er den Bewerbungsprozess gestaltet hat. Und auch seine Liebe zu Tik-Tok kommt zur Sprache.
Über die Ziele befragt, erzählt er von einer Reihe von Songs, die er gerne aufnehmen würde, was allerdings immer auch eine finanzielle Frage ist. Vor allem die Visualisierung kostet Geld und sein Erspartes ging für den Dreh des Musikvideos für "I don't feel hate" drauf.
Dass er ein Bündel voller Energie ist, hat er bei der spanischen PreParty in Spanien bewiesen. Seine One-Shot-Version von "I don't feel hate" und seine Version des spanischen Gewinnerliedes aus dem Jahr 1969 "Vivo Cantando" sind sehr bunt. Sehr, sehr bunt.
Die Standardfragen am Schluss kommen natürlich auch, da sind wir unerbittllich:
Er hat "Think About Things" von Daði og Gagnamagnið immer noch auf der Playlist - kein Wunder, singt er doch auch im Chor von "Ten Years" mit. Und es ist auch irgendwie sein Lieblingslied aller Zeit, zumindest jetzt gerade.
Seine Lieblingserinnerung war der Auftritt von Alexander Rybak beim Song Contest in Moskau 2009 mit "Fairytale".
In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einer Teilnehmerin, die es beinahe nicht zum Song Contest geschafft hätte, weil die interne Jury sie recht weit hinten gereiht hatte. Und hier singt Jennifer Kemp "Wie ein Phoenix aus der Asche"
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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Die gute Nachricht: Ein Fieldlab-Event macht es möglich: Ein eingeschränktes Publikum ist in Rotterdam vor Ort dabei, mit wissenschaftlich begleiteten Tests in den Tagen vor und nach Eurovision.
Daði Freyr gab ein Konzert auf Youtube und mutierte damit wiederholt zum JúróDaði, der Eurovision-Cover zum Besten gab. Das hat er schon letztes Jahr aus seiner Wohnung in Berlin gemacht, jetzt kam das Konzert aus Island. Und noch etwas neues für Daði und seine Frau Árný Fjóla: Sie erwarten ein weiteres Kind.
Vasil, der Vertreter Nordmazedoniens, hat gerade einen nationalistischen Shitstorm hinter sich, der begleitet wurde von sehr unschönen homophoben Anwürfen. Jetzt tritt er die Flucht nach vorn an: in einem sehr ehrlichen Interview im britischen Schwulenmagazin Attitude erzählt er von sich und seinem Schwulsein, seiner Familie und seinem Wunsch, Vorbild für die queere Szene am Balkan zu sein. Wir finden das mutig und großartig.
Es gab keinen Oscar für Husavik. Bei den Academy Awards ging Eurovision Firesaga leider leer aus. Aber der Live-Clip sah sehr schön aus. Es wird Zeit, dass Molly Sandén wieder mal bei Melodifestivalen durchstartet.
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Der 1994 in Hamburg geborene Jendrik erzählt Marco, wie er sich für Eurovision vorbereitet hat und wie er den Bewerbungsprozess gestaltet hat. Und auch seine Liebe zu Tik-Tok kommt zur Sprache.
Über die Ziele befragt, erzählt er von einer Reihe von Songs, die er gerne aufnehmen würde, was allerdings immer auch eine finanzielle Frage ist. Vor allem die Visualisierung kostet Geld und sein Erspartes ging für den Dreh des Musikvideos für "I don't feel hate" drauf.
Dass er ein Bündel voller Energie ist, hat er bei der spanischen PreParty in Spanien bewiesen. Seine One-Shot-Version von "I don't feel hate" und seine Version des spanischen Gewinnerliedes aus dem Jahr 1969 "Vivo Cantando" sind sehr bunt. Sehr, sehr bunt.
Die Standardfragen am Schluss kommen natürlich auch, da sind wir unerbittllich:
Er hat "Think About Things" von Daði og Gagnamagnið immer noch auf der Playlist - kein Wunder, singt er doch auch im Chor von "Ten Years" mit. Und es ist auch irgendwie sein Lieblingslied aller Zeit, zumindest jetzt gerade.
Seine Lieblingserinnerung war der Auftritt von Alexander Rybak beim Song Contest in Moskau 2009 mit "Fairytale".
In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einer Teilnehmerin, die es beinahe nicht zum Song Contest geschafft hätte, weil die interne Jury sie recht weit hinten gereiht hatte. Und hier singt Jennifer Kemp "Wie ein Phoenix aus der Asche"
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36 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Daði Freyr ist mit seiner Eurovision Band Gagnamagnið ein Fan-Liebling. 2020 war er Top-Favorit, aber auch 2021 sorgt er für mit 10 Years für Good Vibes und einer Liebeserklärung an seine Frau. Ein Sieg in Rotterdam ist aber nicht das Wichtigste, wie er erzählt.
In den News berichten wir über die Preparty in Spanien, die komplett auf Youtube lief. Da sind einige schöne Performances aus den (Heim-) Studios der Teilnehmer_innen.
Marco und Alkis waren bei der OGAE Austria Preview Party, die ebenfalls online statt fand. Die kann man nicht nachschauen, aber es wurde gewählt: Frankreich hat gewonnen. Die Ergebnisse findet ihr hier.
Zu Gast bei unserer Episode ist Daði Freyr Pétursson, er ist 1992 in Reykjavik geboren und wuchs in Dänemark und Island auf, wohnt jetzt aber mit seiner Familie in Berlin und studiert dort Musikproduktion.
Familiär vorbelastet ist Daði Freyr bereits, denn sein Vater spielte beim isländischen Vorentscheid 1993 die Bongos bei Katla Maria Hausmanns "Samba".
2020 setzten sich Daði & Gagnamagnið, seiner Band aus Freunden, beim isländischen Vorentscheid mit "Think About Things" durch und wurden zu einem schnell geteilten kleinen Hit, selbst Hollywood-Stars teilten das witzige Video. Das Lied selbst ist eine Frage an seine Tochter Aurora, die damals gerade einmal ein Jahr alt ist. Der neue Song "Ten Years" ist eine Liebeserklärung an seine Frau Árný Fjóla, die ebenso wie seine Schwester Sigrún die Band mit gegründet hat.
Im ofiziellen Video von "Ten Years" kämpfen Daði & Gagnamagnið gegen ein kuscheliges Alien. Dazu gibt es auch eine App namens "Neon Planets", die man in den App-Stores herunterladen kann. Auf seiner Website gibt es den Link dazu.
Ob er schon mal in Wien war? Ja, ein mal um mit Filous an einem neuen Song zu arbeiten, der wohl demnächst erscheint.
Die Fragen am Schluss bringen ein interessantes Ergebnis: Vom (abgesagten) Song Contest 2020 hat Daði noch immer Montaigne aus Australien mit "Don't Break Me" auf der Playlist.
Sein Lieblingssong vom Eurovision Song Contest aller Zeiten ist "Divine" von Sébastien Tellier, mit dem der Franzose 2008 in Belgrad einem sehr viel größerem Publikum bekannt wurde.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss verneigt sich Marco vor einer italienischen Legende, die es nie auf die Song Contest Bühne geschafft hat. Mit Tango Italiano wäre Milva fast zum Song Contest gefahren. Und man kann nie genug über Milva schreiben.
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In den News berichten wir über die Preparty in Spanien, die komplett auf Youtube lief. Da sind einige schöne Performances aus den (Heim-) Studios der Teilnehmer_innen.
Marco und Alkis waren bei der OGAE Austria Preview Party, die ebenfalls online statt fand. Die kann man nicht nachschauen, aber es wurde gewählt: Frankreich hat gewonnen. Die Ergebnisse findet ihr hier.
Zu Gast bei unserer Episode ist Daði Freyr Pétursson, er ist 1992 in Reykjavik geboren und wuchs in Dänemark und Island auf, wohnt jetzt aber mit seiner Familie in Berlin und studiert dort Musikproduktion.
Familiär vorbelastet ist Daði Freyr bereits, denn sein Vater spielte beim isländischen Vorentscheid 1993 die Bongos bei Katla Maria Hausmanns "Samba".
2020 setzten sich Daði & Gagnamagnið, seiner Band aus Freunden, beim isländischen Vorentscheid mit "Think About Things" durch und wurden zu einem schnell geteilten kleinen Hit, selbst Hollywood-Stars teilten das witzige Video. Das Lied selbst ist eine Frage an seine Tochter Aurora, die damals gerade einmal ein Jahr alt ist. Der neue Song "Ten Years" ist eine Liebeserklärung an seine Frau Árný Fjóla, die ebenso wie seine Schwester Sigrún die Band mit gegründet hat.
Im ofiziellen Video von "Ten Years" kämpfen Daði & Gagnamagnið gegen ein kuscheliges Alien. Dazu gibt es auch eine App namens "Neon Planets", die man in den App-Stores herunterladen kann. Auf seiner Website gibt es den Link dazu.
Ob er schon mal in Wien war? Ja, ein mal um mit Filous an einem neuen Song zu arbeiten, der wohl demnächst erscheint.
Die Fragen am Schluss bringen ein interessantes Ergebnis: Vom (abgesagten) Song Contest 2020 hat Daði noch immer Montaigne aus Australien mit "Don't Break Me" auf der Playlist.
Sein Lieblingssong vom Eurovision Song Contest aller Zeiten ist "Divine" von Sébastien Tellier, mit dem der Franzose 2008 in Belgrad einem sehr viel größerem Publikum bekannt wurde.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss verneigt sich Marco vor einer italienischen Legende, die es nie auf die Song Contest Bühne geschafft hat. Mit Tango Italiano wäre Milva fast zum Song Contest gefahren. Und man kann nie genug über Milva schreiben.
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1 Stunde 13 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Merci Jury! Zuerst bedanken sich Marco und Alkis aber bei den Juries der Folgen I-IV. Doch jetzt sind die Hörerinnen und Hörer am Zug. 141 Votes wurden gezählt und zu den Jurywertungen addiert. Hier ist das Resultat der Merci Jury 2021 mit den Top 10 in voller Länge.
Wie haben wir die Punkte ermittelt? Die Top-Ten-Wertung im Eurovision-Format (das müssen wir wohl nicht wirklich erklären) des Publikums wurden zusammen gezählt. Die Jury-Punkte wurden anschließend einfach dazu addiert.
Und um es abzurunden, haben wir einige Statements eingeholt. Wir danken Tex Rubinowitz, Franz Palmsteiner, Thomas Mohr, Manuela Tiefnig, Sascha Frasz, Frank (@grawutzl), Hans Mekenkamp, Peter Chen, Alex Nitt, Eberhard Forcher, Dhana Irsara, Henrik Eder, Christopher Wurmdobler, Vytas Neviera, Maksymilian (@mxpttr), Johannes Marksteiner, Nicolasvegas.eu, Romana Pachner, Muhamed Mešić und natürlich Bettina & Charlotte.
Wer hat gewonnen? Wer ist in den Top Ten? Hört rein.
Und wer vom Voten noch nicht genug hat: Bei der OGAE Austria Preview-Bewertung 2021 kann man am 24.4.2021 auch noch mitvoten. Das Voting ist auch für die Freunde des Vereins online möglich.
Oder schickt eure Favoriten an Hans Mekenkamp vom niederländischen Sender AAFM (songfestival@aafm.nl), der es dann in seiner Sendung auswertet. Man kann AAFM auch online hören.
Vielen Dank an alle!
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Wie haben wir die Punkte ermittelt? Die Top-Ten-Wertung im Eurovision-Format (das müssen wir wohl nicht wirklich erklären) des Publikums wurden zusammen gezählt. Die Jury-Punkte wurden anschließend einfach dazu addiert.
Und um es abzurunden, haben wir einige Statements eingeholt. Wir danken Tex Rubinowitz, Franz Palmsteiner, Thomas Mohr, Manuela Tiefnig, Sascha Frasz, Frank (@grawutzl), Hans Mekenkamp, Peter Chen, Alex Nitt, Eberhard Forcher, Dhana Irsara, Henrik Eder, Christopher Wurmdobler, Vytas Neviera, Maksymilian (@mxpttr), Johannes Marksteiner, Nicolasvegas.eu, Romana Pachner, Muhamed Mešić und natürlich Bettina & Charlotte.
Wer hat gewonnen? Wer ist in den Top Ten? Hört rein.
Und wer vom Voten noch nicht genug hat: Bei der OGAE Austria Preview-Bewertung 2021 kann man am 24.4.2021 auch noch mitvoten. Das Voting ist auch für die Freunde des Vereins online möglich.
