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Die Lage in der Stadt Kostjantyniwka ist kompliziert. Die
ukrainische Armee kontrolliert noch bedeutende Teile davon. Aber
auch die russische Armee ist tief in die Stadt vorgedrungen. "Nach
wie vor kontrollieren die Russen die Stadt nicht, aber auch die
Ukrainer nicht mehr", sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler dazu. Die
Lage sei unübersichtlich und sehr schwierig für die Soldaten. Die
Versorgung erfolge vor allem über Drohnen und unbemannte Fahrzeuge.
Auch der Abtransport von Verwundeten sei kompliziert. "Also eine
sehr komplexe und schwierige Lage in dieser Stadt", fasst Bühler
zusammen.

Die weitere aktuelle militärische Lage: Im Nordosten der Ukraine
tut sich wenig an der Front, obwohl es immer wieder Kämpfe gibt.
Russische Vorstöße werden meist durch ukrainische Gegenangriffe
beantwortet, Geländegewinne sind oft nur von kurzer Dauer. Weiter
südlich, beim sogenannten Festungsgürtel, haben die Russen bei
Slowjansk kleinere Erfolge erzielt. Im Süden der Ukraine haben die
Ukrainer dagegen kleinere Geländegewinne erreicht.

Die weiteren Themen in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr
General?": Luftangriffe auf beiden Seiten + Nato-Übung in Polen an
der Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad + Sichtung eines
russischen Kriegsschiffs vor der deutschen Insel Fehmarn

Inhaltsverzeichnis

0:00 Begrüßung

1:00 Militärische Lage am Boden

7:22 Luftangriffe auf beiden Seiten

19:35 Nato-Übung

28:55 Russisches Kriegsschiff vor Fehmarn

Podcast-Tipp: Putins Krieg

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste
Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 26. August 2026
geplant.
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„#363 Die schwierige Lage in Kostjantyniwka“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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