Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast Archiv
244 Episoden
1 Stunde 19 Minuten
UPDATE 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik entfernt.
Wir wollen alles über Turin wissen. Über Kaffee, Schokolade, Haselnuss, Kultur, Museen und das Piemont. Auskunft geben die in Wien lebenden Halbturinerinnen Alina Maria Campia und Sophia Leu, OGAE Italy Präsidentin Cristina Giuntini und Turiner Matteo Petruzzo.
Turin! Turin! Wir fahren nach Turin. Doch bevor es nach Turin geht, geht es einmal nach unten in die Abgründe der Song Contest-Hölle: Wir, Merci, Chérie und die OGAE Austria, wollen von euch wissen: Welcher Song war wirklich der schlechteste Song aller Zeiten und welcher bekam zu unrecht keinen einzigen Punkt. Für unsere Weihnachtsepisode haben wir uns nämlich genau diese Frage gestellt. Voriges Jahr waren es die besten zweiten Plätze. Dieses Jahr die besten und schlechtesten Nullpunkter. Ab 26. Oktober sind die Kanäle offen und ihr könnt in zwei Runden voten: Welche Songs liebt ihr trotzdem noch immer, welche Songs waren wirklich, wirklich schlimm. Das Voting endet am 5. Dezember 2021 um 12 Uhr und das Ergebnis präsentieren wir euch in der Weihnachtsepisode. Alle Infos und den Link zum Formular auf https://www.ogae-austria.at/nulpoints
News gibts von der BBC: Sie arbeitet mit dem Musikverlag TaP Music, der unter anderem Koryphäen wie Dua Lipa, Lana del Rey oder auch Ellie Goulding unter Vertrag hat. Es bleibt spannend.
Bereits im Dezember werden wir den ersten Song und Interpreten wissen: Die Tschechische Republik drängelt sich vor den traditionell ersten Beitrag aus Albanien. Eingereicht soll angeblich auch Mikolas Josef haben. Genau wie Ilias Kozas in Griechenland, der 2013 in Malmö mit seiner Truppe Koza Mostra abgeräumt hat.
Auf nach Turin: Das Datum steht fest und auch die Stadt: Der Eurovision Song Contest 2022 wird im Zeitraum vom 10. bis zum 14. Mai 2022 im PalaOlimpico in Turin statt finden.
Zeit, die Stadt im norwestitalienischen Piemont einmal näher zu beleuchten. Wir haben dafür vier Gäste vors Mikrofon geholt:
Alina Maria Campia ist in Turin geboren und aufgewachsen, jetzt lebt sie in Wien. Aber die Familie und die Freunde in Turin besucht sie noch regelmäßig - wenn die Pandemie es gerade zulässt.
Sophia Leu ist auch in Turin aufgewachsen und lebt ebenfalls in Wien. Auf ihrer Webseite https://soundslikesophia.com zeigt sie viele Aspekte ihres Lebens, ihre künstlerischen Projekte aber auch ihre Liebe zu Italien.
Der Eurovsion-Fan Matteo Petruzzo lebt in Schottland, stammt aber aus Turin.
Cristina Giuntini ist die Präsidentin des Fanclubs OGAE Italy. Sie lebt in Florenz und arbeitet als Buchhalterin. Daneben ist sie Sängerin, Schauspielerin und Autorin von spannenden Kurzgeschichten. Und sie studiert außerdem noch.
Turin liegt beim westlichen Alpenbogens am nordwestlichen Ende der Po-Ebene, was das perfekte Frühlingswetter für den Mai verspricht. Der barocke Stadtkern basiert auf römischen Grundrissen, einen schönen Überblick über die Architektur liefert die Dokumentation "Italien von Oben - Die Städte des 20. Jahrhunderts" auf arte. Vor allem die Industriestadt Turin wuchs im letzten Jahrhundert, rund 2 Millionen Menschen leben im Großraum.
Was sollte man unbedingt besucht haben?
Das Nationale Filmmuseum im Mole Antonelliana. Turin ist Geburtsstadt des italienischen Kinos und das Museum ist eine große Empfehlung.
Das Museo Egizie, das ägyptische Museum, beherbergt die zweitgrößte ägyptische Sammlung der Welt.
Auch die Basilica di Superga, hoch über der Stadt, ist ein weit sichtbares Wahrzeichen der Stadt.
Prägend für die Größe der Stadt sind die Automobilwerke, von denen FIAT Turin auch im Namen trägt. Tausende Arbeiter aus allen Teilen Italiens kamen zum Arbeiten hin. Neue Architektur entstand neben alten Vierteln.
Essen und trinken interessiert uns natürlich auch: Die lokalen Weine sind eine Spezialität. Der Piemont ist auch für seine Fleischspezialitäten bekannt: die Salsiccia di Bra, eine Rohwurst zum Beispiel. Aber auch deftige Nudelgerichte, Gemüse und Schokolade stehen auf der Speisekarte. Vor allem Gianduiotto, eine Nougat-Praline, sollte bei keinem Besuch fehlen. Erfunden wurde im Piemont auch das berühmte Vitello Tonnato. In Turin selbst die Zabaione. Und dann gibt es in unmittelbarer Nähe Turins die Stadt Alba, berühmt für Trüffel einerseits und eine berühmte Nuss-Nougat-Creme aus dem Hause Ferrero. Die Nüsse des Piemont sind berühmt, die Kirschen dagegen eher nicht.
Wir haben mit Christina und Matteo auch über Turin und den Song Contest gesprochen. Was führte zur Entscheidung für Turin? Wie ist das Verhältnis der Italiener zum Song Contest? Und wir hören zwei Song-Contest-Künstler, die aus Turin stammen: Renato Rascel sang 1960 "Romantica" in London, erreichte aber nur den 8. Platz. Den Siegersong "Tom Pillipi" von Jaqueline Boyer hat man fast vergessen, "Romantica" dagegen ist ein Klassiker geblieben.
Der zweite Künstler ist Umberto Tozzi, der 1987 zusammen mit RAF mit dem Song "Gente di Mare" den dritten Platz belegte. Johnny Logan gewann damals mit "Hold Me Now".
Die berühmten Fragen am Schluss werden natürlich beantwortet: Für Cristina und Sophia ist Måneskin mit "Zitti e buoni" aus dem Song Contest 2021 auf der Playlist, Matteo hat eine lange Liste, aber er hört in letzter Zeit immer mehr den spanischen Beitrag "Voy A Quedarme" von Blas Cantó.
Der beste Beitrag aller Zeiten? Für Sophia ist es tatsächlich Måneskin mit "Zitti e buoni", für Cristina ist es der Beitrag Norwegens (und Gewinner) aus dem Jahr 1995: "Nocturne" von Secret Garden. Auch aus Norwegen stammt einer der beiden Favoriten von Matteo: KEiiNO mit "Spirit In The Sky" (2019) und Cláudia Pascoal aus Portugal mit "O Jardim", den sie ihn Lissabon 2018 vortrug.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom erfolgreichsten und erfolglosesten italienischen Teilnehmer, der auch was mit Turin zu tun hat.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
Merci Chérie Online:
www.MerciCherie.at
Facebook: MerciCheriePodcast
Instagram: mercicherie.at
TikTok: @merci_cherie_podcast
bluesky: @mercicherie.at
Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
Wir wollen alles über Turin wissen. Über Kaffee, Schokolade, Haselnuss, Kultur, Museen und das Piemont. Auskunft geben die in Wien lebenden Halbturinerinnen Alina Maria Campia und Sophia Leu, OGAE Italy Präsidentin Cristina Giuntini und Turiner Matteo Petruzzo.
Turin! Turin! Wir fahren nach Turin. Doch bevor es nach Turin geht, geht es einmal nach unten in die Abgründe der Song Contest-Hölle: Wir, Merci, Chérie und die OGAE Austria, wollen von euch wissen: Welcher Song war wirklich der schlechteste Song aller Zeiten und welcher bekam zu unrecht keinen einzigen Punkt. Für unsere Weihnachtsepisode haben wir uns nämlich genau diese Frage gestellt. Voriges Jahr waren es die besten zweiten Plätze. Dieses Jahr die besten und schlechtesten Nullpunkter. Ab 26. Oktober sind die Kanäle offen und ihr könnt in zwei Runden voten: Welche Songs liebt ihr trotzdem noch immer, welche Songs waren wirklich, wirklich schlimm. Das Voting endet am 5. Dezember 2021 um 12 Uhr und das Ergebnis präsentieren wir euch in der Weihnachtsepisode. Alle Infos und den Link zum Formular auf https://www.ogae-austria.at/nulpoints
News gibts von der BBC: Sie arbeitet mit dem Musikverlag TaP Music, der unter anderem Koryphäen wie Dua Lipa, Lana del Rey oder auch Ellie Goulding unter Vertrag hat. Es bleibt spannend.
Bereits im Dezember werden wir den ersten Song und Interpreten wissen: Die Tschechische Republik drängelt sich vor den traditionell ersten Beitrag aus Albanien. Eingereicht soll angeblich auch Mikolas Josef haben. Genau wie Ilias Kozas in Griechenland, der 2013 in Malmö mit seiner Truppe Koza Mostra abgeräumt hat.
Auf nach Turin: Das Datum steht fest und auch die Stadt: Der Eurovision Song Contest 2022 wird im Zeitraum vom 10. bis zum 14. Mai 2022 im PalaOlimpico in Turin statt finden.
Zeit, die Stadt im norwestitalienischen Piemont einmal näher zu beleuchten. Wir haben dafür vier Gäste vors Mikrofon geholt:
Alina Maria Campia ist in Turin geboren und aufgewachsen, jetzt lebt sie in Wien. Aber die Familie und die Freunde in Turin besucht sie noch regelmäßig - wenn die Pandemie es gerade zulässt.
Sophia Leu ist auch in Turin aufgewachsen und lebt ebenfalls in Wien. Auf ihrer Webseite https://soundslikesophia.com zeigt sie viele Aspekte ihres Lebens, ihre künstlerischen Projekte aber auch ihre Liebe zu Italien.
Der Eurovsion-Fan Matteo Petruzzo lebt in Schottland, stammt aber aus Turin.
Cristina Giuntini ist die Präsidentin des Fanclubs OGAE Italy. Sie lebt in Florenz und arbeitet als Buchhalterin. Daneben ist sie Sängerin, Schauspielerin und Autorin von spannenden Kurzgeschichten. Und sie studiert außerdem noch.
Turin liegt beim westlichen Alpenbogens am nordwestlichen Ende der Po-Ebene, was das perfekte Frühlingswetter für den Mai verspricht. Der barocke Stadtkern basiert auf römischen Grundrissen, einen schönen Überblick über die Architektur liefert die Dokumentation "Italien von Oben - Die Städte des 20. Jahrhunderts" auf arte. Vor allem die Industriestadt Turin wuchs im letzten Jahrhundert, rund 2 Millionen Menschen leben im Großraum.
Was sollte man unbedingt besucht haben?
Das Nationale Filmmuseum im Mole Antonelliana. Turin ist Geburtsstadt des italienischen Kinos und das Museum ist eine große Empfehlung.
Das Museo Egizie, das ägyptische Museum, beherbergt die zweitgrößte ägyptische Sammlung der Welt.
Auch die Basilica di Superga, hoch über der Stadt, ist ein weit sichtbares Wahrzeichen der Stadt.
Prägend für die Größe der Stadt sind die Automobilwerke, von denen FIAT Turin auch im Namen trägt. Tausende Arbeiter aus allen Teilen Italiens kamen zum Arbeiten hin. Neue Architektur entstand neben alten Vierteln.
Essen und trinken interessiert uns natürlich auch: Die lokalen Weine sind eine Spezialität. Der Piemont ist auch für seine Fleischspezialitäten bekannt: die Salsiccia di Bra, eine Rohwurst zum Beispiel. Aber auch deftige Nudelgerichte, Gemüse und Schokolade stehen auf der Speisekarte. Vor allem Gianduiotto, eine Nougat-Praline, sollte bei keinem Besuch fehlen. Erfunden wurde im Piemont auch das berühmte Vitello Tonnato. In Turin selbst die Zabaione. Und dann gibt es in unmittelbarer Nähe Turins die Stadt Alba, berühmt für Trüffel einerseits und eine berühmte Nuss-Nougat-Creme aus dem Hause Ferrero. Die Nüsse des Piemont sind berühmt, die Kirschen dagegen eher nicht.
Wir haben mit Christina und Matteo auch über Turin und den Song Contest gesprochen. Was führte zur Entscheidung für Turin? Wie ist das Verhältnis der Italiener zum Song Contest? Und wir hören zwei Song-Contest-Künstler, die aus Turin stammen: Renato Rascel sang 1960 "Romantica" in London, erreichte aber nur den 8. Platz. Den Siegersong "Tom Pillipi" von Jaqueline Boyer hat man fast vergessen, "Romantica" dagegen ist ein Klassiker geblieben.
Der zweite Künstler ist Umberto Tozzi, der 1987 zusammen mit RAF mit dem Song "Gente di Mare" den dritten Platz belegte. Johnny Logan gewann damals mit "Hold Me Now".
Die berühmten Fragen am Schluss werden natürlich beantwortet: Für Cristina und Sophia ist Måneskin mit "Zitti e buoni" aus dem Song Contest 2021 auf der Playlist, Matteo hat eine lange Liste, aber er hört in letzter Zeit immer mehr den spanischen Beitrag "Voy A Quedarme" von Blas Cantó.
Der beste Beitrag aller Zeiten? Für Sophia ist es tatsächlich Måneskin mit "Zitti e buoni", für Cristina ist es der Beitrag Norwegens (und Gewinner) aus dem Jahr 1995: "Nocturne" von Secret Garden. Auch aus Norwegen stammt einer der beiden Favoriten von Matteo: KEiiNO mit "Spirit In The Sky" (2019) und Cláudia Pascoal aus Portugal mit "O Jardim", den sie ihn Lissabon 2018 vortrug.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom erfolgreichsten und erfolglosesten italienischen Teilnehmer, der auch was mit Turin zu tun hat.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
Merci Chérie Online:
www.MerciCherie.at
Facebook: MerciCheriePodcast
Instagram: mercicherie.at
TikTok: @merci_cherie_podcast
bluesky: @mercicherie.at
Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
45 Minuten
UPDATE 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik entfernt.
Kristian Kostov erreichte mit "Beautiful Mess" für Bulgarien in Kiew den zweiten Platz beim Eurovision Song Contest. Im Gespräch mit Alkis und Marco erzählt er von seinen Songs, seinem neuen Anime-Look, seine Erinnerungen an Kiew, warum er wieder antreten würde und warum man Casting Shows skeptisch sehen sollte.
Wir sind nominiert! Eine Jury der österreichischen Tageszeitung Kurier hat uns nominiert. Und zwar als bester Podcast aus dem Bereich „Popkultur“ Ihr könnt bis 26. Oktober jeden Tag 5 mal abstimmen und wir bitten euch darum. Dafür bitte in jeder Kategorie einen Podcast auswählen. Zum Beispiel aus dem Missing Link-Netzwerk „Große Töchter“ Erzähl mir von Wien“, „Sagenhaft“, „Drama Carbonara“ und eben „Merci Chérie“.
Ihr wisst es natürlich schon: Es geht 2022 nach Turin, aber davon an anderer Stelle mehr. Dazu passt, dass Måneskin eine neue Single veröffentlicht haben: "Mammamia". Das ist nicht ABBA.
Einen runden Geburtstag feiert Freddy Quinn, erster gebürtiger Österreicher beim Song Contest, der 1956 mit "So geht das jede Nacht" für Deutschland antrat. Er gibt seit Jahren leider keine Interviews mehr. Wer mehr über den einstigen Superstar Quinn wissen möchte, es gibt ein sehr gutes Buch über das Phänomen: Elmar Kraushaars "Freddy Quinn - ein unwahrscheinliches Leben".
Ralph Siegels Musical (wir berichteten in Episode #0205) "Zeppelin" feiert mit einem Jahr Corona-bedingter Verspätung Premiere bei Neuschwanstein.
