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Episoden

46 Minuten
Teil 1 einer zweiteiligen Folge: Schlüssel der Partnerschaft Ein Geschäftsführer, seit 20 Jahren verheiratet mit seiner „Traumfrau", mitten in der Scheidung. Die Anekdote, mit der Jörg in diese Folge einsteigt: Als ihm im Büro eine Angestellte einen Tee bringt, laufen ihm plötzlich die Tränen übers Gesicht, weil er genau das, diese kleine Geste, von seiner eigenen Frau in zwei Jahrzehnten nie erlebt hat. Von diesem Bild aus nähern sich Jörg und Qiu der großen Frage der Folge: Ist Kommunikation wirklich der Schlüssel zu einer gelingenden Beziehung oder ist sie nur die sichtbare Folge einer viel tieferliegenden Beziehungsdynamik? Sie holen dafür John Gottmans Forschung ein: die vier apokalyptischen Reiter (Kritik, Verachtung, Rechtfertigung, Mauern), die 5:1-Regel und die „Bits for Connection", die kleinen alltäglichen Zuwendungsmomente, die oft mehr zählen als das eine große klärende Gespräch. Jörg bringt drei Wurzeln der Sprachlosigkeit mit: das Auseinanderleben im Kinder-Alltag, ungelöste Konflikte, die zur Mauer werden, und – besonders bei Männern – ein schlicht fehlendes Vokabular für die eigenen Gefühle. Dazu ein sehr persönliches Werkzeug aus der Kampfkunst: die fünf Schritte, um zwischen Reiz und Reaktion einen Raum zu schaffen, statt sofort zu kämpfen oder zu flüchten. Diese Folge ist Teil 1 einer zweiteiligen Ausgabe, die konkreten Methoden gegen Sprachlosigkeit folgen im zweiten Teil.
50 Minuten
Ein konfrontatives Feedback, das Qiu als Akt des Mitgefühls verstand, während es bei Jörg zunächst wie Kritik aussah. Aus dieser kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden wird der Aufhänger für diese Folge, die vier Begriffe auseinandernimmt, die im Alltag ständig durcheinandergeworfen werden: Empathie, Mitgefühl, Mitleid und Barmherzigkeit. Jörg und Qiu gehen der Reihe nach durch: Empathie als reine Wahrnehmungs- und Resonanzfähigkeit, die nach der Neurowissenschaftlerin Tania Singer auch in erschöpfenden „empathischen Stress" kippen kann. Mitgefühl als die gesündere, handlungsfähige Variante, die stärkt, ohne sich selbst zu verlieren. Mitleid als das Gefälle von oben herab, das den anderen klein hält, statt ihn voranzubringen, mit der Mitfreude als sein positives Gegenstück. Und Barmherzigkeit als die in fast allen Weltreligionen als höchste Tugend geltende, gelebte Handlung, die keine Bedingungen stellt. Dazu: Nietzsches scharfe Kritik am Mitleid als Ausdruck von „Sklavenmoral", die Frage, warum Care-Arbeit bis heute schlecht bezahlt ist, ganz praktische Beispiele aus dem Führungsalltag und der Vaterrolle sowie die ehrliche Auseinandersetzung mit dem Bettler vor dem Supermarkt: Wann gebe ich, wann grenze ich mich ab, ohne mich schlecht zu fühlen? Am Ende bleibt die Frage nach dem eigenen Kompass: Welchen der vier Begriffe nimmt man sich mit? Und braucht Barmherzigkeit eigentlich einen Glauben, um echt zu sein?
49 Minuten
Woher kommt die Idee der Archetypen eigentlich, und was haben König, Krieger, Magier und Liebhaber mit unserem Alltag als Mann zu tun? Jörg und Qiu landen bei einer grundsätzlichen Frage: Was unterscheidet eigentlich einen Coach von einem Berater oder einem Therapeuten? Anhand anschaulicher Bilder, vom Wegweiser bis zur Ursachenforschung, ordnen sie die drei Rollen für sich ein. Sie spüren der Geschichte nach von C.G. Jungs Theorie des kollektiven Unbewussten bis zur Frage, wie sich Archetypen im Coaching-Alltag praktisch nutzen lassen.
34 Minuten
Fürsorger, Held, Schöpfer, Rebell und die Frage nach dem inneren Kind: Jörg und Qiu öffnen ihr gemeinsames Themen-Board und geben euch einen Einblick, worüber sie als nächstes sprechen wollen. Von Archetypen über Verantwortlichkeit in der Partnerschaft bis zum Unsagbaren jenseits von Worten und einer klaren Einladung an euch: Welche Themen interessieren euch?
51 Minuten
„Männer werden nicht erwachsen, nur das Spielzeug wird teurer." Mit diesem Satz öffnen Jörg und Q eine Folge über das Spielen und was es mit Männern macht. Warum verlieren wir als Erwachsene die Leichtigkeit des Spiels? Woher kommt der Widerstand gegen Wettkampf und warum macht Kooperation oft mehr Spaß als Konkurrenz? Wann ist ein Motorrad noch Spielzeug und wann wird es zum Statussymbol, das die eigene Identität ersetzen soll? Jörg und Q tauchen in Kindheitserinnerungen, sprechen über den feinen Unterschied zwischen Spielen und Performen, über Expertentum, das die Leichtigkeit kostet und darüber, warum Männer ihre Emotionen auch im Spiel oft verstecken. Dazu ein Blick auf Ressourcenverantwortung: Was verbrenne ich eigentlich, wenn ich spiele? Am Ende bleibt ein schönes Bild, das Tennisspiel als Metapher für eine gelingende Partnerschaft. Und die Einladung: Bleibt spielerisch.
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Über diesen Podcast

Eine Neu-Orientierung für den Mann. In diesem Podcast geht es um Themen, die Männer in der heutigen komplexen Welt bewegen. Die Gastgeber Thomas Qiu Hönel und Jörg Adolphs bringen einen reichen Erfahrungsschatz mit vielen Geschichten, Methoden und Perspektiven mit. Sie wollen damit Orientierungshilfe geben und Inspirationsquelle sein. Austausch im Interview und ähnlichen Formaten mit anderen Gesprächspartnern und -partnerinnen erweitern den Mehrwert für die Hörer, Hörerinnen und alle anderen.
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„Männerkompass“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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