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  4. Folge 1 Die Methodik der Rechtsanwendung Teil 1
Teil 1 – Methodik der Rechtsanwendung: Grundlagen und
Öffentliches Recht

Wie wird aus einem alltäglichen Sachverhalt eigentlich eine
juristisch nachvollziehbare Lösung? Warum reicht es in einer
Prüfung nicht aus, lediglich einen passenden Paragraphen zu
nennen? Und was bedeuten Begriffe wie Obersatz, Definition,
Subsumtion, Tatbestandsmerkmal, Ermächtigungsgrundlage oder
materielle Rechtmäßigkeit?

Im ersten Teil unserer ausführlichen Grundlagenfolge zur
Methodik der Rechtsanwendung beginnen wir ganz
am Anfang. Die Folge richtet sich insbesondere an Umschülerinnen
und Umschüler zum Verwaltungsfachangestellten, die erstmals mit
juristischen Prüfungen und dem Gutachtenstil in Berührung kommen.
Schritt für Schritt wird erklärt, wie ein Lebenssachverhalt mit
einer Rechtsnorm verbunden wird und warum die Methodik der
Rechtsanwendung die Grundlage für nahezu alle späteren
Rechtsmodule bildet.

Im Mittelpunkt steht zunächst das ODSE-Schema: Obersatz –
Definition – Subsumtion – Ergebnis. Was gehört in einen
Obersatz? Warum wird dort häufig im Konjunktiv formuliert? Wie
unterscheidet sich eine abstrakte Definition vom konkreten
Sachverhalt? Und warum ist gerade die Subsumtion das eigentliche
Kernstück einer juristischen Prüfung? An einfachen Beispielen
wird gezeigt, wie Rechtsnormen in einzelne Tatbestandsmerkmale
und Rechtsfolgen zerlegt werden und wie diese anschließend
systematisch geprüft werden.

Darauf aufbauend erfolgt die grundlegende Unterscheidung zwischen
Privatrecht und Öffentlichem Recht. Wir klären,
was mit Gleichordnung und Über-/Unterordnungsverhältnis gemeint
ist und warum allein die Beteiligung einer Behörde noch nicht
automatisch bedeutet, dass öffentliches Recht vorliegt.

Anschließend konzentriert sich Teil 1 auf das Allgemeine
Verwaltungsrecht. Dabei wird der typische Aufbau einer
Rechtmäßigkeitsprüfung ausführlich erläutert:
Ermächtigungsgrundlage, formelle Rechtmäßigkeit und materielle
Rechtmäßigkeit. Wir besprechen, warum staatliches Eingreifen
grundsätzlich einer gesetzlichen Grundlage bedarf, welche
Bedeutung Zuständigkeit, Verfahren und Form besitzen und welche
Rolle insbesondere Anhörung, Begründung, Bekanntgabe und
Rechtsbehelfsbelehrung spielen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der materiellen
Rechtmäßigkeit. Was verlangt die Ermächtigungsgrundlage
tatsächlich? Was bedeutet Ermessen? Wie unterscheiden sich
Entschließungs- und Auswahlermessen? Welche typischen
Ermessensfehler können auftreten? Abschließend wird der
Grundsatz der Verhältnismäßigkeit mit seinen
vier Stufen – legitimer Zweck, Geeignetheit, Erforderlichkeit und
Angemessenheit – ausführlich und verständlich erklärt.

Wichtig: Teil 1 endet nach Kapitel 20. Die
praktische Anwendung folgt unmittelbar in Teil
2. Dort übertragen wir die bisher erarbeiteten
Grundlagen zunächst auf konkrete Fälle aus dem Allgemeinen
Verwaltungsrecht, insbesondere auf die Übungen Mittelsbach und
Hausverbot. Danach wechseln wir in das Privatrecht und zeigen
anhand des BGB-Falls Der Gaming-Laptop, wie dieselbe Methodik in
einer Anspruchsprüfung angewendet wird. Am Ende werden die
Unterschiede zwischen Verwaltungsrecht und BGB noch einmal direkt
gegenübergestellt.September 2026.

Wenn Ihr mitlesen wollt und nicht deutsch als
Muttersprache könnt, kopiert nachfolgende Links in einen Browser
eurer Wahl!

Deutsches Skript zum mitlesen:

https://drive.google.com/file/d/1pxsOs2mBxYc97r-1BIXDZiNQdVorTbSa/view?usp=drivesdk

Russisches Skript zum mitlesen:

https://drive.google.com/file/d/1FbGtExIEULTD0wJnGPBs1hShrIJ2xTp9/view?usp=drivesdk

Englisches Skript zum mitlesen:

https://drive.google.com/file/d/1jzTpMY1f2lK4NkVDbHMbtCNQeljciGER/view?usp=

Türkisches Skript zum mitlesen:

https://drive.google.com/file/d/1HY4q4V-VlfQURa9iAqfGLMN1zk5D-7X_/view?usp=drivesdk

Arabisches Skript zum mitlesen:

https://drive.google.com/file/d/1UyCr-aquvS2I-3gxu_AzSKgvOTbxLfCm/view?usp=drivesdk

Persisches Skript zum mitlesen:

https://drive.google.com/file/d/1gk4HFZQ8mznEYlhsob282IxP1Uys1uE6/view?usp=drivesdk
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„Folge 1 Die Methodik der Rechtsanwendung Teil 1“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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