Wir müssen uns leider von Hayko aus Armenien verabschieden. Der 48-jährige Sänger, der mit "Anytime You Need" in Helsinki 2007 den 8. Platz belegte, starb an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung.
Bei Merci, Cherie ist Kristian Kostov zu Gast. Er hat vor kurzem die Single "Build Different" veröffentlicht und mehr Musik ist am Weg. Er war 2017 beim Eurovision Song Contest gerade einmal 17 Jahre alt, als er mit "Beautiful Mess" überraschend den zweiten Platz belegte. Der in Moskau geborene und lebende Sohn einer Kasachin und eines Bulgaren begann seine ersten Schritte im Showgeschäft bei der ersten russischen Ausgabe von "The Voice Kids", bei der er im Team von Dima Bilan landete und sich ins Finale sang. Nach einer erfolgreichen Teilnahme bei "X Factor Bulgaria" zwei Jahre später wurde er als Repräsentant Bulgariens für den Song Contest 2017 in Kiev vorgestellt. Das Produzenten-Team Symphonix rund um Boris Milanov schneiderte ihm "Beautiful Mess" auf den Leib, geschrieben hat den Song unter anderem der Däne Alex Vargas. Und auch Kristians Bruder Daniel hat mit-produziert. Überhaupt, so der junge Sänger, sei Kristian Kostov eigentlich ein Duo. Sein Bruder Daniel Kostov ist sein Produzent und Co-Songschreiber im Hintergrund.
An die Castings-Shows hat Kristian nicht unbedingt nur positive Erinnerungen, an den Song Contest schon. Auch wenn er sich sagt, dass er tatsächlich während der Zeit der Vorbereitung auf den Spaß vergessen hat. Die Zeit auf der Bühne hat er nicht so genossen, wie er es jetzt gerne würde. Solte er die Chance haben, noch einmal auf die Song-Contest-Bühne zurück zu kommen, würde er es mehr genießen. Aber zurück auf diese Bühne würde er sofort wieder, egal ob mit einem eigenen oder einem für ihn geschriebenen Song. Nach dem Song Contest veröffentlichte er die EP "Shower Thoughts", sein Lieblingstrack aus der EP ist "Rift", das er zusammen mit seinem Bruder Daniel und Maria Erke und Sasha Xuman geschrieben hat.
Es folgten Auftritte bei "Singer" in China, einer der weltweit größten Musikwettbewerbe, längere Aufenthalte dort, aber auch in Wien. Corona-bedingt sitzt der Anime-Fan derzeit in seiner Wohnung in Moskau fest. Auf Instagram kann man den jungen Künstler unter kristian_kostov_official folgen und dort auch die musikalische und optische Verwandlung beobachten.
Die Standard-Fragen am Schluss beantwortet er wie folgt: Immer noch auf seiner Playlist sind noch viele Künstler:innen von 2021: Er hört Manisha, Gjon's Tears, aber am meisten liebt er Måneskin.
Und der beste Eurovision-Song aller Zeiten ist für ihn "Euphoria", da stimmt für ihn einfach alles. Und er hatte Angst, da Loreen beim Melodifestivalen 2017 mit "Statements" so eine starke Performance ablieferte, dass er fürchtete, mit "Beautiful Mess" unterzugehen.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer Liebesgeschichte, die sich 2017 etwas abseits der Öffentlichkeit zutrug.
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Kristian Kostov erreichte mit "Beautiful Mess" für Bulgarien in Kiew den zweiten Platz beim Eurovision Song Contest. Im Gespräch mit Alkis und Marco erzählt er von seinen Songs, seinem neuen Anime-Look, seine Erinnerungen an Kiew, warum er wieder antreten würde und warum man Casting Shows skeptisch sehen sollte.
Wir sind nominiert! Eine Jury der österreichischen Tageszeitung Kurier hat uns nominiert. Und zwar als bester Podcast aus dem Bereich „Popkultur“ Ihr könnt bis 26. Oktober jeden Tag 5 mal abstimmen und wir bitten euch darum. Dafür bitte in jeder Kategorie einen Podcast auswählen. Zum Beispiel aus dem Missing Link-Netzwerk „Große Töchter“ Erzähl mir von Wien“, „Sagenhaft“, „Drama Carbonara“ und eben „Merci Chérie“.
Ihr wisst es natürlich schon: Es geht 2022 nach Turin, aber davon an anderer Stelle mehr. Dazu passt, dass Måneskin eine neue Single veröffentlicht haben: "Mammamia". Das ist nicht ABBA.
Einen runden Geburtstag feiert Freddy Quinn, erster gebürtiger Österreicher beim Song Contest, der 1956 mit "So geht das jede Nacht" für Deutschland antrat. Er gibt seit Jahren leider keine Interviews mehr. Wer mehr über den einstigen Superstar Quinn wissen möchte, es gibt ein sehr gutes Buch über das Phänomen: Elmar Kraushaars "Freddy Quinn - ein unwahrscheinliches Leben".
Ralph Siegels Musical (wir berichteten in Episode #0205) "Zeppelin" feiert mit einem Jahr Corona-bedingter Verspätung Premiere bei Neuschwanstein.
Wir müssen uns leider von Hayko aus Armenien verabschieden. Der 48-jährige Sänger, der mit "Anytime You Need" in Helsinki 2007 den 8. Platz belegte, starb an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung.
Bei Merci, Cherie ist Kristian Kostov zu Gast. Er hat vor kurzem die Single "Build Different" veröffentlicht und mehr Musik ist am Weg. Er war 2017 beim Eurovision Song Contest gerade einmal 17 Jahre alt, als er mit "Beautiful Mess" überraschend den zweiten Platz belegte. Der in Moskau geborene und lebende Sohn einer Kasachin und eines Bulgaren begann seine ersten Schritte im Showgeschäft bei der ersten russischen Ausgabe von "The Voice Kids", bei der er im Team von Dima Bilan landete und sich ins Finale sang. Nach einer erfolgreichen Teilnahme bei "X Factor Bulgaria" zwei Jahre später wurde er als Repräsentant Bulgariens für den Song Contest 2017 in Kiev vorgestellt. Das Produzenten-Team Symphonix rund um Boris Milanov schneiderte ihm "Beautiful Mess" auf den Leib, geschrieben hat den Song unter anderem der Däne Alex Vargas. Und auch Kristians Bruder Daniel hat mit-produziert. Überhaupt, so der junge Sänger, sei Kristian Kostov eigentlich ein Duo. Sein Bruder Daniel Kostov ist sein Produzent und Co-Songschreiber im Hintergrund.
An die Castings-Shows hat Kristian nicht unbedingt nur positive Erinnerungen, an den Song Contest schon. Auch wenn er sich sagt, dass er tatsächlich während der Zeit der Vorbereitung auf den Spaß vergessen hat. Die Zeit auf der Bühne hat er nicht so genossen, wie er es jetzt gerne würde. Solte er die Chance haben, noch einmal auf die Song-Contest-Bühne zurück zu kommen, würde er es mehr genießen. Aber zurück auf diese Bühne würde er sofort wieder, egal ob mit einem eigenen oder einem für ihn geschriebenen Song. Nach dem Song Contest veröffentlichte er die EP "Shower Thoughts", sein Lieblingstrack aus der EP ist "Rift", das er zusammen mit seinem Bruder Daniel und Maria Erke und Sasha Xuman geschrieben hat.
Es folgten Auftritte bei "Singer" in China, einer der weltweit größten Musikwettbewerbe, längere Aufenthalte dort, aber auch in Wien. Corona-bedingt sitzt der Anime-Fan derzeit in seiner Wohnung in Moskau fest. Auf Instagram kann man den jungen Künstler unter kristian_kostov_official folgen und dort auch die musikalische und optische Verwandlung beobachten.
Die Standard-Fragen am Schluss beantwortet er wie folgt: Immer noch auf seiner Playlist sind noch viele Künstler:innen von 2021: Er hört Manisha, Gjon's Tears, aber am meisten liebt er Måneskin.
Und der beste Eurovision-Song aller Zeiten ist für ihn "Euphoria", da stimmt für ihn einfach alles. Und er hatte Angst, da Loreen beim Melodifestivalen 2017 mit "Statements" so eine starke Performance ablieferte, dass er fürchtete, mit "Beautiful Mess" unterzugehen.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer Liebesgeschichte, die sich 2017 etwas abseits der Öffentlichkeit zutrug.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
Merci Chérie Online:
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Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
1 Stunde 21 Minuten
UPDATE 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik entfernt.
George Nussbaumer vertrat Österreich beim Eurovision Song Contest 1996 mit "Weil's dr guat got" und erreichte mit den Vorarlbergerisch gesungenen Song in Oslo den 10. Platz. Er erinnert sich an seinen Auftritt, wie der Song wortspielerisch entstand und was er danach machte - auch über sein aktuelles Album "Did Anybody Say It Would Be Easy".
Doch zuerst die News.
Die Vorbereitungen für 2022 laufen an: San Marino möchte eine große Show geplant: "Una voce per San Marino" soll den Beitrag für den Song Contest in jener italienischen Stadt bringen, deren Namen wir zum Zeitpunkt der Aufnahme der Episode noch nicht wissen. Auch Irland sucht, und zwar im Rahmen der "Late Late Show". Zypern wird im Zusammenarbeit mit Panik-Records erst für 2023 suchen - somit haben wir das erste bestätigte Teilnehmer-Land für 2023.
Für Belgien wird Jérémie Makiese antreten, soviel ist bereits bekannt. Und er versucht, seine beiden Leidenschaften unter einen Hut zu bringen, hat er doch gerade erst ein Profi-Fußballer-Karriere beim belgischen Zweitligisten "Excelsior Virton" gestartet.
Der kommende ORF-Generaldirektor Roland Weißmann hat seine neuen Fernsehdirektoren präsentiert. Die neue Programmdirektorin ist Stefanie Groiß-Horowitz und sie war Head of Delegation beim Eurovision in Wien 2015, bevor sie zu Puls 4 wechselte und dort Puls24 aufbaute.
Bei Eurovision Again ist für ein paar wenige Wochen der Song Contest 1968 zu sehen. Hat es Cliff Richard diesmal geschafft? Schnell anschauen, bevor es wieder verschwindet. Auf Netflix läuft die Serie "Louis Miguel" über den gleichnamigen mexikanischen Superstar in der dritten Staffel an. Gleich in der ersten Folge dieser Staffel ist Jade Ewen zu sehen, die Mariah Carey verkörpert. Wir erinnern uns: Jade hat mit der Andrew Lloyd-Webber-Ballade "It's My Time" im Jahr 2009 beim Eurovision Song Contest in Moskau einen sensationellen fünften Platz ersungen.
Conchita Wurst hat einen neuen Song am Start: "Bodymorphia" ist einer der beiden Songs, der speziell für die Show "Arise" im Berliner Friedrichstadtpalast aufgenommen worden ist.
Aber auch sonst gibt es im Herbst Neuerscheinungen: Sarit Hadad, Melovin, Lordi und Il Volo - sie alle haben neues am Start.
Ein paar Alben hat unser Gast aus Vorarlberg schon veröffentlicht, das letzte erst im Frühjahr.
Angefangen hat die Liebe zur Musik für den 1963 in Dornbirn geborenen George Nussbaumer mit der Liebe zum Radio. Bereits als kleines Kind hat er ein Transistor-Radio geschenkt bekommen und es, wie auch viele andere Radios später auch, zu viel geliebt, so dass es nicht lang überlebte. Im Internat hat er, anfangs nicht ganz mit dem erhofften Erfolg, Klavier gelernt. Aber er hat weiter gemacht und mit 16 hat er das erste Engagement in einer professionellen Blues-Band zu spielen. Auch das brachte nicht ganz den erhofften Erfolg, da er damals nach eigenem Bekunden keine Ahnung von Blues hatte.
Mit ersten eigenen Blues-Band gings dann weiter. Eine Talentshow im ORF führte über Umwege zur ersten eigenen Single. Über weitere Umwege traf George Nussbaumer den Wiener Star-Produzenten Mischa Krausz, mit dem eine fruchtbare Zusammenarbeit (auch über amüsante Umwege) schlussendlich zum österreichischen Beitrag für den Song Contest 1996 geführt hat. In diesem Rahmen hat der ORF auch eine kleine Doku über Nussbaumer gesendet.
"Weil’s dr guat got" erreichte einen sehr guten 10. Platz beim Song Contest in Oslo, ein großer Markt allerdings brach weg, denn Deutschland durfte nicht teilnehmen, die ARD strahlte den Song Contest deswegen auch erst spät in ihren Dritten Programmen aus. George erzählt auch, wie er die Stadt erlebt hat und wie er Morten Harket getroffen hat. Der Sänger der Kult-Truppe A-ha war einer der Moderatoren des Song Contests in seiner norwegischen Heimat.
Und er erzählt von seinem Gospel-Chor, der unter anderem aus Stella Jones, Bettina Soriat und Cedrik Lee Bradley. Und dem Hoppala während der Show.
George erzählt auch von der Position nach Eurovision, eine durchaus schwierige Zeit, wie er heute sagt. Aber auch, dass diese Zeit ein Befreiungsschlag war. Er ist seit dem sehr viel live zu sehen gewesen, hat verschiedene Musik-Projekte (George Nussbaumer & Band, George Nussbaumer & Richard Wester, Trio Nussbaumer Weber Kreil, das Randy Newman Project mit Manfred Maurenbrecher und Richard Wester) am Laufen. Und er hat im Frühjahr eine neue CD mit Eigenkompositionen veröffentlicht, deren Titelsong "Did Anybody Say It Would Be Easy" er den Zuhörerinnen und -hörern besonders ans Herz legt.
Ein weiterer Song daraus ist eine Zusammenarbeit mit der legendären Ina Wolf, die in den 70ern als Christina Simon in der jungen österreichischen Musikszene eine kleine, feine Karriere gemacht hat, wenn auch "Heute in Jerusalem", der von André Heller getextete Song Contest Beitrag aus dem Jahr 1979, kein Erfolg war. Sie machte später als Song-Schreiberin eine Weltkarriere, lebt mittlerweile aber wieder in ihrer Vorarlberger Heimat. Mit Ina nahm George das Duett "No One Can Say We Didn’t Try" auf, und das legen wir von Merci, Cherie euch ans Herz.
George Nussbaumer ist auch die Station Voice für Antenne Vorarlberg, seine Stimme ist die der Jingles und Ansagen des Senders. Außerdem sorgte er dafür, dass die Website der Vorarlberger Nachrichten jetzt auch für Blinde barrierefrei zu hören ist.
Natürlich müssen wir auch drei Standard-Fragen an George stellen:
Sein Song, der ihm beim Song Contest 2021 besonders gefallen hat, war vielleicht... hmmmm
Was er in der Minute vor seinem Auftritt getan hat? Zehn Minuten vor dem Auftritt hat er noch Shrimps gegessen. Und im Moment vor dem Auftritt hat er sich gefragt, mit welcher Taste er anfangen muss.
Und sein Lieblingslied vom Song Contest aller Zeiten? Ein österreichisches Lied aus den 70ern: Die Schmetterlinge sangen 1977 in Wembley "Boom Boom Boomerang", die wohl erste satirische Nummer des Song Contests.
In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einer Einzigartigkeit beim Song Contest 1996. Und was die langjährige Österreichische Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer damit zu tun hatte.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
Merci Chérie Online:
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Instagram: mercicherie.at
TikTok: @merci_cherie_podcast
bluesky: @mercicherie.at
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George Nussbaumer vertrat Österreich beim Eurovision Song Contest 1996 mit "Weil's dr guat got" und erreichte mit den Vorarlbergerisch gesungenen Song in Oslo den 10. Platz. Er erinnert sich an seinen Auftritt, wie der Song wortspielerisch entstand und was er danach machte - auch über sein aktuelles Album "Did Anybody Say It Would Be Easy".
Doch zuerst die News.
