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Lebenshaltungskosten 2026: Irland vs. Deutschland – was bleibt
wirklich übrig?

Irland gilt als eines der teuersten Länder Europas – gleichzeitig
sind aber auch die Einkommen deutlich höher als in Deutschland.
Doch was bedeutet das tatsächlich für den Alltag? Ist das Leben
auf der grünen Insel wirklich so viel teurer, wenn man nicht nur
auf Preise, sondern auch auf das verfügbare Einkommen schaut?

In dieser Folge nehme ich die Lebenshaltungskosten in
Irland und Deutschland 2026 genauer unter die Lupe.
Anders als bei unserem Vergleich aus dem Jahr 2022 betrachten wir
diesmal keinen einfachen Warenkorb, sondern einen modellierten
Zwei-Personen-Haushalt mit zwei Einkommen und ohne
Kinder.

Neben dem landesweiten Vergleich schauen wir außerdem auf
Dublin und München sowie Waterford und
Mönchengladbach. Dabei zeigt sich: Die absoluten Kosten
unterscheiden sich teilweise erheblich – beim Anteil des
Einkommens, der am Monatsende übrig bleibt, liegen Irland und
Deutschland jedoch überraschend nah beieinander.

Außerdem geht es um:

Warum der Median für Einkommensvergleiche
oftmals aussagekräftiger ist als der Durchschnitt

Wie Miete, Kreditraten, Nebenkosten und bereits abbezahltes
Wohneigentum in die Betrachtung einfließen

Lebensmittel, Mobilität, Freizeit, Gastronomie, Versicherungen
und weitere alltägliche Ausgaben

Warum das verfügbare Einkommensniveau in Irland deutlich höher
liegt als in Deutschland

Weshalb das höhere irische Preisniveau einen großen Teil dieses
Einkommensvorsprungs wieder auffrisst

️ Den Vergleich Dublin vs. München und
Waterford vs. Mönchengladbach

Warum München in unserer Modellrechnung mit einer besonders hohen
finanziellen Reserve überrascht

Weshalb Dublin beim Wohnen weiterhin deutlich heraussticht

Die Frage, wie viel Geld einem Zwei-Personen-Haushalt nach allen
modellierten monatlichen Ausgaben tatsächlich bleibt

Und warum eine irische Stadt mit 20.000 Einwohnern nicht
unbedingt mit einer deutschen Stadt gleicher Einwohnerzahl
vergleichbar ist – darauf kommen wir in einer der nächsten Folgen
zurück

Das Ergebnis ist weniger eindeutig als das verbreitete Bild vom
„unbezahlbaren Irland“ vermuten lässt: Irland ist absolut
betrachtet deutlich teurer als Deutschland, gleichzeitig liegen
aber auch die verfügbaren Einkommen höher. In unserer
Modellrechnung geben Haushalte in beiden Ländern einen
überraschend ähnlichen Anteil ihres Einkommens für das tägliche
Leben aus.

Am Ende zeigt sich deshalb: Wer die Lebenshaltungskosten zweier
Länder seriös vergleichen möchte, sollte nicht nur fragen,
was etwas kostet, sondern auch, wie viel
die Menschen vor Ort tatsächlich verdienen.

Hinweis: Die in dieser Episode genannten
Eurobeträge sind modellierte Vergleichswerte und nicht jeweils
direkt aus einer einzelnen amtlichen Statistik übernommen. Dafür
wurden Einkommens-, Konsum-, Wohnkosten- und Preisdaten
verschiedener Quellen kombiniert. Individuelle Haushalte können
deshalb selbstverständlich deutlich von diesen Werten abweichen.



Quellen

Central Statistics Office Ireland – Survey on Income and
Living Conditions 2025

Central Statistics Office Ireland – Household Budget Survey
2022–2023

CSO – Earnings Analysis using Administrative Data Sources
2024

RTB / ESRI – Rent Index

Destatis – Konsumausgaben und Lebenshaltungskosten

Destatis – Verdienste

Eurostat – Comparative Price Levels

Landeshauptstadt München – Mietspiegel

Stadt Mönchengladbach – Mietspiegel

Numbeo – Cost of Living



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„Episode 79 - Bezahlbarkeit Irland vs. Deutschland“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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