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Seit 30 Jahren untersucht die Bundeswehr das
verteidigungs- und sicherheitspolitische Meinungsbild
Deutschlands. Was steckt hinter der Bevölkerungsbefragung des
ZMSBw? Dazu sprechen Dr. Steinbrecher, Dr. Graf, Wolfang Prinz
und Oberstleutnant Gutzeit.

Zeitenwende im Interesse

In dieser Folge sprechen die Gesprächspartner über den Auftrag
und den Anspruch der jährlichen Bevölkerungsbefragung des ZMSBw,
bzw. des ehem. Sozialwissenschaftlichen Institutes der Bundeswehr
(SOWI). Als „Armee der Demokratie“ hat die Bundeswehr ein hohes
Interesse an der öffentlichen Meinung seines Landes und möchte
den sicherheitspolitischen Dialog auf ein empirisches Fundament
stellen. Da das ZMSBw eine Ressortforschungseinrichtung des BMVg
ist, werden im Gespräch auch Fragen zur Themenwahl oder Nutzung
der Forschungsergebnisse beantwortet. Besonders interessant: Zu
dieser Frage äußert sich auch ein Gesprächspartner aus dem
Verteidigungsministerium Österreichs.

Gesprächspartner

Dr. Timo Graf forscht zur öffentlichen Meinung in der
Bundesrepublik Deutschland sowie zur Sicherheits- und
Verteidigungspolitik. Am ZMSBw ist er der derzeitige Leiter der
Bevölkerungsbefragung.

Dr. Markus Steinbrecher forscht am ZMSBw zu Sicherheitspolitik,
Militärsoziologie, öffentlicher Meinung, politischen
Einstellungen und politischem Verhalten.

Wolfang Prinz ist Referatsleiter von
Kommunikation/Zielgruppenkommunikation/Strategische Markt- und
Meinungsforschung im Wiener Bundesministerium für
Landesverteidigung.

Oberstleutnant Michael Gutzeit ist seit 2022 der Leiter der
Informationsarbeit am ZMSBw und verantwortlich für Presse,
Website und digitale Medien. 
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„Wie stehen die Deutschen zur Bundeswehr? 30 Jahre Bevölkerungsbefragung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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