In deiner Wohnung liegt ein Journal, in dem elf Tage ausgefüllt sind. Du weißt genau, in welcher Schublade es liegt, und du machst diese Schublade seit Monaten nicht auf.
Teil eins von zwei. In dieser Folge geht es um das, was in dir passiert, bevor du überhaupt etwas tust. Dein Human Design Typ beschreibt keine Persönlichkeit, er beschreibt deine Art loszugehen, also wie eine Bewegung bei dir überhaupt in Gang kommt.
Ich erzähle dir von den fünf Typen am Beispiel von Menschen, die du wahrscheinlich selbst kennst. Die Freundin, die aufblüht, wenn sie auf etwas antwortet, das zu ihr gekommen ist. Der, bei dem drei Projekte gleichzeitig laufen und mittendrin die Richtung kippt. Die Kollegin, die den Raum mit drei Sätzen umdreht, wenn jemand sie fragt. Der Mensch, der auf jeder Feier ein anderer zu sein scheint. Und ich selbst, Manifestorin, bei der es lange still ist und dann sehr schnell geht.
Dazu bekommst du das Gefühl, das jeder Typ mitbringt: Frustration, Bitterkeit, Wut oder Enttäuschung. Es zieht an deinem Ärmel wie ein Kind, das etwas gesehen hat, und es zeigt dir jedes Mal dieselbe Sache.
Die Wissenschaft dahinter: Edward Deci und Richard Ryan zur Autonomie als psychologischem Grundbedürfnis. Kennon Sheldon und Andrew Elliot 1999 zur Selbstkonkordanz, also der Frage, warum eigene Ziele tragen und fremde auch nach dem Erreichen leer bleiben. Und Antonio Damasio zu somatischen Markern, der gezeigt hat, dass Menschen ohne emotionalen Kompass sich überhaupt nicht mehr entscheiden können.
Am Ende hast du drei Übungen für sofort.
Kapitel:
Das Journal mit den elf Tagen
Autonomie und Ziele, die aus dir kommen
Fünf Arten loszugehen
Das Gefühl, das an deinem Ärmel zieht
Somatische Marker: warum dein Körper vor dir entscheidet
Deine neue Frage für diese Woche
Nächste Woche kommt Teil zwei. Da geht es um den Vorwurf, Human Design sei ein Horoskop mit besserem Marketing, um ein Experiment aus dem Jahr 1949 und um die Frage, woran du erkennst, ob ein System dich wirklich beschreibt.
Die Übung mit deinem Gefühl ist das Lösen aus der QAURA Methode in seiner alltagstauglichsten Form. Im Workbook liegt diese Arbeit als Übung zum Mitschreiben vor dir.
Mehr von mir:
Homecoming, dein Weg zum Sinn hinter deiner Existenz: https://www.qaura.de/pages/homecoming
Endlich Klarheit, deine 3 kostenlosen Übungen aus dem Workbook zur QAURA Methode: https://www.qaura.de/pages/homecoming-newsletter
Mental Parfüms, dein Duft als Anker im Alltag: https://www.qaura.de/pages/mental-parfums
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Über mich:Ich bin Jessica Mergel, Manifestorin mit Profil 4/6 und Gründerin von QAURA. In "Ich sehe dich" geht es um Human Design, Astrologie und Selbstfindung für Menschen, die nach außen funktionieren und innerlich spüren, dass da mehr ist.
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