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25 Minuten
Wie viel Energie geben wir eigentlich Dingen, die längst vorbei sind - oder Menschen, bei denen wir seit Monaten darauf warten, dass sich endlich etwas verändert?

Ein schlechter Morgen, über den wir uns beim dritten Erzählen zum dritten Mal aufregen. Eine Nachricht, die wir immer wieder analysieren. Eine Kennenlernphase, in der wir seit Monaten auf Verbindlichkeit hoffen. „Protect your energy“ ist ein Satz, den ich ständig sage -aber für mich bedeutet er nicht „Good vibes only“ oder schwierige Gefühle zu verdrängen.

Es geht darum, bewusster zu entscheiden, was wie viel Raum in unserem Leben bekommen darf.

In dieser Folge erzähle ich, warum ich heute anders mit alltäglichem Frust umgehe als noch vor zehn Jahren, warum ich mich bewusst dagegen entschieden habe, diese Woche eine sehr persönliche Folge zum Welttag der Suizidprävention aufzunehmen und warum „Protect your energy“ für mich gerade beim Dating und in Beziehungen so wichtig ist.

Denn wenn ein Mensch sich seit sechs Monaten nicht entscheiden kann, gehören zu dieser Dynamik zwei: eine Person, die sich nicht committet - und eine Person, die wartet. Das bedeutet keine Schuld. Aber es bedeutet, dass wir Handlungsspielraum haben.

Darum geht’s in der Folge:

Warum wir Negatives durchs wiederholte Erzählen manchmal größer machen, als es sein müsste

Warum „Protect your energy“ nichts mit Verdrängung oder toxischer Positivität zu tun hat

Weshalb Verantwortung und Schuld zwei völlig unterschiedliche Dinge sind

Warum auch Warten eine Entscheidung ist

Wie viel Energie Hoffnung und unklare Kennenlernphasen kosten können

Warum Potenzial noch keine Beziehung ist

Weshalb Verständnis uns nicht zum Bleiben verpflichtet

Die Frage: Liebe ich gerade die Realität oder halte ich mich am Potenzial fest?

Vielleicht müssen wir nicht weniger fühlen, weniger lieben oder weniger für andere da sein. Vielleicht dürfen wir einfach bewusster entscheiden, was wie viel von uns bekommt.

Happy Monday aus Berlin und dicke Umarmung,

Leo

PS: Kontakt? Den könnt ihr hier zu mir aufnehmen: info@leoniejung.com
16 Minuten
Ausgerechnet im August meldet sich dein oder deine Ex wieder? Laut Social Media kein Zufall -zumindest fühlt es sich so an. Die sogenannte „August Theory“ behauptet, dass ausgerechnet zum Ende des Sommers alte Kontakte wieder auftauchen, Situationships sich verändern und Menschen plötzlich wieder vor unserer digitalen Tür stehen, von denen wir monatelang nichts gehört haben.

In dieser Folge schaue ich mir an, was psychologisch hinter solchen Trends stecken könnte, warum unser Gehirn so gerne Muster erkennt und erzähle euch, was passiert ist, als sich bei mir nach zwei Monaten Funkstille tatsächlich noch einmal jemand gemeldet hat. Spoiler: Es gab keine Welcome-Back-Party.

Vor allem geht es aber um eine Frage, die ich viel spannender finde als die August Theory selbst: Will ich diesen Menschen wirklich zurück oder fühlt es sich einfach nur gut an, dass er zurückgekommen ist?

Denn ein Comeback ist noch keine zweite Chance. Und manchmal zeigt uns eine Nachricht aus der Vergangenheit vor allem, wie weit wir selbst inzwischen gegangen sind.

Darum geht’s in der Folge:

Was hinter der viralen „August Theory“ steckt

Warum Übergänge und zeitliche Meilensteine uns stärker reflektieren lassen können

Warum unser Gehirn plötzlich überall Beweise für solche Dating-Theorien findet

Weshalb Bestätigung nicht dasselbe ist wie der Wunsch, jemanden zurückzuhaben

Warum ein Comeback noch keine Veränderung und keine automatische zweite Chance bedeutet

Welche Fragen du dir stellen kannst, bevor du auf eine Nachricht aus der Vergangenheit antwortest

Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich riesig über eine Bewertung und schreib mir gerne auf Instagram, ob die August Theory bei dir zugeschlagen hat oder dein August komplett ex-frei geblieben ist. Happy Monday und bis zur nächsten Folge,

eure Leo

PS: Ihr wollt Kontakt zu mir aufnehmen? Oder habt Themenvorschläge? Info@leoniejung.com ist meine Emailadresse!
10 Minuten
Triggerwarnung vorab: In dieser Folge geht es um Trauer, Tod und Verlust. Es werden keine detaillierten oder besonders belastenden Situationen beschrieben, trotzdem möchte ich euch die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, ob heute der richtige Moment für dieses Thema ist.

Diese Folge ist ein bisschen anders als sonst. Trauer ist ein großer Teil meines Lebens und meiner Arbeit - und in den letzten Wochen ist dieses Thema wieder näher an mich herangerückt.