Die Vorbereitungen für 2022 laufen an: San Marino möchte eine große Show geplant: "Una voce per San Marino" soll den Beitrag für den Song Contest in jener italienischen Stadt bringen, deren Namen wir zum Zeitpunkt der Aufnahme der Episode noch nicht wissen. Auch Irland sucht, und zwar im Rahmen der "Late Late Show". Zypern wird im Zusammenarbeit mit Panik-Records erst für 2023 suchen - somit haben wir das erste bestätigte Teilnehmer-Land für 2023.
Für Belgien wird Jérémie Makiese antreten, soviel ist bereits bekannt. Und er versucht, seine beiden Leidenschaften unter einen Hut zu bringen, hat er doch gerade erst ein Profi-Fußballer-Karriere beim belgischen Zweitligisten "Excelsior Virton" gestartet.
Der kommende ORF-Generaldirektor Roland Weißmann hat seine neuen Fernsehdirektoren präsentiert. Die neue Programmdirektorin ist Stefanie Groiß-Horowitz und sie war Head of Delegation beim Eurovision in Wien 2015, bevor sie zu Puls 4 wechselte und dort Puls24 aufbaute.
Bei Eurovision Again ist für ein paar wenige Wochen der Song Contest 1968 zu sehen. Hat es Cliff Richard diesmal geschafft? Schnell anschauen, bevor es wieder verschwindet. Auf Netflix läuft die Serie "Louis Miguel" über den gleichnamigen mexikanischen Superstar in der dritten Staffel an. Gleich in der ersten Folge dieser Staffel ist Jade Ewen zu sehen, die Mariah Carey verkörpert. Wir erinnern uns: Jade hat mit der Andrew Lloyd-Webber-Ballade "It's My Time" im Jahr 2009 beim Eurovision Song Contest in Moskau einen sensationellen fünften Platz ersungen.
Conchita Wurst hat einen neuen Song am Start: "Bodymorphia" ist einer der beiden Songs, der speziell für die Show "Arise" im Berliner Friedrichstadtpalast aufgenommen worden ist.
Aber auch sonst gibt es im Herbst Neuerscheinungen: Sarit Hadad, Melovin, Lordi und Il Volo - sie alle haben neues am Start.
Ein paar Alben hat unser Gast aus Vorarlberg schon veröffentlicht, das letzte erst im Frühjahr.
Angefangen hat die Liebe zur Musik für den 1963 in Dornbirn geborenen George Nussbaumer mit der Liebe zum Radio. Bereits als kleines Kind hat er ein Transistor-Radio geschenkt bekommen und es, wie auch viele andere Radios später auch, zu viel geliebt, so dass es nicht lang überlebte. Im Internat hat er, anfangs nicht ganz mit dem erhofften Erfolg, Klavier gelernt. Aber er hat weiter gemacht und mit 16 hat er das erste Engagement in einer professionellen Blues-Band zu spielen. Auch das brachte nicht ganz den erhofften Erfolg, da er damals nach eigenem Bekunden keine Ahnung von Blues hatte.
Mit ersten eigenen Blues-Band gings dann weiter. Eine Talentshow im ORF führte über Umwege zur ersten eigenen Single. Über weitere Umwege traf George Nussbaumer den Wiener Star-Produzenten Mischa Krausz, mit dem eine fruchtbare Zusammenarbeit (auch über amüsante Umwege) schlussendlich zum österreichischen Beitrag für den Song Contest 1996 geführt hat. In diesem Rahmen hat der ORF auch eine kleine Doku über Nussbaumer gesendet.
"Weil’s dr guat got" erreichte einen sehr guten 10. Platz beim Song Contest in Oslo, ein großer Markt allerdings brach weg, denn Deutschland durfte nicht teilnehmen, die ARD strahlte den Song Contest deswegen auch erst spät in ihren Dritten Programmen aus. George erzählt auch, wie er die Stadt erlebt hat und wie er Morten Harket getroffen hat. Der Sänger der Kult-Truppe A-ha war einer der Moderatoren des Song Contests in seiner norwegischen Heimat.
Und er erzählt von seinem Gospel-Chor, der unter anderem aus Stella Jones, Bettina Soriat und Cedrik Lee Bradley. Und dem Hoppala während der Show.
George erzählt auch von der Position nach Eurovision, eine durchaus schwierige Zeit, wie er heute sagt. Aber auch, dass diese Zeit ein Befreiungsschlag war. Er ist seit dem sehr viel live zu sehen gewesen, hat verschiedene Musik-Projekte (George Nussbaumer & Band, George Nussbaumer & Richard Wester, Trio Nussbaumer Weber Kreil, das Randy Newman Project mit Manfred Maurenbrecher und Richard Wester) am Laufen. Und er hat im Frühjahr eine neue CD mit Eigenkompositionen veröffentlicht, deren Titelsong "Did Anybody Say It Would Be Easy" er den Zuhörerinnen und -hörern besonders ans Herz legt.
Ein weiterer Song daraus ist eine Zusammenarbeit mit der legendären Ina Wolf, die in den 70ern als Christina Simon in der jungen österreichischen Musikszene eine kleine, feine Karriere gemacht hat, wenn auch "Heute in Jerusalem", der von André Heller getextete Song Contest Beitrag aus dem Jahr 1979, kein Erfolg war. Sie machte später als Song-Schreiberin eine Weltkarriere, lebt mittlerweile aber wieder in ihrer Vorarlberger Heimat. Mit Ina nahm George das Duett "No One Can Say We Didn’t Try" auf, und das legen wir von Merci, Cherie euch ans Herz.
George Nussbaumer ist auch die Station Voice für Antenne Vorarlberg, seine Stimme ist die der Jingles und Ansagen des Senders. Außerdem sorgte er dafür, dass die Website der Vorarlberger Nachrichten jetzt auch für Blinde barrierefrei zu hören ist.
Natürlich müssen wir auch drei Standard-Fragen an George stellen:
Sein Song, der ihm beim Song Contest 2021 besonders gefallen hat, war vielleicht... hmmmm
Was er in der Minute vor seinem Auftritt getan hat? Zehn Minuten vor dem Auftritt hat er noch Shrimps gegessen. Und im Moment vor dem Auftritt hat er sich gefragt, mit welcher Taste er anfangen muss.
Und sein Lieblingslied vom Song Contest aller Zeiten? Ein österreichisches Lied aus den 70ern: Die Schmetterlinge sangen 1977 in Wembley "Boom Boom Boomerang", die wohl erste satirische Nummer des Song Contests.
In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einer Einzigartigkeit beim Song Contest 1996. Und was die langjährige Österreichische Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer damit zu tun hatte.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
Merci Chérie Online:
www.MerciCherie.at
Facebook: MerciCheriePodcast
Instagram: mercicherie.at
TikTok: @merci_cherie_podcast
bluesky: @mercicherie.at
Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
1 Stunde 7 Minuten
UPDATE 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik entfernt.
In unserem Merci, Chérie-Format "Blind Date"nimmt jeder Gast ein Lied mit, das irgendwie mit dem Eurovision Song Contest zu tun hat. Matt Baker und Monty Moncrieff sind Hosts des britischen Podcasts "Second Cherry - Almost A Eurovision Podcast" in der die Vorausscheidungen der Saison noch einmal gefeiert werden. Aus jedem nationalen Vorentscheid wird von der Second-Cherry-Jury ein "Cherry" ausgewählt, das beste Lied, dass es nicht auf die Eurovision-Bühne geschafft hat. Am Ende entscheiden die Hörer*innen wer der beste Almost-Eurovision-Act ist. Begonnen hat der Second Cherry Podcast als Live-Event. Matt & Monty erzählen darüber beim Blind Date und haben uns Songs mitgebracht.
Bitte abonniert den Podcast auf Apple Podcast und gebt uns auch gute Bewertungen im iTunes Store, bei Spotify oder bei Stitcher.
Doch zuerst eine traurige Nachricht: Baccara-Sängerin und Mitgründerin Maria Mendiola hat den Kampf gegen den Krebs leider verloren. Alkis und Marco hatten die Freude sie 2020 kurz vor dem Lockdown noch beim Treffen der OGAE Germany in München getroffen zu haben. Hier könnt ihr die Episode #0218 mit dem Interview mit der ehemaligen Eurovision Teilnehmerin noch einmal nachhören.
Dass ABBA wieder da sind, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Aber im Dezember gibt es noch ein Groß-Event: der Junior Eurovision Song Contest findet in Paris statt, denn Valentina gewann letztes Jahr mit dem von Barbara Pravi komponierten "J'imagine". Deutschland schickt deswegen dieses Jahr Pauline nach Paris mit dem Titel "Imagine Us".
Doch zum Thema: Zu Gast sind Matt und Monty vom "Second Cherry Podcast". Ursprünglich war das 2006 eine Live Veranstaltung unter Freunden und wurde schlussendlich immer größer. Mittlerweile gibt es 13. Ausgaben, denn es gab einige Jahre ohne Second Cherry Contest - was natürlich kein Dauerzustand sein konnte. Und so kam der Contest als Podcast zu neuen Ehren. Das Finale aber wird wieder live gefeiert. Dabei fließen die Resultate des Online Votings und die des Live Publikums in der Royal Vauxhal Tavern in London zusammen.
Matt wurde Fan, als sich Eurovision Anfang der 2010er Jahre sich grundsätzlich dem Pop zugewandt hat. Sein erster Besuch bei Eurovision war dann 2013 und als hauptberuflicher Texter heuerte er in seiner Freizeit recht bald bei der Nachrichtenseite ESCXtra an, bei denen er mehrere Jahre blieb.
Monty wurde bereits in den frühen 80er Jahren Fan und durfte bei einer Probe beim Song Contest 1998 in Birmingham dabei sein. Seinen ersten "richtigen" Eurovision-Besuch hatte er 2007 in Athen. Beruflich ist er Chief Executive bei London Friend, einer seit 1972 existierenden Organisation, die sich um die Gesundheit von LGBTs kümmert. Schwerpunkt dabei ist die geistige Gesundheit. Aspekte wie Coming Out, Familie, Sucht und andere werden von professionellen Mitarbeitern aufgearbeitet.
Die Fragen am Schluss sind natürlich auch wieder dabei:
Die Songs von Eurovision 2021, die in der in der Playlist bleiben sind für Monty Senhit mit "Adrenalina" und Elena Tsangrino mit "El Diablo". Für Matt ist es ebenfalls der zypriotische Beitrag.
Der Lieblingssong aller Zeiten ist für Monty der Beitrag Norwegens aus dem Jahr 1969: "Intet er nytt under solen" gesungen von Åse Kleveland. Überhaupt hält er den Song Contest aus diesem Jahr für einen der Besten. Nachdem Udo Jürgens gewonnen hat, können wir nur zustimmen. Für Matt ist es der Gewinner 1976: Brotherhood Of Man mit "Save Your Kisses For Me". Und wir erinnern uns, in der Episode #0207 sprachen wir mit Brotherhood of Man.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco eine Geschichte aus Brighton. Und Moskau. Rutger Gunnarsson, der Bassist, der bei ABBA in Brighton auf der Bühne stand, war auch der Dirigent der russischen Diva Alla Pugatcheva, als sie 1997 für Russland mit "Primadonna" antrat.
Spoiler:
Und hier sind die Links zu den Songs des Blind Dates. Nur die Links, ohne Beschreibung.
Der Song von Alkis. Man kann ihn in der Nesterval-Produktion "Goodbye Kreisky" auch dazu tanzen sehen. Das ist der Song von Marco. Und hier ist der wunderschöne Song von Matt. Und hier ist der Song von Monty.
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Doch zuerst eine traurige Nachricht: Baccara-Sängerin und Mitgründerin Maria Mendiola hat den Kampf gegen den Krebs leider verloren. Alkis und Marco hatten die Freude sie 2020 kurz vor dem Lockdown noch beim Treffen der OGAE Germany in München getroffen zu haben. Hier könnt ihr die Episode #0218 mit dem Interview mit der ehemaligen Eurovision Teilnehmerin noch einmal nachhören.
Dass ABBA wieder da sind, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Aber im Dezember gibt es noch ein Groß-Event: der Junior Eurovision Song Contest findet in Paris statt, denn Valentina gewann letztes Jahr mit dem von Barbara Pravi komponierten "J'imagine". Deutschland schickt deswegen dieses Jahr Pauline nach Paris mit dem Titel "Imagine Us".
Doch zum Thema: Zu Gast sind Matt und Monty vom "Second Cherry Podcast". Ursprünglich war das 2006 eine Live Veranstaltung unter Freunden und wurde schlussendlich immer größer. Mittlerweile gibt es 13. Ausgaben, denn es gab einige Jahre ohne Second Cherry Contest - was natürlich kein Dauerzustand sein konnte. Und so kam der Contest als Podcast zu neuen Ehren. Das Finale aber wird wieder live gefeiert. Dabei fließen die Resultate des Online Votings und die des Live Publikums in der Royal Vauxhal Tavern in London zusammen.
Matt wurde Fan, als sich Eurovision Anfang der 2010er Jahre sich grundsätzlich dem Pop zugewandt hat. Sein erster Besuch bei Eurovision war dann 2013 und als hauptberuflicher Texter heuerte er in seiner Freizeit recht bald bei der Nachrichtenseite ESCXtra an, bei denen er mehrere Jahre blieb.
Monty wurde bereits in den frühen 80er Jahren Fan und durfte bei einer Probe beim Song Contest 1998 in Birmingham dabei sein. Seinen ersten "richtigen" Eurovision-Besuch hatte er 2007 in Athen. Beruflich ist er Chief Executive bei London Friend, einer seit 1972 existierenden Organisation, die sich um die Gesundheit von LGBTs kümmert. Schwerpunkt dabei ist die geistige Gesundheit. Aspekte wie Coming Out, Familie, Sucht und andere werden von professionellen Mitarbeitern aufgearbeitet.
Die Fragen am Schluss sind natürlich auch wieder dabei:
Die Songs von Eurovision 2021, die in der in der Playlist bleiben sind für Monty Senhit mit "Adrenalina" und Elena Tsangrino mit "El Diablo". Für Matt ist es ebenfalls der zypriotische Beitrag.
Der Lieblingssong aller Zeiten ist für Monty der Beitrag Norwegens aus dem Jahr 1969: "Intet er nytt under solen" gesungen von Åse Kleveland. Überhaupt hält er den Song Contest aus diesem Jahr für einen der Besten. Nachdem Udo Jürgens gewonnen hat, können wir nur zustimmen. Für Matt ist es der Gewinner 1976: Brotherhood Of Man mit "Save Your Kisses For Me". Und wir erinnern uns, in der Episode #0207 sprachen wir mit Brotherhood of Man.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco eine Geschichte aus Brighton. Und Moskau. Rutger Gunnarsson, der Bassist, der bei ABBA in Brighton auf der Bühne stand, war auch der Dirigent der russischen Diva Alla Pugatcheva, als sie 1997 für Russland mit "Primadonna" antrat.
Spoiler:
Und hier sind die Links zu den Songs des Blind Dates. Nur die Links, ohne Beschreibung.
Der Song von Alkis. Man kann ihn in der Nesterval-Produktion "Goodbye Kreisky" auch dazu tanzen sehen. Das ist der Song von Marco. Und hier ist der wunderschöne Song von Matt. Und hier ist der Song von Monty.
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1 Stunde 4 Minuten
UPDATE 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik entfernt.
Wie verdienen Musikerinnen und Musiker heute Geld? Warum hat der eine Eurovision Artist Alben, ein anderer nur einige Singles? Was steckt dahinter? Wie sehr hat Streaming das Businessmodell geändert? Diese Fragen beantwortet der kulturpolitisch engagierte Labelchef und ehemaliger ESC und Melodifestivalen-Juror Hannes Tschürtz, der mit Ink Music dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert.
Doch zunächst die News. Wir sind froh, dass ABBA ihr Comeback so getimed haben, dass es zu unseren vergangenen ABBA-Specials passt. Auf https://abbavoyage.com kann man sich registrieren. Am 2. September kommt dann was. Wir bleiben gespannt.
Die EBU hat die Mitgliedschaft des staatlichen Senders BRTC aus Belarus bis 2024 suspendiert. Das bedeutet natürlich auch, dass Belarus auf weiteres erst einmal nicht am Song Contest teilnehmen darf.
