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Episoden

1 Stunde 4 Minuten
„Wenn du nicht groß denkst, wirst du auch nicht groß." Sascha Haimovici führt die IMMOcontract, den Immobilienmakler der Volksbank, mit über 200 Filialen im Rücken und einem Team von 21 bis 76. Sein Prinzip: Think Big, dann umsetzen, Steine später wegheben. Was in dieser Folge auffällt: Der Mann, der groß denkt, findet an der KI genau eines nervig. Dass man nicht mehr denken muss.

Groß denken, früh scheitern?

Voicebot für die Bewertung, Chatbot auf der Homepage, Bodycam-Besichtigungen zwei Tage nach dem ersten Lockdown. Vieles davon fünf Jahre vor dem Hype. Manches hat überlebt, manches nicht. Ist Think Big eine Strategie oder nur die Bereitschaft, öfter danebenzuliegen?

Der Sascha, der immer Zeit hat

Weil der Tag nicht länger wird, schult bei der IMMOcontract jetzt ein Avatar. Der hat Zeit, wenn du Zeit hast. Nur Wienerisch kann er noch nicht. Wie groß darf man denken, wenn die Stimme dann doch nicht passt?

Wir dürfen noch denken

Die KI schlägt vor, der Mensch entscheidet, weil er haftet. Sascha nennt das die Vorschlagswelt und gibt ihr zwei Jahre. Wer denkt dann groß, wenn das Denken ausgelagert ist? Und was bleibt für Geschäftsführer übrig?

Unterstützen oder ersetzen

Die Tür ohne Makler hat sich nicht durchgesetzt, die Videobesichtigung schon. Der KI-Kalender, der Termine in Echtzeit umbaut, gefällt ihm. Wo kippt Unterstützung in Ersatz, und merkt man das rechtzeitig?

Vom Hund zur Immobilie

Welcher Hund passt zu einem Siebenjährigen? ChatGPT fragt Dinge, an die kein Häkchenfilter denkt. Suchen wir Wohnungen bald genauso? Und wie ehrlich bleibt so eine Suche, wenn auf ChatGPT Werbung läuft?

Groß denken, klein bleiben?

Kernprozesse als Trainingsdaten frei Haus, dazu ein KI-Markt, den drei Konzerne dominieren. Sascha wünscht sich für die KI trotzdem gesundes Wachstum statt jeden Tag was Neues. Passt das zu Think Big, oder ist das der Widerspruch, den er selbst nicht auflöst?

Fünf neue Leute im Monat

Während andere sparen, stellt Sascha ein. Jede Führungskraft soll Innovationsmanagerin sein, aber die Impulse kommen von oben. Geht Think Big nur mit einem, der treibt?

Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: Wir freuen uns über deine konstruktive Kritik und Bewertung!

Kapitel

01:39 Über 200 Volksbank-Filialen als Vertriebskanal

03:37 Was nervt an KI? Denken, Schule, Jugend

04:55 Team von 21 bis 76: Wo geht Potenzial verloren?