Oder schickt eure Favoriten an Hans Mekenkamp vom niederländischen Sender AAFM (songfestival@aafm.nl), der es dann in seiner Sendung auswertet. Man kann AAFM auch online hören.
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1 Stunde 33 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Ahoy Rotterdam: In der aktuellen Merci Jury-Folge bewerten die in Wien lebende Rotterdamerin Liesbeth Bijl und der niederländische Botschafter in Wien, Aldrik Gierveld die letzten Songs des Eurovision Song Contests 2021.
Schickt uns eure Top-Ten-Wertungen zu den 39 Eurovision Beiträgen, die wir den Jury-Votes hinzufügen werden, um unseren Sieger-Song zu ermitteln. Schickt uns eure Wertungen an marco@mercicherie.at oder als Nachricht auf unseren Social-Media-Kanälen.
Zu den News: Nach und nach werden die Details aus Rotterdam bekannt. Die Interval-Acts bestreiten heuer unter anderem Afrojack, Glennis Grace und Wulf mit Orchester.
Der irische Songwriter und Journalist Shay Healy ist am 9. April 2021 verstorben. Er war der Komponist von Johnny Logans Welterfolg "What's Another Year", mit dem Logan 1980 den Song Contest in Den Haag gewann.
Israel hat bereits bekannt gegeben, dass der neue Act über eine nicht ganz unbekannte Show ermittelt wird. Der Sender Reshet 13 sucht für den staatlichen Sender KAN bei "The X-Factor Israel".
Ein Blick auf die Spotify-Listen und Betting Odds zeigt, es ist noch alles offen, klare Favoriten sehen anders aus. Umso wichtiger, dass die Merci Jury IV ein wichtiges Zeichen setzt.
Liesbeth und Aldrik erzählen uns von den schönsten Plätzen in Rotterdam, von den Must-Sees und den In-Vierteln dieser modernen Stadt. Zum Nachholen nach dem Song Contest. denn Tourismus ist dieses Jahr wohl noch schwer möglich.
Bewerten mussten unsere Gäste folgende Songs:
James Newman - Embers (UK)
Anxhela Peristeri - Karma (Albanien)
Viktoria - Growing Up Is Getting Old (Bulgarien)
Fyr og Flamme - Øve os på hinanden (Dänemark)
Blind Channel - Dark Side (Finnland)
Tornike Kipiani - You (Georgien)
Samanta Tina - The Moon Is Rising (Lettland)
Leider musste uns Aldrik ab hier verlassen, denn ein Online-Meeting mit der UNO stand auch noch auf dem Programm. Deswegen macht Liesbeth ab hier alleine weiter. Aldriks Bewertungen werden nachgereicht.
The Black Mamba - Love Is On My Side (Portugal)
Gjon’s Tears - Tout l’Univers (Schweiz)
Vincent Bueno - Amen (Österreich)
Die berühmten Fragen am Schluss - leicht abgewandelt für die Merci Jury-Folgen - beantwortet Liesbeth natürlich auch:
Ihr liebster niederländische Beitrag ist Anouks Song "Birds", den sie 2013 in Malmö gesungen hat.
Der Lieblinsgbeitrag aller Zeiten ist wohl "Save Your Kisses For Me" von Brotherhood of Man, weil der Gewinnersong aus dem Jahr 1976 ihr immer noch immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
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Zu den News: Nach und nach werden die Details aus Rotterdam bekannt. Die Interval-Acts bestreiten heuer unter anderem Afrojack, Glennis Grace und Wulf mit Orchester.
Der irische Songwriter und Journalist Shay Healy ist am 9. April 2021 verstorben. Er war der Komponist von Johnny Logans Welterfolg "What's Another Year", mit dem Logan 1980 den Song Contest in Den Haag gewann.
Israel hat bereits bekannt gegeben, dass der neue Act über eine nicht ganz unbekannte Show ermittelt wird. Der Sender Reshet 13 sucht für den staatlichen Sender KAN bei "The X-Factor Israel".
Ein Blick auf die Spotify-Listen und Betting Odds zeigt, es ist noch alles offen, klare Favoriten sehen anders aus. Umso wichtiger, dass die Merci Jury IV ein wichtiges Zeichen setzt.
Liesbeth und Aldrik erzählen uns von den schönsten Plätzen in Rotterdam, von den Must-Sees und den In-Vierteln dieser modernen Stadt. Zum Nachholen nach dem Song Contest. denn Tourismus ist dieses Jahr wohl noch schwer möglich.
Bewerten mussten unsere Gäste folgende Songs:
James Newman - Embers (UK)
Anxhela Peristeri - Karma (Albanien)
Viktoria - Growing Up Is Getting Old (Bulgarien)
Fyr og Flamme - Øve os på hinanden (Dänemark)
Blind Channel - Dark Side (Finnland)
Tornike Kipiani - You (Georgien)
Samanta Tina - The Moon Is Rising (Lettland)
Leider musste uns Aldrik ab hier verlassen, denn ein Online-Meeting mit der UNO stand auch noch auf dem Programm. Deswegen macht Liesbeth ab hier alleine weiter. Aldriks Bewertungen werden nachgereicht.
The Black Mamba - Love Is On My Side (Portugal)
Gjon’s Tears - Tout l’Univers (Schweiz)
Vincent Bueno - Amen (Österreich)
Die berühmten Fragen am Schluss - leicht abgewandelt für die Merci Jury-Folgen - beantwortet Liesbeth natürlich auch:
Ihr liebster niederländische Beitrag ist Anouks Song "Birds", den sie 2013 in Malmö gesungen hat.
Der Lieblinsgbeitrag aller Zeiten ist wohl "Save Your Kisses For Me" von Brotherhood of Man, weil der Gewinnersong aus dem Jahr 1976 ihr immer noch immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
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1 Stunde 28 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Corinna Milborn und Jürgen Pettinger kennen wir vor allem aus den Nachrichten. Die eine ist Informationschefin bei Puls 4, der andere Zeit im Bild-Redakteur und -Moderator im ORF. Was sie gemeinsam haben: Sie sind Merci Jury III.
Doch vor jeder Jury gibt es natürlich die News:
Ein paar positive zuerst: VAL, das belarusische Duo, das 2020 nicht antreten konnte und nun auf der Seite der Protestbewegung gegen das Regime von Lukaschenko protestiert, hat geheiratet.
Der Song Contest in Rotterdam wird (hoffentlich) nach letztem Stand mit einem beschränkten Publikum statt finden und wird wissenschaftlich begleitet.
Duncan Laurence kommt gerade in den USA größer raus. Er wird am Erscheinungstags dieser Episode, am Dienstag den 6. April bei Ellen DeGeneres live in der Show zu sehen sein.
Über die Stilikone und Song-Contest-Teilnehmerin (1963 für Monaco) Françoise Hardy gibt es eine Doku auf Arte zum Nachschauen.
Zur Merci-Jury-Episode erscheinen unsere Gäste sehr gut vorbereitet. Und sie durften folgende Acts beurteilen:
Blas Cantó - Voy A Quedarme (Spanien)
Uku Suviste - The Lucky One (Estland)
Stefania - Last Dance (Griechenland)
Daði og Gagnamagnið - 10 Years (Island)
Natalia Gordienko - SUGAR (Moldova)
RAFAŁ - The Ride (Polen)
Senhit - Adrenalina (San Marino)
Hurricane - LOCO LOCO (Serbien)
Benny Cristo - omaga (Tschechien)
Barbara Pravi - Voilà (Frankreich)
Es fielen sehr schöne Wertungen und auch Hundedame Lilly gab ihre qualifizierte Meinung dazu ab.
Zufrieden? Wie würdet ihr entscheiden? Schickt uns eure Top-Ten-Wertungen zu den 39 Eurovision Beiträgen, die wir den Jury-Votes hinzufügen werden, um unseren Sieger-Song zu ermitteln. Schickt uns eure Wertungen an marco@mercicherie.at oder als Nachricht auf unseren Social-Media-Kanälen.
Unsere Gäste mussten noch unsere Standard-Fragen beantworten. Jürgen hat Mahmood mit "Soldi" noch auf der Playlist und Corinna findet "Think About Things" noch immer gut.
Die Lieblingssongs sind Conchitas "Rise Like A Phoenix" (von beiden) und auch zusätzlich noch Dana Internationals Siegerlied "Diva" aus dem Jahr 1998 für Jürgen, weil beide Songs wahnsinnig viel verändert haben.
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Corinna Milborn und Jürgen Pettinger kennen wir vor allem aus den Nachrichten. Die eine ist Informationschefin bei Puls 4, der andere Zeit im Bild-Redakteur und -Moderator im ORF. Was sie gemeinsam haben: Sie sind Merci Jury III.
Doch vor jeder Jury gibt es natürlich die News:
Ein paar positive zuerst: VAL, das belarusische Duo, das 2020 nicht antreten konnte und nun auf der Seite der Protestbewegung gegen das Regime von Lukaschenko protestiert, hat geheiratet.
Der Song Contest in Rotterdam wird (hoffentlich) nach letztem Stand mit einem beschränkten Publikum statt finden und wird wissenschaftlich begleitet.
Duncan Laurence kommt gerade in den USA größer raus. Er wird am Erscheinungstags dieser Episode, am Dienstag den 6. April bei Ellen DeGeneres live in der Show zu sehen sein.
Über die Stilikone und Song-Contest-Teilnehmerin (1963 für Monaco) Françoise Hardy gibt es eine Doku auf Arte zum Nachschauen.
Zur Merci-Jury-Episode erscheinen unsere Gäste sehr gut vorbereitet. Und sie durften folgende Acts beurteilen:
Blas Cantó - Voy A Quedarme (Spanien)
Uku Suviste - The Lucky One (Estland)
Stefania - Last Dance (Griechenland)
Daði og Gagnamagnið - 10 Years (Island)
Natalia Gordienko - SUGAR (Moldova)
RAFAŁ - The Ride (Polen)
Senhit - Adrenalina (San Marino)
Hurricane - LOCO LOCO (Serbien)
Benny Cristo - omaga (Tschechien)
Barbara Pravi - Voilà (Frankreich)
Es fielen sehr schöne Wertungen und auch Hundedame Lilly gab ihre qualifizierte Meinung dazu ab.
Zufrieden? Wie würdet ihr entscheiden? Schickt uns eure Top-Ten-Wertungen zu den 39 Eurovision Beiträgen, die wir den Jury-Votes hinzufügen werden, um unseren Sieger-Song zu ermitteln. Schickt uns eure Wertungen an marco@mercicherie.at oder als Nachricht auf unseren Social-Media-Kanälen.
Unsere Gäste mussten noch unsere Standard-Fragen beantworten. Jürgen hat Mahmood mit "Soldi" noch auf der Playlist und Corinna findet "Think About Things" noch immer gut.
Die Lieblingssongs sind Conchitas "Rise Like A Phoenix" (von beiden) und auch zusätzlich noch Dana Internationals Siegerlied "Diva" aus dem Jahr 1998 für Jürgen, weil beide Songs wahnsinnig viel verändert haben.
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1 Stunde 17 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Die Merci Jury II hat dieses Mal Schweizer Gäste. Die OGAE Switzerland entsendet Präsident Tom Glanzmann und Vize Florian Tusi zu uns, um die die Songs 2021 zu analysieren, zu checken und zu bewerten. Umso spannender, gilt die Schweiz 2021 doch als eines der heißen Siegesanwärter.
Doch zuerst zu den News:
Auch der zweite Versuch von Belarus wurde von der EBU als zu propagandistisch abgelehnt und das Land deswegen vom Bewerb 2021 ausgeschlossen. Belarus ist hoffentlich 2022 mit coolen Acts wieder dabei: VAL (2020) und Naviband (2017) haben sich zusammen getan und einen Song aufgenommen, mit dem sie die Protestbewegung in Belarus unterstützen wollen. Wer mehr über die Hintergründe erfahren möchte: Wir haben im vergangenen Sommer in der Episode #0217 über die Hintergründe in Belarus berichtet.
Wie auch 2020 wird auch 2021 die spanische Pre-Party, bei der traditionell viele aktuelle Eurovision-Stars teilnehmen, nur virtuell stattfinden können. Auf dem Youtube-Kanal von eurovision-spain.com geht am 24.4. die diesjährige PrePartyES live on air. Dort kann man auch in die Aufzeichnungen der PreParties der letzten Jahre hinein schauen.
