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Episoden

12 Minuten
Grenzen setzen klingt erst einmal so einfach: Man sagt, was für einen nicht okay ist - und dann sollte es doch klar sein. Aber was passiert eigentlich, wenn dieselbe Grenze immer wieder überschritten wird? Und wenn wir selbst jedes Mal bei der nächsten Entschuldigung, Erklärung oder Hoffnung wieder darüber hinweggehen?

In dieser Folge geht es darum, warum Grenzen keine Drohungen und Konsequenzen keine Strafen sind. Es geht um den Unterschied zwischen einem Fehler und einem Muster, darum, weshalb wir manchmal nicht nur das Vertrauen anderer in unsere Grenzen verlieren lassen, sondern auch unser eigenes - und warum Selbstschutz nicht bedeutet, kalt oder unnachgiebig zu werden.

Außerdem gibt es in dieser Folge eine kleine Überraschung und was kleines zu gewinnen :).

Ihr habt Themenwünsche? Na dann her damit: Entweder über info@leoniejung.com oder als Instagramnachricht an @leonieyoung! Freue mich riesig, von euch zu lesen!

Happy Monday,

LEO
27 Minuten
Nicht jeder Mensch, der uns das Herz bricht, war einmal unser Partner oder unsere Partnerin.

Manchmal sind es Freundschaften, die zerbrechen. Menschen, mit denen wir aufgewachsen sind, die unsere peinlichsten Geschichten kennen, mit denen wir so viel erlebt haben und von denen wir irgendwie immer dachten, dass sie bleiben.

In dieser Folge spreche ich über Freundschaftskummer. Darüber, warum es so wehtun kann, wenn Freundschaften auseinandergehen, warum sich Nähe im Laufe des Lebens verändern darf und wann Verständnis irgendwann nicht mehr ausreicht.

Es geht um einseitige Freundschaften, unbeantwortete Nachrichten, kleine Unwahrheiten, fehlende Abschlüsse und die Frage, was uns eigentlich zu guten Freundinnen und Freunden macht.

Und ich erzähle euch, warum ich gerade ständig in Berlin weine, was ein heftiger Streit mit einer meiner engsten Freundinnen mit 15 Jahren in mir ausgelöst hat und warum wir Menschen manchmal vermissen dürfen, ohne sie zurück in unserem Leben haben zu wollen.

Denn nur weil eine Freundschaft endet, bedeutet das nicht, dass sie nicht echt war. Oder dass die gemeinsame Zeit plötzlich weniger wert ist.

Eine Folge über Freundschaft, Veränderung, Selbstachtung und die Menschen, die ein Teil von uns bleiben, auch wenn sie längst nicht mehr an unserer Seite sind.

SO SCHÖN, DASS DU DA BIST! ️

Ich freue mich wie immer über Abos und Kommentare. Wenn ihr Themenwünsche habt, meldet euch total gerne bei mir unter info@leoniejung.com oder via Instagram-Nachricht an @leonieyoung.

Happy Monday! 🫶

Darum geht's in der Folge:

Leonie erzählt, wie ein heftiger Streit mit ihrer engsten Freundin im Alter von 15 Jahren ihr erstmals den Schmerz eines möglichen Freundschaftsverlusts zeigte.

Freundschaftskummer wird oft kleingeredet, obwohl Freundschaften ebenso prägend und intim sein können wie romantische Beziehungen.

Bei einem Freundschaftsende trauern wir mitunter nicht nur um die gemeinsame Vergangenheit, sondern auch um eine fest eingeplante gemeinsame Zukunft.

Nähe hängt nicht an täglichem Kontakt; entscheidend ist der Unterschied zwischen weniger Kontakt und dauerhaft fehlender Gegenseitigkeit.

Wiederkehrende Einseitigkeit darf angesprochen werden: Ein verletzliches, direktes Gespräch kann klären, wie beide die Freundschaft erleben.

Gute Freundschaften brauchen Verlässlichkeit, ehrliche Gespräche, gegenseitiges Interesse und die Freiheit, sich weiterzuentwickeln.

Manche Freundschaften enden ohne Streit oder klares Abschiedsgespräch; auch ein stilles Auseinanderleben kann schmerzen.

Eine lange gemeinsame Geschichte verpflichtet nicht dazu, dauerhaft Beziehungen auszuhalten, die nicht guttun.

Trauer hat keinen festen Zeitplan: Man darf vermissen, offene Fragen stehen lassen und neue Freundschaften zulassen, ohne alte ersetzen zu müssen.
30 Minuten
Warum vermissen wir Menschen, obwohl wir eigentlich wissen, dass die Trennung richtig war? Und warum fühlt sich eine Entscheidung manchmal so falsch an, obwohl wir ziemlich genau wissen, warum wir sie getroffen haben?

In dieser Folge von „Montag bis Menschsein“ greife ich eine Frage aus meiner Community auf und nehme euch mit in eine sehr persönliche Zeit meines Lebens. Ich erzähle von meiner damaligen Trennung, einer Wohnung, in der ich plötzlich wieder lernen musste, alleine zu leben, und davon, warum wir nach dem Ende einer Beziehung manchmal nicht nur einen Menschen, sondern auch ein Stück unseres vertrauten Alltags vermissen.

