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  4. #17 Michael Mack, Raiffeisen Immobilien: KI im Giebelkreuz, ImmoNow & den Menschen im Vertrieb
Das Giebelkreuz kennt jeder. Wie viel Software dahinter selbst
geschrieben wird, weiß kaum wer.

In Folge 17 ist Michael Mack bei uns, Geschäftsführer von
Raiffeisen Immobilien für Niederösterreich, Wien und das
Burgenland. Es geht darum, wie eine dezentral gewachsene
Makler-Organisation bei KI vorne bleibt.

Vom Neusiedler See bis zum Bodensee

Raiffeisen Immobilien ist regional organisiert, der Kunde sieht
aber nur das Giebelkreuz und erwartet überall dieselbe Leistung.
Dazu kommt ein Team von Anfang 20 bis zu Kolleg:innen mit
Jahrzehnten im Haus. Michael tourt deshalb seit zwei Jahren mit
KI-Workshops durch die Bundesländer. Wie nimmt man die
Hemmschwelle, ohne die Regulatorik aus den Augen zu verlieren?

ImmoNow: zu früh für den Markt, genau richtig fürs
Haus

ImmoNow startete vor rund zehn Jahren als Matching-Plattform für
Mietimmobilien. Heute ist die ImmoNow Services GmbH der interne
Digitalisierungsdienstleister der Gruppe: eigenes CRM, eigene
Website, eigene Tools für die Bewertung. Der externe Verkauf des
CRM kam mit Corona ins Stocken. Build statt Buy, mit
Bank-Schnittstellen, die kein Standardanbieter mitbringt. Rechnet
sich das noch, wenn KI das Bauen für alle billiger macht?

Copilot statt Vibe Coding

Im Bankenumfeld wirft man nicht einfach Daten in irgendein Tool.
Bei Raiffeisen Immobilien laufen ChatGPT und Copilot auf
Microsoft-365-Basis, selbstgehostete Modelle sind angedacht.
Michael baut Präsentationen mit KI, sagt aber: Da steht viel
Blödsinn drin, nichts geht raus, bevor es kontrolliert wurde. Wo
hört die Zeitersparnis auf und wo fängt die Seelenlosigkeit an?

2.500 Gutachten, sieben Leute

In Ostösterreich schafft das Bewertungsteam 2.000 bis 2.500
Bewertungen pro Jahr mit sieben Personen, weil fast alles rund um
die eigentliche Begutachtung automatisiert ist. Wie viel
Effizienz steckt noch in Prozessen, die wir für unantastbar
halten?

Der Makler bleibt, das Backoffice ändert
sich

Für Michael zählt im Vertrieb die Persönlichkeit. KI soll
übernehmen, was Makler ungern tun, etwa Termine strukturiert ins
System einzutragen. Die gewonnene Zeit fließt in Körpersprache,
Verhandlungstechnik und Kundenführung. Gleichzeitig ist erste
Werbung in ChatGPT fürs nächste Jahr budgetiert. Fragt der Kunde
von morgen zuerst die KI und erst dann den Makler?

Hinweis: Die Inhalte dieser Folge sind persönliche Einschätzungen
und keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.

Kapitel

00:27 Intro: Netzwerk, Verbund und Innovation

02:26 Michael Mack: vom Controlling in die
Immobilienbranche

04:49 Rennrad, Trainingspläne und KI

08:40 Raiffeisen Immobilien: dezentral, regional, ein
Giebelkreuz

10:13 KI-Workshops in den Bundesländern

12:59 ImmoNow: von der Matching-Plattform zur
Digitalisierungstochter

18:16 Das eigene CRM und die Schnittstellen zur Bank

20:01 Build vs. Buy

21:35 Der Raiffeisen-Verbund: Austausch, Compliance,
Sicherheit

26:17 Wer vibe-codet? ChatGPT, Copilot und Datenschutz

28:26 Selbstgehostete KI und DSGVO

30:10 Welche KI wofür: Prozesse, Lizenzen, erste Workflows

33:53 Präsentationen mit KI: Zeitgewinn und Blödsinn im
Output

38:55 Bühne vs. Meeting: wo KI nichts verloren hat

41:03 Im Vertrieb zählt die Persönlichkeit

42:37 Ersetzt KI den Makler?

45:03 Wer ImmoNow nutzt: Vertrieb, Vertriebsunterstützung,
Bewertung

46:39 Eigene Tools: Lead-Generator und Bewertungsabteilung

47:32 2.000 bis 2.500 Bewertungen mit sieben Leuten

50:14 Größter Verbundmakler und Effizienz pro Kopf

51:02 Suchen Kunden über ChatGPT? A2A und KI-Werbung

53:44 Sichtbar für KI: Content, Code und Budget fürs
Ausprobieren

57:28 Verabschiedung
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„#17 Michael Mack, Raiffeisen Immobilien: KI im Giebelkreuz, ImmoNow & den Menschen im Vertrieb“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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