Amadeus, der künstlerische Direktor des Festival di Sanremo hat einmal zugesagt, dass die Übertragungen von Sanremo nicht mehr bis in die frühen Morgenstunden dauern werden.
Eva Mora ist die neue Head of Delegation, also Sendeverantwortliche, in Spanien. Sie moderierte einige Eurovision-Events wie den Junior Eurovision Song Contest oder "Europe Shine A Light" und sie liebt den Song Contest. Zudem gibt es eine Arbeitsgruppe des Senders RTVE mit Experten, die sich um den Beitrag mit kümmern wollen. Spanien nimmt Eurovision offensichtlich wieder ernst.
In der Episode #0219 "Black Entries Matter" haben wir uns den PoCs (Persons of Color) beim Song Contest angenommen. Unsere Kollegen von ESC kompakt und ESC Update haben sich des Votings angenommen und einmal analysiert, ob das Voting rassistische Tendenzen zeigt. Thomas Mohr und Marcel Stober hatten in ihrer Podcast-Folge sowohl César Sampson und Lars Peters von ESC kompakt zu Gast. Die Analysen sind sehr interessant.
Neues zum Anschauen:
Eurovision Again ist wieder da: 1992 gewann in Malmö bekanntlich Irlands Linda Martin mit "Why Me", bei der Wiederaufführung der restaurierten Sendung gewann allerdings Italiens Mia Martini, der wir bekanntlich in der Folge #0212 Tribut zollten. Zum Nachhören unserer Episode bitte auf diesen Link klicken.
Passend zum ABBA-Fieber hat der offizielle Youtube-Kanal von ABBA das Promo-Video zu "Waterloo" (damals noch auf 16mm-Filmmaterial gedreht) auf 4k aufblasen lassen. Auch den Auftritt 1974 in Brighton gibt es seit Juni auf 4k von einem Kanal, der sich auf das Restaurieren von alten Musik-Clips spezialisiert hat.
Neuerscheinungen gibt es auch: Parbara Pravis Album ist endlich raus. "On n'enferme pas les oiseaux" ist ab sofort erhältlich.
Vincent Bueno hat eine neue Single draussen “Super Awesome Things” ist Anfang August erschienen. Und klingt awsome.
Star-DJ Steve Aoki hat sich Senhit's "Adrenalina" angenommen und macht es noch Dancefloor-tauglicher.
Russlands Little Big haben sich mit Song Contest-Siegerin Netta auf ein Packl gehaun und sie haben zusammen "Moustache" aufgenommen.
Zu Gast bei Marco und Alkis ist Hannes Tschürtz vom Musikprojekt Ink Music, das dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Tschürtz ist nicht nur Label-Chef, sondern auch Manager und auch eine Stimme in der Kulturpolitik. Seinem Twitteraccount twitter.com/hannestschuertz kann und sollte man durchaus folgen. Und er war bereits Teil der österreichischen Jury beim Songcontest 2018 in Lissabon. Das führte zu einer Einladung, als Juror beim Melodifestivalen 2019 teilzunehmen.
Für unsere Interview hat er drei Songs mitgebracht, die ihm am Herzen liegen.
Den Anfang macht Lou Asril, ein junger Sänger aus Linz: "Divine Goldmine"
Tschürtz erzählt, wie sehr sich der Song Contest aus der Perspektive der Künstler verändert hat. Und er geht der Frage nach den (fehlenden) Alben nach. Warum bringen manche Acts nur Singles raus und andere haben ein komplettes Album im Repertoire.
Und auch die Frage nach dem Gewicht des Radios wird gestellt, wie schwer hat es das Radio gegen Streaming heutzutage.
Der zweite Song, den Hannes mitgebracht hat, ist von CHRISTL (feat. Mile) "Purple".
Vor einem oder zwei Jahrzehnten waren Casting-Shows ein Türöffner zu den Charts, heute ist es nicht zwangsmäßig der Fall.
Aber wie kommt dann Geld ins Haus? Große Plattenfirmen haben den Back-Catalogue, Musik, die vor Jahrzehnten aufgenommen wurde und noch immer gehört wird. Jüngere Labels, die den Aufbau von Künstlerinnen und Künstlern übernehmen, brauchen länger.
Der dritte Song ist von Mira Lou Kovacs. "Stay A Little Longer".
Die berühmten drei Fragen am Schluss haben wir Hannes Tschürtz natürlich auch gefragt.
Der Song von Eurovision 2021, der auf Hannes Tschürtz' Playlist wohl überdauern wird ist der Siegertitel von Måneskin "Zitti E Buoni"
Die Lieblingserinnerung ist die von Toto Cotugno, dessen Schweiß die Haarfarbe auf dem hellen Pulli verteilte.
Und sein Lieblingsbeitrag aller Zeiten? Italien wieder: Umberto Tozzi und Raf mit "Gente di mare" aus dem Jahr 1987.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluß erzählt Alkis von einer Song Contest-Teilnehmerin, die durch die TV-Produzentin Yvonne Littlewood zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt wurde. Wer das wohl ist...
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Doch zunächst die News. Wir sind froh, dass ABBA ihr Comeback so getimed haben, dass es zu unseren vergangenen ABBA-Specials passt. Auf https://abbavoyage.com kann man sich registrieren. Am 2. September kommt dann was. Wir bleiben gespannt.
Die EBU hat die Mitgliedschaft des staatlichen Senders BRTC aus Belarus bis 2024 suspendiert. Das bedeutet natürlich auch, dass Belarus auf weiteres erst einmal nicht am Song Contest teilnehmen darf.
Amadeus, der künstlerische Direktor des Festival di Sanremo hat einmal zugesagt, dass die Übertragungen von Sanremo nicht mehr bis in die frühen Morgenstunden dauern werden.
Eva Mora ist die neue Head of Delegation, also Sendeverantwortliche, in Spanien. Sie moderierte einige Eurovision-Events wie den Junior Eurovision Song Contest oder "Europe Shine A Light" und sie liebt den Song Contest. Zudem gibt es eine Arbeitsgruppe des Senders RTVE mit Experten, die sich um den Beitrag mit kümmern wollen. Spanien nimmt Eurovision offensichtlich wieder ernst.
In der Episode #0219 "Black Entries Matter" haben wir uns den PoCs (Persons of Color) beim Song Contest angenommen. Unsere Kollegen von ESC kompakt und ESC Update haben sich des Votings angenommen und einmal analysiert, ob das Voting rassistische Tendenzen zeigt. Thomas Mohr und Marcel Stober hatten in ihrer Podcast-Folge sowohl César Sampson und Lars Peters von ESC kompakt zu Gast. Die Analysen sind sehr interessant.
Neues zum Anschauen:
Eurovision Again ist wieder da: 1992 gewann in Malmö bekanntlich Irlands Linda Martin mit "Why Me", bei der Wiederaufführung der restaurierten Sendung gewann allerdings Italiens Mia Martini, der wir bekanntlich in der Folge #0212 Tribut zollten. Zum Nachhören unserer Episode bitte auf diesen Link klicken.
Passend zum ABBA-Fieber hat der offizielle Youtube-Kanal von ABBA das Promo-Video zu "Waterloo" (damals noch auf 16mm-Filmmaterial gedreht) auf 4k aufblasen lassen. Auch den Auftritt 1974 in Brighton gibt es seit Juni auf 4k von einem Kanal, der sich auf das Restaurieren von alten Musik-Clips spezialisiert hat.
Neuerscheinungen gibt es auch: Parbara Pravis Album ist endlich raus. "On n'enferme pas les oiseaux" ist ab sofort erhältlich.
Vincent Bueno hat eine neue Single draussen “Super Awesome Things” ist Anfang August erschienen. Und klingt awsome.
Star-DJ Steve Aoki hat sich Senhit's "Adrenalina" angenommen und macht es noch Dancefloor-tauglicher.
Russlands Little Big haben sich mit Song Contest-Siegerin Netta auf ein Packl gehaun und sie haben zusammen "Moustache" aufgenommen.
Zu Gast bei Marco und Alkis ist Hannes Tschürtz vom Musikprojekt Ink Music, das dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Tschürtz ist nicht nur Label-Chef, sondern auch Manager und auch eine Stimme in der Kulturpolitik. Seinem Twitteraccount twitter.com/hannestschuertz kann und sollte man durchaus folgen. Und er war bereits Teil der österreichischen Jury beim Songcontest 2018 in Lissabon. Das führte zu einer Einladung, als Juror beim Melodifestivalen 2019 teilzunehmen.
Für unsere Interview hat er drei Songs mitgebracht, die ihm am Herzen liegen.
Den Anfang macht Lou Asril, ein junger Sänger aus Linz: "Divine Goldmine"
Tschürtz erzählt, wie sehr sich der Song Contest aus der Perspektive der Künstler verändert hat. Und er geht der Frage nach den (fehlenden) Alben nach. Warum bringen manche Acts nur Singles raus und andere haben ein komplettes Album im Repertoire.
Und auch die Frage nach dem Gewicht des Radios wird gestellt, wie schwer hat es das Radio gegen Streaming heutzutage.
Der zweite Song, den Hannes mitgebracht hat, ist von CHRISTL (feat. Mile) "Purple".
Vor einem oder zwei Jahrzehnten waren Casting-Shows ein Türöffner zu den Charts, heute ist es nicht zwangsmäßig der Fall.
Aber wie kommt dann Geld ins Haus? Große Plattenfirmen haben den Back-Catalogue, Musik, die vor Jahrzehnten aufgenommen wurde und noch immer gehört wird. Jüngere Labels, die den Aufbau von Künstlerinnen und Künstlern übernehmen, brauchen länger.
Der dritte Song ist von Mira Lou Kovacs. "Stay A Little Longer".
Die berühmten drei Fragen am Schluss haben wir Hannes Tschürtz natürlich auch gefragt.
Der Song von Eurovision 2021, der auf Hannes Tschürtz' Playlist wohl überdauern wird ist der Siegertitel von Måneskin "Zitti E Buoni"
Die Lieblingserinnerung ist die von Toto Cotugno, dessen Schweiß die Haarfarbe auf dem hellen Pulli verteilte.
Und sein Lieblingsbeitrag aller Zeiten? Italien wieder: Umberto Tozzi und Raf mit "Gente di mare" aus dem Jahr 1987.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluß erzählt Alkis von einer Song Contest-Teilnehmerin, die durch die TV-Produzentin Yvonne Littlewood zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt wurde. Wer das wohl ist...
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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1 Stunde 18 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Carl Magnus Palm, ABBA-Historiker und Kurator, spricht im dritten Teil der ABBA-Trilogie über die reiche und oftmals unbekannte Geschichte ABBAs beim Melodifestivalen bzw. dem Eurovision Song Contest. Dies ist dritte Teil, der die Zeit nach 1975 beleuchtet. Darunter auch eine Nullpunkte-Erfahrung.
Doch zuerst zu den News:
Amadeus, der bereits die letzten beiden Ausgaben von Sanremo moderiert hat, hat weiterhin auch 2022 die künstlerische Leitung und die Moderation inne - etwas, was beim Festival di Sanremo nicht oft vorkommt. Da wechseln die Positionen für gewöhnlich recht häufig.
Måneskin haben "I Want To Be Your Slave" mit dem Godfather of Punk, Iggy Pop, aufgenommen. Das Ergebnis kann sich hören lassen, und adelt die Band, denn Iggy würde kaum nur für Geld einen Song einspielen, dazu ist er zu integer. Es ist übrigens nicht seine einzige Kolaboration mit einem Song Contest-Teilnehmer.
Barbara Pravi aus Frankreich kündigt nach zwei längeren EPs ihr erstes richtiges Album an: Ab 27.8.2021 wird “On N’enferme Pas Les Oiseaux” im Handel sein.
Carl Magnus Palm, der offizielle Abba Historiker und Release-Kurator ist zum dritten und letzten Mal da in unserer Sommerserie über Abba. Wir beleuchten heute die erfolgreiche Zeit nach dem Sieg in Brighton 1974 und welche überraschende weitere Eurovision Connections es auch nach Waterloo noch gab. Wir empfehlen das chronologische Hören mit den Episoden 0320 und 0321.
1975 klopfte das Melodifestivalen natürlich an, und fragte nach einem Stück von Polar Music, dem Plattenlabel, für das Björn und Benny arbeiteten. Man entschied sich für "Bang-A-Boomerang", dass es für das dritte ABBA-Album in seiner ursprünglichen Form nicht geschafft hatte. Es wurde mit Svenne & Lotta, einem durchaus erfolgreichen Duo von Polar Music, neu aufgenommen und produziert. Beim Melodifestivalen aber fiel der Song durch. Björn und Benny allerdings fanden Gefallen an der neuen Produktion und ersetzten die Stimmen mit denen von Frida und Agnetha und so fand "Bang-A-Boomerang" auch den Weg auf das Album zurück.
Nach dem Sieg Schwedens begann eine seit den 60er Jahren in Schweden existierende Gegenbewegung zu kommerzieller Musik an Fahrt zu gewinnen. Musik sei kein Wettbewerb und keine Ware, waren die Grundaussagen, die sich gegen die "Industrialisierung" des Musikbusiness wandte und im Zuge dieser allgemeinen Diskussion setzte Schweden 1976 auch beim Song Contest in Den Haag aus.
Zeitgleich begann die internationale Karriere von ABBA abzuheben. Zahllose Hits später beginnen die 80er Jahre.
Benny produziert 1981 den norwegischen Künstler Finn Kalvik. Dessen selbstgeschriebener Song "Aldri I Livet" klingt live auf der Song Contest-Bühne recht unspektakulär und erreichte dafür in Dublin die berühmten Null Punkte. Auf der Single allerdings singen Agnetha und Frida die Backing Vocals, sowohl in der norwegischen als auch in der englischen Version.
1981 war auch das Jahr, in dem Agnetha zu ihren Wurzeln zurück fand und einen eigenen Song beim Melodifestivalen einreichte, den sie auch selbst produziert hat. Interpretiert hat "Men Natten Är Vår Melo" allerdings die neu bei Polar Music angeheuerte Kicki Moberg. Beim Melo wurde der Song allerdings letzter, was wohl auch an der uninspirierten Live-Performance lag.
Und 1981 war auch das Erscheinungsjahr des (bislang) letzten ABBA-Albums: "The Visitors", die letzte Aufnahme war der Song "The Day Before You Came", wohl ihr letztes Meisterstück.
Die beiden Paare waren bereits geschieden, das Interesse an Live-Auftritten war mäßig, die Männer wollten ein Musical schreiben, all das führte zum Ende der musikalischen Partnerschaft.
Bereits 1986 und 1987 versuchte Benny Anderssons Sohn Peter aus dessen Beziehung mit Christina Grönvall zusammen mit seiner Band "Sound of Music" sein Glück beim Melodifestivalen. Doch sowohl "Eldorado" als auch "Alexandra" gewannen nicht. Gemeinsam mit seiner Frau Nanne gründete er die Band "One More Time". Mit der Band "One More Time" konnten sie in den europäischen Charts punkten, ihr Titel "Highland" erreichte Gold in diversen Ländern. 1995 nahmen "One More Time" beim Melodifestivalen als Songwriter teil: Ihr Titel "Det Vackraste", gesungen von Cecilia Vennersten landete auf dem Platz Zwei, in den Charts allerdings auf Eins. 1996 gewannen dann Peter Grönvall und seine Frau Nanne das Ticket nach Oslo zum Song Contest, wo sie mit "Den Vilda" den dritten Platz belegten.
2007 gab es noch ein "Fast-Einreichung" von einem ABBA-Mitglied zum Melodifestivalen. Der zweimalige Song-Contest-Veteran Tommy Körberg (1969 und 1988) war Der Russe im Musical "Chess" und auch Sänger des Benny Anderssons Orkester. Der von Björn und Benny geschriebene Song "Fait Accompli" soll angeblich aus Gründen des Drucks nicht eingereicht worden sein. Wie würden sie dastehen, wenn sie Melo nicht gewinnen würden.