Beim Zappen sind wir über die Austrozone (die der Merci-Jury-I-Gast Peter Schreiber moderiert) gestolpert. Und dort war das neue Video von PAENDA zu sehen. Ihr neuer Song heißt "High And Dry" und das Video ist nicht nur sehr, sehr witzig, sondern dort gibt es auch einen bekannten Gast zu sehen: Lukas Plöchl aka WENDJA ist sowohl vor als auch hinter der Kamera dabei.
Zu Gast bei der Merci, Jury II sind Tom und Florian aus der Schweiz. Beide haben, gemeinsam mit anderen, den Schweizer OGAE Fanclub aus seinem Dornröschenschlaf erweckt.
Tom betreibt seit 2014 die Info-Website douzepoints.ch und ist im Leben außerhalb von Eurovision in der Kommunikation tätig. Florian ist in einer Privatklinik in der Gastronomie tätig.
Zusammen mit Marco und Alkis müssen sie folgende Songs bewerten:
Efendi - Mata Hari (Aserbaidschan)
Hooverphonic - The Wrong Place (Belgien)
Eden Alene - Set Me Free (Israel)
Albina - Tick-Tock (Kroatien)
Destiny - Je Me Casse (Malta)
TIX - Fallen Angel (Norwegen)
ROXEN - Amnesia (Rumänien)
Go_A - SHUM (Ukraine)
Elena Tsagrinou - El Diablo (Zypern)
Jendrik - I Don't Feel Hate (Deutschland)
Vincent Bueno - Amen (Österreich)
Die Wertung für Österreich übernehmen die beiden Schweizer alleine, diese Wertung wird in der letzten Merci, Jury-Folge durch zwei weitere Wertungen ergänzt.
Die berühmten Fragen zum Schluss bleiben auch Florian und Tom nicht erspart:
Auf die Frage, welcher Song von 2019 oder 2020 noch auf der Playlist ist, hat Tom eine einfache Antwort: "Scream" von Sergey Lazarev. Bei Florian ist es nicht ganz so eindeutig: Er mag noch immer alle Songs.
Bei den ESC-Lieblingssongs aller Zeiten begegnet uns eine Bekannte: Florian nennt "Euphoria" von Loreen. Tom denkt an den ungarischen Beitrag aus dem Jahr 2011 zurück: Kati Wolfs "What About My Dreams". Kati war auch bei Merci, Cherie Episode #0125 zu Gast.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
Merci Chérie Online:
www.MerciCherie.at
Facebook: MerciCheriePodcast
Instagram: mercicherie.at
TikTok: @merci_cherie_podcast
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Die Merci Jury II hat dieses Mal Schweizer Gäste. Die OGAE Switzerland entsendet Präsident Tom Glanzmann und Vize Florian Tusi zu uns, um die die Songs 2021 zu analysieren, zu checken und zu bewerten. Umso spannender, gilt die Schweiz 2021 doch als eines der heißen Siegesanwärter.
Doch zuerst zu den News:
Auch der zweite Versuch von Belarus wurde von der EBU als zu propagandistisch abgelehnt und das Land deswegen vom Bewerb 2021 ausgeschlossen. Belarus ist hoffentlich 2022 mit coolen Acts wieder dabei: VAL (2020) und Naviband (2017) haben sich zusammen getan und einen Song aufgenommen, mit dem sie die Protestbewegung in Belarus unterstützen wollen. Wer mehr über die Hintergründe erfahren möchte: Wir haben im vergangenen Sommer in der Episode #0217 über die Hintergründe in Belarus berichtet.
Wie auch 2020 wird auch 2021 die spanische Pre-Party, bei der traditionell viele aktuelle Eurovision-Stars teilnehmen, nur virtuell stattfinden können. Auf dem Youtube-Kanal von eurovision-spain.com geht am 24.4. die diesjährige PrePartyES live on air. Dort kann man auch in die Aufzeichnungen der PreParties der letzten Jahre hinein schauen.
Beim Zappen sind wir über die Austrozone (die der Merci-Jury-I-Gast Peter Schreiber moderiert) gestolpert. Und dort war das neue Video von PAENDA zu sehen. Ihr neuer Song heißt "High And Dry" und das Video ist nicht nur sehr, sehr witzig, sondern dort gibt es auch einen bekannten Gast zu sehen: Lukas Plöchl aka WENDJA ist sowohl vor als auch hinter der Kamera dabei.
Zu Gast bei der Merci, Jury II sind Tom und Florian aus der Schweiz. Beide haben, gemeinsam mit anderen, den Schweizer OGAE Fanclub aus seinem Dornröschenschlaf erweckt.
Tom betreibt seit 2014 die Info-Website douzepoints.ch und ist im Leben außerhalb von Eurovision in der Kommunikation tätig. Florian ist in einer Privatklinik in der Gastronomie tätig.
Zusammen mit Marco und Alkis müssen sie folgende Songs bewerten:
Efendi - Mata Hari (Aserbaidschan)
Hooverphonic - The Wrong Place (Belgien)
Eden Alene - Set Me Free (Israel)
Albina - Tick-Tock (Kroatien)
Destiny - Je Me Casse (Malta)
TIX - Fallen Angel (Norwegen)
ROXEN - Amnesia (Rumänien)
Go_A - SHUM (Ukraine)
Elena Tsagrinou - El Diablo (Zypern)
Jendrik - I Don't Feel Hate (Deutschland)
Vincent Bueno - Amen (Österreich)
Die Wertung für Österreich übernehmen die beiden Schweizer alleine, diese Wertung wird in der letzten Merci, Jury-Folge durch zwei weitere Wertungen ergänzt.
Die berühmten Fragen zum Schluss bleiben auch Florian und Tom nicht erspart:
Auf die Frage, welcher Song von 2019 oder 2020 noch auf der Playlist ist, hat Tom eine einfache Antwort: "Scream" von Sergey Lazarev. Bei Florian ist es nicht ganz so eindeutig: Er mag noch immer alle Songs.
Bei den ESC-Lieblingssongs aller Zeiten begegnet uns eine Bekannte: Florian nennt "Euphoria" von Loreen. Tom denkt an den ungarischen Beitrag aus dem Jahr 2011 zurück: Kati Wolfs "What About My Dreams". Kati war auch bei Merci, Cherie Episode #0125 zu Gast.
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1 Stunde 47 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Die Merci Jury ist wieder da. Vier Episoden in vier Wochen mit allen Eurovision Songs dieses Jahrgangs. Wer floppt und wer bekommt Douze Points? Alkis und Marco haben dafür zwei TV-Musikjournalist*innen zu Gast: Theresa Ziegler (A1 Now) und Peter Schreiber (W24).
Der Moment, auf den alle gewartet haben, ist da: Wir werden in vier wöchentlichen Sondersendungen gemeinsam mit zwei Gästen unsere Wertungen zu den diesjährigen Songs abgeben.
Theresa ist ehemalige Chefredakteurin von "The Gap" und macht seit einiger Zeit "AUX - Das Magazin für Musik und Culture" auf A1 Now TV, dass sowohl über A1-TV als auch im Web ansehbar ist. Sie liebt Eurovision und kennt sich aus.
Peter hat einige Jahre "Pop!" auf W24 gestaltet und ist weiter beim Sender als Moderator tätig. Und er hat von Song Contest-Scout und Radiolegende Eberhard Forcher die Austrozone übernommen, einem redaktionell gestalteten Überblick über musikalische Neuerscheinungen aus Österreich. Empfangbar ist die Austrozone sowohl auf Youtube als auch bei Okto TV. Auch er liebt Eurovision und ist meist Team Schweden, wie er uns verrät.
Und beide mussten gemeinsam mit Marco und Alkis folgende Länder bewerten:
Niederlande
Jeangu Macrooy - Birth Of A New Age
Australien
Montaigne - Technicolour
Irland
Lesley Roy - Maps
Litauen
The Roop - Discoteque
Nordmazedonien
Vasil - Here I Stand
Russland
Manizha - Russian Woman
Schweden
Tusse - Voices
Slowenien
Ana Soklič - Amen
Aserbaidschan
Efendi - Mata Hari
Italien
Måneskin - Zitti E Buoni
Gewertet wird in Eurovision-Manier, also von 12-0 ohne die 9 und die 11. Aber natürlich darf die Jury auch mehrmals 12, 10 oder auch 0 Punkte vergeben.
Die Standardfragen am Schluss stellen wir auch noch:
Peter liebt die isländischen Beiträge von 2019 und 2020, Hatari mit "Hatrið mun sigra" und Daði & Gagnamagnið mit "Think About Things"
Theresa liebt Tamta mit "Replay" von 2019
Und für beide ist der Eurovision-Lieblingssong eindeutig "Euphoria" von Loreen. Aber Achtung: Der Link führt euch - wegen Peters Engagement bei der Austrozone - zur österreichischen Version.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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Die Merci Jury ist wieder da. Vier Episoden in vier Wochen mit allen Eurovision Songs dieses Jahrgangs. Wer floppt und wer bekommt Douze Points? Alkis und Marco haben dafür zwei TV-Musikjournalist*innen zu Gast: Theresa Ziegler (A1 Now) und Peter Schreiber (W24).
Der Moment, auf den alle gewartet haben, ist da: Wir werden in vier wöchentlichen Sondersendungen gemeinsam mit zwei Gästen unsere Wertungen zu den diesjährigen Songs abgeben.
Theresa ist ehemalige Chefredakteurin von "The Gap" und macht seit einiger Zeit "AUX - Das Magazin für Musik und Culture" auf A1 Now TV, dass sowohl über A1-TV als auch im Web ansehbar ist. Sie liebt Eurovision und kennt sich aus.
Peter hat einige Jahre "Pop!" auf W24 gestaltet und ist weiter beim Sender als Moderator tätig. Und er hat von Song Contest-Scout und Radiolegende Eberhard Forcher die Austrozone übernommen, einem redaktionell gestalteten Überblick über musikalische Neuerscheinungen aus Österreich. Empfangbar ist die Austrozone sowohl auf Youtube als auch bei Okto TV. Auch er liebt Eurovision und ist meist Team Schweden, wie er uns verrät.
Und beide mussten gemeinsam mit Marco und Alkis folgende Länder bewerten:
Niederlande
Jeangu Macrooy - Birth Of A New Age
Australien
Montaigne - Technicolour
Irland
Lesley Roy - Maps
Litauen
The Roop - Discoteque
Nordmazedonien
Vasil - Here I Stand
Russland
Manizha - Russian Woman
Schweden
Tusse - Voices
Slowenien
Ana Soklič - Amen
Aserbaidschan
Efendi - Mata Hari
Italien
Måneskin - Zitti E Buoni
Gewertet wird in Eurovision-Manier, also von 12-0 ohne die 9 und die 11. Aber natürlich darf die Jury auch mehrmals 12, 10 oder auch 0 Punkte vergeben.
Die Standardfragen am Schluss stellen wir auch noch:
Peter liebt die isländischen Beiträge von 2019 und 2020, Hatari mit "Hatrið mun sigra" und Daði & Gagnamagnið mit "Think About Things"
Theresa liebt Tamta mit "Replay" von 2019
Und für beide ist der Eurovision-Lieblingssong eindeutig "Euphoria" von Loreen. Aber Achtung: Der Link führt euch - wegen Peters Engagement bei der Austrozone - zur österreichischen Version.
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48 Minuten
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Amen! So lautet der Titel des österreichischen (und des slowenischen) Beitrags. Vincent Bueno erzählt uns über die Bedeutung des Songs, was er in einem Jahr so machte und wie wichtig die philippinische Community für ihn ist.
Das Teilnehmerfeld verdichtet sich, viele Songs und viele Interpret_innen sind bereits da, einige wenige werden in den nächsten Tagen noch veröffentlicht, es bleibt spannend.
Während der podcast erscheint, erlebt auch der österreichische Beitrag seine Veröffentlichung. Der Titel heißt "Amen" und gesungen wird er von Vincent Bueno, der das dritte Mal Gast bei "Merci, Chérie" ist. Und damit ist er der bislang häufigste Gast im Podcast.
Und er erläutert die Hintergründe dieses Songs, wie der Song ihn gefunden und was der Inhalt mit ihm zu tun hat. "Amen" hat tatsächlich wenig mit Religion zu tun, auch wenn man es im ersten Moment gar nicht wahrhaben mag, denn Vincent ist ein gläubiger Mensch. Vielmehr geht es um die landläufige Bedeutung des Wortes "Amen": "So sei es.". In seiner Interpretation geht es um das Ende einer Beziehung, in der ein Partner hin nimmt, dass es keine gemeinsame Zukunft gibt.