Ich spreche darüber, warum schöne Erinnerungen und richtige Entscheidungen sich nicht widersprechen müssen, weshalb Loslassen nicht bedeutet, jemanden vergessen zu müssen, und warum Vermissen nicht automatisch heißt, dass wir zurückwollen.

Eine Folge über Liebeskummer, Vertrautheit, das Wiederfinden des eigenen Ichs und die Erkenntnis, dass eine richtige Entscheidung nicht immer ein gutes Gefühl auslösen muss. 

Ich hoffe, sie kommt für viele von euch zum genau richtigen Zeitpunkt. Seid ganz feste umarmt und happy Monday,

Leo

PS: Themenwünsche wie immer gerne als Nachricht auf Instagram @leonieyoung oder an info@leoniejung.com
23 Minuten
LEUTEEEE. WIR HABEN EIN HAUS IN ZÜRICH! UND DESHALB GIBT'S HEUTE AM DIENSTAG UNGEPLANT EINE NEUE FOLGE🥹 Und damit beginnt für mich nach fast 18 Jahren Berlin tatsächlich ein komplett neues Kapitel. Ich kann es selbst noch gar nicht richtig glauben und bin irgendwo zwischen riesiger Vorfreude, Aufregung und ziemlich vielen Emotionen.

Denn das Verrückte ist: Ich verlasse Berlin nicht, weil ich hier unglücklich bin. Ganz im Gegenteil. Ich liebe mein Leben hier, meine Freund, meine Wohnung und all die Erinnerungen, die ich mit dieser Stadt verbinde. Und trotzdem habe ich mich entschieden, noch einmal für die Liebe umzuziehen. Genau wie vor 18 Jahren, als ich damals für eine Beziehung nach Berlin gekommen bin.

In dieser sehr persönlichen Folge geht es deshalb um viel mehr als einen Umzug. Es geht um die Frage, warum wir eigentlich glauben, dass etwas erst schlecht werden muss, bevor wir es verlassen dürfen. Warum wir Entscheidungen so häufig danach bewerten, ob sie für immer gehalten haben. Und warum eine Entscheidung nicht automatisch falsch war, nur weil wir uns irgendwann anders entscheiden.

Außerdem sprechen wir darüber, warum Vorfreude und Abschiedsschmerz gleichzeitig existieren dürfen und weshalb Zweifel nach einer Entscheidung nicht unbedingt bedeuten, dass wir einen Fehler gemacht haben.

Vielleicht muss das Alte gar nicht schlecht sein, damit das Neue richtig gut werden darf.

Eine ziemlich emotionale Folge über die Liebe, das Erwachsenwerden, große Entscheidungen und den Mut, noch einmal neu anzufangen.

Happy Tuesday und eine dicke Umarmung!

PS: Heute Abend schreibe ich noch die Gewinner:innen des Gewinnspiels an!
20 Minuten
FOLGE 20! WOW! Jubiläum, oder was?  Weil es Folge 20 ist und nächste Woche eine kleine Urli-Arbeitspause ansteht, wird der Podcast vorgezogen.

Es geht um Rücksicht. Um dieses eigentlich wunderschöne und für mich auch ziemlich wichtige Ding in Beziehungen: einen anderen Menschen mitzudenken, mal mehr zu tragen, die eigenen Bedürfnisse nicht immer an die erste Stelle zu stellen und zu akzeptieren, dass eine Beziehung eben nicht jeden Tag 50:50 sein kann.

Aber wann kippt das eigentlich? Wann ist Rücksicht nicht mehr etwas, das ich aus Liebe tue, sondern etwas, durch das ich selbst immer weniger vorkomme?

In dieser Folge geht es darum, warum ein Ungleichgewicht völlig okay sein kann - solange aus einer Phase nicht irgendwann die gesamte Beziehungsstruktur wird. Warum Verständnis etwas anderes ist als permanente Anpassung. Warum kein Streit nicht automatisch bedeutet, dass alles gut ist. Und um die Frage, was eigentlich passieren würde, wenn wir anfangen würden, unsere eigenen Bedürfnisse genauso ernst zu nehmen wie die unseres Gegenübers.

Denn Liebe bedeutet für mich nicht, immer zuerst an mich zu denken. Aber Liebe sollte auch nicht bedeuten, dass ich dauerhaft zuletzt komme.

Vielleicht ist Rücksicht genau dann Liebe, wenn sie in beide Richtungen fließen darf. Nicht jeden Tag gleich viel. Nicht immer gleichzeitig. Aber irgendwann eben auch wieder zu dir.

Viel Spaß bei hören und happy Folge 20 TO US! Schön, dass ihr hier seid! Macht richtig spaß!
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Über diesen Podcast

Bei „Montag bis Menschsein“ spricht Leonie Jung ehrlich über Liebe, Trauer, mentale Gesundheit, Dating, Freundschaften, Verlustangst und das manchmal ziemlich chaotische Erwachsenwerden. Ein Podcast wie eine lange Sprachnachricht - für alle, die versuchen zu funktionieren und gleichzeitig einfach nur Menschen sind.
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„Montag bis Menschsein“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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