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  4. Jiddische Geschichten - Teil II
Ab 1901 entstand eine Blütezeit der deutsch-jüdischen
Kinderbücher, mit wunderbaren Zeichnungen ausgestattet vermitteln
diese Bücher dem jüdischen Kind Geschichten, die es
nachvollziehen kann. 

Einige versuchten, die Schwierigkeiten, Herausforderungen, aber
auch Freuden, mit denen ein jüdisches Kind konfrontiert war, zu
thematisieren. 

Über den österreichischen Kinderbuchautor Siegfried Abeles (1884
– 1937) ist nicht viel bekannt. Er war Pädagoge,
Primaschullehrer, arbeitete während des Ersten Weltkriegs für die
jüdische Kriegsblindenfürsorge und beschäftigte sich mit der
Blindenschrift für die jiddische und hebräische
Sprache. 

Abeles war als Inspektor von Kindergärten und Heimen des Vereins
der jüdischen Kinderfreunde tätig. 

Seine Leidenschaft galt der Arbeit mit den Kindern der jüdischen
Gemeinde Wiens, die er beim Lernen unterstützte und mit ihren
jüdischen Wurzeln verband. (Quelle: Taschenbuch -
Gansverlag.de).

Ich erzähl Euch heute „gezund und munter und a maise bunter“-
also a` Geschicht rund um das Buch „Tams Reise durch die jüdische
Märchenwelt“ und erkläre einige jüdische Begriffe.

Danach erzähl ich Euch vom „Schofar Macher“ Aron Feitwel, er
fertigt traditionell aus dem Horn eines Widders das
Blasinstrument, das vor allem zum jüdischen Neujahrsfest Rosch
ha-Schana und zum Versöhnungstag Jom Kippur geblasen wird.

Rosch ha-Schana beginnt heuer am Freitag, den 11. September, bei
Sonnenuntergang und endet am Sonntag, den 13. September, nach
Einbruch der Dunkelheit, es ist der Beginn des jüdischen Jahres
5787.

Die Jahreszählung beginnt traditionell mit der Schöpfung der
Welt. Das gregorianische Jahr 2026 fällt größtenteils mit dem
jüdischen Jahr 5786 zusammen.

Man wünscht sich gegenseitig „Schana towa u'metuka“- („Ein gutes
und süßes Jahr!“) – passend zu dem Brauch, Äpfel in Honig zu
tunken.

Runde Challa: Das festliche Brot ist rund
geformt, um den Kreislauf des Jahres zu symbolisieren.

Taschlich: Sünden werden symbolisch bei einem
Spaziergang an fließendem Wasser durch das Auswerfen von
Brotstückchen abgeworfen.
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„Jiddische Geschichten - Teil II“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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