2004, 30 Jahre nach ihrem Sieg in Brighton, kamen ABBA erneut als Interval Act auf die Eurovision-Bühne in Istanbul - wenn auch nicht als echte Menschen. Das Video "ABBA - The Last Video" bringt die vier Mitglieder noch einmal auf humoristische Weise zusammen, wenngleich nur als Puppen. Alle Mitglieder tauchen als Cameos auf, allerdings nie zusammen. Selbst Agnetha und Frida wurden getrennt aufgenommen und zueinander montiert. Und zwischendrin klatscht Cher.
Beim Eurovisin Song Contest 2013 in Malmö gestalteten Björn und Benny gemeinsam mit der Producer-Legende Avicii den Opening Act "We Write The Story".
Und das war es derzeit mit den Veröffentlichungen gemeinsam. Seit 2017 ist eine Avatar-Tour angekündigt, für diese auch neue Songs aufgenommen worden sind. Doch nach technischen Problemen und der weltweiten Corona-Krise wurde die Veröffentlichung nach hinten verschoben. Wer weiß, vielleicht kommen die Songs nächste Woche.
Aber wie war das mit dem ABBA-Revival. Und was hat Edelweiß damit zu tun? Oder die Gay Community?
Die drei Standardfragen kommen natürlich:
In Abwandlung wollen wir Carl Magnus Palms Lieblings-ABBA-Song wissen. Unter den vielen Songs ist es wohl "The Winner Takes It All".
Die prägenste Erinnerung ist wohl der Sieg ABBAs beim Eurovision Song Contest 1974.
Und der Lieblingstitel aller Zeiten ist ebenfalls aus dem Jahr 1974, wenn auch nicht der Erst- oder Zweitplatzierte. Es ist der Titel, der als Favorit ins Rennen ging und dann auf dem dritten Platz landete: "I See A Star" von Mouth and MacNeal aus den Niederlanden. Mouth and MacNeal hatten mit "How Do You Do" weltweit Top-Ten-Chartplatzierungen
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco, dass die wunderbare Sonia Jones, unsterblich geworden durch den Titelsong zu "Das Leben des Brian", beim britischen Vorentscheid 1980 durchgefallen ist. Ihr Song "Here I'll Stay" allerdings wurde einer, für den sich Phil Collins so schämte, dass Frida ihn zwei Jahre später noch einmal alleine aufnahm.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
Merci Chérie Online:
www.MerciCherie.at
Facebook: MerciCheriePodcast
Instagram: mercicherie.at
TikTok: @merci_cherie_podcast
bluesky: @mercicherie.at
Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
Carl Magnus Palm, ABBA-Historiker und Kurator, spricht im dritten Teil der ABBA-Trilogie über die reiche und oftmals unbekannte Geschichte ABBAs beim Melodifestivalen bzw. dem Eurovision Song Contest. Dies ist dritte Teil, der die Zeit nach 1975 beleuchtet. Darunter auch eine Nullpunkte-Erfahrung.
Doch zuerst zu den News:
Amadeus, der bereits die letzten beiden Ausgaben von Sanremo moderiert hat, hat weiterhin auch 2022 die künstlerische Leitung und die Moderation inne - etwas, was beim Festival di Sanremo nicht oft vorkommt. Da wechseln die Positionen für gewöhnlich recht häufig.
Måneskin haben "I Want To Be Your Slave" mit dem Godfather of Punk, Iggy Pop, aufgenommen. Das Ergebnis kann sich hören lassen, und adelt die Band, denn Iggy würde kaum nur für Geld einen Song einspielen, dazu ist er zu integer. Es ist übrigens nicht seine einzige Kolaboration mit einem Song Contest-Teilnehmer.
Barbara Pravi aus Frankreich kündigt nach zwei längeren EPs ihr erstes richtiges Album an: Ab 27.8.2021 wird “On N’enferme Pas Les Oiseaux” im Handel sein.
Carl Magnus Palm, der offizielle Abba Historiker und Release-Kurator ist zum dritten und letzten Mal da in unserer Sommerserie über Abba. Wir beleuchten heute die erfolgreiche Zeit nach dem Sieg in Brighton 1974 und welche überraschende weitere Eurovision Connections es auch nach Waterloo noch gab. Wir empfehlen das chronologische Hören mit den Episoden 0320 und 0321.
1975 klopfte das Melodifestivalen natürlich an, und fragte nach einem Stück von Polar Music, dem Plattenlabel, für das Björn und Benny arbeiteten. Man entschied sich für "Bang-A-Boomerang", dass es für das dritte ABBA-Album in seiner ursprünglichen Form nicht geschafft hatte. Es wurde mit Svenne & Lotta, einem durchaus erfolgreichen Duo von Polar Music, neu aufgenommen und produziert. Beim Melodifestivalen aber fiel der Song durch. Björn und Benny allerdings fanden Gefallen an der neuen Produktion und ersetzten die Stimmen mit denen von Frida und Agnetha und so fand "Bang-A-Boomerang" auch den Weg auf das Album zurück.
Nach dem Sieg Schwedens begann eine seit den 60er Jahren in Schweden existierende Gegenbewegung zu kommerzieller Musik an Fahrt zu gewinnen. Musik sei kein Wettbewerb und keine Ware, waren die Grundaussagen, die sich gegen die "Industrialisierung" des Musikbusiness wandte und im Zuge dieser allgemeinen Diskussion setzte Schweden 1976 auch beim Song Contest in Den Haag aus.
Zeitgleich begann die internationale Karriere von ABBA abzuheben. Zahllose Hits später beginnen die 80er Jahre.
Benny produziert 1981 den norwegischen Künstler Finn Kalvik. Dessen selbstgeschriebener Song "Aldri I Livet" klingt live auf der Song Contest-Bühne recht unspektakulär und erreichte dafür in Dublin die berühmten Null Punkte. Auf der Single allerdings singen Agnetha und Frida die Backing Vocals, sowohl in der norwegischen als auch in der englischen Version.
1981 war auch das Jahr, in dem Agnetha zu ihren Wurzeln zurück fand und einen eigenen Song beim Melodifestivalen einreichte, den sie auch selbst produziert hat. Interpretiert hat "Men Natten Är Vår Melo" allerdings die neu bei Polar Music angeheuerte Kicki Moberg. Beim Melo wurde der Song allerdings letzter, was wohl auch an der uninspirierten Live-Performance lag.
Und 1981 war auch das Erscheinungsjahr des (bislang) letzten ABBA-Albums: "The Visitors", die letzte Aufnahme war der Song "The Day Before You Came", wohl ihr letztes Meisterstück.
Die beiden Paare waren bereits geschieden, das Interesse an Live-Auftritten war mäßig, die Männer wollten ein Musical schreiben, all das führte zum Ende der musikalischen Partnerschaft.
Bereits 1986 und 1987 versuchte Benny Anderssons Sohn Peter aus dessen Beziehung mit Christina Grönvall zusammen mit seiner Band "Sound of Music" sein Glück beim Melodifestivalen. Doch sowohl "Eldorado" als auch "Alexandra" gewannen nicht. Gemeinsam mit seiner Frau Nanne gründete er die Band "One More Time". Mit der Band "One More Time" konnten sie in den europäischen Charts punkten, ihr Titel "Highland" erreichte Gold in diversen Ländern. 1995 nahmen "One More Time" beim Melodifestivalen als Songwriter teil: Ihr Titel "Det Vackraste", gesungen von Cecilia Vennersten landete auf dem Platz Zwei, in den Charts allerdings auf Eins. 1996 gewannen dann Peter Grönvall und seine Frau Nanne das Ticket nach Oslo zum Song Contest, wo sie mit "Den Vilda" den dritten Platz belegten.
2007 gab es noch ein "Fast-Einreichung" von einem ABBA-Mitglied zum Melodifestivalen. Der zweimalige Song-Contest-Veteran Tommy Körberg (1969 und 1988) war Der Russe im Musical "Chess" und auch Sänger des Benny Anderssons Orkester. Der von Björn und Benny geschriebene Song "Fait Accompli" soll angeblich aus Gründen des Drucks nicht eingereicht worden sein. Wie würden sie dastehen, wenn sie Melo nicht gewinnen würden.
2004, 30 Jahre nach ihrem Sieg in Brighton, kamen ABBA erneut als Interval Act auf die Eurovision-Bühne in Istanbul - wenn auch nicht als echte Menschen. Das Video "ABBA - The Last Video" bringt die vier Mitglieder noch einmal auf humoristische Weise zusammen, wenngleich nur als Puppen. Alle Mitglieder tauchen als Cameos auf, allerdings nie zusammen. Selbst Agnetha und Frida wurden getrennt aufgenommen und zueinander montiert. Und zwischendrin klatscht Cher.
Beim Eurovisin Song Contest 2013 in Malmö gestalteten Björn und Benny gemeinsam mit der Producer-Legende Avicii den Opening Act "We Write The Story".
Und das war es derzeit mit den Veröffentlichungen gemeinsam. Seit 2017 ist eine Avatar-Tour angekündigt, für diese auch neue Songs aufgenommen worden sind. Doch nach technischen Problemen und der weltweiten Corona-Krise wurde die Veröffentlichung nach hinten verschoben. Wer weiß, vielleicht kommen die Songs nächste Woche.
Aber wie war das mit dem ABBA-Revival. Und was hat Edelweiß damit zu tun? Oder die Gay Community?
Die drei Standardfragen kommen natürlich:
In Abwandlung wollen wir Carl Magnus Palms Lieblings-ABBA-Song wissen. Unter den vielen Songs ist es wohl "The Winner Takes It All".
Die prägenste Erinnerung ist wohl der Sieg ABBAs beim Eurovision Song Contest 1974.
Und der Lieblingstitel aller Zeiten ist ebenfalls aus dem Jahr 1974, wenn auch nicht der Erst- oder Zweitplatzierte. Es ist der Titel, der als Favorit ins Rennen ging und dann auf dem dritten Platz landete: "I See A Star" von Mouth and MacNeal aus den Niederlanden. Mouth and MacNeal hatten mit "How Do You Do" weltweit Top-Ten-Chartplatzierungen
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco, dass die wunderbare Sonia Jones, unsterblich geworden durch den Titelsong zu "Das Leben des Brian", beim britischen Vorentscheid 1980 durchgefallen ist. Ihr Song "Here I'll Stay" allerdings wurde einer, für den sich Phil Collins so schämte, dass Frida ihn zwei Jahre später noch einmal alleine aufnahm.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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1 Stunde 7 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Ralph Siegel hat jetzt gerichtlich bestätigt bekommen, Besitzer der Wort-Bild-Marke "Dschingis Khan" zu sein. Ein Rechtsstreit darüber entbrannte, weil der ehemalige Leadsänger der Eurovision-Teilnehmer 1979, Wolfgang Heichel, den Namen ebenfalls benutzt hatte. Wer mehr über Ralph hören will, in der Merci, Chérie Episode 0205 haben wir mit ihm gesprochen.
Crowdfunding gibt es für ein Eurovision-Museum in Húsavík.
Der spanische Sender RTVE will das traditionsreiche, aber eingeschlafene Festival de Benidorm wiederbeleben, um die jahrelange Schlappe Spaniens beim Song Contest zu beenden.
Der Songcontest 2006 in Athen war der erste, der zwar zum größten Teil in HD aufgenommen, aber nie so ausgestrahlt worden ist. Das will die EBU jetzt nachholen und hat die Aufnahmen online gestellt, in voller Auflösung kann man jetzt Lordi, Severina, Anna Vissi und alle anderen auf Youtube sehen.
Carl Magnus Palm ist DER ABBA-Historiker und Kurator schlechthin. Er spricht mit Marco und Alkis in drei Episoden über die reiche und oftmals unbekannte Geschichte ABBAs beim Melodifestivalen und dem Eurovision Song Contest. Dies ist der zweite Teil.
1972 schrieben Benny, Bjoern und Stig Anderson für die junge Sängerin Lena Andersson einen Song für Melodifestivalen. "Säg det med en sång" gewann den Vorentscheid zwar nicht, war aber ein veritabler Hit in Schweden.
Trotz anfänglicher Verärgerung über den 3. Platz ging es 1973 weiter: Diesmal wollte das Team um Manager Stig Anderson nichts dem Zufall überlassen. Man engagierte sogar Musikerlegende Neil Sedaka, der für "Ring Ring" die englischen Texte schreiben sollte, damit nach dem Sieg beim Melodifestivalen sofort auch die internationale Vermarktung starten kann. Wieder gewann der Song nicht, sondern kam wieder nur auf den 3. Platz. Funfact: Die Gruppe trat noch nicht unter ABBA auf, sondern als Quartett mit ihren vollen Namen. Die Nummer war der erfolgreichste Song in Schweden im Jahr 1973, teilweise waren sowohl die englischsprachige als auch die schwedische Fassung auf Platz zwei und eins der Charts gleichzeitig. Daneben war auch das dazugehörige Album ganz oben.
Carl Magnus Palm erzählt, wie bei der Produktion von "Ring Ring" auch der typische ABBA-Sound entstand und welche Rolle der Aufnahmeleiter Michael B. Tretow dabei spielte. Die britische Single von "Ring Ring" ist übrigens die erste, die unter dem Namen ABBA veröffentlicht wurde.
1974 war die Frage, welchen Song man für Melodifesivalen einreichen soll? In den Jahren vorher gewannen immer fast immer weiblicher Solo-Künstlerinnen den Eurovision Song Contest, "Hasta Mañana" wäre eher eine Ballade als "Waterloo" und die Solostimme von Agnetha trägt das Stück.
Man entschied sich dann aber für "Waterloo", diesmal gewannen ABBA mit fast 100 Punkten Vorsprung und wurden nach Brighton zum Song Contest 1974 geschickt.
Für "Waterloo" sprach vor allem der ungewöhnliche Auftritt und der moderne Klang. Stig Anderson überließ nichts dem Zufall: Im Vorfeld besuchte er internationale Radio- und TV-Stationen , sorgte dafür, dass man weiß, dass da eine neue, aufregende Gruppe beim Song Contest sein würde, die so gar nichts von den üblichen Darbietungen dort haben würde. Wie immer die Platzierung sein würde - allzu siegessicher waren ABBA selbst nicht - am Montag nach dem Song Contest sollte die Single überall in Europa in den Läden erhältlich sein. Sie gewannen.
Palm berichtet aber auch von den Schwierigkeiten, mit denen fast alle Eurovision-Gewinner zu kämpfen haben. Sie werden meist als One-Hit-Wonder abgetan, nicht als ernsthafte Musiker. Das ging auch ABBA so. Das Interesse in Großbritannien erlahmte recht schnell, die Nachfolge-Singles waren Flops. Die von der Plattenfirma groß angelegte Europatournee im Herbst war ebensowenig erfolgreich. Die Show in Wels wurde abgesagt und in der Wiener Stadthalle spielten sie statt vor 5.000 Menschen gerade einmal vor 1.200. Sollte wer sich an das Konzert vom 24.11.1974 in Wien erinnern, dann schreibt uns einfach.
Selbst nach "Ring Ring" und dem Eurovision-Sieg war die Zukunft von ABBA noch nicht klar. Frida und Agnetha waren beide Solo-Künstlerinnen und arbeiteten an ihren Solo-Alben, Bjoern war auch nach Brighton weiterhin Sänger bei den Hootenanny Singers. Bjoern und Benny waren bei Stig Andersons Plattenfirma Polar Music als Produzenten angestellt. Zeit für ABBA blieb da kaum. Es dauerte etwa ein Jahr bis sich die vier über die Zukunft der Gruppe Gedanken machten.
In der Kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis von "Augustin", den 1960 Brita Borg in Cannes für ihr schwedisches Heimatland sang. Natürlich musste auch "Augustin" vorher zum Melodifestivalen und gewann dort. Gesungen wurde es dort aber von Siw Malmkvist und Gunnar Wiklund - beide keine Unbekannten. Siw sang "Augustin" erfolgreich auf Deutsch, durfte dann ein Jahr später nach London und vertrat Schweden mit "Alla andra får varann". 1969 startete Siw dann mit "Primaballerina" für Deutschland. Von Schweden bekam sie dafür keinen Punkt.
