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  3. Montag bis Menschsein Podcast
  4. #18 Wenn du alle verstehst - außer dich selbst
Wir sind manchmal verdammt gut darin, andere Menschen zu
verstehen. So gut, dass wir dabei vergessen, uns selbst zu
fragen: Was macht das hier eigentlich mit
mir?

Warum meldet sich jemand weniger? Warum zieht sich die Person
zurück? Hat sie Stress, schlechte Erfahrungen gemacht, Angst vor
Nähe? All diese Erklärungen können stimmen. Aber Verständnis
bedeutet nicht automatisch, dass uns eine Situation guttut. Und
manchmal kennen wir unsere Grenzen längst - wir fangen nur an,
sie wegzuerklären, sobald es unbequem wird, sie tatsächlich zu
halten.

In dieser Folge spreche ich darüber, warum wir das Verhalten
anderer so gerne analysieren, weshalb Rückzug manchmal viel mehr
in uns auslöst als die konkrete Situation und warum Selbstachtung
für mich nicht bedeutet, weniger zu fühlen.

Denn du kannst jemanden vermissen und trotzdem nicht schreiben.
Du kannst jemanden verstehen und trotzdem gehen. Du kannst hoffen
und trotzdem entscheiden, dein Leben nicht auf ein „Irgendwann“
auszurichten.

Außerdem geht’s um eine kleine Idee, die ich diese Woche ziemlich
spannend fand: die 10-Minuten-Regel und darum, warum wir in
Beziehungen nicht nur aufhören dürfen, ständig die Gedanken
anderer lesen zu wollen, sondern unser Gegenüber auch nicht
permanent zum Gedankenlesen zwingen sollten.

Darum geht’s in der Folge:

Warum Verstehen manchmal leichter ist als Fühlen

Wieso wir unsere eigenen Grenzen gerne wegargumentieren

Warum Verständnis und Grenzen gleichzeitig existieren dürfen

Was alte Erfahrungen mit heutigen Triggern zu tun haben
können

Warum Selbstachtung nicht bedeutet, dass uns nichts mehr
verletzen darf

Weshalb eine Grenze erst dann schwierig wird, wenn ihre
Einhaltung etwas kostet

Die 10-Minuten-Regel für Beziehungen

Weniger Gedankenlesen, mehr Aussprechen

Vielleicht müssen wir nicht alles verstehen, um ernst nehmen zu
dürfen, was es mit uns macht.

Happy Monday (aus Ibiza :))! Kommt gut in die Woche!
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„#18 Wenn du alle verstehst - außer dich selbst“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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