In der 95. Folge lassen wir unseren entspannten und
erlebnisreichen Tag mitten im Pforzheimer Wohngebiet Revue
passieren. Wir haben direkt vor dem Haus von Tante Ulrike und
Onkel Rüdiger übernachtet. Nach einer sehr ruhigen Nacht
erwachten wir gegen 7:30 Uhr. Ulrike brachte uns nach ihrem
Einkauf am Morgen den Schlüssel, sodass wir gemütlich ins Haus
gehen und mit einem köstlichen, reichhaltigen Brunch-Paket
verwöhnt wurden – inklusive gekochten Eiern, frischem Brot,
Joghurt mit Himbeeren für Valentin und Latte Macchiato bei
sonnigem Kaiserwetter.
Nach dem Duschen und Verfeinern unserer Pläne machten wir uns auf
den Weg zu einem ausgiebigen Spaziergang mit Mila. Valentin
schlief währenddessen schnell in der Trage ein, während wir durch
die ruhige Nachbarschaft und einen nahen Park spazierten. Zurück
am Haus wartete bereits selbstgemachter Pflaumenkuchen mit Sahne
und frisch aufgebrühter Kaffee auf uns.
Am Nachmittag stand ein Besuch im Wildpark Pforzheim auf dem
Programm. Der Park ist zwar im Eintritt kostenlos, jedoch erwies
sich die Parkplatzsuche an diesem traumhaften Samstagnachmittag
als echte Geduldsprobe. Nachdem bereits ein Abbruch im Raum
stand, fand der Onkel in einer Seitenstraße glücklicherweise noch
einen freien Stellplatz. Der neu gestaltete Eingangsbereich aus
Holz, die Picknickbänke und der kleine Giftshop haben uns direkt
begeistert.
Ein absolutes Highlight für Valentin war das Füttern der Tiere.
Für 2 Euro besorgten wir Futterbecher, und Valentin zeigte
keinerlei Berührungsängste: Er fütterte sanftmütige Ziegen aus
der Hand und streichelte sie. Besonders fasziniert waren wir von
den Highland Cows (Schottischen Hochlandrindern), die ihr Maul
weit öffneten und ihre Zunge herausstreckten, um das Futter
direkt gierig aufzufangen. Im begehbaren Gehege gefiel uns
besonders gut, dass die Tiere eigene Rückzugszonen haben, um sich
den Besuchern jederzeit entziehen zu können. Neben Wisenten,
Elchen, Rehwild, Gamsen, Steinböcken, Waldrappen und Uhus
erfuhren wir auch von den Schaufütterungen bei den Luchsen. Zudem
entdeckten wir außerhalb des Parks ein Taubenschwänzchen – einen
faszinierenden Schmetterling, der wie ein Kolibri in der Luft
steht.
Zurück am Stellplatz wurden wir mit komplett selbstgemachten
Reibekuchen, Lachs, Schnittlauch, Creme Fraiche sowie frischem
Apfel- und Birnenkompott verwöhnt. Valentin probierte
versehentlich etwas scharfe Sahne-Meerrettich-Soße, die wir aber
rasch mit einem Löffel Apfelkompott neutralisieren konnten.
Zum Tagesabschluss funktionierte das Laden unserer
Wohnmobil-Batterie über Nacht tadellos (14,5 Volt), sodass wir
wieder vollgeladen und bestens gerüstet für die Weiterreise sind.
Ein rundum gelungener, erholsamer Familientag geht zu Ende!
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