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Der spanische Sender RTVE will das traditionsreiche, aber eingeschlafene Festival de Benidorm wiederbeleben, um die jahrelange Schlappe Spaniens beim Song Contest zu beenden.
Der Songcontest 2006 in Athen war der erste, der zwar zum größten Teil in HD aufgenommen, aber nie so ausgestrahlt worden ist. Das will die EBU jetzt nachholen und hat die Aufnahmen online gestellt, in voller Auflösung kann man jetzt Lordi, Severina, Anna Vissi und alle anderen auf Youtube sehen.
Carl Magnus Palm ist DER ABBA-Historiker und Kurator schlechthin. Er spricht mit Marco und Alkis in drei Episoden über die reiche und oftmals unbekannte Geschichte ABBAs beim Melodifestivalen und dem Eurovision Song Contest. Dies ist der zweite Teil.
1972 schrieben Benny, Bjoern und Stig Anderson für die junge Sängerin Lena Andersson einen Song für Melodifestivalen. "Säg det med en sång" gewann den Vorentscheid zwar nicht, war aber ein veritabler Hit in Schweden.
Trotz anfänglicher Verärgerung über den 3. Platz ging es 1973 weiter: Diesmal wollte das Team um Manager Stig Anderson nichts dem Zufall überlassen. Man engagierte sogar Musikerlegende Neil Sedaka, der für "Ring Ring" die englischen Texte schreiben sollte, damit nach dem Sieg beim Melodifestivalen sofort auch die internationale Vermarktung starten kann. Wieder gewann der Song nicht, sondern kam wieder nur auf den 3. Platz. Funfact: Die Gruppe trat noch nicht unter ABBA auf, sondern als Quartett mit ihren vollen Namen. Die Nummer war der erfolgreichste Song in Schweden im Jahr 1973, teilweise waren sowohl die englischsprachige als auch die schwedische Fassung auf Platz zwei und eins der Charts gleichzeitig. Daneben war auch das dazugehörige Album ganz oben.
Carl Magnus Palm erzählt, wie bei der Produktion von "Ring Ring" auch der typische ABBA-Sound entstand und welche Rolle der Aufnahmeleiter Michael B. Tretow dabei spielte. Die britische Single von "Ring Ring" ist übrigens die erste, die unter dem Namen ABBA veröffentlicht wurde.
1974 war die Frage, welchen Song man für Melodifesivalen einreichen soll? In den Jahren vorher gewannen immer fast immer weiblicher Solo-Künstlerinnen den Eurovision Song Contest, "Hasta Mañana" wäre eher eine Ballade als "Waterloo" und die Solostimme von Agnetha trägt das Stück.
Man entschied sich dann aber für "Waterloo", diesmal gewannen ABBA mit fast 100 Punkten Vorsprung und wurden nach Brighton zum Song Contest 1974 geschickt.
Für "Waterloo" sprach vor allem der ungewöhnliche Auftritt und der moderne Klang. Stig Anderson überließ nichts dem Zufall: Im Vorfeld besuchte er internationale Radio- und TV-Stationen , sorgte dafür, dass man weiß, dass da eine neue, aufregende Gruppe beim Song Contest sein würde, die so gar nichts von den üblichen Darbietungen dort haben würde. Wie immer die Platzierung sein würde - allzu siegessicher waren ABBA selbst nicht - am Montag nach dem Song Contest sollte die Single überall in Europa in den Läden erhältlich sein. Sie gewannen.
Palm berichtet aber auch von den Schwierigkeiten, mit denen fast alle Eurovision-Gewinner zu kämpfen haben. Sie werden meist als One-Hit-Wonder abgetan, nicht als ernsthafte Musiker. Das ging auch ABBA so. Das Interesse in Großbritannien erlahmte recht schnell, die Nachfolge-Singles waren Flops. Die von der Plattenfirma groß angelegte Europatournee im Herbst war ebensowenig erfolgreich. Die Show in Wels wurde abgesagt und in der Wiener Stadthalle spielten sie statt vor 5.000 Menschen gerade einmal vor 1.200. Sollte wer sich an das Konzert vom 24.11.1974 in Wien erinnern, dann schreibt uns einfach.
Selbst nach "Ring Ring" und dem Eurovision-Sieg war die Zukunft von ABBA noch nicht klar. Frida und Agnetha waren beide Solo-Künstlerinnen und arbeiteten an ihren Solo-Alben, Bjoern war auch nach Brighton weiterhin Sänger bei den Hootenanny Singers. Bjoern und Benny waren bei Stig Andersons Plattenfirma Polar Music als Produzenten angestellt. Zeit für ABBA blieb da kaum. Es dauerte etwa ein Jahr bis sich die vier über die Zukunft der Gruppe Gedanken machten.
In der Kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis von "Augustin", den 1960 Brita Borg in Cannes für ihr schwedisches Heimatland sang. Natürlich musste auch "Augustin" vorher zum Melodifestivalen und gewann dort. Gesungen wurde es dort aber von Siw Malmkvist und Gunnar Wiklund - beide keine Unbekannten. Siw sang "Augustin" erfolgreich auf Deutsch, durfte dann ein Jahr später nach London und vertrat Schweden mit "Alla andra får varann". 1969 startete Siw dann mit "Primaballerina" für Deutschland. Von Schweden bekam sie dafür keinen Punkt.
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Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Alkis sitzt derzeit in Hamburg und spielt mit Nesterval Theater im "Uebel & Gefährlich", "Sex, Drugs & Budd’n’brooks" läuft im Rahmen des Kampnagel Sommerfestivals - es gibt Tickets.
Es gibt natürlich News: Leider müssen wir uns von Raffaella Carrà verabschieden, eine der großen Entertainment-Ikonen Italiens, von der sich viele erhofft haben, dass sie als Moderatorin für den kommenden Song Contest in Italien fungieren würde.
Und wenn man bei Italien bleiben möchte: Måneskin (einige von euch erinnern sich) haben ein neues Video für "I Wanna Be A Slave" draussen.
Und wenn man nach Italien möchte: 17 Städte haben sich beworben, den Song Contest 2022 austragen zu wollen. Viele von denen werden wohl ausgesiebt werden, weil die EBU immer noch die klimaschädliche Regel hat, dass ein Internationaler Flughafen Grundbedingung für den Austragungsort sein muss. Gerade die Städte Norditaliens sind hervorragend an das Bahnnetz (und damit auch an Verbindungen zu einem Flughafen) angeschlossen. Von den 17 haben wohl laut Insidern nur drei eine realistische Chance: Turin, Mailand und Bologna.
Melovin, der Vertreter der Ukraine 2018 in Lissabon, ist in seinem Heimatland ein Star und er hat sich symbolträchtig während der Übertragung des "Atlas Weekend"-Musikfestivals als bisexuell geoutet. Und da der übertragende Musiksender da viel zu schnell weg schaltete, hat er er noch einmal in den sozialen Medien klar gemacht.
Carl Magnus Palm hat zahlreiche Bücher über ABBA geschrieben und digitale Relases kuratiert. Er spricht in drei Episoden und einem ABBA-Special über die viel reiche und oftmals unbekannte Geschichte ABBAs beim Melodifesivalen und dem Eurovision Song Contest.
Bei Merci, Cherie erzählt er, wie er dazu kam, über das Phänomen ABBA zu schreiben und zum wahrscheinlich einzigen Full-Time-ABBA-Historiker zu werden.
ABBA starteten nicht als Gruppe, sondern sie waren individuelle Künstler. Björn und Benny waren in verschiedenen Bands, Agnetha hatte mit 17 ihren ersten Durchbruch mit einem selbst geschriebenen Lied und Frida war eine recht erfolgreiche Sängerin in Nachtclubs.
Beim schwedischen Melodifestivalen 1968 reichte die gerade 17-jährige Agnetha den Song den selbstkomponierten Song "Försonade" ein, den sie für den Sänger Gunnar Wiklund geschrieben hat (Fun Fact: Wiklund ist der Interpret der schwedischen Fassung von "Merci, Chérie"). Das Lied wurde abgelehnt und so nahm sie es selbst für ihr Debut-Album auf.
Beim Melodifestivalen 1969 gab es wieder einen eingereichten Song. Brita Borg, Schwedens Vertreterin beim Song Contest 1959, sang einen Titel von Benny, Björn und dem "fünften ABBA-Mitglied", dem Manager, Musikverlegers, Textdichter und Produzenten Stig Anderson. "Ljuva Sextital" wurde abgelehnt, hielt sich aber erfolgreich an der Spitze der schwedischen Charts.
Erfolgreich eingereicht wurde 1969 "Hej, Clown", das Benny Andersson gemeinsam mit dem Schauspieler und Texter Lasse Berghagen für Jan Malmsjö geschrieben hatte. Am Schluss war es ein Kopf an Kopf-Rennen, das das punktgleiche "Judy, min vän" von Tommy Körberg dank mehr Höchstpunktzahlen für sich gewinnen konnte und damit nach Madrid fuhr. "Hej, Clown" wurde ebenfalls ein großer Hit in Schweden.
Eine weitere Einreichung im gleichen Jahr: "Härlig är vår jord" der jungen ursprünglich norwegischen Sängerin Anni-Frid Lyngstad, die man gemeinhin später als Frida kennen sollte. Sie wurde immerhin Vierte in der Schlusswertung, ein weiterer Erfolg des Songs blieb aber aus.
Der Legende nach haben sich Benny und Frida in diesem Jahr beim Melodifestivalen tatsächlich auch getroffen, wenn auch nur kurz. Ein paar Tage später in Malmö soll es dann aber gefunkt haben, ein paar Wochen später war die Beziehung zwischen den beiden wohl auf Schiene.
Beim Melodifestivalen 1971 - 1970 nahm Schweden beim Eurovision wegen des "Skandals" der vier Gewinner nicht teil - reichten Benny, Björn und Stig wieder zwei Songs ein. "Det Kan Ingen Doktor Hjälpa" wurde abgelehnt. Agnetha und Frida sangen immerhin im Background. Angenommen wurde der Song für die legendäre Lill-Babs "Välkommen till världen" - auch hier ist ABBA bereits deutlich hörbar.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss berichtet Marco über ein paar Anekdoten rund um den Song Contest 1975. Der Niederländer Willem Duyl von Mouth & McNeal spielt da auch eine Rolle. Ihr "I See A Star" war schließlich Favorit bei Eurovision 1975.
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Alkis sitzt derzeit in Hamburg und spielt mit Nesterval Theater im "Uebel & Gefährlich", "Sex, Drugs & Budd’n’brooks" läuft im Rahmen des Kampnagel Sommerfestivals - es gibt Tickets.
Es gibt natürlich News: Leider müssen wir uns von Raffaella Carrà verabschieden, eine der großen Entertainment-Ikonen Italiens, von der sich viele erhofft haben, dass sie als Moderatorin für den kommenden Song Contest in Italien fungieren würde.
Und wenn man bei Italien bleiben möchte: Måneskin (einige von euch erinnern sich) haben ein neues Video für "I Wanna Be A Slave" draussen.
Und wenn man nach Italien möchte: 17 Städte haben sich beworben, den Song Contest 2022 austragen zu wollen. Viele von denen werden wohl ausgesiebt werden, weil die EBU immer noch die klimaschädliche Regel hat, dass ein Internationaler Flughafen Grundbedingung für den Austragungsort sein muss. Gerade die Städte Norditaliens sind hervorragend an das Bahnnetz (und damit auch an Verbindungen zu einem Flughafen) angeschlossen. Von den 17 haben wohl laut Insidern nur drei eine realistische Chance: Turin, Mailand und Bologna.
Melovin, der Vertreter der Ukraine 2018 in Lissabon, ist in seinem Heimatland ein Star und er hat sich symbolträchtig während der Übertragung des "Atlas Weekend"-Musikfestivals als bisexuell geoutet. Und da der übertragende Musiksender da viel zu schnell weg schaltete, hat er er noch einmal in den sozialen Medien klar gemacht.
Carl Magnus Palm hat zahlreiche Bücher über ABBA geschrieben und digitale Relases kuratiert. Er spricht in drei Episoden und einem ABBA-Special über die viel reiche und oftmals unbekannte Geschichte ABBAs beim Melodifesivalen und dem Eurovision Song Contest.
Bei Merci, Cherie erzählt er, wie er dazu kam, über das Phänomen ABBA zu schreiben und zum wahrscheinlich einzigen Full-Time-ABBA-Historiker zu werden.
ABBA starteten nicht als Gruppe, sondern sie waren individuelle Künstler. Björn und Benny waren in verschiedenen Bands, Agnetha hatte mit 17 ihren ersten Durchbruch mit einem selbst geschriebenen Lied und Frida war eine recht erfolgreiche Sängerin in Nachtclubs.
Beim schwedischen Melodifestivalen 1968 reichte die gerade 17-jährige Agnetha den Song den selbstkomponierten Song "Försonade" ein, den sie für den Sänger Gunnar Wiklund geschrieben hat (Fun Fact: Wiklund ist der Interpret der schwedischen Fassung von "Merci, Chérie"). Das Lied wurde abgelehnt und so nahm sie es selbst für ihr Debut-Album auf.
Beim Melodifestivalen 1969 gab es wieder einen eingereichten Song. Brita Borg, Schwedens Vertreterin beim Song Contest 1959, sang einen Titel von Benny, Björn und dem "fünften ABBA-Mitglied", dem Manager, Musikverlegers, Textdichter und Produzenten Stig Anderson. "Ljuva Sextital" wurde abgelehnt, hielt sich aber erfolgreich an der Spitze der schwedischen Charts.
Erfolgreich eingereicht wurde 1969 "Hej, Clown", das Benny Andersson gemeinsam mit dem Schauspieler und Texter Lasse Berghagen für Jan Malmsjö geschrieben hatte. Am Schluss war es ein Kopf an Kopf-Rennen, das das punktgleiche "Judy, min vän" von Tommy Körberg dank mehr Höchstpunktzahlen für sich gewinnen konnte und damit nach Madrid fuhr. "Hej, Clown" wurde ebenfalls ein großer Hit in Schweden.
Eine weitere Einreichung im gleichen Jahr: "Härlig är vår jord" der jungen ursprünglich norwegischen Sängerin Anni-Frid Lyngstad, die man gemeinhin später als Frida kennen sollte. Sie wurde immerhin Vierte in der Schlusswertung, ein weiterer Erfolg des Songs blieb aber aus.
Der Legende nach haben sich Benny und Frida in diesem Jahr beim Melodifestivalen tatsächlich auch getroffen, wenn auch nur kurz. Ein paar Tage später in Malmö soll es dann aber gefunkt haben, ein paar Wochen später war die Beziehung zwischen den beiden wohl auf Schiene.
Beim Melodifestivalen 1971 - 1970 nahm Schweden beim Eurovision wegen des "Skandals" der vier Gewinner nicht teil - reichten Benny, Björn und Stig wieder zwei Songs ein. "Det Kan Ingen Doktor Hjälpa" wurde abgelehnt. Agnetha und Frida sangen immerhin im Background. Angenommen wurde der Song für die legendäre Lill-Babs "Välkommen till världen" - auch hier ist ABBA bereits deutlich hörbar.
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1 Stunde 9 Minuten
Die meistgelesensten Texte im Netz sind Artikel auf Wikipedia. Dies gilt auch für die Beiträge über den Eurovision Song Contest oder das Festival di Sanremo. Wiki-Autoren Martin Pfefferle und Raphael Mair geben Einblick.
Die erste Nachricht erreicht uns aus Belarus: Der Sender BTRC (Belaruskaja Tele-Radio Campanija) ist endgültig aus der EBU ausgeschlossen worden, nachdem er eine Frist, Stellung zu beziehen, verstreichen hat lassen. Die Vorwürfe lauten auf Unterdrückung der Meinungsfreiheit und dass er nicht mehr unabhängig sei. Es geht da vor allem um die Ausstrahlung von regierungsfreundlichen Interviews mit offensichtlich gefolterten Regimegegnern, die vermutlich unter Zwang stattfanden. Das bedeutet aber auch, dass es keine Teilnahme von Belarus beim Song Contest in absehbarer Zeit gibt.