Das vergangene Jahr war für Vincent Bueno ein interessantes Jahr: Zum einen hat er natürlich, wie die meisten Künstlerinnen und Künstler, nur wenige Auftritte absolvieren können, aber andererseits hat er im November auch ein Album veröffentlicht. Auf "On The Run" vermuteten Fans schon den Eurovision-Song, doch zur Überraschung aller wurde vor wenigen Wochen bekannt, dass der Song "Amen" heißen würde und nicht auf dem Album zu finden sei. In diesem vergangenen Jahr hat Vincent laut eigener Aussage gelernt, dass es nicht das Jahr für Egos sei, sondern ein Jahr für das Miteinander. Und er war offen dafür, den Song für Eurovision nicht selbst zu komponieren. Was für sein früheres Ich wohl nicht selbstverständlich gewesen wäre. Als ihm dann "Amen" vorgeschlagen wurde, das im Demo von einem der Autoren, dem talentierten Tobias Carshey eingesungen wurde, war er dann aber doch skeptisch. Er machte den Song im Studio aber dann doch zu seinem eigenen Song. Die Songwriter und Producer dieses Songs sind recht bekannte Namen im Song Contest-Universum: Der Brite Ashley Hicklin hat 2010 "Me And My Guitar" von Tom Dice für Belgien geschrieben; Jonas Thander war für UK 2019, Michael Rice "Bigger Than Us", verantwortlich; Mikolaj Trybulec war einer der Songwriter hinter "Friend Of A Friend" der tschechischen Band Lake Malawi aus dem Jahr 2019 und "Universo" von Blas Cantó (2020). Federführend bei der Produktion war der Schweizer Pele Loriano, der sowohl "Run With The Lions" von Jurijus (2019) als auch unter anderem "Sister" von "S!sters" (2019) seinen Stempel aufgedrückt hat. Und in dessen Songwriter Camp mit seiner Hilfe einige Fan-Favourites entstanden sind, Luca Hännis "She Got Me" zum Beispiel.
Mitte März wird er die Live-On-Tape-Fassung für den Fall aufnehmen, dass es für Rotterdam eine Reisewarnung gibt. Inszeniert wird der österreichische Beitrag wieder von Marvin Dietman, mit dem wir vor zwei Wochen bei der Episode #0303 gesprochen haben.
Im Lockdown hat Vincent Bueno natürlich, wie wir alle, viel gestreamt. Und natürlich war "Eurovision Song Contest: The Story Of Fire Saga" das Thema, auch bei Vincents Verwandtschaft weltweit. Ein "Eurovision Asia Song Contest", der derzeit gemeinsam mit der EBU in Australien entwickelt wird, nimmt konkrete Formen an. Die Frage liegt nahe, ob Vincent Bueno auch für die Philippinen, dem Land seiner Eltern, antreten würde. Er schwärmt für viele Künstler_innen dort, es gäbe wahnsinnig gute Acts auf den Philippinen, die in Europa weitestgehend unbekannt sind. Und erzählt von den asiatischen Communities hier in Europa, die oft übersehen werden.
In der kleinen Geschichte am Schluss fragt Alkis Marco nach den Gewinnersongs mit religiösen Begriffen. Kennt ihr alle?
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Amen! So lautet der Titel des österreichischen (und des slowenischen) Beitrags. Vincent Bueno erzählt uns über die Bedeutung des Songs, was er in einem Jahr so machte und wie wichtig die philippinische Community für ihn ist.
Das Teilnehmerfeld verdichtet sich, viele Songs und viele Interpret_innen sind bereits da, einige wenige werden in den nächsten Tagen noch veröffentlicht, es bleibt spannend.
Während der podcast erscheint, erlebt auch der österreichische Beitrag seine Veröffentlichung. Der Titel heißt "Amen" und gesungen wird er von Vincent Bueno, der das dritte Mal Gast bei "Merci, Chérie" ist. Und damit ist er der bislang häufigste Gast im Podcast.
Und er erläutert die Hintergründe dieses Songs, wie der Song ihn gefunden und was der Inhalt mit ihm zu tun hat. "Amen" hat tatsächlich wenig mit Religion zu tun, auch wenn man es im ersten Moment gar nicht wahrhaben mag, denn Vincent ist ein gläubiger Mensch. Vielmehr geht es um die landläufige Bedeutung des Wortes "Amen": "So sei es.". In seiner Interpretation geht es um das Ende einer Beziehung, in der ein Partner hin nimmt, dass es keine gemeinsame Zukunft gibt.
Das vergangene Jahr war für Vincent Bueno ein interessantes Jahr: Zum einen hat er natürlich, wie die meisten Künstlerinnen und Künstler, nur wenige Auftritte absolvieren können, aber andererseits hat er im November auch ein Album veröffentlicht. Auf "On The Run" vermuteten Fans schon den Eurovision-Song, doch zur Überraschung aller wurde vor wenigen Wochen bekannt, dass der Song "Amen" heißen würde und nicht auf dem Album zu finden sei. In diesem vergangenen Jahr hat Vincent laut eigener Aussage gelernt, dass es nicht das Jahr für Egos sei, sondern ein Jahr für das Miteinander. Und er war offen dafür, den Song für Eurovision nicht selbst zu komponieren. Was für sein früheres Ich wohl nicht selbstverständlich gewesen wäre. Als ihm dann "Amen" vorgeschlagen wurde, das im Demo von einem der Autoren, dem talentierten Tobias Carshey eingesungen wurde, war er dann aber doch skeptisch. Er machte den Song im Studio aber dann doch zu seinem eigenen Song. Die Songwriter und Producer dieses Songs sind recht bekannte Namen im Song Contest-Universum: Der Brite Ashley Hicklin hat 2010 "Me And My Guitar" von Tom Dice für Belgien geschrieben; Jonas Thander war für UK 2019, Michael Rice "Bigger Than Us", verantwortlich; Mikolaj Trybulec war einer der Songwriter hinter "Friend Of A Friend" der tschechischen Band Lake Malawi aus dem Jahr 2019 und "Universo" von Blas Cantó (2020). Federführend bei der Produktion war der Schweizer Pele Loriano, der sowohl "Run With The Lions" von Jurijus (2019) als auch unter anderem "Sister" von "S!sters" (2019) seinen Stempel aufgedrückt hat. Und in dessen Songwriter Camp mit seiner Hilfe einige Fan-Favourites entstanden sind, Luca Hännis "She Got Me" zum Beispiel.
Mitte März wird er die Live-On-Tape-Fassung für den Fall aufnehmen, dass es für Rotterdam eine Reisewarnung gibt. Inszeniert wird der österreichische Beitrag wieder von Marvin Dietman, mit dem wir vor zwei Wochen bei der Episode #0303 gesprochen haben.
Im Lockdown hat Vincent Bueno natürlich, wie wir alle, viel gestreamt. Und natürlich war "Eurovision Song Contest: The Story Of Fire Saga" das Thema, auch bei Vincents Verwandtschaft weltweit. Ein "Eurovision Asia Song Contest", der derzeit gemeinsam mit der EBU in Australien entwickelt wird, nimmt konkrete Formen an. Die Frage liegt nahe, ob Vincent Bueno auch für die Philippinen, dem Land seiner Eltern, antreten würde. Er schwärmt für viele Künstler_innen dort, es gäbe wahnsinnig gute Acts auf den Philippinen, die in Europa weitestgehend unbekannt sind. Und erzählt von den asiatischen Communities hier in Europa, die oft übersehen werden.
In der kleinen Geschichte am Schluss fragt Alkis Marco nach den Gewinnersongs mit religiösen Begriffen. Kennt ihr alle?
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1 Stunde 23 Minuten
Solltet ihr immer noch auf der Webseite hören. Leichter geht es mit abonnieren: Spotify, Amazon Music, Google Podcasts, Deezer, und andere Podcast Apps, oder auch radio.de, radio.at, etc und weitere zahlreiche Internet-Radioprogramme und Internetradios. Und vergesst nicht, uns zu bewerten.
Marco berichtet von den zahllosen nationalen Vorentscheiden, Schweden, Estland, Portugal, Norwegen und Finnland, die er verfolgt hat. Und Spanien. Über Spanien sprechen wir auch mit Marvin Dietmann. Über alle Songs werden wir natürlich in unseren vier "Merci, Jury"-Episoden ausführlich sprechen.
Ein TV-Tipp: Die Doku "Sebastien Tellier - Many Lifes" ist auf Arte noch bis zum 28.2.21 abrufbar. Der Franzose hat sein Land mit "Divine" im Jahr 2008 vertreten und hat seit dem eine Kult-Fanbase.
Am Dienstag, den 23.2.2021 spricht Dr. Eurovision live auf seinem Youtube- und Facebook-Channel mit (drumroll) Marco Schreuder über Fan-Tum.
Marvin Dietmann ist einer der international gefragtesten künstlerischen Leiter wenn es um die Inszenierung von Eurovision Song Contest-Acts geht. Alles begann für Bulgarien 2011 in Düsseldorf. Wir erreichten ihn als er gerade in Madrid für Destino Eurovisión unterwegs war.
Wir fragen ihn natürlich, was ein Artistic Director beim Song Contest (bzw. bei Shows grundsätzlich) so tut. Er erklärt uns, wie er mit Hilfe der Acts seine Visionen entwickelt, wie er mit dem gesamten kreativen Team hinter der Kamera diese Ideen umsetzt. Während der Show wird viel mit modernster Technologie gearbeitet, die Effekte und das Licht werden von Steuerpunkten auf dem Musik-Track ausgelöst, die Kamera-Einstellungen werden vorher bis ins Kleinste geplant und sind mindestens so exakt, wie die die Choreogradien, die die Acts auf der Bühne zu bewältigen haben. Die Fäden laufen beim Artistic Director zusammen.
Begonnen hat er seine Karriere als Tänzer und Choreograph, eine Ausbildung zum Fotografen folgte und lief anfangs noch parallel. Sein erster Auftrag beim Song Contest kam dann 2011. Während Österreich beim Song Contest in Düsseldorf sein langerwartetes Come Back feierte, hatte ein österreichisch-bulgarisches Team rund um Sebastian Arman,David Bronner und Boris Milanov die damals am Anfang ihrer Karriere stehende Poli Genova produziert. "Na Inat" scheiterte zwar im Halbfinale, erregte aber genug Aufsehen, dass auch der ORF auf Dietmann aufmerksam wurde. Zahlreiche TV-Formate folgten und mittlerweile zahllose Eurovision Acts, darunter natürlich alle Beiträge Österreichs ab 2012, also auch Conchitas Auftritt und den von Cesár Sampson.
2015 wurde er Stage Director für den gesamten Song Contest in Wien, eine Funktion, die er 2017 und 2018 in Kiev und Lissabon wiederholte. Mittlerweile ist er auch ein Fixpunkt in den kreativen Teams der Eurovision-Gesamtproduktion.
Anhand des Auftritts von Blas Cantó beim heurigen spanischen Vorentscheid, bei dem er die zwei finalen Songs zur Wahl stellte, beschreibt Dietmann die Schwierigkeiten, die im heurigen Corona-Jahr für die Sendeanstalten kommen. Da es ein Live-On-Tape, eine aufgezeichnete Live-Aufnahme als Back-Up, geben muss, die statt eines Auftrittes vor Ort ausgestrahlt werden kann, falls die Reisebeschränkungen nicht fallen, musste neben der eigentlichen Ausstrahlung am letzten Samstag auch eine Variante aufgezeichnet werden, die den Ansprüchen der EBU genügt. Die Inszenierung des sehr persönlichen Songs "Voy A Quedarme", den Spanien nach Rotterdam schickt, war eine Herausforderung für Dietmann, das Ergebnis lässt sich sehen.
Erwähnten wir eigentlich, dass Marvin Dietmann die Show von David Hasselhoff gestaltet hat?
Die Standard-Fragen am Schluss beantwortet uns Marvin dahingehend, dass er keine Songs der letzten Eurovisionjahre auf seiner Playlist hat.
Eine Erinnerung an einen denkwürdigen Song Contest-Moment hat er mit der israelischen Delegation in Lissabon erlebt.
Sein Lieblings-Eurovisionsong ist Céline Dions "Ne Partez Pas Sans Moi" aus dem Jahr 1988.
In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer kleinen Inszenierung, die in die Geschichte des Song Contest eingegangen ist: Dänemark sandte 1957 das Duo Birthe Wilke und Gustav Winckler mit "Skibet Skal Sejle I Nat".
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Marco berichtet von den zahllosen nationalen Vorentscheiden, Schweden, Estland, Portugal, Norwegen und Finnland, die er verfolgt hat. Und Spanien. Über Spanien sprechen wir auch mit Marvin Dietmann. Über alle Songs werden wir natürlich in unseren vier "Merci, Jury"-Episoden ausführlich sprechen.
