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Jura literarisch - Der Podcast Archiv

100 Episoden
29 Minuten
Unter welchen Voraussetzungen ist eine moralische Schuld zugleich eine strafrechtliche Schuld? Darum geht es in der Erzählung „Heimliche Enthauptung“ von Johann Peter Hebel aus dem „Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes“.
30 Minuten
J. M. Coetzees Roman „Warten auf die Barbaren“ von behandelt vor dem Hintergrund der südafrikanischen Apartheidspolitik unmenschliche staatliche Praktiken durch Notstandsbefugnisse, Geheimpolizei und Folter.
28 Minuten
Don Quijote verneint in einer Episode des gleichnamigen Werks von Miguel de Cervantes von Anfang es 17. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der Freiheitkonzeption der Rechtslehrer von Salamanca die Rechtfertigung des Strafrechts.
30 Minuten
Was bedeutet Schuld und warum muss sie vorliegen, damit jemand bestraft werden kann? Diese Fragen können anhand der Erzählung „Die Panne“ von Friedrich Dürrenmatt beantwortet werden.
29 Minuten
Auch in der konstitutionellen Monarchie Frankreichs standen Standesschranken der Rechtsgleichheit entgegen. Das zeigt der Roman „Rot und Schwarz“ von Stendhal am Beispiel eines vergeblichen Aufstiegsversuchs.
28 Minuten
Müssen auch rassistische Gesetze befolgt werden? Dieses Rechtsproblem illustriert Mark Twain in seinem Roman „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ aus dem Jahr 1884. Er zeigt zugleich die Problematik des N-Worts.
30 Minuten
In William Shakespeares Schauspiel „Der Kaufmann von Venedig“ geht es um Grundfragen des Rechts: das Verhältnis von Recht und Rache, die Schriftlichkeit des Rechts, die Gerechtigkeit und das Verhältnis von Recht und Gnade.
30 Minuten
In der Erzählung „Ende einer Dienstfahrt“ beklagt Heinrich Böll am Beispiel eines fiktiven Strafprozesses um die In-Brand-Setzung eines Bundeswehrjeeps eine politische Einflussnahme auf die Rechtsprechung in der jungen Bundesrepublik.
31 Minuten
Mit seinem Schauspiel „Hexenjagd“, in dem der Prozess gegen angebliche Hexen, der 1692 tatsächlich in Salem/Massachusetts stattgefunden hat, geschildert wird, klagte Arthur Miller den Ungeist der McCarthy-Ära in den USA an.
29 Minuten
Der Dichterjurist E. T. A. Hoffmann hat mit „Das Fräulein von Scuderi. Erzählung aus dem Zeitalter Ludwig des Vierzehnten“ anhand eines mysteriösen Kriminalfalls die Frage behandelt, wie der Richter die Wahrheit finden kann.
30 Minuten
Die Komödie „Die Kläger“ von Jean Racine zeigt, dass die Justizsatire der Obrigkeit – in diesem Fall dem absolutistisch in Frankreich herrschenden König Ludwig XIV. – auch einmal regelrecht zupasskommen kann.
30 Minuten
*Information: Aus technischen Gründen wurde diese Episode mit Verzögerung hochgeladen. Bitte entschuldigt die Unannehmlichkeiten.*

„Gullivers Reisen“ von Jonathan Swift ist in stark gekürzter Form ein Abenteuerbuch für Kinder, in der Originalfassung dagegen eine bitterböse Satire über menschliche Schwächen namentlich im gesamten Rechtswesen und ein Appell an die Vernunft.
30 Minuten
In dem dokumentarischen Roman „Der Archipel GULAG“ schildert Alexander Solschenizyn die sowjetischen Arbeitslager und zeigt, wie sich die Bolschewisten auch des Rechts als politischen Unterdrückungsinstruments bedienten.
31 Minuten
Was ist Gerechtigkeit, und wie wird sie in einem Staat hergestellt? Darüber streiten in dem Roman „Der Großtyrann und das Gericht“ von Werner Bergengruen ein absolutistisch herrschender Fürst und ein idealistischer Jurastudent.
31 Minuten
Darf ein Richter ein Gesetz, das er für ungerecht hält, einfach nicht anwenden und eine Entscheidung treffen, die dem Gesetz widerspricht? Dieses rechtliche Grundproblem wird schon von Giovanni Boccaccio Mitte des 14. Jahrhunderts im „Decameron“ behandelt.
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