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Bauern gegen Bundesrat – wie teuer wird der Mercosur-Deal?

Bauern gegen Bundesrat – wie teuer wird der Mercosur-Deal?

Arena vor 4 Monaten
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Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist bereits
unterzeichnet. Doch die innenpolitische Ausmarchung nimmt erst
jetzt so richtig Fahrt auf. Kritik kommt einerseits vom
Bauernverband und andererseits von Umweltorganisationen, Grünen und
der SP. Während acht Jahren hat die Schweiz gemeinsam mit den
weiteren Efta-Staaten ein Freihandelsabkommen mit den
Mercosur-Staaten ausgehandelt. Im September letzten Jahres
unterzeichnete der zuständige Bundesrat Guy Parmelin das
Verhandlungsergebnis in Rio de Janeiro. Zum Mercosur gehören die
südamerikanischen Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und
Uruguay – ein Markt mit über 270 Millionen Menschen. Durch das
Abkommen werden rund 96 Prozent der Schweizer Exporte in die
Mercosur-Zone zollbefreit. Wie wichtig ist das Abkommen für die
Schweizer Wirtschaft? Bauernverband droht mit Referendum Das
Freihandelsabkommen ermöglicht umgekehrt auch den Mercosur-Staaten
einfachere Exportbedingungen. So können sie grössere Mengen an
Fleisch, Getreide oder Wein zu tieferen Zollsätzen in die Schweiz
verkaufen. Dagegen regt sich Widerstand aus der Landwirtschaft. Die
Bauern befürchten hohe Einbussen und fordern eine höhere
Entschädigung. «Der Beschluss des Bundesrates ist derart
provokativ, dass wir uns ganz klar Gedanken machen das Referendum
betreffend», liess sich Bauernpräsident Markus Ritter zitieren.
Muss die Schweizer Landwirtschaft höher entschädigt werden? Oder
sind die Forderungen in der Höhe von über 800 Millionen Franken
völlig überrissen? Kritik von Umweltorganisationen, Grünen und SP
Auch aus linken Kreisen kommt Gegenwind. Sie fordern weitergehende
Massnahmen in den Bereichen Umweltschutz und Menschenrechte. So
soll die Schweiz etwa die Entwaldungsverordnung der EU übernehmen.
Sind die im Abkommen bereits enthaltenen Nachhaltigkeitskapitel
griffig? Oder droht eine unheilige Allianz aus Grünen und Bauern,
das Freihandelsabkommen zum Absturz zu bringen? Zu diesen Fragen
begrüsst Sandro Brotz am 12. Juni 2026 in der «Arena»: – Markus
Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG und Präsident Schweizer
Bauernverband; – Meret Schneider, Nationalrätin Grüne/ZH; – Tiana
Moser, Ständerätin GLP/ZH; und – Stefan Brupbacher, Direktor
Swissmem.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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