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Jura literarisch - Der Podcast Archiv

100 Episoden
30 Minuten
In dieser letzten Folge behandele ich wie in der ersten ein Werk des von Rechtsfragen besessenen Dichters Heinrich von Kleist: die Komödie „Der zerbrochne Krug“ mit dem Dorfrichter Adam, der über eine von ihm selbst begangene Tat zu Gericht sitzt.
31 Minuten
Thomas De Quinceys bekanntestes Werk ist die Schrift schwarzen Humors „Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet“. Die hier behandelte Erzählung „Der Rächer“ lässt den Mord aus Rache verständlich erscheinen. Juristisch ist er aber zu verurteilen.
28 Minuten
Haben Frauen und Männer einen unterschiedlichen Blick auf Wirklichkeit und Gerechtigkeit? Diese Frage ist das Thema der Erzählung „Ein Gericht aus Ihresgleichen“ von Susan Glaspell in der in dieser Folge vorgetragenen Interpretation von Bernhard Schlink.
29 Minuten
Ramón del Valle-Inclán liefert mit „Tyrann Banderas“ den Prototyp des lateinamerikanischen Diktatorenromans und eine Kritik von zwei Formen des Kolonialismus: des spanischen Kulturkolonialismus und des US-amerikanischen Industriekapitalismus.
31 Minuten
Der Roman „Der Rebell“ von Jules Vallès ist eine autobiographische Darstellung der Pariser Kommune von 1871, in der der Autor mitgewirkt und mitgekämpft hat. Sie illustriert Grundfragen der Rechtsgeltung in Revolutionen und im Bürgerkrieg.
30 Minuten
Der Roman „Der Process“ von Franz Kafka gehört zu den meistinterpretierten Werken der Weltliteratur und zeigt selbst in der berühmten Türhüterlegende die Unabschließbarkeit jeder Interpretation und damit zugleich die Unmöglichkeit des Rechts.
29 Minuten
Ernst Dronke illustriert in seiner Erzählung „Die Rechtsfrage“, welche rechtsstaatlichen Defizite das Polizeirecht im 19. Jahrhundert hatte. Seither sind bezüglich der Machtbegrenzung und des Rechtsschutzes große Fortschritte erzielt worden.
30 Minuten
In Anlehnung an Kleists „Michael Kohlhaas“ ist Karl Emil Franzos‘ Roman „Ein Kampf um’s Recht“ ein Plädoyer für den rechtsstaatlichen Rechtsschutz und zugleich eine Anklage gegen die Unterdrückung slawischer Völker in der Habsburgermonarchie.
29 Minuten
Das Problem von Schuld und Strafe steht im Mittelpunkt von C. P. Snows Roman „Der Schlaf der Vernunft“. Der Streit um die Zurechnungsfähigkeit in einem Mordfall wird in typisch britischer Manier mit einem Verweis auf den „common sense“ entschieden.
31 Minuten
In seinem Roman „Die Brüder Karamasow“ zeigt Fjodor Dostojewskij nicht nur die Problematik der damals neuen, für Justizirrtümer anfälligen Geschworenengerichte, sondern meint auch, dass das göttliche dem weltlichen Recht überlegen sei.
29 Minuten
Welche Rolle spielt menschliche Verbundenheit im Recht? Den Konflikt zwischen rechtlicher und sozialer Vaterschaft veranschaulicht William Faulkners Erzählung „Heute und Morgen und in alle Ewigkeit“ im Zusammenhang mit einem Strafprozess.
29 Minuten
Die Novelle „Mateo Falcone“ des französischen Schriftstellers Prosper Mérimée erzählt davon, wie Anfang des 19. Jahrhunderts auf Korsika ein Vater seinen Sohn tötet, weil der durch Verrat gegenüber der Polizei die Familienehre verletzt hat.
32 Minuten
Das Schauspiel „Der Richter von Zalamea“ Pedro Calderón de la Barca spielt im „Goldenen Zeitalter“ Spaniens Ende des 16. Jahrhunderts. König Philipp II. regiert absolutistisch, aber insofern gerecht, als er die Ehre seiner Untertanen zu achten weiß.
31 Minuten
Der Roman „Das Gut von Ulloa“ der spanischen Schriftstellerin Emilia Pardo Bazán ist ein Abgesang auf den Feudalismus und den Absolutismus in Spanien im 19. Jahrhundert, zeigt aber auch die Schwierigkeiten der parlamentarischen Demokratie.
32 Minuten
Den Roman „Felix Holt, der Radikale“ hat unter dem Pseudonym George Eliot die englische Schriftstellerin Mary Anne Evans geschrieben. Er beleuchtet die Problematik der Einführung des allgemeinen Wahlrechts in England im Laufe des 19. Jahrhunderts.
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