Resilienz – die Fähigkeit, trotzdem aufzustehen. Die Fähigkeit,
Krisen zu meistern und gestärkt daraus hervorzugehen. Die
Fähigkeit, niemals zu brechen. In dieser Episode sprechen wir nicht
nur über Resilienz. Wir trainieren sie. Denn Resilienz ist wie ein
Muskel: Entweder du trainierst ihn, oder er verkümmert. Anknüpfung
an Episode 360: Letzte Woche sprachen wir über Dauerfrust,
ständiges Vergleichen, Wenn-dann-Denken – all die Dinge, die uns
klein machen und unglücklich. Heute geht es um das komplette
Gegenteil: Die Fähigkeit, trotzdem aufzustehen. Was ist Resilienz?
Resilienz ist psychische und körperliche Widerstandskraft. Aber
Achtung: Resilienz bedeutet nicht, hart zu sein. Resilienz
bedeutet, flexibel zu bleiben. Die Bambus-Metapher: Der Bambus
biegt sich im Sturm, tanzt mit dem Wind – und richtet sich danach
wieder auf. Unversehrt. Die Eichen-Metapher: Die Eiche steht starr,
kämpft gegen den Sturm – und bricht irgendwann. Resilienz ist
Bambus, nicht Eiche. Die 7 Säulen der Resilienz: Optimismus: Auch
in der Krise das Positive sehen Akzeptanz: Dinge annehmen, die du
nicht ändern kannst Lösungsorientierung: Nicht im Problem
verharren, sondern Lösungen suchen Opferrolle verlassen:
Verantwortung übernehmen statt jammern Verantwortung übernehmen:
Dein Leben aktiv gestalten Netzwerkorientierung: Um Hilfe bitten
und Hilfe annehmen Zukunftsplanung: Auch in der Krise Pläne
schmieden Die 3 Kern-Säulen: Körperliche Resilienz: Dein Körper
hält Stress aus Mentale Resilienz: Dein Geist bleibt flexibel
Soziale Resilienz: Dein Netzwerk trägt dich Warum Resilienz jetzt
so wichtig ist: Wir leben in einer Zeit permanenter Krisen.
Dauerfrust, Vergleichen, Überforderung. Resilienz ist der
Unterschied zwischen "Ich gebe auf" und "Ich stehe wieder auf". Und
das Wichtigste: Resilienz ist trainierbar! Die 5
Resilienz-Trainings: Training 1: Die Kälte-Dusche (körperlich,
täglich) Jeden Morgen 30 Sekunden kaltes Wasser am Ende der Dusche
Woche 1: 30 Sek | Woche 2: 60 Sek | Woche 3: 90 Sek Trainiert
Stresstoleranz, aktiviert Vagusnerv, Dopamin-Boost Training 2: Die
5-4-3-2-1-Methode (mental, bei Stress/Panik) 5 Dinge sehen | 4
Dinge hören | 3 Dinge fühlen | 2 Dinge riechen | 1 Ding schmecken
Holt dich aus dem Kopf in den Körper Unterbricht Gedankenspiralen,
aktiviert Präsenz Training 3: Die Belastungs-Pyramide (körperlich,
wöchentlich) 1x pro Woche bewusst an deine Belastungsgrenze gehen
Laufen bis Erschöpfung, Krafttraining bis Muskelversagen, Eisbaden
Du lernst: "Ich kann mehr, als ich denke" Training 4: Das
Resilienz-Tagebuch (mental, täglich) Jeden Abend 3 Fragen: Was hat
mich heute herausgefordert? Wie bin ich damit umgegangen? Was würde
ich beim nächsten Mal anders machen? Ergänzung zum
Dankbarkeitstagebuch (Episode 360) Training 5: Die Netzwerk-Routine
(sozial, wöchentlich) 1x pro Woche eine Person aus deinem Netzwerk
kontaktieren Ehrlich fragen: "Wie geht's dir wirklich?" Soziale
Resilienz ist die stärkste Form von Resilienz Stefans persönliche
Erfahrung: "Ich habe dreimal das Race Across America gefahren.
5.000 km in unter 12 Tagen. 22 Stunden täglich im Sattel. Nach
einem Sturz mit über 60 km/h bin ich aufgestanden, bin 1.000 km
einbeinig weitergefahren und habe das Rennen als Top 6 beendet. Das
ist keine Raketenwissenschaft. Das ist Resilienz. Und die kannst du
trainieren." Kostenloser Resilienz-Test: Geh auf
stefan-schlegel.com/resilienz und mach den kostenlosen
Resilienz-Selbsttest (3 Minuten). Du bekommst eine Auswertung per
E-Mail und kannst ein kostenfreies Strategiegespräch mit Stefan
vereinbaren. Die Botschaft: Resilienz ist kein Zufall, sondern
Training. Fang heute an. Eine kalte Dusche. Eine 5-4-3-2-1-Übung.
Ein Tagebucheintrag. Und morgen wieder. Und übermorgen wieder. So
wird aus Wissen Können. Kontakt: podcast@stefan-schlegel.com
www.stefan-schlegel.com/resilienz
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