Diese Folge ist kein Urteil, sie ist eine Einladung ins Mitgefühl
mit dir selbst. Denn blind vor Liebe zu sein ist kein Fehler,
sondern ein Spiegel. Ein Spiegel auf das, was in dir noch heilen
darf.
Wir verlieben uns nicht in die Person, wir verlieben uns in das
Bild, das wir uns von ihr machen. Wir sehen das Potenzial, nicht
die Realität. Wir hören die Worte, nicht die Taten. Und wenn
Freunde uns warnen, denken wir: die kennen ihn oder sie eben
nicht so gut wie ich.
Das hat nichts mit Naivität zu tun. Es hat mit Neurochemie zu
tun, mit alten Bindungsmustern und mit der Angst, sich selbst
wirklich zu wählen.
Takeaways
Wir verlieben uns ins Potenzial, nicht in die Person, die
wirklich da ist
Wenn du dir wünschst, dass sie oder er sich verändert, bist
du nicht mit der echten Person zusammen
Lovebombing am Anfang ist kein Zeichen echter Liebe
Dein Körper weiß es früher als dein Verstand
Worte und Taten müssen übereinstimmen – bei dir und beim
anderen
Wenn du dir selbst keine Priorität bist, wirst du auch von
anderen nicht als Priorität gewählt
Scham über vergangene Beziehungen darfst du loslassen – du
hast damals dein Bestes gegeben
Was dich blind macht, ist nicht die Liebe, es ist die Angst
Die Fragen, die du dir stellen darfst
Liebe ich diese Person oder die Version, die ich mir
vorstelle?
Wünsche ich mir, dass sie sich verändert?
Würde ich meiner besten Freundin oder meinem Kind wünschen,
genau diese Beziehung zu führen?
Wie fühle ich mich in meinem Körper in der Nähe dieser
Person, eng oder weit?
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