Wir stellen mit Dolpner KI-Associate ein KI-basiertes Tool vor, das
sich vor allem an Juristinnen und Juristen richtet. Wir weisen
dabei direkt auf unseren Zusammenhang mit dem Deubner Verlag und
auf den vollwertigen Testzugang hin und sagen, dass wir das Tool so
objektiv wie möglich betrachten. Das Tool kostet 199 Euro pro
Mitarbeiter und Monat, monatlich kündbar, und bietet einen
14-tägigen Testzeitraum. Es gibt außerdem eine größere Variante mit
7.500 Credits für 349 Euro. Mit einem Credit-Rechner lässt sich
vorab abschätzen, ob das jeweilige Paket für die eigene Kanzlei
reicht. Wir zeigen, dass Dolpner KI-Associate stark auf
aktenbasierte juristische Arbeit ausgerichtet ist. Man kann Akten
anlegen, Dokumente wie PDF oder Word-Dateien hochladen und dann mit
einer automatisch erzeugten Übersicht, einem Zeitstrahl,
Beteiligteninformationen und geführten Chats arbeiten. Auch
einfache Chat-Anfragen sind möglich, allerdings innerhalb einer
Akte. Wir nennen die aktuellen Anbindungen an anwaltliche Software,
darunter RA-MICRO, Advo, VerA, Actaport, Kleos und YourNotes.
Außerdem erwähnen wir Rahmenbedingungen wie
Auftragsverarbeitungsvertrag und Verschwiegenheitsvereinbarung,
damit hochgeladene Dokumente nicht anonymisiert werden müssen. Wir
beschreiben, dass das System mit spezialisierten KI-Agenten
arbeitet und bei Anfragen transparent zeigt, welche Quellen und
Themen es prüft. Im Test mit einer datenschutzrechtlichen Anfrage
werden unter anderem DSGVO, BDSG, TDDDG, Rechtsgrundlagen,
Informationspflichten, Betroffenenrechte und
Datenschutzfolgenabschätzung berücksichtigt. Zum Schluss ordnen wir
das Tool ein: Für Anwälte, die mit Akten arbeiten, ist es nach
unserer Einschätzung besonders sinnvoll, weil es Arbeit und Zeit
sparen kann und sich gut in typische Kanzleiabläufe einfügt. Für
Datenschutzbeauftragte oder andere Nutzer ohne aktenbasierte Arbeit
ist es weniger passend.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.