Ein TV-Tipp: Die Doku "Sebastien Tellier - Many Lifes" ist auf Arte noch bis zum 28.2.21 abrufbar. Der Franzose hat sein Land mit "Divine" im Jahr 2008 vertreten und hat seit dem eine Kult-Fanbase.
Am Dienstag, den 23.2.2021 spricht Dr. Eurovision live auf seinem Youtube- und Facebook-Channel mit (drumroll) Marco Schreuder über Fan-Tum.
Marvin Dietmann ist einer der international gefragtesten künstlerischen Leiter wenn es um die Inszenierung von Eurovision Song Contest-Acts geht. Alles begann für Bulgarien 2011 in Düsseldorf. Wir erreichten ihn als er gerade in Madrid für Destino Eurovisión unterwegs war.
Wir fragen ihn natürlich, was ein Artistic Director beim Song Contest (bzw. bei Shows grundsätzlich) so tut. Er erklärt uns, wie er mit Hilfe der Acts seine Visionen entwickelt, wie er mit dem gesamten kreativen Team hinter der Kamera diese Ideen umsetzt. Während der Show wird viel mit modernster Technologie gearbeitet, die Effekte und das Licht werden von Steuerpunkten auf dem Musik-Track ausgelöst, die Kamera-Einstellungen werden vorher bis ins Kleinste geplant und sind mindestens so exakt, wie die die Choreogradien, die die Acts auf der Bühne zu bewältigen haben. Die Fäden laufen beim Artistic Director zusammen.
Begonnen hat er seine Karriere als Tänzer und Choreograph, eine Ausbildung zum Fotografen folgte und lief anfangs noch parallel. Sein erster Auftrag beim Song Contest kam dann 2011. Während Österreich beim Song Contest in Düsseldorf sein langerwartetes Come Back feierte, hatte ein österreichisch-bulgarisches Team rund um Sebastian Arman,David Bronner und Boris Milanov die damals am Anfang ihrer Karriere stehende Poli Genova produziert. "Na Inat" scheiterte zwar im Halbfinale, erregte aber genug Aufsehen, dass auch der ORF auf Dietmann aufmerksam wurde. Zahlreiche TV-Formate folgten und mittlerweile zahllose Eurovision Acts, darunter natürlich alle Beiträge Österreichs ab 2012, also auch Conchitas Auftritt und den von Cesár Sampson.
2015 wurde er Stage Director für den gesamten Song Contest in Wien, eine Funktion, die er 2017 und 2018 in Kiev und Lissabon wiederholte. Mittlerweile ist er auch ein Fixpunkt in den kreativen Teams der Eurovision-Gesamtproduktion.
Anhand des Auftritts von Blas Cantó beim heurigen spanischen Vorentscheid, bei dem er die zwei finalen Songs zur Wahl stellte, beschreibt Dietmann die Schwierigkeiten, die im heurigen Corona-Jahr für die Sendeanstalten kommen. Da es ein Live-On-Tape, eine aufgezeichnete Live-Aufnahme als Back-Up, geben muss, die statt eines Auftrittes vor Ort ausgestrahlt werden kann, falls die Reisebeschränkungen nicht fallen, musste neben der eigentlichen Ausstrahlung am letzten Samstag auch eine Variante aufgezeichnet werden, die den Ansprüchen der EBU genügt. Die Inszenierung des sehr persönlichen Songs "Voy A Quedarme", den Spanien nach Rotterdam schickt, war eine Herausforderung für Dietmann, das Ergebnis lässt sich sehen.
Erwähnten wir eigentlich, dass Marvin Dietmann die Show von David Hasselhoff gestaltet hat?
Die Standard-Fragen am Schluss beantwortet uns Marvin dahingehend, dass er keine Songs der letzten Eurovisionjahre auf seiner Playlist hat.
Eine Erinnerung an einen denkwürdigen Song Contest-Moment hat er mit der israelischen Delegation in Lissabon erlebt.
Sein Lieblings-Eurovisionsong ist Céline Dions "Ne Partez Pas Sans Moi" aus dem Jahr 1988.
In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer kleinen Inszenierung, die in die Geschichte des Song Contest eingegangen ist: Dänemark sandte 1957 das Duo Birthe Wilke und Gustav Winckler mit "Skibet Skal Sejle I Nat".
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Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
1 Stunde 8 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Eine Erinnerung: Wir ersetzten zukünftig die Episoden mit Musik nach einem Jahr, denn unsere Musik-Lizenz sichert uns nur zu, dass wir die Episoden längstens ein Jahr mit Musik online haben dürfen. Wollt ihr die Episoden komplett mit Musik? Ladet sie euch auf eure Festplatten. Die erste Episode ist übrigens die Episode #0205 mit Ralph Siegel.
Zu den News: viele Vorentscheide laufen: Norwegen geht langsam zu Ende, Schweden beginnt gerade mit der mehrwöchigen Entscheidung und Deutschland hat seinen Künstler für Rotterdam vorgestellt: der 26-jährige Jendrik Sigwart tritt an.
Vorgestellt hat auch die Ukraine ihren Act: Es bleibt Go_A, die bereits 2020 antreten hätten sollen. Und sie bleiben ihrem Stil treu. "Shum" ist allerdings wesentlich eingängiger, dazu gibt es ein witzig-dystopisches Video. Sehr passend in den ungewöhnlichen Zeiten.
Beim französischen Vorentscheid hat sich Barbara Pravi gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt. Ihr von den klassischen Chansons Edith Piafs inspiriertes Lied "Voilà" scheint der Vorbote eines starken Jahrganges zu sein.
Ebenso haben The Roop in Litauen gewonnen. "Discoteque" ist die logische Fortsetzung von "On Fire" vom vergangenen Jahr. Es ist unserer Meinung nach ein briliantes Stück Pop und hat zu Recht vermutlich 80% der Zuschauer_innen von sich überzeugen können und sie werden sicher in Rotterdam um einen Platz weit oben rittern.
Eine traurige Nachricht erreichte die ESC-Gemeinschaft ebenfalls: Siklósi Örs, der Sänger der Band AWS, die Ungarn 2018 in Lissabon vertreten haben, starb an Leukämie. Er wurde gerade einmal 29 Jahre alt.
Unser neues Merci, Chérie-Format "Blind Date". In unterschiedlichen Abständen laden wir Gäste eins die uns ein Lied mitnehmen, das irgendwie mit dem Eurovision Song Contest zu tun haben. Wir beginnen mit den Podcasterinnen Barbara Kaufmann (Ganz offen gesagt) und Beatrice Frasl (Große Töchter).
Barbara Kaufmann ist Filmemacherin, Autorin und eben auch Podcasterin. Sie erzählt uns von ihrer Arbeit an ihrem neuen Film, vom Polit-Podcast "Ganz offen gesagt" und von der Erfahrung mit Twitter. Dort sind sie und auch Beatrice Frasl sehr aktiv.
Beatrice ist Kulturwissenschafterin, Feministin und betreibt den Podcast "Große Töchter". Der Podcast versucht, feministische Inhalte niederschwellig zu vermitteln und widmet sich sehr vielen Themenbereichen.
Wir alle haben uns Songs mitgebracht, die im weitesten Sinne mit dem Song Contest zu tun haben. Was? Das müsst ihr selbst erhören.
Wollt ihr selbst einmal bei einem Merci, Chérie-Blind Date teilnehmen? Meldet euch bei marco@mercicherie.at oder alkis@mercicherie.at. Wir haben Kuchen. Und Spaß.
In der Kleinen Song-Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom britischen Beitrag aus dem Jahr 1984, Belle & The Devotions, die mit ihrem 60s-Girl-Group-Sound von "Love Games" den siebten Platz erreichten. In Luxemburg, wo der Song Contest statt fand, buhten Zuschauer_innen am Schluss des Beitrags. Schuld war das Randalieren britischer Fußball-Fans nach dem UEFA-Gruppenspiel gegen Luxemburg am 16. November 1983 im kleinen Großherzogtum. Denn obwohl England Luxemburg mit 4:0 besiegt hatte, wurde die englische Nationalmannschaft nur Gruppen-Dritte und konnte nicht an der Fußball-Europa-Meisterschaft 1984 teilnehmen.
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Eine Erinnerung: Wir ersetzten zukünftig die Episoden mit Musik nach einem Jahr, denn unsere Musik-Lizenz sichert uns nur zu, dass wir die Episoden längstens ein Jahr mit Musik online haben dürfen. Wollt ihr die Episoden komplett mit Musik? Ladet sie euch auf eure Festplatten. Die erste Episode ist übrigens die Episode #0205 mit Ralph Siegel.
Zu den News: viele Vorentscheide laufen: Norwegen geht langsam zu Ende, Schweden beginnt gerade mit der mehrwöchigen Entscheidung und Deutschland hat seinen Künstler für Rotterdam vorgestellt: der 26-jährige Jendrik Sigwart tritt an.
Vorgestellt hat auch die Ukraine ihren Act: Es bleibt Go_A, die bereits 2020 antreten hätten sollen. Und sie bleiben ihrem Stil treu. "Shum" ist allerdings wesentlich eingängiger, dazu gibt es ein witzig-dystopisches Video. Sehr passend in den ungewöhnlichen Zeiten.
Beim französischen Vorentscheid hat sich Barbara Pravi gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt. Ihr von den klassischen Chansons Edith Piafs inspiriertes Lied "Voilà" scheint der Vorbote eines starken Jahrganges zu sein.
Ebenso haben The Roop in Litauen gewonnen. "Discoteque" ist die logische Fortsetzung von "On Fire" vom vergangenen Jahr. Es ist unserer Meinung nach ein briliantes Stück Pop und hat zu Recht vermutlich 80% der Zuschauer_innen von sich überzeugen können und sie werden sicher in Rotterdam um einen Platz weit oben rittern.
Eine traurige Nachricht erreichte die ESC-Gemeinschaft ebenfalls: Siklósi Örs, der Sänger der Band AWS, die Ungarn 2018 in Lissabon vertreten haben, starb an Leukämie. Er wurde gerade einmal 29 Jahre alt.
Unser neues Merci, Chérie-Format "Blind Date". In unterschiedlichen Abständen laden wir Gäste eins die uns ein Lied mitnehmen, das irgendwie mit dem Eurovision Song Contest zu tun haben. Wir beginnen mit den Podcasterinnen Barbara Kaufmann (Ganz offen gesagt) und Beatrice Frasl (Große Töchter).
Barbara Kaufmann ist Filmemacherin, Autorin und eben auch Podcasterin. Sie erzählt uns von ihrer Arbeit an ihrem neuen Film, vom Polit-Podcast "Ganz offen gesagt" und von der Erfahrung mit Twitter. Dort sind sie und auch Beatrice Frasl sehr aktiv.
Beatrice ist Kulturwissenschafterin, Feministin und betreibt den Podcast "Große Töchter". Der Podcast versucht, feministische Inhalte niederschwellig zu vermitteln und widmet sich sehr vielen Themenbereichen.
Wir alle haben uns Songs mitgebracht, die im weitesten Sinne mit dem Song Contest zu tun haben. Was? Das müsst ihr selbst erhören.
Wollt ihr selbst einmal bei einem Merci, Chérie-Blind Date teilnehmen? Meldet euch bei marco@mercicherie.at oder alkis@mercicherie.at. Wir haben Kuchen. Und Spaß.
In der Kleinen Song-Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom britischen Beitrag aus dem Jahr 1984, Belle & The Devotions, die mit ihrem 60s-Girl-Group-Sound von "Love Games" den siebten Platz erreichten. In Luxemburg, wo der Song Contest statt fand, buhten Zuschauer_innen am Schluss des Beitrags. Schuld war das Randalieren britischer Fußball-Fans nach dem UEFA-Gruppenspiel gegen Luxemburg am 16. November 1983 im kleinen Großherzogtum. Denn obwohl England Luxemburg mit 4:0 besiegt hatte, wurde die englische Nationalmannschaft nur Gruppen-Dritte und konnte nicht an der Fußball-Europa-Meisterschaft 1984 teilnehmen.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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1 Stunde 38 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Doch zuerst ein paar News:
Die Publikumslieblinge von 2019 und 2020 bringen sich für 2021 in Stellung: KEiiNO möchte wieder für Norwegen mit "Monument" starten und The Roop mit "Discoteque" für Littauen.
Albanien hat bereits entschieden: "Karma" von Anxhela Peristeri.
Zu Gast sind diesmal drei sehr unterschiedliche Menschen, die alle mit dem Song Contest in Luxemburg zu tun haben.
