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Jura literarisch - Der Podcast Archiv

100 Episoden
31 Minuten
In seiner Novelle „Crainquebille“ zeigt der Literaturnobelpreisträger Anatole France, wie Klassenjustiz funktioniert: Gegen die Aussage eines Polizeibeamten hat der einfache Straßenhändler keine Chance.
30 Minuten
„Die Brautleute“ von Alessandro Manzoni gilt als der bedeutendste Roman der italienischen Literatur. Für den Autor soll die soziale Gerechtigkeit durch den christlichen Glauben verwirklicht werden.
29 Minuten
Ist ein Ehrenmord, also die Tötung eines Menschen, die aus kulturell bedingten unterschiedlichen Ehrvorstellungen erfolgt, wirklich ein Mord? Diese Frage ist Gegenstand der Erzählung „Die beiden Viehtreiber“ von Sir Walter Scott.
30 Minuten
Die „Lederstrumpf“-Romane von James Fenimore Cooper zeigen, wie in den im Westen der USA eroberten Gebieten Anfang des 19. Jahrhunderts auch eine neue Rechtsordnung eingeführt wurde.
31 Minuten
Der Roman „Früchte des Zorns“ von John Steinbeck schildert eindrucksvoll und aufrüttelnd das menschliche Elend, das in den 1930er Jahren besonders im Südwesten der USA herrschte. Der Roman führte mit zu den Rechtsreformen.
30 Minuten
Im Schauspiel "Ein Volksfeind" von Henrik Ibsen geht es um einen Umweltskandal und seine juristische Bewältigung. Dabei werden Grundfragen des Verhältnisses des Einzelnen zur Gesellschaft und zum Staat reflektiert.
28 Minuten
Die Erzählung "Rosalie Prudent" von Guy de Maupassant schildert einen Schwurgerichtsprozess wegen einer Kindestötung. Sie wirft Fragen nach dem Verhältnis von Recht und Moral auf.
28 Minuten
In dem Schauspiel "Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller geht es um die Rechtfertigung eines Tyrannenmordes im 14. Jahrhundert. Dieselbe Rechtsfrage stellte sich auch beim Widerstand gegen Hitler.

Folge 2: 1984

29 Minuten
„Big Brother is Watching You“ heißt es in George Orwells Roman „1984“. Er zeigt aber nicht nur die Gefahren eines Überwachungsstaates, sondern die schrecklichen Folgen, wenn es gar kein Recht mehr gibt.
31 Minuten
Die Titelfigur der Erzählung „Michael Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist ist sprichwörtlich geworden für einen Menschen, der in seinem Drang nach Gerechtigkeit selber schuldig wird. War er ein Kämpfer für das Recht oder ein Terrorist?
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