06:55 Voicebot und Chatbot vor fünf Jahren

08:17 Umsetzer statt Tester

09:22 Corona 2020: Besichtigung mit Bodycam

11:19 Videotelefonie ja, Tür ohne Makler nein

13:57 Autokauf und Emotion

17:55 PropTech-Hype vs. KI-Hype

19:52 Der Avatar als Schulungstrainer

23:07 Wienerisch: Wo der Avatar scheitert

24:11 Automatisierung, Qualitätssiegel, Angst

26:23 Unterstützen statt ersetzen: Terminator, Surrogates, Token

30:13 Entscheidungen abgeben? Vorschlagswelt und Haftung

33:45 KI-Kalender für Makler

36:36 Privat: Auto als Investment, welcher Hund

39:30 Hund gegen Immobilie: Suche im Gespräch statt Filter

41:34 Werbung auf ChatGPT: Die Google-Parallele

46:37 Kernprozesse als Trainingsdaten

49:10 KI aus Europa, gemeinsam statt Verdrängung

52:08 Tempo: vom Handy 1996 zu gesundem Wachstum

56:31 Kinder, Schule, Social Media unter 14

60:28 Innovationsmanagement und fünf Neue im Monat

65:33 Schlusswort
1 Stunde 7 Minuten
Eine Agentur mit Legacy, ein Verlag mit Leitmedium-Anspruch, und dann kommt KI und wirft das Agentur-Game um. Iris Einwaller-Probst führt epmedia, das Cachalot Media House (Immobilien Magazin, immoflash, buildingTIMES) und das BELLEVUE Magazin in Hamburg. Wir wollten wissen: Was machst du mit so einem Setup, wenn Texte plötzlich vom Fließband kommen?

Wo ist die KI in der Immobranche wirklich?

Alle sagen, sie nutzen KI. Die meisten meinen: Text in ChatGPT reinschmeißen. Keine Prozesse, keine Regeln, dafür Schatten-KI mit Kundendaten im Gratis-Account. Iris erzählt, warum sie einen eigenen Online-Kurs gebaut hat, was ein Zwei-Tage-Workshop leistet und warum Kunden danach trotzdem wieder an der Hand genommen werden wollen.

Ist das, was du letztes Jahr gebaut hast, heute schon outdated?

Anfang des Jahres hat Iris gesagt, SaaS ist tot. Heute sieht sie das anders. Warum die Basics bleiben, wie oft sie ihre Kursvideos prüft und wieso im Training plötzlich die Hände hochgehen, wenn jemand Claude sagt.

Wie schaut eine Redaktion aus, die KI nicht bekämpft?

Ein selbstgebautes Redaktionssystem: Interview aufnehmen, ins System schicken, Transkript und Artikelentwurf im Wording des Redakteurs, Verteilung auf Plattform und Social Media vorbereitet. Iris' These: 80 Prozent aller Artikel sind ohnehin recycelte Presseaussendungen, KI gibt Redakteuren die Zeit für echte Recherche zurück. Sebastian erzählt von einem großen österreichischen Medium, in dem genau das Gegenteil passiert.

Wer zahlt für Content, wenn nur noch Agenten lesen?

Wenn dein KI-Assistent Newsletter vorsortiert und Websites für dich liest, sieht kein Mensch mehr die Banner. Iris' wilde These: Print und Out of Home werden wieder wichtiger. Kristof denkt Werbung Agent-zu-Agent weiter, Sebastian Pay-per-Request. Iris hält dagegen: Mit einem Nischenverlag verhandelt weder OpenAI noch Anthropic. Und wenn die Hosen einmal unten waren, kriegt man sie schwer wieder hoch.

Kommt die Arbeitslosigkeit von 50 Prozent?

Iris hat das Anfang des Jahres selbst prognostiziert und nimmt es zurück. Warum die Alterspyramide bremst und warum Österreich bei der Digitalisierung besser dasteht, als wir glauben.

Kapitel 00:00 Intro: Agentur mit Legacy trifft auf KI

01:11 Iris Einwaller-Probst: epmedia, Cachalot, BELLEVUE und der Pottwal

05:11 Wo ist die KI in der österreichischen Immobranche?

08:08 Schatten-KI und Use Cases: Exposé, Website, Arbeitsumgebung

10:02 Workshop als Inspirational Talk: das Missing Link danach

11:30 Zwei-Tage-Workshop und Hilfe zur Selbsthilfe

12:57 Pathfinder oder KMU-Budget: Wer kann sich das leisten?

16:07 Prozesse kennen, aber nicht aufschreiben können

18:09 Rabbit Hole KI: Basics für Unternehmer und die SaaS-Prediction

20:28 Schnelllebigkeit: Ist das Gebaute schon outdated?

23:32 Kursvideos monatlich prüfen, ChatGPT oder Claude?

26:41 KI im Verlag: das selbstgebaute Redaktionssystem

30:53 Weniger Redakteure, mehr Kanäle: Zeit für echte Recherche

34:19 KI löst Change-Prozesse aus: Plattform, Urangst, Uraufgabe

39:20 Wird Video wichtiger, wenn Text vom Fließband kommt?

