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  4. 7 Stunden Fahrt, Stau & Familienbesuch – Mit dem Wohnmobil von Pforzheim über Fürstenberg nach Paderborn | Ep. 96
In unserer 96. Podcastfolge nehmen wir euch mit auf unsere bisher
längste Etappenfahrt mit dem Wohnmobil! Nach rund sieben Stunden
und etwa 425 Kilometern auf den Straßen sind wir schließlich an
unserem Ziel angekommen. So eine lange zeitliche Fahrt hatten wir
vermutlich das letzte Mal bei unserer Ausreise aus der Türkei –
damals war das ein ganz ähnliches Highlight.

Unser Tag begann am Sonntagmorgen in Pforzheim. Wir sind etwas
entspannter aufgewacht, da unser Sohn Valentin nach all den
vielen Eindrücken und den Tieren vom gestrigen Besuch im Wildpark
noch etwas länger geschlafen hat. Das Wetter war morgens noch
leicht bewölkt. Bevor wir uns auf den Weg machten, wurden wir von
Onkel und Tante noch zu einem köstlichen Sonntagsfrühstück
eingeladen – inklusive Rührei, das sich Valentin tüchtig
schmecken ließ. Beim Frühstück konnten wir noch einmal den
wunderschönen Ausblick über die Stadt und die Wälder genießen.

Ein ganz besonderes Highlight gab es vor der Abreise für
Valentin: Er hat zwei alte Handpuppen von Steiff (Hase und Igel)
geschenkt bekommen, die sogar noch D-Mark-Preise hatten. Er hat
sie direkt ins Herz geschlossen und stolz mit ins Wohnmobil
genommen.

Gegen 11:00 Uhr ging es dann schließlich los. Das Wetter war ab
nachmittags eher als regnerisch vorhergesagt. Valentin ist direkt
zu Beginn um 11:11 Uhr eingeschlafen. Von Pforzheim aus – einer
Stadt, die in drei Tälern gebaut ist – mussten wir zuerst den
„Kurzen Steig“ im ersten Gang hochzuckeln, bevor es über die A8
und A5 weiter in Richtung Norden ging.

Ganz ohne Zwischenfälle verlief die Fahrt allerdings nicht:

Erster Stau: Kurz vor Frankfurt standen wir gut 20 Minuten im
Stau – eine echte Geduldsprobe, wenn das Kind gerade schläft und
man eigentlich Meter machen möchte.

Zweiter Stau & Pause: Ein weiterer kurzer Stau führte uns zur
Raststätte Reinardshain. Da diese sehr klein und völlig überfüllt
war, mussten wir längs der Straße parken. Dort gab es eine kurze
Pause für alle: Wickeln, Beine vertreten mit Hündin Mila,
Pipipause und etwas trinken.

Anschließend ging es weiter über die A49, eine teilweise recht
neue Autobahn mit Brücken und Tunnels. Hier hat es zeitweise so
extrem geschüttet, dass bei höherem Tempo fast Aquaplaning-Gefahr
bestanden hätte. Doch trotz des Regens gab es schöne
Landschaftsmomente, die uns wieder daran erinnert haben, wie viel
schönes Deutschland zu bieten hat.

Von der A49 wechselten wir auf die A44 und bogen bei Lichtenau
Richtung Fürstenberg ab. Über enge, einspurige Feldwege – vorbei
an unzähligen Windrädern – steuerten wir das Anwesen von meinem
Onkel an. Dort gab es eine kleine Kaffeepause, ein kurzes
Wiedersehen und Mitbringsel aus England (Shortbread).

Nach dem Besuch machten wir uns auf das letzte Teilstück über
Haaren auf die A33 Richtung Paderborn. Auf der Autobahn war
erstaunlich viel Verkehr für einen Sonntagabend – wie sich
herausstellte, lag das am Heimspiel des SCP gegen Hoffenheim (das
Paderborn übrigens mit 3:1 gewonnen hat!).

In Paderborn angekommen, gestaltete sich die Parkplatzsuche etwas
knifflig, da vieles gesperrt war. Schließlich fanden wir einen
Platz an einer Siedlungsverbindungsstraße. Der Abend klang
entspannt bei der Familie aus: Die Kinder spielten wild
miteinander, wir haben Pizza und Zimtschnecken gegessen und sogar
eine Runde Cluedo gespielt.

Sowohl unsere Hündin Mila als auch unser Sohn Valentin und unser
Wohnmobil „Lida“ haben diese lange Reise hervorragend gemeistert.
Valentin ist am Abend nach dem Zähneputzen ohne Murren
blitzschnell im Bett eingeschlafen. Mit knapp 5.300 bzw. 4.300
Schritten auf der Uhr war es zwar körperlich ein eher
bewegungsarmer, aber insgesamt sehr intensiver und schöner Tag.
Wir sind glücklich angekommen und senden euch ganz liebe Grüße!
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„7 Stunden Fahrt, Stau & Familienbesuch – Mit dem Wohnmobil von Pforzheim über Fürstenberg nach Paderborn | Ep. 96“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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