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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland

Thema heute:     Umfrage: Drei von vier
gegen Kürzungen bei Solarförderung   

 

Aktuell geht es in Sachen Förderung von Solarstromanlagen in
Deutschland hoch her. Man wird den Eindruck nicht los, dass
Bundeswirtschaftsministerin Reiche alles tut, um potentiellen
Käufern diese Anlagen mies zu machen.  Das stößt auf breiten
Widerstand.

Dreiviertel der Wahlberechtigten in Deutschland sprechen sich
gegen Kürzungen bei der Förderung neuer Solarstromanlagen auf
Gebäuden aus. Das zeigt eine repräsentative YouGov-Umfrage im
Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). 75
Prozent wollen, dass die Förderung erhöht oder zumindest
unverändert fortgeführt wird. Lediglich 13 Prozent sprechen sich
für Kürzungen aus.

Die Unterstützung reicht quer durch die politischen Lager: Bei
den Wählerinnen und Wählern von CDU/CSU sind 74 Prozent für eine
unveränderte oder höhere Förderung, bei der SPD 77 Prozent. Unter
den Wählerinnen und Wählern von Bündnis 90/Die Grünen liegt der
Anteil bei 90 Prozent, bei der Linken bei 83 Prozent. Die Umfrage
erscheint, während die Beratungen über die EEG-Novelle 2027 und
das Netzpaket im Bundestag in die entscheidende Phase gehen.
 

Laut BSW-Solar wollen drei von vier Wahlberechtigten, dass
Solardächer weiter verlässlich gefördert werden. Das sei ein
klares Signal an den Bundestag. Die Zahlen belegen: In Zeiten von
Energie- und Klimakrise ist es nicht vermittelbar, ausgerechnet
eine der günstigsten heimischen Energiequellen auszubremsen. Jede
zusätzliche Solaranlage macht uns unabhängiger von teuren
Energieimporten und hilft, die Stromkosten zu drücken.“

Der BSW-Solar fordert in den weiteren parlamentarischen
Beratungen Nachbesserungen insbesondere an drei zentralen
Punkten: Bei PV-Dachanlagen warnt der Verband vor
Fördereinschnitten und zusätzlichen Vermarktungspflichten.
Solarparks dürften nicht durch neue regulatorische Vorgaben
künstlich verteuert werden. Zur Verringerung von Netzausbaukosten
sollte der Ausbau von Batteriespeichern und die Digitalisierung
der Stromnetze vorangetrieben werden, statt Netzengpassgebiete zu
jahrelangen „Sperrzonen“ der Energiewende zu machen.
 Unternehmen, Beschäftigte, Verbände und zahlreiche
zivilgesellschaftliche Organisationen wollen ihren Forderungen
auch öffentlich Nachdruck verleihen.  

Zur Umfrage:

YouGov befragte vom 2. bis 5. Oktober 2026 im Auftrag des
Bundesverbandes Solarwirtschaft 2.105 Wahlberechtigte in
Deutschland repräsentativ.

 

 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:

https://www.was-audio.de/aanews/News20261013_kvp.mp3
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„Wirtschaftsnews vom 13. Oktober 2026“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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