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Früher haben die Russen die Ukraine häufig mit großflächigen
Luftangriffen überzogen. Inzwischen verfolgen sie eine neue
Strategie, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Sie konzentrieren
sich auf einzelne Ziele und Städte, vor allem Kiew. Das stellt die
ukrainische Luftabwehr vor Probleme. Sie wird bei den
konzentrierten Angriffen überfordert. Auch die Frontstadt Cherson
liegt im russischen Dauerfeuer. Der Gouverneur des Gebiets hat die
Einwohner aufgefordert – besonders Ältere und Familien – das Gebiet
zu verlassen, wenn sie können. Bühler sagt, dass die Angriffe immer
wieder mit Gleitbomben erfolgen, für die die Ukrainer nach wie vor
kein geeignetes Gegenmittel haben. Außerdem würden die Russen in
Cherson mit Drohnen gezielt Jagd auf Menschen machen.

In dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" sprechen Host
Tim Deisinger und Erhard Bühler auch über die ukrainischen
Luftangriffe auf Ziele in Russland. Unter anderem waren
Öl-Raffinerien und Flughäfen das Ziel. Präsident Selenskyj hat
angekündigt, bald 1.000 Drohnen pro Tag in Richtung Russland und
russisch besetzte Gebiete zu schicken. Bisher seien es 300. Bühler
hat Zweifel daran, dass das kurzfristig möglich ist.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste
Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 3. September 2026
geplant.
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„#365 Neue russische Strategie bei Luftangriffen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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