Bosnien-Herzegowina möchte wieder teilnehmen am Song Contest, hat aber noch einen Schuldenberg bei der EBU und überlegt, wie er den abbaut.
Es gibt Neuerscheinungen von Mahmood, Barbara Pravi und Vincent Bueno.
Måneskin sind mit "Beggin'" einer Nummer aus dem Jahr 2017, in Österreich und Deutschland auf Platz 1. Und Damiano und Thomas haben in Polen auf der Bühne geküsst, um die LGBTIQ-Community in Polen zu unterstützen.
Wikipedia ist eines der spannensten Projekte im Netz. Das gesammelte Wissen der Schwarmintelligenz als ein großes Lexikon für die Welt ist eine große Aufgabe. Martin und Raphael haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihr Wissen um den Eurovision Song Contest und das Festival della Canzone Italiana - kurz "Sanremo" - mit anderen zu teilen. Sie gehören zu den Autoren, die sich den strengen Regeln von Wikipedia stellen: Neutralität und Behauptungen müssen mit Quellenangaben belegt werden. Raphael Mair lebt derzeit zum Studium in Rotterdam, stammt aber aus Südtirol. Martin Pfefferle ist aus Hamburg, jetzt aber der Liebe wegen nach Wien gezogen.
Sie erzählen von den Schwierigkeiten bei der Recherche, aber auch von dem Spaß, den sie beim Finden von Quellen haben. Raphael hat auch einen deutschsprachigen Blog für die Liebhaber des Sanremo Festivals. Auf sanremo-festival.de darf er auch mal die Neutralität vergessen und seine persönliche Meinung zu den Beiträgen des renomierten Bewerbs schreiben.
Die Standard-Fragen am Schluss müssen unsere Gäste natürlich auch beantworten:
Vom Song Contest 2021 auf der Playlist wird Martin wohl The Roop 'Discoteque" behalten. Raphael dagegen eher Tusse aus Schweden mit "Voices".
Beim Eurovisions-Lieblingssong aller Zeiten tun sich beide schwer und wir haben die Frage ein wenig abgewandelt, beide dürfen uns auch ihren Lieblings-Sanremo-Song nennen. Für Martin ist es wohl Katja Ebsteins "Wunder gibt es immer wieder" aus dem Jahr 1970 und Mahmoods "Soldi" aus dem Jahr 2018.
Bei Raphael ist es auch schwierig: Von den italienischen Beiträgen ist es eindeutig Mia Martini mit Rapsodia der damals aber nicht bei Sanremo startete. Das war 1992 und über Mia Martini haben wir ja eine schöne Erinnerungsepisode Merci, Chérie #0212 gemacht. Der liebste nicht-italienische Beitrag ist für ihn Aysel and Arash aus Aserbaidschan mit "Always" aus dem Jahr 2009. Und sein Liebling von Sanremo ist Riccardo Fogli mit "Storie Di Tutti I Giorni" aus dem Jahr 1982.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss schaut Alkis noch mal auf das Interview von Anne Marie David bei Merci, Chérie #0317. Dort erzählt sie, wie sie am Premierenabend der französischen Erstaufführung von Jesus Christ Superstar für den Song Contest engagiert worden ist, den sie 1973 gewann. 1974 waren zwei weitere Ensemblemitglieder dieser Rockoper in Brighton auf der Bühne: Eine Darstellerin der Maria Magdalena und einer, der in seinem Heimatland Jesus gesungen hat. Wer waren die beiden wohl?
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Bosnien-Herzegowina möchte wieder teilnehmen am Song Contest, hat aber noch einen Schuldenberg bei der EBU und überlegt, wie er den abbaut.
Es gibt Neuerscheinungen von Mahmood, Barbara Pravi und Vincent Bueno.
Måneskin sind mit "Beggin'" einer Nummer aus dem Jahr 2017, in Österreich und Deutschland auf Platz 1. Und Damiano und Thomas haben in Polen auf der Bühne geküsst, um die LGBTIQ-Community in Polen zu unterstützen.
Wikipedia ist eines der spannensten Projekte im Netz. Das gesammelte Wissen der Schwarmintelligenz als ein großes Lexikon für die Welt ist eine große Aufgabe. Martin und Raphael haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihr Wissen um den Eurovision Song Contest und das Festival della Canzone Italiana - kurz "Sanremo" - mit anderen zu teilen. Sie gehören zu den Autoren, die sich den strengen Regeln von Wikipedia stellen: Neutralität und Behauptungen müssen mit Quellenangaben belegt werden. Raphael Mair lebt derzeit zum Studium in Rotterdam, stammt aber aus Südtirol. Martin Pfefferle ist aus Hamburg, jetzt aber der Liebe wegen nach Wien gezogen.
Sie erzählen von den Schwierigkeiten bei der Recherche, aber auch von dem Spaß, den sie beim Finden von Quellen haben. Raphael hat auch einen deutschsprachigen Blog für die Liebhaber des Sanremo Festivals. Auf sanremo-festival.de darf er auch mal die Neutralität vergessen und seine persönliche Meinung zu den Beiträgen des renomierten Bewerbs schreiben.
Die Standard-Fragen am Schluss müssen unsere Gäste natürlich auch beantworten:
Vom Song Contest 2021 auf der Playlist wird Martin wohl The Roop 'Discoteque" behalten. Raphael dagegen eher Tusse aus Schweden mit "Voices".
Beim Eurovisions-Lieblingssong aller Zeiten tun sich beide schwer und wir haben die Frage ein wenig abgewandelt, beide dürfen uns auch ihren Lieblings-Sanremo-Song nennen. Für Martin ist es wohl Katja Ebsteins "Wunder gibt es immer wieder" aus dem Jahr 1970 und Mahmoods "Soldi" aus dem Jahr 2018.
Bei Raphael ist es auch schwierig: Von den italienischen Beiträgen ist es eindeutig Mia Martini mit Rapsodia der damals aber nicht bei Sanremo startete. Das war 1992 und über Mia Martini haben wir ja eine schöne Erinnerungsepisode Merci, Chérie #0212 gemacht. Der liebste nicht-italienische Beitrag ist für ihn Aysel and Arash aus Aserbaidschan mit "Always" aus dem Jahr 2009. Und sein Liebling von Sanremo ist Riccardo Fogli mit "Storie Di Tutti I Giorni" aus dem Jahr 1982.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss schaut Alkis noch mal auf das Interview von Anne Marie David bei Merci, Chérie #0317. Dort erzählt sie, wie sie am Premierenabend der französischen Erstaufführung von Jesus Christ Superstar für den Song Contest engagiert worden ist, den sie 1973 gewann. 1974 waren zwei weitere Ensemblemitglieder dieser Rockoper in Brighton auf der Bühne: Eine Darstellerin der Maria Magdalena und einer, der in seinem Heimatland Jesus gesungen hat. Wer waren die beiden wohl?
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Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
In unserem Merci, Chérie-Format "Blind Date"nimmt jeder Gast ein Lied mit, das irgendwie mit dem Eurovision Song Contest zu tun hat. Dieses Mal sind Sonja Riegel und Sascha Gottschalk vom Podcast ESC Greenroom zu Gast.
Doch zuallererst eine Bitte: Habt ihr uns schon abonniert? Wir freuen uns über gute Rezensionen im iTunes Store. Oder aber ihr sucht uns auf Spotify und gebt uns ein Herz.
Zu den News: Måneskin touren die Festivals im Sommer und in den internationalen Charts sind bereits mehrere ihrer Nummern vertreten - nicht immer nur aktuelle.
Auch auf Tour geht Barbara Pravi, allerdings nur in Belgien, Frankreich und in den Niederlanden. Dafür ist die Liste mit 36 Konzerten recht üppig.
Wegen der Anti-LGBTIQ-Gesetze in Ungarn boykottiert Duncan Laurence das Land. Wir empfehlen statt eines Boykotts bei der Pride Parade in Budapest im kommenden Jahr aufzutreten.
Bei der Pride in Sofia sind Vasile und Victoria aufgetreten. Gut gemacht.
Aber zu unserem Blind Date und den Gästen:
Sonja Riegel wohnt in Wiesbaden, ist Fußball-Fan und da ganz speziell von Eintracht Frankfurt. Sie hat ein Buch über Groundhopping geschrieben, über das Sammeln von möglichst vielen verschiedenen Stadion-Besuchen. Das kann man auf ihrer Bandcamp-Seite sonjariegel.bandcamp.com als Hörbuch und als PDF downloaden. Die zweite Leidenschaft der Journalistin ist die Musik: Ihr Blog bleistiftrocker.de hat sich als wahre Fundgrube vor allem junger Acts herausgestellt, aber auch erfahrene Hasen geben ihr gerne mal Interviews. Oh, und sie ist natürlich auch Song Contest Fan: Seit 2019 ist sie Teil des ESC Greenroom-Dream Teams.
Die andere Hälfte ist Sascha Gottschalk aus Pinneberg. Er ist seit 1979 Fan und auch seit 2010 bei fast allen Eurovision Song Contests vor Ort. 2016 hat er dann angefangen, mit dem Kollegen Dennis Kranz den Podcast ESC Greenroom zu produzieren. Als Dennis ausstieg, um sich anderen Projekten zuzuwenden, suchte und fand Sascha Sonja. Zusammen kümmern sie sich allmonatlich um Aktuelles rund um den ESC.
Beim Blind Date hat jeder der vier einen Song vorbereitet und erzählt, warum er ihn ausgesucht hat und welche Verbindung er zum Song Contest hat. Welche das sind? Hört rein in den Podcast. Die Links zu den Youtube-Videos findet ihr unkommentiert am Schluss der Show Notes.
Die drei Fragen am Schluss müssen Sonja und Sascha natürlich auch beantworten:
Für Sascha wird wohl The Roop mit "Discoteque" in der normalen Playlist bleiben, Barbara Pravi bleibt für besondere Momente vorbehalten. Für Sonja ist das neue Album von Hooverphonic in der Dauerrotation (und damit auch "The Wrong Place"). Und von den anderen Songs haben sich Senhits "Adrenalina" und Rafals "The Ride" einen Platz auf der Playlist erkämpft.
Die Lieblingserinnerungen zum Eurovision Song Contest haben etwas San Marino zu tun und mit Dänemark zu tun.
Sonjas Lieblingssong aller Zeiten ist Brainstorm mit "My Star", der erste Beitrag Lettlands überhaupt aus dem Jahr 2000. Für Sascha ist es es wohl Verka Serduchka mit "Dancing Lasha Tumbai" aus dem Jahr 2007. Der ukrainische Beitrag ist für ihn Eurovision pur.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco eine Geschichte aus Wiesbaden. Dort fand 1960 der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in London statt. Am Start war die große Favoritin Heidi Brühl, mit einem Song, den man heute noch kennt. Gewonnen hat aber Winfried Lüssenhop, der mit dem Sieg in Wiesbaden als Wyn Hoop eine (wenn auch überschaubare) Karriere gemacht hat. In London erreichte er aber einen respektablen 4. Platz mit dem Lied "Bonne Nuit, Ma Cherie". Vielleicht hätte Deutschland bereits 1960 gewinnen können und nicht erst 1982.
Spoiler:
Und hier sind die Links zu den Songs des Blind Dates. Nur die Links, ohne Beschreibung.
Sonjas Song, Marcos Song, Saschas Song und Alkis' Song
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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In unserem Merci, Chérie-Format "Blind Date"nimmt jeder Gast ein Lied mit, das irgendwie mit dem Eurovision Song Contest zu tun hat. Dieses Mal sind Sonja Riegel und Sascha Gottschalk vom Podcast ESC Greenroom zu Gast.
Doch zuallererst eine Bitte: Habt ihr uns schon abonniert? Wir freuen uns über gute Rezensionen im iTunes Store. Oder aber ihr sucht uns auf Spotify und gebt uns ein Herz.
Zu den News: Måneskin touren die Festivals im Sommer und in den internationalen Charts sind bereits mehrere ihrer Nummern vertreten - nicht immer nur aktuelle.
Auch auf Tour geht Barbara Pravi, allerdings nur in Belgien, Frankreich und in den Niederlanden. Dafür ist die Liste mit 36 Konzerten recht üppig.
Wegen der Anti-LGBTIQ-Gesetze in Ungarn boykottiert Duncan Laurence das Land. Wir empfehlen statt eines Boykotts bei der Pride Parade in Budapest im kommenden Jahr aufzutreten.
Bei der Pride in Sofia sind Vasile und Victoria aufgetreten. Gut gemacht.
Aber zu unserem Blind Date und den Gästen:
Sonja Riegel wohnt in Wiesbaden, ist Fußball-Fan und da ganz speziell von Eintracht Frankfurt. Sie hat ein Buch über Groundhopping geschrieben, über das Sammeln von möglichst vielen verschiedenen Stadion-Besuchen. Das kann man auf ihrer Bandcamp-Seite sonjariegel.bandcamp.com als Hörbuch und als PDF downloaden. Die zweite Leidenschaft der Journalistin ist die Musik: Ihr Blog bleistiftrocker.de hat sich als wahre Fundgrube vor allem junger Acts herausgestellt, aber auch erfahrene Hasen geben ihr gerne mal Interviews. Oh, und sie ist natürlich auch Song Contest Fan: Seit 2019 ist sie Teil des ESC Greenroom-Dream Teams.
Die andere Hälfte ist Sascha Gottschalk aus Pinneberg. Er ist seit 1979 Fan und auch seit 2010 bei fast allen Eurovision Song Contests vor Ort. 2016 hat er dann angefangen, mit dem Kollegen Dennis Kranz den Podcast ESC Greenroom zu produzieren. Als Dennis ausstieg, um sich anderen Projekten zuzuwenden, suchte und fand Sascha Sonja. Zusammen kümmern sie sich allmonatlich um Aktuelles rund um den ESC.
Beim Blind Date hat jeder der vier einen Song vorbereitet und erzählt, warum er ihn ausgesucht hat und welche Verbindung er zum Song Contest hat. Welche das sind? Hört rein in den Podcast. Die Links zu den Youtube-Videos findet ihr unkommentiert am Schluss der Show Notes.
Die drei Fragen am Schluss müssen Sonja und Sascha natürlich auch beantworten:
Für Sascha wird wohl The Roop mit "Discoteque" in der normalen Playlist bleiben, Barbara Pravi bleibt für besondere Momente vorbehalten. Für Sonja ist das neue Album von Hooverphonic in der Dauerrotation (und damit auch "The Wrong Place"). Und von den anderen Songs haben sich Senhits "Adrenalina" und Rafals "The Ride" einen Platz auf der Playlist erkämpft.
Die Lieblingserinnerungen zum Eurovision Song Contest haben etwas San Marino zu tun und mit Dänemark zu tun.
Sonjas Lieblingssong aller Zeiten ist Brainstorm mit "My Star", der erste Beitrag Lettlands überhaupt aus dem Jahr 2000. Für Sascha ist es es wohl Verka Serduchka mit "Dancing Lasha Tumbai" aus dem Jahr 2007. Der ukrainische Beitrag ist für ihn Eurovision pur.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco eine Geschichte aus Wiesbaden. Dort fand 1960 der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in London statt. Am Start war die große Favoritin Heidi Brühl, mit einem Song, den man heute noch kennt. Gewonnen hat aber Winfried Lüssenhop, der mit dem Sieg in Wiesbaden als Wyn Hoop eine (wenn auch überschaubare) Karriere gemacht hat. In London erreichte er aber einen respektablen 4. Platz mit dem Lied "Bonne Nuit, Ma Cherie". Vielleicht hätte Deutschland bereits 1960 gewinnen können und nicht erst 1982.
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1 Stunde 38 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Anne Marie gewann den Eurovision Song Contest 1973 für Luxemburg und wurde 1979 für Frankreich Dritte. Mit Alkis und Marco erinnert sie sich an ihre frühen Erfolge, an den Eurovision-Spirit über all die Jahre und wie ihr Kleid mit Kaffee überschüttet wurde.
