Sichtbarkeit ist für Selbstständige wichtig. Schließlich kann das
beste Angebot niemand kaufen, wenn niemand weiß, dass es existiert.
Aber was passiert, wenn die eigene Sichtbarkeit so gut
funktioniert, dass irgendwann das komplette Business an einer
Person hängt? Darüber spreche ich in dieser Folge von „Be your
Brand“ mit Tanja Lenke. Sie hat vor zehn Jahren she-preneur
gegründet und begleitet heute vor allem erfahrene Selbstständige
dabei, ihr Business so aufzustellen, dass Wachstum nicht
automatisch bedeutet, noch mehr zu arbeiten. Tanja kennt beide
Seiten: Sie hat sich selbst über Jahre eine starke Sichtbarkeit
aufgebaut und erzählt im Gespräch sehr offen, dass sie sich am
Anfang am liebsten hinter dem she-preneur-Logo versteckt hätte.
Ihre ersten Facebook-Lives kosteten sie enorme Überwindung,
gleichzeitig waren genau diese Schritte wichtig, um eine Community
aufzubauen und mit ihrem Business zu wachsen. Heute beschäftigt sie
eine andere Frage viel stärker: Was passiert, wenn eine
Selbstständige erfolgreich ist, ihr Business wächst, aber trotzdem
noch jede Entscheidung, jeder Prozess und jede Aufgabe über ihren
eigenen Schreibtisch läuft? Wir sprechen darüber, warum „mehr“
irgendwann keine gute Wachstumsstrategie mehr ist, weshalb neue
Tools, zusätzliche Social-Media-Kanäle oder noch mehr Reichweite
nicht automatisch die Lösung sind und warum es manchmal
unternehmerischer ist, Dinge bewusst loszulassen. Tanja hat genau
das selbst getan: Sie hat ein mehrfach sechsstelliges Angebot
eingestellt, obwohl es wirtschaftlich erfolgreich war. Nicht weil
es nicht mehr funktioniert hat, sondern weil es nicht mehr zu der
Richtung passte, in die sie ihr Unternehmen entwickeln wollte.
Warum fällt es gerade sehr kompetenten Menschen häufig schwer,
offensiv über ihre eigene Expertise zu sprechen? Warum verlassen
sie sich so oft darauf, dass gute Arbeit schon für sich sprechen
wird? Warum fragen Frauen sich eher: „Kann ich das wirklich so
sagen?“ oder „Verspreche ich damit nicht zu viel?“ Wir sprechen
u.a. darüber – warum Sichtbarkeit nicht erst anfangen sollte, wenn
Website und Angebot längst fertig sind – weshalb echte Gespräche
mit potenziellen Kund mehr Klarheit bringen als monatelanges Planen
im stillen Kämmerlein – warum Offline-Netzwerke und persönliche
Begegnungen gerade heute wieder enorm wertvoll sein können – wie
aus einer Selbstständigen eine Unternehmerin wird – wann die eigene
Personenmarke zum Wachstumstreiber wird und wann sie das weitere
Wachstum sogar begrenzen kann – warum Delegieren nicht bedeutet,
einfach möglichst schnell Aufgaben an Mitarbeiter weiterzugeben Ein
Gespräch über Personal Branding, Unternehmertum, weibliche
Sichtbarkeit, Wachstum und die vielleicht wichtigste Frage, die man
sich irgendwann im eigenen Business stellen muss: Muss das wirklich
alles über mich laufen? Wenn du herausfinden möchtest, womit du
sichtbar werden willst, wen du erreichen möchtest und welche Kanäle
dafür wirklich sinnvoll sind, können wir genau daran gemeinsam
arbeiten. Melde dich gerne bei mir für ein unverbindliches
Vorgespräch zu meinem Personal Branding Coaching.
https://prleben.de/coachings/ Die wichtigsten Gedanken und Tipps
aus dieser Episode bekommst du außerdem noch einmal kompakt und
strukturiert in meinem Personal Branding Newsletter
https://beyourbrand.substack.com/
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.