Marion Welter vertrat das kleine Großherzogtum 1992 mit dem zweiten von nur drei Beiträgen auf Letzeburgisch, der einheimischsten der drei Amtssprachen. Mit "Sou Fräi" erreichte sie damals den 21. Platz.
Monique Melsen erreichte 1971 immerhin den 13. Platz beim Song Contest in Dublin mit "Pommes, Pommes, Pommes".
Thierry Mersch ist Lehrer, Sänger (hier sein Titel "Broken Love") und Gründer des Luxemburger Eurovision Fanclubs.
Wir baten unsere Gäste, ihr Land einmal zu beschreiben. Ein Land, so groß wie Vorarlberg oder das Saarland, aber mit drei Amtssprachen: Französisch, Deutsch und Letzeburgisch. Und es war einmal die Pop-Großmacht beim Eurovision Song Contest. Bis in die frühen 90er hat Luxemburg fünf mal gewonnen, was auch an den Bemühungen von RTL (Radio Luxemburg) lag, eines der wichtigsten Pop-Radios Europas. Der Sender war - im Gegensatz zu allen anderen teilnehmenden Rundfunkstationen - privat finanziert und bekam lediglich einen Zuschuss der Regierung. Wie es dann zum Ausstieg kam, beschreibt Thierry.
Monique Melsen erzählt von ihren Erfahrungen in Dublin. Davon, wie sie Freundschaften geschlossen hat, unter anderem mit Marianne Mendt, und wie z.B. Katja Epstein von der deutschen Delegation eher abgeschottet worden sei.
Thierry erzählt, wie es das kleine Land geschafft hat, mit sehr vielen namhaften internationalen Künstlerinnen und Künstlern anzutreten.
Marion Welter beschreibt die Anfänge, von der Begeisterung im Kinderheim, in dem sie aufwuchs, wenn Eurovision lief; von den Anfängen in Bands und zum Sprung auf die Eurovisions-Bühne in Malmö. In Malmö war sie zu schüchtern, um den Kontakt zu suchen.
Sowohl Monique als auch Marion erzählen von ihren ungewöhnlichen Outfits, die beide Aufsehen erregten.
Monique Melsen hat nach ihrem Solo-Auftritt beim Song Contest recht bald beim Pop Chor "Family Tree" angeheuert, der - ähnlich wie die Les Humphries Singers - aus internationalen Sängerinnen und Sängern bestand. Bei den Live Auftritten wurde die Truppe auch von einer gewissen Donna Summer unterstützt, die ab dem zweiten Album der Gruppe fix dabei war. Bis dann Giorgio Moroder mit ihr ein Lied aufnahm.
Seit den 90ern spielt und singt Monique Melsen in der politischen Kabarett-Gruppe Cabarenert.
Marion arbeitet beim Fonds für den sozialen Wohnungsbau, daneben hat sie mit der Gruppe "Trei Séien" Folklore gemacht, und sie spielt bei Musical-Galas und bei diversen Bandprojekten.
Bei den Fragen am Schluss haben wir eine Standardfrage etwas umformuliert, um den Luxemburg-Schwerpunkt mehr in den Mittelpunkt zu bringen.
Die erste Frage war: Welcher ist dein Lieblingsbeitrag Luxemburgs aller Zeiten?
Für Monique Melsen ist es "Apres Toi" von Vicky Leandros aus dem Jahr 1972. Für Marion Welter ist es Monique Melsens "Pommes, Pommes, Pommes". Und Thierry Merschs Lieblingssong ist "Donne-Moi Une Chance" von Modern Times aus dem Jahr 1993. Es war der letzte Beitrag Luxemburgs und auch der dritte (und letzte) der zumindest teilweise auf Letzeburgisch gesungen wurde.
Eine Anekdote vom Song Contest haben alle drei:
Für Monique ist es die Begegnung mit Cliff Richard gewesen. Nachdem Vicky für Luxemburg gewann, fand der Eurovision Song Contest 1973 im Nouveau Théâtre in Luxemburg statt und sie war Teil der Jury vor Ort. Dort traf sie dann ihr großes Idol Cliff Richard, der mit "Power To All Our Friends" an den Start ging.
Die Geschichte von Marion Welter ist ein bisschen dramatischer. Am Abend ihres Auftritts 1992 in Malmö hatte sie plötzlich einen Migräne-Anfall, zumindest glaubte sie es. Übliche Schmerzmittel schlugen nicht an, aber sie sang trotzdem. Ein paar Monate später, sie war mittlerweile schwanger, wurde festgestellt, dass sie sich 1990 bei einem Kenia-Urlaub mit Malaria angesteckt hatte. Die einzelligen Parasiten hatten sich in ihrer Leber versteckt und nur einzelne Anfälle deuteten auf die Erkrankung hin. Während der Schwangerschaft brach die Krankheit merkbar aus, konnte aber unter Kontrolle gebracht werden. Sowohl das Kind als auch die Mutter haben keine Schäden davon getragen.
Für Thierry Mersch war es das Jahr 1983. Als der damals 12-jährige Thierry beim Schauen auf dem Sofa eingeschlafen ist, wurde er unsanft von seiner Mutter geweckt, als sie einen Siegesschrei ausstieß, als Corinne Hermes in München gewann.
Die Frage nach dem Lieblingssong aller Zeiten beim Song Contest, beantworten die drei wie folgt:
Für Monique Melsen ist es Conchitas "Rise Like A Phoenix". Für Marion Welter sind es zwei: Abba mit "Waterloo" (1974) und Celine Dion mit "Ne Partez Pas Sans Moi" (1988). Für Thierry ist es eindeutig "Apres Toi" von Vicky Leandros. Bei der Umfrage in unserer Facebook-Gruppe gewann Vicky ebenfalls.
In der Kleinen Geschichte am Schluss erzählt Marco von der faszinierenden und berührenden Geschichte des David Alexandre Winter, der 1970 Luxemburg mit "Je suis tombé du ciel" vertrat.
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Doch zuerst ein paar News:
Die Publikumslieblinge von 2019 und 2020 bringen sich für 2021 in Stellung: KEiiNO möchte wieder für Norwegen mit "Monument" starten und The Roop mit "Discoteque" für Littauen.
Albanien hat bereits entschieden: "Karma" von Anxhela Peristeri.
Zu Gast sind diesmal drei sehr unterschiedliche Menschen, die alle mit dem Song Contest in Luxemburg zu tun haben.
Marion Welter vertrat das kleine Großherzogtum 1992 mit dem zweiten von nur drei Beiträgen auf Letzeburgisch, der einheimischsten der drei Amtssprachen. Mit "Sou Fräi" erreichte sie damals den 21. Platz.
Monique Melsen erreichte 1971 immerhin den 13. Platz beim Song Contest in Dublin mit "Pommes, Pommes, Pommes".
Thierry Mersch ist Lehrer, Sänger (hier sein Titel "Broken Love") und Gründer des Luxemburger Eurovision Fanclubs.
Wir baten unsere Gäste, ihr Land einmal zu beschreiben. Ein Land, so groß wie Vorarlberg oder das Saarland, aber mit drei Amtssprachen: Französisch, Deutsch und Letzeburgisch. Und es war einmal die Pop-Großmacht beim Eurovision Song Contest. Bis in die frühen 90er hat Luxemburg fünf mal gewonnen, was auch an den Bemühungen von RTL (Radio Luxemburg) lag, eines der wichtigsten Pop-Radios Europas. Der Sender war - im Gegensatz zu allen anderen teilnehmenden Rundfunkstationen - privat finanziert und bekam lediglich einen Zuschuss der Regierung. Wie es dann zum Ausstieg kam, beschreibt Thierry.
Monique Melsen erzählt von ihren Erfahrungen in Dublin. Davon, wie sie Freundschaften geschlossen hat, unter anderem mit Marianne Mendt, und wie z.B. Katja Epstein von der deutschen Delegation eher abgeschottet worden sei.
Thierry erzählt, wie es das kleine Land geschafft hat, mit sehr vielen namhaften internationalen Künstlerinnen und Künstlern anzutreten.
Marion Welter beschreibt die Anfänge, von der Begeisterung im Kinderheim, in dem sie aufwuchs, wenn Eurovision lief; von den Anfängen in Bands und zum Sprung auf die Eurovisions-Bühne in Malmö. In Malmö war sie zu schüchtern, um den Kontakt zu suchen.
Sowohl Monique als auch Marion erzählen von ihren ungewöhnlichen Outfits, die beide Aufsehen erregten.
Monique Melsen hat nach ihrem Solo-Auftritt beim Song Contest recht bald beim Pop Chor "Family Tree" angeheuert, der - ähnlich wie die Les Humphries Singers - aus internationalen Sängerinnen und Sängern bestand. Bei den Live Auftritten wurde die Truppe auch von einer gewissen Donna Summer unterstützt, die ab dem zweiten Album der Gruppe fix dabei war. Bis dann Giorgio Moroder mit ihr ein Lied aufnahm.
Seit den 90ern spielt und singt Monique Melsen in der politischen Kabarett-Gruppe Cabarenert.
Marion arbeitet beim Fonds für den sozialen Wohnungsbau, daneben hat sie mit der Gruppe "Trei Séien" Folklore gemacht, und sie spielt bei Musical-Galas und bei diversen Bandprojekten.
Bei den Fragen am Schluss haben wir eine Standardfrage etwas umformuliert, um den Luxemburg-Schwerpunkt mehr in den Mittelpunkt zu bringen.
Die erste Frage war: Welcher ist dein Lieblingsbeitrag Luxemburgs aller Zeiten?
Für Monique Melsen ist es "Apres Toi" von Vicky Leandros aus dem Jahr 1972. Für Marion Welter ist es Monique Melsens "Pommes, Pommes, Pommes". Und Thierry Merschs Lieblingssong ist "Donne-Moi Une Chance" von Modern Times aus dem Jahr 1993. Es war der letzte Beitrag Luxemburgs und auch der dritte (und letzte) der zumindest teilweise auf Letzeburgisch gesungen wurde.
Eine Anekdote vom Song Contest haben alle drei:
Für Monique ist es die Begegnung mit Cliff Richard gewesen. Nachdem Vicky für Luxemburg gewann, fand der Eurovision Song Contest 1973 im Nouveau Théâtre in Luxemburg statt und sie war Teil der Jury vor Ort. Dort traf sie dann ihr großes Idol Cliff Richard, der mit "Power To All Our Friends" an den Start ging.
Die Geschichte von Marion Welter ist ein bisschen dramatischer. Am Abend ihres Auftritts 1992 in Malmö hatte sie plötzlich einen Migräne-Anfall, zumindest glaubte sie es. Übliche Schmerzmittel schlugen nicht an, aber sie sang trotzdem. Ein paar Monate später, sie war mittlerweile schwanger, wurde festgestellt, dass sie sich 1990 bei einem Kenia-Urlaub mit Malaria angesteckt hatte. Die einzelligen Parasiten hatten sich in ihrer Leber versteckt und nur einzelne Anfälle deuteten auf die Erkrankung hin. Während der Schwangerschaft brach die Krankheit merkbar aus, konnte aber unter Kontrolle gebracht werden. Sowohl das Kind als auch die Mutter haben keine Schäden davon getragen.
Für Thierry Mersch war es das Jahr 1983. Als der damals 12-jährige Thierry beim Schauen auf dem Sofa eingeschlafen ist, wurde er unsanft von seiner Mutter geweckt, als sie einen Siegesschrei ausstieß, als Corinne Hermes in München gewann.
Die Frage nach dem Lieblingssong aller Zeiten beim Song Contest, beantworten die drei wie folgt:
Für Monique Melsen ist es Conchitas "Rise Like A Phoenix". Für Marion Welter sind es zwei: Abba mit "Waterloo" (1974) und Celine Dion mit "Ne Partez Pas Sans Moi" (1988). Für Thierry ist es eindeutig "Apres Toi" von Vicky Leandros. Bei der Umfrage in unserer Facebook-Gruppe gewann Vicky ebenfalls.
In der Kleinen Geschichte am Schluss erzählt Marco von der faszinierenden und berührenden Geschichte des David Alexandre Winter, der 1970 Luxemburg mit "Je suis tombé du ciel" vertrat.
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55 Minuten
Update 2021: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Doch zuerst die News: Das 'alte' Logo für Rotterdam 2020 hat - in der Eurovision-Welt nicht ungewöhnlich - ein Revamp für 2021 bekommen. Jetzt sind auch die Entfernungen der jeweiligen Hauptstädte zu Rotterdam Teil des Designs.
