Wir alle kennen wahrscheinlich den Wunsch, uns zu schützen. Vor
Enttäuschungen, vor Verletzungen oder vor dem, was sich nicht so
entwickelt, wie wir es uns gewünscht haben.
Doch was passiert eigentlich in uns, wenn wir genau das
versuchen?
In dieser Folge von Connect Yourself folge ich
einem Gedanken, der durch ein Buch von Michael A. Singer
entstanden ist. Der Vorstellung, unser Herz offen zu halten und
das Leben durch uns hindurchfließen zu lassen.
Ich erzähle dir von einer Situation aus meinem eigenen Leben, in
der ich beobachten konnte, wie schnell aus einer Erwartung
Bewertung und Groll entstehen können. Und was sich verändert,
wenn ich mich ganz bewusst dafür entscheide, mein Herz nicht zu
verschließen.
Dabei zeigt sich noch etwas anderes. Denn wir versuchen nicht
nur, uns vor dem zu schützen, was uns verletzt oder nicht
gefällt. Wir halten auch an dem fest, was wunderschön ist und von
dem wir uns wünschen, es möge nicht enden.
Was wäre, wenn beides Ausdruck desselben Bedürfnisses nach
Kontrolle ist? Und wenn der Schutz, den wir uns davon
versprechen, in Wirklichkeit gar nicht schützt?
Es geht um Wahrnehmen und Bewerten, um Festhalten und Wegstoßen,
um Vertrauen und um die Möglichkeit, dem Leben mit offenem Herzen
zu begegnen.
Im Anschluss lade ich dich zu einer Meditation ein, in der du
selbst erfahren kannst, was in dir geschieht, wenn du dein Herz
verschließt und was sich verändert, wenn du es ganz bewusst
wieder öffnest.
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Buchtipp: Michael A. Singer, Die Seele will frei
sein
Musik: Education – Paul Yudin
(Pixabay)
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