In dieser besonderen Folge sprechen Silke, Lisa und Padma über die
Naturkatastrophe in Tibet und Nepal, die Silke tief berührt hat.
Aus einem spontanen Impuls heraus ist Padma zu Gast, die eine enge
Verbindung zum Himalaya, zu Tibet, Nepal und zu den dortigen
Menschen und Lebensweisen hat. Gemeinsam sprechen sie nicht nur
über das sichtbare Ereignis, sondern über das, was dahinterliegt:
Natur, Zeit, Ursache und Wirkung, alte Lebensweisen, Verantwortung
und die Frage, wie wir wieder lernen können, die Sprache der Natur
zu verstehen. Padma erklärt, warum das tibetische Plateau nicht nur
eine einzigartige Naturlandschaft ist, sondern auch für das Wasser
vieler Menschen in Asien eine zentrale Rolle spielt. Wenn
Gletscher, Permafrost, Flüsse und Böden aus dem Gleichgewicht
geraten, betrifft das nicht nur die Menschen vor Ort, sondern
früher oder später uns alle. Ein zentrales Thema der Folge ist das
Wissen der Menschen, die seit Generationen mit der Natur leben:
Nomaden, Bauern, Menschen mit traditionellem agrarischem Wissen.
Sie wissen, wie man mit dem Land lebt — und doch werden genau diese
Menschen oft nicht gefragt. Silke bringt ihre Erfahrungen aus Bali
ein und spricht darüber, wie anders dort mit Land, Natur und Bauen
umgegangen wurde: Erst wurde gefragt, ob ein Stück Land überhaupt
bebaut werden darf. Nicht nur das Amt, sondern das Land selbst.
Diese Folge ist ein Gespräch über Trauer, Mitgefühl, Natur,
Wertesysteme, Gemeinschaft, Landwirtschaft, Ehrfurcht und die tiefe
Frage: Was muss sich in uns verändern, damit wir der Natur nicht
nur etwas nehmen, sondern ihr auch wieder etwas zurückgeben?
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