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Extragalaktische Nebel: Ein Universum voller Welteninseln?

Extragalaktische Nebel: Ein Universum voller Welteninseln?

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In dieser Episode
  • Karl Urban Host
  • Franziska Konitzer Host
Das Mount-Wilson-Observatorium nordöstlich von Los Angeles ist ein
Ort, an dem astronomische Geschichte geschrieben wurde: Unter
anderem nutzte dort Edwin Hubble das damals größte optische
Teleskop der Welt – mit einem Spiegeldurchmesser von 2,54 Metern –
um einen ganz besonderen Stern im Andromedanebel zu beobachten. Die
Helligkeit dieses Sterns schwankte in schöner Regelmäßigkeit, und
Edwin Hubble war klar: Bei diesem Stern handelt es sich um einen
sogenannten Cepheiden. Dank dieser dieser schwankenden Helligkeit
fand Hubble heraus, wie weit der Andromedanebel von der Erde
entfernt ist. Sein Ergebnis: 285.000 Parsec, rund 930.000
Lichtjahre also. Als beobachtender Astronom hielt sich Hubble mit
einer Interpretation dieses Ergebnisses zurück, aber seine
Kolleginnen und Kollegen verstanden sofort, was das bedeutete:
Hubbles Beobachtungen bestätigten die sogenannte
„Welteninsel-Theorie“. Gibt es jenseits der Milchstraße noch andere
Galaxien? Es war der Philosoph Immanuel Kant, der erstmals die
Vermutung zu Papier brauchte: Ja, es gibt sie. Zu Kants Lebzeiten
war die Astronomie weit davon entfernt, einzelne Sterne im
Andromedanebel auflösen zu können, oder überhaupt nur mit den
damaligen Fernrohren und Teleskopen die Spiralstruktur des Nebels
sichtbar zu machen. Dennoch schrieb Kant in seiner Veröffentlichung
„Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels“, dass es sich
bei den nebligen Fleckchen am Himmel weder um Löcher in der
Himmelskugel noch um riesige Sterne handele – sondern um
„Milchstraßen“, eigenständige Galaxien weit jenseits unserer
Heimatgalaxie. In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts erzählt Franzi
die Geschichte der Entdeckung der Galaxien – und was diese mit dem
Kinderspiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ zu tun hat. Denn
von einer Handvoll nebliger Flecken am Himmel zu einem Universum
gefüllt mit Abermilliarden von Galaxien war es ein
jahrhundertelanger Weg, den Astronominnen und Astronomen dank
wachsender Spiegeldurchmesser ihrer Teleskope gehen konnten – und
der letztendlich mit einer Entfernungsmessung endete, nämlich der
Entfernung von „Cepheiden in Spiralnebeln“, die Edwin Hubble am
Mount-Wilson-Observatorium bestimmte. Episodenbild: ESA/Hubble and
Digitized Sky Survey; Mahdi Zamani (ESA/Hubble)
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„Extragalaktische Nebel: Ein Universum voller Welteninseln?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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