Geboren wurde Anne Marie David 1952 in Casablanca, wo ihr Vater als Polizeibeamter arbeitete. Dort und in Straßbourg wuchs sie auf, bis die Familie schließlich nach Arles zog, als sie die Mittelschule besuchte. Da die Provence einige große Sängerinnen (Mireille Mathieu zum Beispiel) hervor gebracht hatte, änderten die findigen Presseleute der Plattenfirma einfach ihren Geburtsort. In den 70ern ging das.
Ihr Vater hatte Theaterdienst und nahm sie als Kind mit zu einem Theaterfestival, damit stand für die 11-Jährige fest, dass sie ans Theater will. Mit einigen Tricks erschlich sie sich Zutritt zum Theater und probierte sich aus. Mit 16 wurde sie von einem Opernsänger-Paar aus Paris entdeckt, die sie später fördern und ausbilden sollten. Erste Engagements führten zur großen Hauptrolle: Sie sang vor - und es hörten ihr damals der Produzent und Plattenmogul Robert Stigwood, ein junger, aufstrebender Komponist namens Andrew Lloyd Webber und sein Texterkollege Tim Rice zu. Sie bekam die Rolle der Maria Magdalena in der ersten französischen Produktion von „Jesus Christ Superstar“, sie sang auf dem französischen Originalalbum und auch in der Synchronisierung des Films. Nach der Premiere kamen zwei Vertreter von RTL zu ihr in die Garderobe und boten ihr an, die Vertreterin für Luxemburg für den Song Contest 1973 zu werden, Vicky Leandros hatte gerade für das kleine Großherzogtum die Trophäe geholt. Ein Jahr lang wurden Kompositionen gesucht und bewertet, ein Album zusammengestellt und aus diesen zehn Songs schließlich „Tu te reconnaitras“ ausgewählt.
Nach dem Sieg war sie konstant auf der Bühne. Sie nahm ihren Hit in den verschiedensten Sprachen auf, unter anderem auch auf Deutsch. Ein Superstar wurde sie in der Türkei, wo aus einem kurzen Engagement ein Aufenthalt für längere Zeit wurde. Sie nahm sogar Originalmaterial auf Türkisch auf, nicht nur die üblichen Coverversionen ihrer eigenen Songs.
Um die Trophäe zu übergeben durfte sie allerdings nicht nach Brighton im Jahr 1974. Warum?
1979 trat sie wieder an bei Eurovision an. Ob Anne Marie gewinnen wollte? Natürlich! Wieder war es knapp, doch diesmal wurde sie nur Dritte, ihr Song „Je suis l’enfant-soleil“ allerdings gehört zu den Klassikern des Eurovision Song Contests.
Anne Marie David hat sich Mitte der 80er Jahre aus dem Musik-Business zurück gezogen und ist erst 2003 wieder zurück auf die Bühne gekehrt. Vor kurzem hat sie mit „Veux Tu“ eine französische Fassung eines Songs von Hedva Amrani veröffentlicht, zu der sie auch den Text beigesteuert hat. Sie lebt jetzt im Burgund, in der kleinen Gemeinde Saint-Amand-en-Puisaye. Und wenn Corona vorbei ist, möchte sie dort den kulturellen Austausch europäischer Nationen fördern.
Die drei Standardfragen am Schluss musste Anne Marie David natürlich auch beantworten:
Aus dem aktuellen Jahrgang ist sie in Barbara Pravis „Voilà“ schockverliebt, ihr All-Time-Favorite ist Conchitas „Rise Like a Phoenix“ - und das sagt sie nicht nur, weil wir aus Österreich stammen, wie sie betont. Was sie 1973 kurz vor ihrem Auftritt in Luxemburg getan hat? Hört selbst.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss verweist Alkis auf auf einen Tweet des Eurovision Song Contests. Dort finden sich die Regenbogenfarben des Pride Months zusammen mit der Transgender Pride Flag. Und die Textzeilen
Let's do away with prejudice
Don't discriminate, tolerance is bliss
We got to get together on this
Cross this problem off our list
Diese stammt aus dem isländischen Beitrag „No Prejudice“ der isländischen Gruppe Pollapönk aus dem sehr queeren Jahr 2014 (ihr erinnert euch, da war was mit Conchita). Und der Texter der englischen Fassung ist John Grant, einer der interessantesten Musiker derzeit. Über den könnte man eine eigene Sendung machen, auch wenn er sonst kaum Überschneidungen mit dem Song Contest hat. Aber da sind dann andere Podcasts gefragt.
Und das hier ist für Marco. Weil er es sich gewünscht hat.
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Geboren wurde Anne Marie David 1952 in Casablanca, wo ihr Vater als Polizeibeamter arbeitete. Dort und in Straßbourg wuchs sie auf, bis die Familie schließlich nach Arles zog, als sie die Mittelschule besuchte. Da die Provence einige große Sängerinnen (Mireille Mathieu zum Beispiel) hervor gebracht hatte, änderten die findigen Presseleute der Plattenfirma einfach ihren Geburtsort. In den 70ern ging das.
Ihr Vater hatte Theaterdienst und nahm sie als Kind mit zu einem Theaterfestival, damit stand für die 11-Jährige fest, dass sie ans Theater will. Mit einigen Tricks erschlich sie sich Zutritt zum Theater und probierte sich aus. Mit 16 wurde sie von einem Opernsänger-Paar aus Paris entdeckt, die sie später fördern und ausbilden sollten. Erste Engagements führten zur großen Hauptrolle: Sie sang vor - und es hörten ihr damals der Produzent und Plattenmogul Robert Stigwood, ein junger, aufstrebender Komponist namens Andrew Lloyd Webber und sein Texterkollege Tim Rice zu. Sie bekam die Rolle der Maria Magdalena in der ersten französischen Produktion von „Jesus Christ Superstar“, sie sang auf dem französischen Originalalbum und auch in der Synchronisierung des Films. Nach der Premiere kamen zwei Vertreter von RTL zu ihr in die Garderobe und boten ihr an, die Vertreterin für Luxemburg für den Song Contest 1973 zu werden, Vicky Leandros hatte gerade für das kleine Großherzogtum die Trophäe geholt. Ein Jahr lang wurden Kompositionen gesucht und bewertet, ein Album zusammengestellt und aus diesen zehn Songs schließlich „Tu te reconnaitras“ ausgewählt.
Nach dem Sieg war sie konstant auf der Bühne. Sie nahm ihren Hit in den verschiedensten Sprachen auf, unter anderem auch auf Deutsch. Ein Superstar wurde sie in der Türkei, wo aus einem kurzen Engagement ein Aufenthalt für längere Zeit wurde. Sie nahm sogar Originalmaterial auf Türkisch auf, nicht nur die üblichen Coverversionen ihrer eigenen Songs.
Um die Trophäe zu übergeben durfte sie allerdings nicht nach Brighton im Jahr 1974. Warum?
1979 trat sie wieder an bei Eurovision an. Ob Anne Marie gewinnen wollte? Natürlich! Wieder war es knapp, doch diesmal wurde sie nur Dritte, ihr Song „Je suis l’enfant-soleil“ allerdings gehört zu den Klassikern des Eurovision Song Contests.
Anne Marie David hat sich Mitte der 80er Jahre aus dem Musik-Business zurück gezogen und ist erst 2003 wieder zurück auf die Bühne gekehrt. Vor kurzem hat sie mit „Veux Tu“ eine französische Fassung eines Songs von Hedva Amrani veröffentlicht, zu der sie auch den Text beigesteuert hat. Sie lebt jetzt im Burgund, in der kleinen Gemeinde Saint-Amand-en-Puisaye. Und wenn Corona vorbei ist, möchte sie dort den kulturellen Austausch europäischer Nationen fördern.
Die drei Standardfragen am Schluss musste Anne Marie David natürlich auch beantworten:
Aus dem aktuellen Jahrgang ist sie in Barbara Pravis „Voilà“ schockverliebt, ihr All-Time-Favorite ist Conchitas „Rise Like a Phoenix“ - und das sagt sie nicht nur, weil wir aus Österreich stammen, wie sie betont. Was sie 1973 kurz vor ihrem Auftritt in Luxemburg getan hat? Hört selbst.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss verweist Alkis auf auf einen Tweet des Eurovision Song Contests. Dort finden sich die Regenbogenfarben des Pride Months zusammen mit der Transgender Pride Flag. Und die Textzeilen
Let's do away with prejudice
Don't discriminate, tolerance is bliss
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Diese stammt aus dem isländischen Beitrag „No Prejudice“ der isländischen Gruppe Pollapönk aus dem sehr queeren Jahr 2014 (ihr erinnert euch, da war was mit Conchita). Und der Texter der englischen Fassung ist John Grant, einer der interessantesten Musiker derzeit. Über den könnte man eine eigene Sendung machen, auch wenn er sonst kaum Überschneidungen mit dem Song Contest hat. Aber da sind dann andere Podcasts gefragt.
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1 Stunde 12 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Alkis ist wieder da. Er und Marco blicken am Sonntag morgen zurück auf den Abend in der Ahoy-Arena in Rotterdam. Måneskin gewannen für Italien den Bewerb. Deutschland scheiterte im Finale quasi ebenso wie Österreich im zweiten Semi. Nur die Schweiz konnte überzeugen.
Ein Fazit samt Analyse hat Marco hier für derstandard.at geschrieben.
Zu Gast ist Thomas Forstner! Auch er schaute das Grand Final 2021 und blickt mit zurück.
Er hat nämlich nach Jahrzehnte Musikpause wieder einen Song veröffentlicht. Summer Dream ist soeben erschienen.
Thomas Forstner kam mit einem von Dieter Bohlen komponierten Song 1989 nach Lausanne zum ESC und wurde Fünfter.
Weniger erfolgreich war er zwei Jahre später in Rom. "Venedig im Regen" wurde Letzter mit null Punkten.
Thomas Forstner erzählt, wie er mit dieser Niederlage umging, wie es ihn knickte, was er danach machte, aber auch wie er jetzt wieder Musik machen will.
In der kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Irving Dr. Eurovision Benoît Wolther wie es begann, dass man das schlechte Abschneiden politisch erklärt. Dies begann nämlich 1961 und betraf den belgischen Beitrag.
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Zu Gast ist Thomas Forstner! Auch er schaute das Grand Final 2021 und blickt mit zurück.
Er hat nämlich nach Jahrzehnte Musikpause wieder einen Song veröffentlicht. Summer Dream ist soeben erschienen.
Thomas Forstner kam mit einem von Dieter Bohlen komponierten Song 1989 nach Lausanne zum ESC und wurde Fünfter.
Weniger erfolgreich war er zwei Jahre später in Rom. "Venedig im Regen" wurde Letzter mit null Punkten.
Thomas Forstner erzählt, wie er mit dieser Niederlage umging, wie es ihn knickte, was er danach machte, aber auch wie er jetzt wieder Musik machen will.
In der kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Irving Dr. Eurovision Benoît Wolther wie es begann, dass man das schlechte Abschneiden politisch erklärt. Dies begann nämlich 1961 und betraf den belgischen Beitrag.
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44 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Die Halbfinalshows in Rotterdam sind Geschichte. Das Finale steht an. Dr. Eurovision Irving Benoît Wolther und Marco Schreuder blicken kurz zurück, trösten Vincent Bueno, und schauen sich dieses Mal die Big Five mal genauer an. Und natürlich auch das Gastgeberland Niederlande.
Der Teilnehmer der Niederlande, Jeangu Macrooy, ist Gast in unserer Episode. Sorry für die beschieden Audio-Qualität, aber die Internetverbindung fluktuierte stark. Er erzählt wie es zum Satz "Your Rhythm is Rebellion" kam und welchen Song er von uns gespielt haben möchte.
In der Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Dr. Eurovision über einen so falsch gesungenen Beitrag in der niederländischen Vorausscheidung, dass die schiefen Töne dann sogar Kult wurden.
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1 Stunde
Wir feierten in der vorigen Episode das Jubiläum der 66. Folge, und wir vergaßen dieses zu feiern. Und da auch der ESC Greenroom seine 66. Eisode feierte, haben wir uns da was ausgedacht. Immerhin haben wir uns ja nach einem Udo Jürgens-Song benannt.
Irving Benoît Wolther, den ihr alle als Dr. Eurovision kennt, ist mit Marco Schreuder in Rotterdam. Alkis musste ja leider in Wien (und Salzburg) bleiben um Theater zu spielen.
Die beiden blicken kurz zurück auf den Abend zuvor, als in Rotterdam an besagtem 18.5. das erste Semifinale des Eurovision Song Contest 2021 über die Bühne ging. Sie blicken aber vor allem auch nach vorne. Was passiert alles im zweiten Semifinale? Wer könnte weiterkommen, wer wackelt, wer wird scheitern?
In der Geschichte am Schluss erzählt Irving, warum der türkische Beitrag vom Eurovision Song Contest 1984 in Luxemburg, "Halay" von Beş Yıl Önce, On Yıl Sonra in der türkischen Vorentscheidung noch so ganz anders klang, und was das mit einem fehlendem Visum zu tun hat. Die überraschende Version aus der Vorausscheidung gibt es auf YouTube hier.
Dr. Eurovision könnt ihr übrigens hier folgen:
YouTube: www.youtube.com/dr_eurovision
Instagram: www.instagram.com/dr_eurovision
Twitter: www.twitter.com/dr_eurovision
Facebook: www.facebook.com/dr.eurovision
Twitch: www.twitch.tv/dreurovision
URL: www.phonos.de
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In der Geschichte am Schluss erzählt Irving, warum der türkische Beitrag vom Eurovision Song Contest 1984 in Luxemburg, "Halay" von Beş Yıl Önce, On Yıl Sonra in der türkischen Vorentscheidung noch so ganz anders klang, und was das mit einem fehlendem Visum zu tun hat. Die überraschende Version aus der Vorausscheidung gibt es auf YouTube hier.
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56 Minuten
Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt!
Alkis ist bei Nesterval Theater spielen. Also gibt es in Rotterdam einen Gast-Co-Host. Dr. Eurovision aka Irving Benoît Wolther übernimmt diese Aufgabe ganz wunderbar.
Zu Beginn der Episode erzählen wir über die Pandemie, und wie sie den ESC und die Stadt prägen – oder besser prägen sollte. Auch in der Eurovisionbubble gab es schon Verdachtsfälle und tatsächliche Infektionen. Polen und die Ukraine waren betroffen.
Dann gehen wir das Line Up der ersten Semifinals durch und schätzen die Chancen fürs Finale ein.
Zudem haben Irving und Marco The Roop getroffen. Endlich Gelegenheit sie zum Sieg in der Merci Jury 2021 zu gratulieren! Sie erzählen über ihre Proben, welchen Musikstil sie machen, wie man Fingeryoga praktiziert und wie sie damit umgehen aus einem kleinen Markt wie Litauen rauszubrechen.
In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Irving, wie es kam dass Tania Tsanaklidou mit "Charlie Chaplin" 1978 Griechenland beim ESC in Paris vertrat. Denn ursprünglich war ein anderer Beitrag vorgesehen. Griechenland wollte aber kein Zorres mit Schweden. Also hat man den Beitrag ersetzt.
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Dann gehen wir das Line Up der ersten Semifinals durch und schätzen die Chancen fürs Finale ein.
Zudem haben Irving und Marco The Roop getroffen. Endlich Gelegenheit sie zum Sieg in der Merci Jury 2021 zu gratulieren! Sie erzählen über ihre Proben, welchen Musikstil sie machen, wie man Fingeryoga praktiziert und wie sie damit umgehen aus einem kleinen Markt wie Litauen rauszubrechen.
In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Irving, wie es kam dass Tania Tsanaklidou mit "Charlie Chaplin" 1978 Griechenland beim ESC in Paris vertrat. Denn ursprünglich war ein anderer Beitrag vorgesehen. Griechenland wollte aber kein Zorres mit Schweden. Also hat man den Beitrag ersetzt.
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