Valentina aus Frankreich hat den Junior Eurovision Song Contest gewonnen.
Wir wollten von euch wissen, wer die besten Zweitplatzierten sind. Vor Wochen haben wir in unserer Facebook-Gruppe die über 60 Beiträge in teils erbitterten Zweikämpfen auf 15 zusammen gedampft. Diese 15 haben sich gegen die anderen behaupten können (nach Jahren sortiert):
1963: SUI Esther Ofarim - T'en vas pas
1968: UK Cliff Richard - Congratulations
1973: ESP Mocedades - Eres tú
1974: ITA Gigliola Cinquetti - Sì
1980: GER Katja Ebstein - Theater
1983: ISR Ofra Haza -Chai
1991: FRA Amina - Le dernier qui a parlé...
1994: POL Edyta Górniak - To nie ja
1995: ESP Anabel Conde - Vuelve conmigo
2004: SCG Željko Joksimović & Ad Hoc Orchestra - Lane moje
2007: UKR Verka Serduchka - Dancing Lasha Tumbai
2009: ISL Yohanna - Is It True?
2014: NED The Common Linnets - Calm After the Storm
2018: CYP Eleni Foureira - Fuego
2019: ITA Mahmood - Soldi
Fast 100 Votes haben wir bekommen, wer wurde 15.? Wer wurde 1.?
Gesprochen haben wir tatsächlich nur einen einzigen Performer, nämlich Mahmood.
Neben den zahllosen Online-Votings haben uns unsere Kolleginnen und Kollegen von den anderen Eurovision Podcasts (im weitesten Sinne) ihre Wertung geschickt.
Thomas Mohr und Marcel Stober vom ESCUpdate des NDR,
William Lee Adams von Wiwibloggs,
Daniela und Christoph vom ESC Schnack,
Matt Baker und Monty Moncrieff von Second Cherry (Almost a Eurovision Podcast),
Dr. Irving Benoît Wolther, besser bekannt als Dr. Eurovision
und zu guter Letzt Sonja Riegel und Sascha Gottschalk vom ESC Greenroom.
Und in der letzten Kleinen Song-Contest-Geschichte zum Schluss gibt Alkis jene Geschichte zum Besten, die die Rubrik einst inspiriert hat. Und sie hat etwas mit einem der Beiträge der besten 15 Zweitplatzierten zu tun.
Wir wünschen euch Frohe Festtage und bleibt gesund. Wir hören uns im neuen Jahr wieder.
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Doch zuerst die News: Das 'alte' Logo für Rotterdam 2020 hat - in der Eurovision-Welt nicht ungewöhnlich - ein Revamp für 2021 bekommen. Jetzt sind auch die Entfernungen der jeweiligen Hauptstädte zu Rotterdam Teil des Designs.
Valentina aus Frankreich hat den Junior Eurovision Song Contest gewonnen.
Wir wollten von euch wissen, wer die besten Zweitplatzierten sind. Vor Wochen haben wir in unserer Facebook-Gruppe die über 60 Beiträge in teils erbitterten Zweikämpfen auf 15 zusammen gedampft. Diese 15 haben sich gegen die anderen behaupten können (nach Jahren sortiert):
1963: SUI Esther Ofarim - T'en vas pas
1968: UK Cliff Richard - Congratulations
1973: ESP Mocedades - Eres tú
1974: ITA Gigliola Cinquetti - Sì
1980: GER Katja Ebstein - Theater
1983: ISR Ofra Haza -Chai
1991: FRA Amina - Le dernier qui a parlé...
1994: POL Edyta Górniak - To nie ja
1995: ESP Anabel Conde - Vuelve conmigo
2004: SCG Željko Joksimović & Ad Hoc Orchestra - Lane moje
2007: UKR Verka Serduchka - Dancing Lasha Tumbai
2009: ISL Yohanna - Is It True?
2014: NED The Common Linnets - Calm After the Storm
2018: CYP Eleni Foureira - Fuego
2019: ITA Mahmood - Soldi
Fast 100 Votes haben wir bekommen, wer wurde 15.? Wer wurde 1.?
Gesprochen haben wir tatsächlich nur einen einzigen Performer, nämlich Mahmood.
Neben den zahllosen Online-Votings haben uns unsere Kolleginnen und Kollegen von den anderen Eurovision Podcasts (im weitesten Sinne) ihre Wertung geschickt.
Thomas Mohr und Marcel Stober vom ESCUpdate des NDR,
William Lee Adams von Wiwibloggs,
Daniela und Christoph vom ESC Schnack,
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Dr. Irving Benoît Wolther, besser bekannt als Dr. Eurovision
und zu guter Letzt Sonja Riegel und Sascha Gottschalk vom ESC Greenroom.
Und in der letzten Kleinen Song-Contest-Geschichte zum Schluss gibt Alkis jene Geschichte zum Besten, die die Rubrik einst inspiriert hat. Und sie hat etwas mit einem der Beiträge der besten 15 Zweitplatzierten zu tun.
Wir wünschen euch Frohe Festtage und bleibt gesund. Wir hören uns im neuen Jahr wieder.
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1 Stunde 11 Minuten
Update 2021: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Doch zuerst gibt es eine Nachricht eines Sponsors: Wir stellen das Hörbuch "Kohlrabenschwarz" vor. Die erste Staffel voller geheimnisvoller Geschehnisse gibt es nur bei Audible.
Zu den News: Es gibt ein paar Neuerscheinungen bisheriger und zukünftiger Teilnehmer_innen des ESC: Victoria aus Bulgarien veröffentlicht gerade sehr viel, ist ihr Titel "Ugly Cry" vielleicht der, mit dem sie in Rotterdam an den Start gehen wird?
Vincent Bueno kündigt sein Album „On the Run“ an. Es soll am 27. November 2020 erscheinen. Vermutlich wird auch auf dem bereits sein Lied für Rotterdam drauf sein.
Und auch das Festivali I Kenges hat alle Songs schon veröffentlicht. Der albanische Wettbewerb ist bekannt dafür, immer als erstes seine Vertreter für den ESC zu küren. Ende Dezember wissen wir mehr.
Neues aus Rotterdam: Die Startreihenfolge bleibt gleich und alle Rundfunkanstalten werden angehalten, ein Live-Tape aufzunehmen, für den Fall der Fälle, dass es im Mai noch Reisebeschränkungen gibt.
In Warschau geht am 29.11.2020 der Junior Eurovision Song Contest über die Bühne, erstmals mit deutscher Beteiligung.
Aber 2020 nicht dabei: Armenien. Wegen des verhängten Kriegsrechts müsse man seine Teilnahme leider zurück ziehen, argumentierte der Sender AMPTV.
Was uns zu unserem Hauptthema bringt: Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan rund um die Region Bergkarabach. Zu Gast ist Ralph Janik, Dozent und Völkerrechtler. Und er ist Podcaster: "Recht politisch" und "In bester Verfassung" sind die beiden hochinteressanten Podcasts, die sich mit Geschichte, Verfassungsrecht und Völkerrecht beschäftigen.
Janik skizziert für Marco und Alkis die Geschichte, wie kam es zur Grenzziehung und - Jahrzehnte später - zur Autonomie der beiden Länder. Die spannende Geschichte spiegelt sich natürlich auch beim Song Contest wieder: Armenien nahm erstmals 2006 beim Song Contest teil, Aserbaidschan debütierte ein Jahr später.
2009 eskalierte der Konflikt symbolisch beim Song Contest in Moskau: Im Einspieler (beim Song Contest landläufig "Postkarte" genannt) für den armenischen Beitrag (Inga & Anush mit "Jan Jan") im Halbfinale ist eine monumentale Skulptur namens "Tatik Patik" zu sehen, die in Bergkarabach steht. Aserbaidschan protestierte dagegen. Und auch Sirusho, Teilnehmerin 2007 für Armenien, zeigte beim Verkünden der armenischen Wertungen die Skulptur nochmals sehr, sehr deutlich, sowohl im Hintergrund und auch auf ihrer Moderationskarte. Pikanterweise verkündet sie auch den letzten Punkt von Armenien an Aserbaidschan in der Song Contest-Geschichte. Andersum gab es von Aserbaidschan noch nie Punkte für Armenien. Im Gegenteil, der Guardian berichtete 2009 von Verhören durch die Sicherheitsbehörden an aserbaidschanischen Fans, die für Armenien per Telefon abgestimmt haben.
Nach dem Sieg von Ell & Nikki fand der Song Contest 2012 in Baku statt, Armenien lehnte eine Teilnahme ab.
Und es gibt noch viele (kleine) Konflikte der beiden Länder rund um den Song Contest. Zum Nachhören: Marco hat den aserbaidschanischen Sänger Chingiz Mustafayev getroffen und mit ihm gesprochen.
Mehr spannende Geschichten rund um die ehemaligen Sowjetrepubliken hatten wir auch in der Folge #0203 Postsowjetische Hoffnungen und Turbulenzen beim ESC mit Gerhard Mangott. Auch zum Nachhören.
Bei den drei Standard-Fragen am Schluss gibt es nur zwei Antworten, denn Ralph Janik hat die letzten Song Contests nicht verfolgt.
Seine liebste Erinnerung ist die an seine Studienzeit in den Niederlanden, wo er mit Studien-Kollegen aus aller Welt während des Eurovision Song Contest-Schauens über die jeweiligen Kulturen zum Reden gekommen ist.
Und sein Lieblingslied aller Zeiten ist "Hard Rock Hallelujah" von Lordi, die damit 2006 in Athen gewannen.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von Avet Barseghyan, dem Komponisten und Moderator aus Armenien, der unter anderem das vorher erwähnte "Jan Jan", aber auch Artsviks "Fly With Me" aus dem jahr 2017.
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Doch zuerst gibt es eine Nachricht eines Sponsors: Wir stellen das Hörbuch "Kohlrabenschwarz" vor. Die erste Staffel voller geheimnisvoller Geschehnisse gibt es nur bei Audible.
Zu den News: Es gibt ein paar Neuerscheinungen bisheriger und zukünftiger Teilnehmer_innen des ESC: Victoria aus Bulgarien veröffentlicht gerade sehr viel, ist ihr Titel "Ugly Cry" vielleicht der, mit dem sie in Rotterdam an den Start gehen wird?
Vincent Bueno kündigt sein Album „On the Run“ an. Es soll am 27. November 2020 erscheinen. Vermutlich wird auch auf dem bereits sein Lied für Rotterdam drauf sein.
Und auch das Festivali I Kenges hat alle Songs schon veröffentlicht. Der albanische Wettbewerb ist bekannt dafür, immer als erstes seine Vertreter für den ESC zu küren. Ende Dezember wissen wir mehr.
Neues aus Rotterdam: Die Startreihenfolge bleibt gleich und alle Rundfunkanstalten werden angehalten, ein Live-Tape aufzunehmen, für den Fall der Fälle, dass es im Mai noch Reisebeschränkungen gibt.
In Warschau geht am 29.11.2020 der Junior Eurovision Song Contest über die Bühne, erstmals mit deutscher Beteiligung.
Aber 2020 nicht dabei: Armenien. Wegen des verhängten Kriegsrechts müsse man seine Teilnahme leider zurück ziehen, argumentierte der Sender AMPTV.
Was uns zu unserem Hauptthema bringt: Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan rund um die Region Bergkarabach. Zu Gast ist Ralph Janik, Dozent und Völkerrechtler. Und er ist Podcaster: "Recht politisch" und "In bester Verfassung" sind die beiden hochinteressanten Podcasts, die sich mit Geschichte, Verfassungsrecht und Völkerrecht beschäftigen.
Janik skizziert für Marco und Alkis die Geschichte, wie kam es zur Grenzziehung und - Jahrzehnte später - zur Autonomie der beiden Länder. Die spannende Geschichte spiegelt sich natürlich auch beim Song Contest wieder: Armenien nahm erstmals 2006 beim Song Contest teil, Aserbaidschan debütierte ein Jahr später.
2009 eskalierte der Konflikt symbolisch beim Song Contest in Moskau: Im Einspieler (beim Song Contest landläufig "Postkarte" genannt) für den armenischen Beitrag (Inga & Anush mit "Jan Jan") im Halbfinale ist eine monumentale Skulptur namens "Tatik Patik" zu sehen, die in Bergkarabach steht. Aserbaidschan protestierte dagegen. Und auch Sirusho, Teilnehmerin 2007 für Armenien, zeigte beim Verkünden der armenischen Wertungen die Skulptur nochmals sehr, sehr deutlich, sowohl im Hintergrund und auch auf ihrer Moderationskarte. Pikanterweise verkündet sie auch den letzten Punkt von Armenien an Aserbaidschan in der Song Contest-Geschichte. Andersum gab es von Aserbaidschan noch nie Punkte für Armenien. Im Gegenteil, der Guardian berichtete 2009 von Verhören durch die Sicherheitsbehörden an aserbaidschanischen Fans, die für Armenien per Telefon abgestimmt haben.