41:31 Professional Slop, Dead Internet Theory, Robotik

44:44 Zukunft der Medien: Content öffnen oder sperren?

45:43 These: Print und Out of Home kommen zurück

48:00 Werbung Agent-zu-Agent und Pay-per-Request

50:32 Kleine Verlage, Paywalls, Gratis-Gewohnheit

54:22 GEO: Für LLMs gefunden werden als Agenturgeschäft

56:49 Bezirkspolitik, WKO Favoriten und Perplexity

1:00:28 50 Prozent Arbeitslosigkeit? Prediction revidiert

1:02:47 Es wird nicht so heiß gegessen: die Internet-Parallele

1:06:07 Österreich und Digitalisierung, Verabschiedung
55 Minuten
Stell dir vor, du sollst ein Unternehmen digitalisieren, das 155 Jahre alt ist. Nicht neue Software auf alte Abläufe legen, sondern wirklich verstehen, wie gearbeitet wird. Freya Greiffenhagen macht genau das bei der ÖRAG Immobilien Gruppe, als CRM- und Prozessmanagerin im Innovations- und Digitalisierungsteam.

Warum passiert die eigentliche Arbeit, bevor irgendwer irgendwas anlegt?

Bevor bei der ÖRAG das erste Feld in onOffice entsteht, wird der Prozess aufgezeichnet, im Workshop zurückgespiegelt und so lange nachgefragt, bis auch der letzte Sonderfall am Tisch liegt. Mühsam. Und offensichtlich der einzige Weg, der später nicht teuer wird.

Was machst du, wenn es angeblich gar keine Pain Points gibt?

"Bei uns passt eh alles" ist die häufigste Antwort und gleichzeitig die unbrauchbarste. Freya erzählt, warum die echten Probleme erst in der dritten Nachfrage auftauchen und wieso Kolleginnen und Kollegen im Gespräch oft selbst merken, dass da noch was fehlt.

Kaufen oder selber bauen?

In der Folge mit Philipp Kanape von Engel & Völkers war die Ansage: CRM selbst bauen. Freya ist das Gegenmodell. Gekauftes Tool, maximal ausgereizt, Ressourcen ins Kerngeschäft. Wer hat jetzt recht? Vielleicht hängt es weniger an der Unternehmensgröße als an der Frage, welche Use Cases du überhaupt hast.

Und wo ist die KI?

Texte schreiben, Bildchen bearbeiten, das war es bei vielen. Freya trennt sauber zwischen KI und Automatisierung, was in der Praxis ständig durcheinandergeht. Viele wollen KI und brauchen eigentlich einen Automatismus. Dazu ein Satz, der hängen bleibt: Eine KI ist nur so gut wie die Person, die sie bedient.

Kann man Wissen demokratisieren, bevor man Agenten baut?

Statt fertige KI-Lösungen zu verteilen, bringt das Team den Maklerinnen und Maklern erst einmal bei, wie ein Prompt funktioniert. Damit sie selber sagen können, wo KI Sinn ergibt. Davor liegt allerdings die Fleißarbeit: Daten. Ohne sauberes Datenfundament bleibt der KI-Agent über dem CRM ein Werbeversprechen.

Ist KI eine Männerdomäne?

AI Gender Gap, Bias in Trainingsdaten, der Sicherheitsgurt, der nie für Frauenkörper ausgelegt war. Und gleichzeitig eine Wiener Expertinnenrunde rund um onOffice, in der fast ausschließlich Frauen sitzen. Was heißt das für die Branche?

Zum Schluss die Digitalstrategie 2028 und ein Teamziel, das man selten hört: dass es am Ende auch ohne das Innovationsteam funktioniert.

