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Ronja von Rönne über «Alles Liebe»

Ronja von Rönne über «Alles Liebe»

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Die deutsche Autorin Ronja von Rönne zeigt uns Figuren, die sich
immer tiefer in ihre eigenen Lügenkonstrukte verstricken – aus
Sehnsucht nach Nähe oder Aufmerksamkeit. Dabei tun sich grosse
Fragen nach den gesellschaftlichen Konzepten von Lüge, Wahrheit und
Moral auf. Ronja von Rönne verknüpft in ihrem aktuellen Roman
«Alles Liebe» die Geschichten von fünf unterschiedlichen
Hauptfiguren zun einem Ganzen. Alle drehen sich darum, wie die
Liebe oder die Sehnsucht, geliebt zu werden, und zu Lügnern werden
lassen können. Die pure Lust an der Hochstapelei ist in keinem Fall
der Grund für ihre Lügen: Wir lesen von Verzweifelten, die
buchstäblich um ihr Leben lügen. Im «Literaturclub Interview»
spricht Ronja von Rönne darüber, was uns zu vorschnellen Urteilen
verleitet, darüber, wie unbequem ihre Literatur sein soll – und
warum sie als Autorin sich als professionelle Lügnerin versteht.
____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Ronja
von Rönne. «Alles Liebe». 240 Seiten. dtv, 2026.
____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns:
literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: -
Ronja von Rönne, Autorin ____________________ - Host: Simon
Leuthold ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle
zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine
Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir
loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über
ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen
Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

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