In dieser Episode von „Regenerativ & digital“ spricht
Sebastian mit Charline Joost, Vorständin von The Generation
Forest eG, einer Klimaschutzgenossenschaft mit Sitz in Hamburg.
Gemeinsam entwickeln sie degradierte Agrarflächen in Panama zu
biodiversen Dauerwäldern – mit dem Ziel, ökologische
Regeneration, soziale Wirkung und wirtschaftliche Tragfähigkeit
miteinander zu verbinden.
Charline erzählt, wie The Generation Forest Wald nicht als
kurzfristige CO₂-Kompensation versteht, sondern als langfristigen
Lebensraum, der über Generationen hinweg erhalten bleibt. Im
Mittelpunkt steht ein naturnaher Generationenwald mit
verschiedenen Baumarten und Altersstufen. Die lokale Bevölkerung
wird dabei eingebunden, geschult und erhält dauerhafte
Arbeitsplätze – unter anderem in der Pflege und beim Schutz der
aufgeforsteten Flächen.
Gemeinsam sprechen Sebastian und Charline darüber, wie aus
Genossenschaftsanteilen ein langfristiges Investment in die
nächste Generation wird, warum die ersten Ausschüttungen erst
zwischen 2042 und 2046 erwartet werden und weshalb The Generation
Forest bewusst konservativ kommuniziert. Charline gibt außerdem
Einblicke in das Ziel, 3.000 Hektar Wald aufzuforsten und damit
perspektivisch einen grünen Korridor zwischen Costa Rica und
Kolumbien zu schaffen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle der Digitalisierung:
Drohnen, Satellitendaten, Kamerafallen und digitale Plattformen
helfen dabei, Waldflächen zu überwachen, Brände frühzeitig zu
erkennen, Biodiversität sichtbar zu machen und Wirkung
transparent zu messen. Auch die Genossenschaft selbst wird
digitaler – von der Mitgliederverwaltung bis zur digitalen
Zeichnung von Anteilen.
Ein Gespräch über Generationengerechtigkeit, regenerative
Forstwirtschaft, indigene Wissenssysteme und die Frage, wie
digitale Werkzeuge dabei helfen können, Wälder dauerhaft zu
schützen.
Takeaways:
Regeneration bedeutet mehr als CO₂-Kompensation: Entscheidend
ist, dass aus Setzlingen langfristig stabile Wälder werden.
Ökologische Regeneration, soziale Wirkung und wirtschaftliche
Tragfähigkeit können sich gegenseitig verstärken.
Naturnahe Mischwälder sind resilienter und schaffen
Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Dauerhafte lokale Arbeitsplätze und Wissen vor Ort sind ein
zentraler Teil des Waldschutzes.
Drohnen, Satelliten, Kamerafallen und digitale Plattformen
machen Waldgesundheit, Biodiversität und Wirkung messbarer.
Langfristiges Wirtschaften heißt, auch die nächste Generation
in den Mittelpunkt zu stellen.
Mehr über The Generation Forest eG:
https://thegenerationforest.com/
Und hier geht's direkt zum digitalen Kartenmaterial der
Forstprojekte:
https://explorer.land/x/project/thegenerationforest
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