Führungsmodelle gibt es viele. Und immer wieder kommen neue
hinzu: agile Führung, servant leadership, transformational
leadership, laterale Führung, New Leadership, Führen im Tandem –
die Liste lässt sich fast beliebig fortsetzen.
️ Sie werden nachgefragt, verkauft, zertifiziert und in
Organisationen eingeführt, obwohl eigentlich alle wissen: Das
eine Managementmodell und den richtigen Führungsstil gibt es
nicht.
️ Denn Führung funktioniert nicht im luftleeren Raum. Sie muss zu
Organisation, Personen, Umwelt, Situation und konkreter
Fragestellung passen. Oder systemtheoretisch gesprochen: Führung
ist keine Eigenschaft einzelner Personen, sondern eine Funktion
im Umgang mit Unsicherheit, Erwartungen und Entscheidungen.
Und trotzdem verkaufen sich Modelle, Führungsformeln und die „10
besten Regeln guter Führung“ erstaunlich gut.
Stefan Kühl schreibt dazu:
„Der Nutzen von Managementmoden besteht darin, dass sie mit auf
Wandel ausgerichteter Rhetorik Mut zur Veränderung machen.“
Vielleicht liegt ihr Nutzen also weniger darin, dass sie richtig
sind – sondern darin, dass Organisationen mit ihnen über sich
selbst ins Gespräch kommen.
Das wollen wir aufgreifen. Wir fragen uns und Euch:
Welche Führungsmodelle sind gerade im Angebot?
Welche Erwartungen transportieren sie?
Welche blinden Flecken produzieren sie?
Und wozu können sie – bei aller Skepsis – dennoch brauchbar
sein?
Mit welchen Modellen arbeitet Ihr besonders gerne – und mit
welchen überhaupt nicht? Und warum?
Und überhaupt …
Wie immer mit dem Ziel, mehr Theoriefundament für Eure
Praxisarbeit zu gewinnen!
Wir freuen uns, das Du / Sie unseren Podcast hörst.
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Literaturhinweise:
"Das Dschungelbuch der Führung", Ruth Seeliger, 2025
"Managementmoden nutzen", Stefan Kühl, 2025
"Wirksam führen mit Systemtheorie", Timm Richter &
Torsten Groth, 2025
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