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  4. Schottland-Roadtrip: Zwischen Nebel in Dunkeld, Einkaufs-Chaos und Fringe-Festival-Trubel in Edinburgh | Ep. 80
In dieser 80. Podcastfolge nehmen wir euch direkt mit auf unseren
Stellplatz an einer großen Hauptpolizeiwache in Edinburgh. Unser
Tag begann jedoch noch ganz ruhig und gemütlich im
regenverhangenen Dunkeld, wo wir an einem kleinen, rauschenden
Fluss aufgewacht sind. Es hatte bereits die ganze Nacht geregnet,
und am Morgen hingen die Wolken tief in den Bäumen der
umliegenden Hänge. Während Mila und ich morgens draußen unterwegs
waren, trafen wir auf unseren Schweizer Campingnachbarn. Im
Gespräch stellte sich heraus, dass sie ihr Wohnmobil im deutschen
Konstanz gemietet haben – was rund 30 % günstiger war als in der
Schweiz. Sie waren insgesamt fünfeinhalb Wochen in Schottland
unterwegs und machten sich nun langsam auf den Rückweg über Dover
nach Calais.

Bevor wir selbst losfahren konnten, mussten wir unser Wohnmobil
noch kurz umparken. Sonntagmorgens gegen 9:00 Uhr klopfte
plötzlich die Müllabfuhr an unser Fenster. Obwohl wir erst
dachten, es ginge um Glas-Recycling, wollten die Mitarbeiter
tatsächlich nur eine einzige kleine Mülltonne leeren – für uns
eine amüsante Szene.

Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Edinburgh.
Unterwegs legten wir in Dunfermline einen Zwischenstopp bei Aldi
ein. Während der Fahrt war Valentin eingeschlafen, wachte aber
pünktlich auf dem Parkplatz wieder auf. Nach dem Einkauf fuhren
wir auf der M90 weiter. Aufgrund von Stau vor der Queensferry
Crossing lotste uns das Navi abseits der Autobahn über das Land
und durch kleinere Ortschaften. Schließlich überquerten wir den
Firth of Forth auf der 2,7 Kilometer langen Queensferry Crossing
– der längsten Schrägseilbrücke Schottlands. Trotz des starken
Regens und der 3,30 Meter hohen Windschutzwände konnten wir
Blicke auf die benachbarte historische Forth Bridge
(Eisenbahnbrücke) und die Forth Road Bridge erhaschen.

In Edinburgh angekommen, steuerten wir unseren im Voraus
recherchierten Parkplatz direkt an der Hauptpolizeiwache im
Stadtteil Stockbridge an. Da Edinburgh eine Umweltzone (Low
Emission Zone) hat und Park-and-Ride-Plätze für Wohnmobile oft
Höhenbeschränkungen aufweisen oder das Übernachten verbieten, war
dieser Platz ideal: Am Wochenende ist das Parken hier kostenlos,
und ab Montag gilt die Gebührenpflicht erst ab 8:30 Uhr für
maximal 9 Stunden.

Gemeinsam mit Hund Mila machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die
Innenstadt. Entlang der Comely Bank Road erkundeten wir das
wunderschöne Viertel Stockbridge mit seinen prachtvollen Bauten,
gemütlichen Cafés und kleinen Läden. Über den steilen Anstieg
ging es schließlich hinauf zum Edinburgh Castle. Zu dieser Zeit
im August verwandelte das weltberühmte Fringe Festival die Stadt
in ein buntes Meer aus Menschen, Straßenkünstlern, Comedy-Acts,
Musikern und Akrobaten. Wir erfuhren auch die
Entstehungsgeschichte des Begriffs „Military Tattoo“: Er geht auf
den niederländischen Ausruf „Doet den tap toe“ („Macht den
Zapfhahn zu“) aus dem 17./18. Jahrhundert zurück. Auch wenn das
diesjährige Royal Edinburgh Military Tattoo am Vortag zu Ende
gegangen war, prägten die riesigen Tribünen auf dem
Schlossvorplatz noch das Bild.

Zum Abschluss unseres erlebnisreichen Stadtbummels gönnten wir
uns an der Royal Mile noch traditionelle Pasties – für mich mit
Haggis und Kartoffeln, für die Familie mit Brokkoli, Blumenkohl
und Käse. Leider blieb es nicht beim Sonnenschein, so dass wir
durchnässt beim Wohnmobil angekommen sind.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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