Jenke von Wilmsdorff – Extremreporter, Experimentator, Mutmacher.
Seit 2012 stellt er sich den härtesten Herausforderungen: Drogen,
Schlafentzug, Extremsport, Ängste. In diesem exklusiven
Podcast-Gespräch sprechen wir über sein aktuelles
Schlaf-Experiment, seine größten Erkenntnisse aus 31 Experimenten,
die menschliche Belastbarkeit – und darüber, warum Mut kein Mangel
an Angst ist, sondern die Fähigkeit, sich ihr zu stellen. Die
Highlights: Schlaf-Experiment 2026: 61 Stunden ohne Schlaf – Was
macht das mit Körper und Geist? Jenkes größte Erkenntnis: Jeder
Dritte hat Schlafstörungen, fast jeder Vierte nimmt regelmäßig
verschreibungspflichtige Schlafmedikamente. Und Schichtarbeit? "Du
zahlst dafür einen verdammt hohen Preis. Herzinfarkt, Schlaganfall,
Demenz – das Risiko ist massiv erhöht." Race Across America: Stefan
erzählt von seinen drei Rennen: 5.000km, 12 Tage, 45 Min Schlaf pro
Tag. Seine Regel an das Medizinerteam: "Wenn gesundheitliche
Folgeschäden drohen – brecht das Rennen ab. Sofort. Aber wenn es
nur Schmerzen sind – klebt mich mit Panzertape ans Fahrrad!" Jenke:
"Da hat sich alles relativiert. Dagegen waren unsere 60 Stunden
Pille-Palle." Die 3 Emotionstypen: Balance (alles soll so bleiben),
Stimulanz (brauchen immer was Neues), Dominanz (wollen Macht
ausüben). Jenke: "Wenn du weißt, welcher Typ du bist, kannst du
ganz anders mit Umständen umgehen." Angst & Mut: "Angst ist
evolutionär sinnvoll – unsere Alarmanlage. Aber Ängste sind keine
Verstandssache. Du kannst sie nur durch Erfahrungen verändern,
nicht durch Wissen. Durch Vermeidung verstärken wir Ängste." Und:
"Mut ist kein Mangel an Angst. Mut ist, sich seiner Angst zu
stellen. Mut ist ein Muskel." Die Stimme im Kopf: "Wessen Stimme
ist das in meinem Kopf? Ist das meine Stimme? Die meiner Mutter?
Meines Vaters? Meines Chefs? Der Regierung? Wenn ich das
herausgefunden habe, bin ich den ersten Schritt gegangen, Sachen
verändern zu können." Herdentrieb & Schwarmdummheit: "Das ist
evolutionär angelegt. Wer aus der Gruppe austrat, riskierte sein
Leben. Deswegen gehört die Angst vor öffentlicher Rede zu den
größten Ängsten, die wir haben. Aber heute ist das gefährlich."
Brot & Spiele 2.0: "Wir leben in einer Zeit, in der uns nur
noch Angst gemacht wird. Medien, Politik, Wirtschaft. Trash-TV,
Reality-TV, Sport ohne Ende. Alle lenken sich nur noch ab. Aber
alles mit Inhalten? Verschwindend gering." Die Botschaft an die
nächste Generation: "Neugierig bleiben. Alles hinterfragen. Lasst
euch keine Angst machen. Bleibt im Widerstand. Dann könnte es gut
ausgehen." Nächstes Experiment: Tauchen mit Weißen Haien ohne
Käfig. Jenke: "Vor Jahren habe ich das im Käfig gemacht in
Südafrika. Ich habe in meinen Neoprenanzug gepinkelt vor lauter
Schiss. Jetzt will ich es ohne Käfig machen. Das reizt mich extrem
– auch wenn meine Angst da ziemlich groß ist." Die drei
Abschlussfragen: Effizient: "Im Einklang mit meiner eigenen Energie
bestmöglich Leistung zu erbringen." Gesund: "Artgerechte Haltung –
meine persönliche artgerechte Haltung." Nachhaltig: "Etwas, was so
wichtig und wertvoll ist, dass es sich lohnt, Geduld und Energie
einzubringen – in der Hoffnung, Umstände zu verbessern." Jenkes
Schlusssatz: "Glaub nicht alles, was du denkst." Ein Gespräch über
Grenzen, Ängste, Mut, Mindset – und darüber, warum wir aufhören
müssen, uns von allem verrückt machen zu lassen. Über Jenke von
Wilmsdorff: Seit 2001 beim Fernsehen. 2001-2012: Extreme Reportagen
für RTL. Seit 2012: 31 Experimente (Alkohol, Drogen, Armut,
Reichtum, Tiere, Plastik, Schönheit, Longevity, Schlaf). Motto:
Grenzen überschreiten, Ängste kontrollieren, Komfortzone verlassen.
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