Kapitel:

00:00 155 Jahre Firmengeschichte digitalisieren

01:19 Freya Greiffenhagen, CRM- und Prozessmanagerin bei der ÖRAG

02:42 Der Einstieg: erst durch alle Abteilungen, dann bauen

04:12 Was die ÖRAG macht: Hausverwaltung, Vermittlung, Bewertung

05:35 onOffice als Zentrale im Alltag

06:12 OTTO Immobilien und das eugen!-Projekt

07:55 Eine ganze Abteilung onboarden: der Bewertungs-Case

09:54 Die eigentliche Arbeit passiert davor

11:51 Warum die echten Pain Points nie offensichtlich sind

13:27 Change Management und Betriebsblindheit

14:25 Gegenthese zum Eigenbau: kaufen und maximal ausreizen

18:47 Wann Selberbauen Sinn ergibt und wann nicht

20:30 Wo ist die KI im Daily Business?

21:12 KI ist nicht Automatisierung

25:54 Wissen demokratisieren: Daten, Prompts, MD-Files

27:31 Der KI-Agent über dem CRM: Zielbild oder Werbung?

33:29 Was automatisiert gehört und was Menschen machen müssen

36:59 Fuck-ups mit KI und das tägliche Mikro-Fuck-up

39:10 AI Gender Gap: Ist KI eine Männerdomäne?

42:51 Bias in den Daten, vom Sicherheitsgurt bis zum Haut-Screening

47:02 Von Age of Empires zur Freude an Prozessen

52:29 Digitalstrategie 2028 und das Ziel, sich selbst überflüssig zu machen
50 Minuten
Mit 25 kommst du in ein Haus, in dem manche seit 30 Jahren arbeiten, und sollst dort die Prozesse umbauen. Genau da hat Cynthia Billisich 2020 bei OTTO Immobilien angefangen. Heute leitet sie eugen!, eine eigene GmbH mit eigenem Team, eigener Marke und 400 bis 600 Besichtigungen im Monat. Und sie sagt offen, an welcher Stelle sie beim Automatisieren bewusst stehen bleibt.

Eine Maklerin lernt coden

She Codes Plus, Frontend, vier Monate, HTML, CSS, GitHub, APIs. Warum macht das jemand, der gar nicht Programmiererin werden will? Was ändert sich im Gespräch mit Agenturen und Entwicklern, wenn du ungefähr weißt, was hinter der Oberfläche passiert? Und hilft dieses Wissen mehr beim Bauen oder beim Nein-Sagen?

Vom Innovationsprojekt zur eigenen GmbH

Ein Speed-Dating-Gespräch 2019, der Einstieg kurz vor dem Lockdown, die Gründung 2023. Warum wird aus einem Projekt einer etablierten Marke eine eigene Firma mit eigenem Namen? Was passt an einem schnellen, skalierbaren Prozess nicht in ein Haus, das für langjährige Marktexpertise und Service steht? Und was heißt Corporate Startup, wenn der Konzernname gleichzeitig dein Türöffner ist?

Das analoge schwarze Loch

Kristof bringt eine These mit: Neue Leute kommen mit Drive und verlieren ihn in bestehenden Prozessen. Ist Cynthia das Gegenbeispiel oder gab es die Reibung trotzdem? Warum wurde das Team am Anfang räumlich separiert? Und welcher Moment hat die Kolleginnen und Kollegen überzeugt?

Nicht alles digitalisieren

Prozess zerlegen, Miniprozesse anschauen, Small Steps. Was war der Denkfehler, den am Anfang fast alle machen? Warum lassen sich deutsche Vorbilder im Wiener Mietmarkt nicht eins zu eins übernehmen? Und welche Teile sollen bewusst analog bleiben?

Was eugen! wirklich macht

Reines B2B, großvolumige Wohnvermietung, knapp 6.000 betreute Einheiten, das größte Projekt mit fast 400 Wohnungen. Wie schaut ein Prozess aus, der so ein Volumen trägt und trotzdem ohne Massenbesichtigungen funktioniert? Warum hat eugen! keine eigene App gebaut? Wieso ist die Online-Terminbuchung, die du beim Friseur längst kennst, in dieser Branche noch immer eine Besonderheit? Und was passiert mit dem Narrativ, dass es ohne Provision vom Mieter keine Qualität geben kann?