Nach dem Sieg von Ell & Nikki fand der Song Contest 2012 in Baku statt, Armenien lehnte eine Teilnahme ab.
Und es gibt noch viele (kleine) Konflikte der beiden Länder rund um den Song Contest. Zum Nachhören: Marco hat den aserbaidschanischen Sänger Chingiz Mustafayev getroffen und mit ihm gesprochen.
Mehr spannende Geschichten rund um die ehemaligen Sowjetrepubliken hatten wir auch in der Folge #0203 Postsowjetische Hoffnungen und Turbulenzen beim ESC mit Gerhard Mangott. Auch zum Nachhören.
Bei den drei Standard-Fragen am Schluss gibt es nur zwei Antworten, denn Ralph Janik hat die letzten Song Contests nicht verfolgt.
Seine liebste Erinnerung ist die an seine Studienzeit in den Niederlanden, wo er mit Studien-Kollegen aus aller Welt während des Eurovision Song Contest-Schauens über die jeweiligen Kulturen zum Reden gekommen ist.
Und sein Lieblingslied aller Zeiten ist "Hard Rock Hallelujah" von Lordi, die damit 2006 in Athen gewannen.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von Avet Barseghyan, dem Komponisten und Moderator aus Armenien, der unter anderem das vorher erwähnte "Jan Jan", aber auch Artsviks "Fly With Me" aus dem jahr 2017.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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37 Minuten
Update 2021: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Wir haben diese Folge auf Grund der aktuellen Geschehnisse um eine Woche verschoben.
Doch zuerst zu den News: Es ist (mehr oder weniger) fix, dass 41 Länder am Eurovision Song Contest 2021 teilnehmen werden, die gleichen, die auch 2020 starten wollten.
Neues von der Podcast-Front: Marco fand den zeitgeschichtlichen Podcast von Deutschlandfunk Nova – Eine Stunde History – Der “Grand Prix Eurovision de la Chanson” inakurat, Auch Sonja und Sascha vom ESC Greenroom haben die Stunde Geschichtsunterricht gründlich auf Fakten abgeklopft.
Wir sind ja schon drei deutschsprachige Podcasts, die sich intensiv um den Song Contest kümmern, denn neben dem ESC Greenroom gibt es ja auch den ESC Schnack mit Daniela und Christoph. Schön, dass jetzt auch der NDR, der für den Song Contest verantwortliche Sender der ARD, sich dem annimmt. Thomas Mohr und Marcel Stober moderieren ihr ESC Update für gewöhnlich auf dem Radiosender NDR Blue, jetzt gibt es die Folgen eben auch als Podcast. Und nein, liebe Kollegen, ihr seid nicht der erste deutschsprachige Eurovision-Podcast. Nur der erste offizielle. ;-)
Anlässlich des bestätigten Antretens von Daði Freyr für Island beschäftigen sich Marco und Alkis auch mit der isländischen Aussprache.
Und dann macht Marco ein Ratespiel mit Alkis. Nun ja...
Zu Gast ist Katrina Leskovich, die Sängerin von Katrina & the Waves, die 1997 den Eurovision Song Contest in Dublin für UK gewonnen haben.
Als Army-Tochter kommt die 12-jährige Katrina mit ihren Eltern nach Europa, nach wenigen Jahren in den Niederlanden kommt die Familie nach Großbritannien. Sie wird Sängerin der Waves und nach kleineren Radio-Hits folgt mit "Walking On Sunshine" der Durchbruch. Viele größere Hits hat die Gruppe bis 1997 zwar nicht mehr, aber sie sind gut mit Auftritten ausgelastet.
1997 werden sie von der BBC nach Dublin geschickt, das Land beim Song Contest zu vertreten und kommen als Sieger zurück.
Bald danach löst sich die Gruppe auf, Katrina macht allein weiter, 2004 versucht sie sich mit einem von Thomes G:Son geschriebenen Song ("As If Tomorrow Will Never Come") beim schwedischen Musikfestivalen.
2010 ist sie beim ORF zu Gast und trainiert für die Show "Helden von Morgen" Lukas Plöchl.
Katrina lebt in London und hat gerade ein neues Album am Start: "Hearts, Love & Baby" heißt es. Sowohl im Video für "Drive" als auch für die zweite Single "I Want To Love Again", das sie eigentlich Samantha Fox gewidmet hat, spielt ihre Pudeldame Peggy Lee einige prominente Rollen. Katrina hat auch unter dem Namen Metropoodle zwei Reiseführer für HundebesitzerInnen geschrieben.
Sie ist auch die einzige US-Amerikanerin, die den Song Contest gewonnen hat. Den US-amerikanischen Song Contest hält sie aber für keine so gute Idee. Für die
Zwei unserer Standardfragen hat sie recht schnell beantworten können: Ihr Eurovision-Lieblingssong von 2020 ist eindeutig: Daði Freyr mit "Think About Things".
Die zweite Frage, die nach der schönsten Erinnerung, wird gleich mit der dritten Frage, der nach dem Lieblingssong aller Zeiten beantwortet, denn die Lieder sind ihre liebste Erinnerung. Sie liebt den spanischen Beitrag aus dem Jahr 1973, Mocedades sangen damals "Eres Tu". Aber auch Dominico Modugno mit "Nel blu dipinto di blu (Volare)" aus dem Jahr 1958, Gina G mit "Ooh Aah.. Just A Little Bit" (UK 1996) und auch Conchita mit "Rise Like A Phoenix".
2020 ist "Love Shine A LIght" auch der Seelentröster der EBU. Am Tag des abgesagten Eurovision Song Contests zeigt sie eine gleichnamige Show, am Schluss singen alle diesjährigen Künstler_innen das Lied. Die letzten Zeilen singt Katerina. Mit Pudeldame Peggy Lee auf dem Arm.
In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis die Geschichte des schönsten Preises der Eurovision-Welt: Dem Barbara-Dex-Award.
Barbara Dex war die belgische Teilnehmerin 1993, ihr Lied "lemand als jij" erreichte nur - unserer Meinung nach unverdient - den letzten Platz. Die nierderlandische Fansite "House of Eurovision" fand ihr selbst entworfenes Kleid so unschön, dass sie 1997 einen jährlichen Preis für das hässlichste Bühnen-Outfit ausrief. Erste Preisträgerin war Debbie Scerri aus Malta. Ihr Lied "Let Me Fly" war zwar kein Überflieger, ihr Kleid dagegen irgendwie schon. Im negativen Sinn. Unter den weiteren Preisträger_innen finden sich recht illustre Namen, manche zu recht (Guildo Horn und t.A.t.u.), andere zu unrecht (Verka Serduchka, Rona Nishliu). Mittlerweile findet die Abstimmung öffentlich nach dem Song Contest statt. Barbara Dex findet den Preis übrigens nicht übel. Sie hat eine Boutique in Flandern und verkauft coole Kleidung.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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Wir haben diese Folge auf Grund der aktuellen Geschehnisse um eine Woche verschoben.
Doch zuerst zu den News: Es ist (mehr oder weniger) fix, dass 41 Länder am Eurovision Song Contest 2021 teilnehmen werden, die gleichen, die auch 2020 starten wollten.
Neues von der Podcast-Front: Marco fand den zeitgeschichtlichen Podcast von Deutschlandfunk Nova – Eine Stunde History – Der “Grand Prix Eurovision de la Chanson” inakurat, Auch Sonja und Sascha vom ESC Greenroom haben die Stunde Geschichtsunterricht gründlich auf Fakten abgeklopft.
Wir sind ja schon drei deutschsprachige Podcasts, die sich intensiv um den Song Contest kümmern, denn neben dem ESC Greenroom gibt es ja auch den ESC Schnack mit Daniela und Christoph. Schön, dass jetzt auch der NDR, der für den Song Contest verantwortliche Sender der ARD, sich dem annimmt. Thomas Mohr und Marcel Stober moderieren ihr ESC Update für gewöhnlich auf dem Radiosender NDR Blue, jetzt gibt es die Folgen eben auch als Podcast. Und nein, liebe Kollegen, ihr seid nicht der erste deutschsprachige Eurovision-Podcast. Nur der erste offizielle. ;-)
Anlässlich des bestätigten Antretens von Daði Freyr für Island beschäftigen sich Marco und Alkis auch mit der isländischen Aussprache.
Und dann macht Marco ein Ratespiel mit Alkis. Nun ja...
Zu Gast ist Katrina Leskovich, die Sängerin von Katrina & the Waves, die 1997 den Eurovision Song Contest in Dublin für UK gewonnen haben.
Als Army-Tochter kommt die 12-jährige Katrina mit ihren Eltern nach Europa, nach wenigen Jahren in den Niederlanden kommt die Familie nach Großbritannien. Sie wird Sängerin der Waves und nach kleineren Radio-Hits folgt mit "Walking On Sunshine" der Durchbruch. Viele größere Hits hat die Gruppe bis 1997 zwar nicht mehr, aber sie sind gut mit Auftritten ausgelastet.
1997 werden sie von der BBC nach Dublin geschickt, das Land beim Song Contest zu vertreten und kommen als Sieger zurück.
Bald danach löst sich die Gruppe auf, Katrina macht allein weiter, 2004 versucht sie sich mit einem von Thomes G:Son geschriebenen Song ("As If Tomorrow Will Never Come") beim schwedischen Musikfestivalen.
2010 ist sie beim ORF zu Gast und trainiert für die Show "Helden von Morgen" Lukas Plöchl.
Katrina lebt in London und hat gerade ein neues Album am Start: "Hearts, Love & Baby" heißt es. Sowohl im Video für "Drive" als auch für die zweite Single "I Want To Love Again", das sie eigentlich Samantha Fox gewidmet hat, spielt ihre Pudeldame Peggy Lee einige prominente Rollen. Katrina hat auch unter dem Namen Metropoodle zwei Reiseführer für HundebesitzerInnen geschrieben.
Sie ist auch die einzige US-Amerikanerin, die den Song Contest gewonnen hat. Den US-amerikanischen Song Contest hält sie aber für keine so gute Idee. Für die
Zwei unserer Standardfragen hat sie recht schnell beantworten können: Ihr Eurovision-Lieblingssong von 2020 ist eindeutig: Daði Freyr mit "Think About Things".
Die zweite Frage, die nach der schönsten Erinnerung, wird gleich mit der dritten Frage, der nach dem Lieblingssong aller Zeiten beantwortet, denn die Lieder sind ihre liebste Erinnerung. Sie liebt den spanischen Beitrag aus dem Jahr 1973, Mocedades sangen damals "Eres Tu". Aber auch Dominico Modugno mit "Nel blu dipinto di blu (Volare)" aus dem Jahr 1958, Gina G mit "Ooh Aah.. Just A Little Bit" (UK 1996) und auch Conchita mit "Rise Like A Phoenix".
2020 ist "Love Shine A LIght" auch der Seelentröster der EBU. Am Tag des abgesagten Eurovision Song Contests zeigt sie eine gleichnamige Show, am Schluss singen alle diesjährigen Künstler_innen das Lied. Die letzten Zeilen singt Katerina. Mit Pudeldame Peggy Lee auf dem Arm.
In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis die Geschichte des schönsten Preises der Eurovision-Welt: Dem Barbara-Dex-Award.
Barbara Dex war die belgische Teilnehmerin 1993, ihr Lied "lemand als jij" erreichte nur - unserer Meinung nach unverdient - den letzten Platz. Die nierderlandische Fansite "House of Eurovision" fand ihr selbst entworfenes Kleid so unschön, dass sie 1997 einen jährlichen Preis für das hässlichste Bühnen-Outfit ausrief. Erste Preisträgerin war Debbie Scerri aus Malta. Ihr Lied "Let Me Fly" war zwar kein Überflieger, ihr Kleid dagegen irgendwie schon. Im negativen Sinn. Unter den weiteren Preisträger_innen finden sich recht illustre Namen, manche zu recht (Guildo Horn und t.A.t.u.), andere zu unrecht (Verka Serduchka, Rona Nishliu). Mittlerweile findet die Abstimmung öffentlich nach dem Song Contest statt. Barbara Dex findet den Preis übrigens nicht übel. Sie hat eine Boutique in Flandern und verkauft coole Kleidung.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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