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  4. Emotionen statt Fakten? Welchen Journalismus wir brauchen
Nicht zuletzt die Wahl in Sachsen-Anhalt hat gezeigt: Fakten
spielen nicht immer die entscheidende Rolle bei der
Wahlentscheidung. Viele Menschen beziehen ihre Informationen aus
Social Media, ohne zu wissen, ob sie geprüft und verlässlich sind.
Algorithmen entscheiden, welche Informationen die Nutzer zu sehen
bekommen und KI produziert täuschend echte Bilder von Ereignissen,
die sich gar nicht zugetragen haben. Mehr denn je ist eine
informierte Öffentlichkeit wichtig, um die Entwicklungen in unserer
Gesellschaft und in der Welt verstehen und einordnen zu können. Und
damit auch entscheidend für das Funktionieren der Demokratie. Was
bedeutet das für Medien? Wie und über was sollten sie berichten?
Welche Bedürfnisse haben die Nutzer und wie kann man angesichts der
technischen Entwicklungen überhaupt noch zwischen wahr und fake
unterscheiden? Zum ersten Mal tun sich ARD, ZDF und viele Zeitungen
zusammen, um eine Diskussion über die Bedeutung von unabhängigem
Journalismus, demokratischer Öffentlichkeit und Medienkompetenz
anzustoßen - unter dem Motto „Demokratie braucht viele Stimmen“.
Auch unsere Sendung ist ein Teil davon. Riccardo Mastrocola spricht
darüber mit Julia Krittian, Programmdirektorin des Hessischen
Rundfunks, mit Henning Eichler, Journalistik-Professor für
medienadäquate Inhalteaufbereitung an der HTWK Leipzig, Marc Rath,
Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung und Nikolaus Jackob,
Co-Autor einer Langzeitstudie zum Medienvertrauen an der Uni Mainz.
Hier geht’s zur Aktion „Demokratie braucht viele Stimmen“
https://demokratiebrauchtvielestimmen.de/ Podcast-Tipp: BR24 Medien
https://www.ardsounds.de/sendung/br24-medien/urn:ard:show:450dd33b072d68ec/
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„Emotionen statt Fakten? Welchen Journalismus wir brauchen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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