Wo ist die KI?

Unsere Standardfrage, diesmal an eugen!. Es gibt einen KI-Agenten auf der Website, ein Reporting-Dashboard für die Eigentümerseite und automatisierte Follow-ups. Bei der Bewertung der Mietanbote läuft aber bewusst keine Maschine mit. Warum zieht Cynthia diese Grenze, obwohl es technisch ginge? Was hat der AI Act damit zu tun? Und was leistet der persönliche Eindruck vor Ort, den keine Automatisierung liefert?

Kapitel

00:00 Begrüßung bei 40 Grad im Studio

00:47 Wer ist Cynthia Billisich?

03:18 She Codes: Warum eine Maklerin coden lernt

05:30 Die Innovationsrolle bei OTTO Immobilien

08:23 Warum eugen! eine eigene GmbH wurde

12:15 Das analoge schwarze Loch

15:15 Mit 25 gegen 30 Jahre Berufserfahrung

16:15 Widerstand, Taskforce und die elektronische Signatur

18:20 Prozesse zerlegen statt alles digitalisieren

19:00 Warum deutsche Lösungen in Wien nicht greifen

20:32 Was ist eugen!? B2B, Bestand und Neubau

21:37 6.000 Einheiten, 400 bis 600 Besichtigungen im Monat

23:17 Keine eigene App, dort andocken wo gesucht wird

26:15 Keine Provision und trotzdem mehr Service

28:22 Online-Beratung und der KI-Agent auf der Website

30:55 Wo ist die KI bei eugen!?

33:23 Vibecoded oder Experten? Die Partnerfrage

36:17 Scoring, AI Act und die bewusste Grenze

40:41 Wurde eugen! intern angenommen?

43:03 Start punktgenau zum Bestellerprinzip

45:38 Fünf Jahre voraus: Expansion und KI

48:23 Nie fertig mit der Entwicklung
1 Stunde 11 Minuten
Du spürst den Druck, KI endlich in den Kundenkontakt zu bringen, und rundherum reden alle von Chatbots und Telefonagenten. Was, wenn ein Marktführer genau das komplett vorbereitet hat und trotzdem sagt: noch nicht? Genau über den Spagat

Ein fertiger KI-Telefonagent, der bewusst in der Schublade bleibt: warum?

Karina Schunker führt als Geschäftsführerin die EHL Wohnen GmbH. Im letzten Jahr haben sie 1.680 Wohnungen vermittelt, monatlich laufen rund 3.000 Anfragen ein. EHL will zu den First Movern gehören und probiert KI an vielen Stellen aus, zieht bei manchen aber ganz bewusst die Bremse. Was heißt das konkret, und woran entscheidet sich, ob eine KI überhaupt in den direkten Kundenkontakt darf?

Der Realitätscheck: ihre KI-Aussagen von 2024

Wir haben Karinas Interview von vor zwei Jahren mitgebracht und Satz für Satz gegengehalten. KI-Exposé-Texte, 360-Grad-Rundgänge, Prognosen und Standortanalysen. Was davon ist eingetreten, was war Hype, und wo hat sich die Praxis ganz anders entwickelt als angekündigt?

Hinter jeder Anfrage ein Mensch

Bei einzelnen Mietwohnungen kommen bis zu 50 Anfragen pro Stunde. Trotzdem behauptet Karina, hinter jeder einzelnen stehe noch ein echter Mensch. Wie geht das zusammen, und an welcher Stelle darf die Automatisierung dann doch übernehmen?

Der KI-Telefonagent in der Schublade

Häufige Kundenfragen gesammelt, Telefongespräche mit dem eigenen Podcast-Equipment nachgesprochen, alles der KI zur Verfügung gestellt. Der Agent für die Zeit nach Büroschluss ist fertig, und läuft trotzdem nicht. Ist es besser, mit 70 Prozent live zu gehen als mit null, oder ist genau das der Denkfehler?

