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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, es gebe
einen neuen Friedensplan. Er sei zusammen mit den USA und Europa
erarbeitet worden. Selenskyj sprach von Waffenstillstand,
Truppenabzug und einer freien Wirtschaftszone. Was ist das für ein
Plan und hat er eine Chance auf Umsetzung? Darum geht es in dieser
Folge. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler erklärt, woher der
Plan stammt und wie weit er gediehen ist. "Es scheint so zu sein,
dass dies kein fertiger Friedensplan ist, sondern der Vorbereitung
eines Waffenstillstands und der Aufnahme von direkten
Friedensverhandlungen dienen soll." In Russland wiederum sieht
Bühler derzeit keinen Willen zu einem Frieden.

Außerdem geht es in dieser Folge um Korruptionsermittlungen im
engsten Umfeld des ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Ein
Korruptionsskandal beschäftigt die Ukraine seit November 2025. Rund
100 Millionen Dollar sollen aus einem staatlichen Konzern
abgezweigt worden sein. Was bedeutet das für Selenskyj? Auch
darüber spricht Host Christian Erll in dieser Folge von "Was tun,
Herr General?" mit Erhard Bühler. Dieser sagt: "Ich kann eine
unmittelbare Betroffenheit des Präsidenten nicht erkennen."

Ein weiteres Thema dreht sich um den früheren Verteidigungsminister
Mychajlo Fedorow. Er hat Neuwahlen in der Ukraine gefordert. Bühler
sieht die Äußerungen kritisch. Fedorow habe seine Verdienste, zeige
nun aber einen offenbar grenzenlosen Ehrgeiz.

Inhaltsverzeichnis

0:00 Begrüßung

1.25 Der Friedensplan

9:00 Korruptionsermittlungen im engsten Umfeld des ukrainischen
Präsidenten

16:13 Fedorow fordert Neuwahlen in der Ukraine

Podcast-Tipp: Putins Krieg

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste
Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. September 2026
geplant.
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„#364 Selenskyjs neuer Friedensplan“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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