Kennst du dieses Hin und Her?
An einem Tag bist du überzeugt: Meine Symptome sind
neuroplastisch. Mein Nervensystem steckt im Überlebensmodus.
Und am nächsten Tag kommt die Angst zurück:
Was, wenn doch etwas in meinem Körper kaputt ist? Was, wenn es
doch ME/CFS, POTS, MCAS, Long Covid, die Mitochondrien, das
Immunsystem oder etwas ganz anderes ist? Was, wenn ich die
Arschkarte gezogen habe?
Willkommen beim Tanz auf der Rasierklinge, oder dem, was in der
amerikanischen Mind-Body-Welt gerne als „sitting on the fence“
bezeichnet wird.
In dieser Folge schauen wir uns genau diesen inneren Konflikt an.
Ich erkläre dir, warum reale körperliche Symptome nicht
automatisch bedeuten, dass dein Körper geschädigt ist, welche
Rolle Gehirn, Nervensystem, gelernte Schutz- und Alarmprozesse
dabei spielen können und was mit neuroplastischen Symptomen bzw.
TMS eigentlich gemeint ist.
Und dann setzen wir gemeinsam dein Puzzle zusammen:
Symptomgeschichte, Lebensstress, Kindheit und Prägung,
Persönlichkeitsmuster, mögliche Funktionen der Symptome,
funktionale und inkonsistente Muster sowie Trigger und
Konditionierung.
Nicht, um am Ende möglichst viele Häkchen zu haben.
Nicht als Diagnose.
Und schon gar nicht, um aus TMS das nächste Kontrollprojekt zu
machen.
Sondern um einmal einen Schritt zurückzutreten und zu fragen:
Welches Bild entsteht eigentlich, wenn ich meine Symptome nicht
mehr isoliert betrachte, sondern meine ganze Geschichte mit
einbeziehe?
Denn vielleicht ist dein Körper nicht dein Gegner.
Vielleicht versucht dein System schon sehr lange, dich zu
beschützen.
Und vielleicht geht es irgendwann nicht mehr darum, noch mehr
Sicherheit zu finden, sondern darum, die Rasierklinge zu
verlassen.
Vom Überleben zum Leben.
Über das Erlauben des aktuellen Erlebens im Hier und Jetzt – im
Innen und Außen.
TMS-Puzzle kostenlos herunterladen:
https://drive.google.com/file/d/1RFYSczr-GwDG6usHrGQqwa1BXK6QSS-C/view?usp=sharing
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