Wenn Kunden mit ChatGPT zum Termin kommen

Kaufinteressenten legen vier Seiten KI-generierter Rückfragen auf den Tisch, die KI hat ihnen gesagt, die Immobilie sei zu teuer. Wird die eigene Expertise dadurch entwertet, oder erst recht gebraucht?

Virtuelles Staging und die Grenze zur Täuschung

Gestagte Fotos bringen messbar mehr Anfragen. Ab August greift die Kennzeichnungspflicht. Wo hört das eingerechnete Möbelstück auf, und wo fängt die Täuschung an?

Diese Folge ist spannend für dich, wenn du entscheiden musst, ob und wann KI bei euch in den direkten Kundenkontakt darf.

Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne.

Kapitel

00:00 Intro und Vorstellung

02:53 Mit 27 in die Geschäftsführung

05:59 Wofür EHL steht und wer dahinter steckt

07:38 1.680 Wohnungen, 3.000 Anfragen im Monat

09:13 Automatische Erstantwort oder echter Mensch

13:25 Wo steckt KI bei EHL tatsächlich

14:40 Schatten-KI, Unternehmensaccounts und die KI-Richtlinie

18:22 Rückblick auf Karinas KI-Aussagen von 2024

19:30 Warum KI-Exposé-Texte noch immer nicht reichen

21:19 360-Grad-Rundgänge, Videos und KI-Voice-Over

25:08 Ohne saubere Daten keine brauchbare KI

30:11 Was EHL von den Software-Partnern erwartet

32:50 Makler als Technologieunternehmen

35:23 Professionalisierung, Motivation und Kundenfeedback

40:20 Der Datenschatz im Kundenverhalten

41:07 Wenn Kunden mit ChatGPT vorbereitet zum Termin kommen

46:17 KI gegen KI und warum es keinen Chatbot gibt

48:30 Der KI-Telefonagent, der in der Schublade liegt

52:17 Halluzinationen, Server und die Suche nach dem richtigen Tool

55:19 First Mover sein und virtuelles Staging

57:59 Wann Staging zur Täuschung wird

1:00:04 Regulierung, Kennzeichnung und die offenen Fragen

1:02:53 Kommt der Druck von innen oder vom Kunden

1:04:18 Wie der Markt in zwei Jahren aussieht

1:07:09 Wofür Karina privat KI nutzt
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Über diesen Podcast

Bricks & Bots, der Podcast zu KI in der Immobilienwirtschaft Wie verändert Künstliche Intelligenz die Immobilienbranche, und was heißt das konkret für deinen Arbeitsalltag? Kristof Konstantin (PROPUP) und Sebastian Berloffa (ENTECO) sind zwei Wiener Unternehmer mit einer Schwäche für gute Technologie. Wir sprechen über die Tools, Trends und Strategien, mit denen Immobilienunternehmen heute schon smarter arbeiten, und plaudern dabei aus dem Nähkästchen unserer Praxis der letzten Jahre. In jeder Folge geht es um die aktuellen Entwicklungen aus der Welt der KI, eingeordnet für den DACH-Raum. Was davon ist relevant für Makler, Bauträger, Projektentwickler, Hausverwaltungen und Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz, und was ist bloß Hype? Dazu holen wir regelmäßig Gäste aus der Immobilienwirtschaft ans Mikro, die aus der Praxis erzählen: von ChatGPT und KI-Agenten über Marketing-Automatisierung, CRM und Leadgenerierung bis zu digitalen Workflows. Und manchmal lehnen wir uns einfach zurück und philosophieren über die Zukunft der KI. Das Ergebnis: mal konkrete Anwendungsfälle, die du direkt umsetzen kannst, mal einfach Denkanstöße, die hängen bleiben. 🎙️ Neue Folgen regelmäßig auf Spotify, YouTube, Amazon Music und überall, wo es Podcasts gibt. PROPUP-Website ENTECO-Website
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„Bricks & Bots“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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