Nicht jeder Mensch, der uns das Herz bricht, war einmal unser
Partner oder unsere Partnerin.
Manchmal sind es Freundschaften, die zerbrechen. Menschen, mit
denen wir aufgewachsen sind, die unsere peinlichsten Geschichten
kennen, mit denen wir so viel erlebt haben und von denen wir
irgendwie immer dachten, dass sie bleiben.
In dieser Folge spreche ich über Freundschaftskummer. Darüber,
warum es so wehtun kann, wenn Freundschaften auseinandergehen,
warum sich Nähe im Laufe des Lebens verändern darf und wann
Verständnis irgendwann nicht mehr ausreicht.
Es geht um einseitige Freundschaften, unbeantwortete Nachrichten,
kleine Unwahrheiten, fehlende Abschlüsse und die Frage, was uns
eigentlich zu guten Freundinnen und Freunden macht.
Und ich erzähle euch, warum ich gerade ständig in Berlin weine,
was ein heftiger Streit mit einer meiner engsten Freundinnen mit
15 Jahren in mir ausgelöst hat und warum wir Menschen manchmal
vermissen dürfen, ohne sie zurück in unserem Leben haben zu
wollen.
Denn nur weil eine Freundschaft endet, bedeutet das nicht, dass
sie nicht echt war. Oder dass die gemeinsame Zeit plötzlich
weniger wert ist.
Eine Folge über Freundschaft, Veränderung, Selbstachtung und die
Menschen, die ein Teil von uns bleiben, auch wenn sie längst
nicht mehr an unserer Seite sind.
SO SCHÖN, DASS DU DA BIST! ️
Ich freue mich wie immer über Abos und Kommentare. Wenn ihr
Themenwünsche habt, meldet euch total gerne bei mir
unter info@leoniejung.com oder via Instagram-Nachricht
an @leonieyoung.
Happy Monday! 🫶
Darum geht's in der Folge:
Leonie erzählt, wie ein heftiger Streit mit ihrer engsten
Freundin im Alter von 15 Jahren ihr erstmals den Schmerz eines
möglichen Freundschaftsverlusts zeigte.
Freundschaftskummer wird oft kleingeredet, obwohl
Freundschaften ebenso prägend und intim sein können wie
romantische Beziehungen.
Bei einem Freundschaftsende trauern wir mitunter nicht nur um
die gemeinsame Vergangenheit, sondern auch um eine fest
eingeplante gemeinsame Zukunft.
Nähe hängt nicht an täglichem Kontakt; entscheidend ist der
Unterschied zwischen weniger Kontakt und dauerhaft fehlender
Gegenseitigkeit.
Wiederkehrende Einseitigkeit darf angesprochen werden: Ein
verletzliches, direktes Gespräch kann klären, wie beide die
Freundschaft erleben.
Gute Freundschaften brauchen Verlässlichkeit, ehrliche
Gespräche, gegenseitiges Interesse und die Freiheit, sich
weiterzuentwickeln.
Manche Freundschaften enden ohne Streit oder klares
Abschiedsgespräch; auch ein stilles Auseinanderleben kann
schmerzen.
Eine lange gemeinsame Geschichte verpflichtet nicht dazu,
dauerhaft Beziehungen auszuhalten, die nicht guttun.
Trauer hat keinen festen Zeitplan: Man darf vermissen, offene
Fragen stehen lassen und neue Freundschaften zulassen, ohne alte
ersetzen zu müssen.
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