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  4. #51 Männerkompass - Verbundenheit. Womit?
Zwanzig fremde Menschen sitzen in einem Seminarraum, eine Frau
sagt, sie fühle sich allen verbunden. Qiu erzählt, wie sich in ihm
sofort Widerstand regte. Mit diesem Moment steigt die Folge ein.
Aus zwei Wörtern in der Vorbereitung, “Verbundenheit. Womit?”, wird
ein Gespräch über Nähe, Zugehörigkeit und Getrenntsein. Die beiden
unterscheiden zwei Ebenen. Im Außen suchen wir Verbindung über
Familie, Freunde und Kollegen. Doch viele Kontakte sind noch keine
Verbundenheit, 2000 Telefonbucheinträge sind noch keine Verbindung.
Im Innen kann sich jemand auch allein verbunden fühlen: Allein
heißt “alle eins”, und Alleinsein ist etwas anderes als Einsamkeit.
Dazu stellt Qiu die These auf, dass Männer stark in der
“Tunverbundenheit” sind und schwächer in der “Seinsverbundenheit”.
Die Gegenstimme: Es gab immer spirituelle Männer. Besonders nah
dran ist das Gespräch bei der Vaterschaft. Wer sich aktiv um ein
kleines Kind kümmert, statt nur mitzuhelfen, baut nicht nur eine
Beziehung zum Kind auf. Er findet auch zu sich selbst, entwickelt
Wertschätzung für Pflegearbeit und entlastet nebenbei die Mutter.
Dazu kommt ein Blick auf die Siebenjahreszyklen, die Qiu lieber
“emotionale Entwicklungsjahre” nennt als “Mutterjahre”. Den großen
Bogen schlägt das Bild vom Intersein: Die Tasse, der Tisch, das
Wasser und der Teebeutel haben alle eine Herkunft und nichts davon
haben wir selbst hergestellt. Hinter dem Wunsch nach Unabhängigkeit
steckt oft die Angst vor Abhängigkeit. Zum Schluss geben die beiden
greifbare Fragen mit: Wie viele Kontakte habe ich und wie gut sind
sie? Welche von sieben Ebenen einer Beziehung sind erfüllt? Und
woher kommt eigentlich das Brot auf meinem Tisch?
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„#51 Männerkompass - Verbundenheit. Womit?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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