Du musst nicht funktionieren, um wertvoll zu sein
Wann hast du das letzte Mal eine Pause gemacht, ohne dabei ein
schlechtes Gewissen zu haben?
Ich lag mit Fieber im Bett, war völlig erschöpft und hatte
trotzdem das Gefühl, weitermachen zu müssen. Schließlich gibt es
immer etwas zu erledigen. Menschen, die auf mich warten. Dinge,
die liegen bleiben.
Und irgendwann wurde mir klar: Den größten Druck machte
ich mir selbst.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du merkst längst, dass deine
Energie nachlässt, dein Körper müde ist und dir selbst die Dinge
schwerfallen, die dir normalerweise Freude machen. Und trotzdem
machst du weiter. Weil du es gewohnt bist, durchzuhalten. Weil du
gelernt hast, dass dein Wert auch davon abhängt, wie viel du
leistest.
In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich darüber, wie
schnell wir in alte Muster zurückfallen, warum wir die Signale
unseres Körpers so häufig übergehen und weshalb es manchmal
verdammt schwer ist, sich selbst die Erlaubnis zu geben, einfach
mal auszusteigen.
Es geht um den inneren Leistungsdruck, um Grenzen, die wir selbst
immer wieder überschreiten, und um die Erkenntnis, dass die Welt
sich tatsächlich weiterdreht, wenn wir uns eine Pause gönnen.
Vielleicht ist diese Folge genau die Erinnerung, die du
gerade brauchst: Du darfst auf dich achten, auch wenn noch längst
nicht alles erledigt ist. Dein Wert hängt nicht davon ab, wie
viel du schaffst.
Hör rein, besonders wenn du gerade das Gefühl hast, immer
funktionieren zu müssen.
00:00 Krank sein und trotzdem liefern wollen
02:20 Woher unser innerer Leistungsdruck kommt
03:19 Die Warnsignale deines Körpers erkennen
05:15 Warum es uns so schwerfällt, Pausen zuzulassen
06:13 Wenn wir es eigentlich besser wissen und trotzdem
weitermachen
08:08 Alte Muster erkennen und eigene Grenzen achten
09:23 Warum rechtzeitige Pausen so wichtig sind
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