Es geht um Endlichkeit, darum, wie sehr Verlust unseren Blick auf das eigene Leben verändern kann, und um die Frage, womit wir eigentlich unsere Zeit verbringen wollen. Warum sagen wir so oft Ja, obwohl wir Nein meinen? Warum bleiben wir in Situationen, Beziehungen oder Jobs, die uns längst nicht mehr guttun? Und warum verschieben wir so vieles auf irgendwann?

Vielleicht ist diese Folge deshalb gar keine traurige Folge. Vielleicht ist sie eher eine kleine Erinnerung daran, dass unser Leben jetzt stattfindet.

Und diese Woche gibt es außerdem etwas Neues, das mir sehr am Herzen liegt und ebenfalls mit Trauer zu tun hat. Mehr dazu hört ihr in der Folge. 🤍

DICKE UMARMUNG,

LEO

Worum es in dieser Folge geht:

Die Bedeutung von Trauer im persönlichen Wachstum

Wie der Tod uns dazu bringt, das Leben bewusster zu leben

Die Kraft der Erinnerungen und das Loslassen

Der Einfluss von Verlust auf die Lebensgestaltung

Reflexionen über das Ende und den Neuanfang

Themenwünsche, Fragen oder Input könnt ihr mir immer total gerne an info@leoniejung.com schicken! Oder natürlich auf Instagram @leonieyoung
18 Minuten
In Folge 13 geht’s um Liebe und Angst - und darum, wie eng die beiden eigentlich zusammenhängen. Angst, verlassen zu werden. Angst, niemanden zu finden. Angst, nicht auszureichen. Angst, schuld daran zu sein, dass eine Beziehung scheitert. Viele lieben nicht nur – sie haben gleichzeitig Angst.

Ich nehme euch mit durch die verschiedenen Phasen einer Liebesgeschichte: vom ersten Verliebtsein über den Alltag bis zu den Momenten, in denen es wackelt. Wir schauen uns an, wie unterschiedlich Verlustangst aussehen kann, wann sie völlig nachvollziehbar ist, wann sie uns eher im Weg steht - und was das alles mit unserem Selbstwert, unseren alten Erfahrungen und der Frage zu tun hat, ob wir gerade wirklich um einen Menschen kämpfen oder vielleicht eher gegen die Angst vor dem Alleinsein.

Darum geht's:

Warum Liebe und Angst oft viel enger zusammenhängen, als wir denken

Wie unterschiedlich Verlustangst aussehen kann – von Klammern bis Rückzug

Woran du merkst, ob gerade wirklich etwas nicht stimmt oder eine alte Angst laut wird

Was Verlustangst mit Selbstwert, Anpassung und der Angst vor dem Alleinsein zu tun hat

Warum es nicht darum geht, angstfrei zu lieben – sondern der Angst nicht jede Entscheidung zu überlassen

Seit 3 Monaten mache ich diesen Podcast nun und ich freu mich so sehr, dass ihr hier seid und ihn so fleißig anhört!

Danke! Von herzen!

Eure,

Leo

PS: Themenwünsche, Ideen, (Liebes)Briefe ;) an info@leoniejung.com
13 Minuten
Wir kennen unsere Bindungsstile, wissen, was uns triggert,sprechen über Verlustangst und Grenzen – aber heißt das eigentlich auch, dass wir emotional reifer geworden sind?

In dieser Folge geht es darum, warum Verstehen allein noch nichts verändert, warum Selbstreflexion nicht bedeutet, jedes Problem bei sich selbst zu suchen – und warum in Beziehungen manchmal zwei Dinge gleichzeitig wahr sein können:

Ich kann Verantwortung für meine Reaktion übernehmen und das Verhalten meines Gegenübers kann trotzdem nicht okay gewesen sein. Oder anders gesagt: Manchmal ist es mein Trigger. Und manchmal hat sich ein anderer Mensch einfach scheiße verhalten.

Eine Folge über Selbstreflexion, Eigenverantwortung und dieFrage, wie wir unterscheiden lernen, was zu uns gehört – und was zu unserem Gegenüber.

Wenn euch die Folge etwas gegeben hat, folgt gerne dem Podcast und schreibt mir eure Gedanken in die Kommentare.

Worum es in dieser Folge geht:

Unterschied zwischen Wissen und emotionaler Reife

Umgang mit Gefühlen in Konfliktsituationen

Verantwortung für eigene Reaktionen übernehmen

Die Bedeutung von Grenzen in Beziehungen

Selbstreflexion ohne Selbstoptimierung

Du hast einen Themenwunsch? Oder befindest dich gerade selbst in einer Situation, wie du gerne in einer Folge besprochen haben willst? Ich bin zwar nicht Doktor Sommer, aber meld dich total gerne: info@leoniejung.com

Dicke Umarmung,

Leo
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Über diesen Podcast

Bei „Montag bis Menschsein“ spricht Leonie Jung ehrlich über Liebe, Trauer, mentale Gesundheit, Dating, Freundschaften, Verlustangst und das manchmal ziemlich chaotische Erwachsenwerden. Ein Podcast wie eine lange Sprachnachricht - für alle, die versuchen zu funktionieren und gleichzeitig einfach nur Menschen sind.
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„Montag bis Menschsein“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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