Caro ist Journalistin, Social Media Managerin, Content Creatorin
und vielen auf Instagram als Climbing Caro bekannt. Sport
begleitet sie seit ihrer Jugend. Leichtathletik, Basketball,
Bouldern, Klettern, Krafttraining und zeitweise auch viel
Radfahren gehören zu ihrer Geschichte. Ebenso gehören inzwischen
fünf Knie OPs dazu.
Ihre erste schwere Knieverletzung hatte Caro mit 14 Jahren.
Patellaluxation, MPFL Plastik und später eine Kreuzbandplastik
bestimmten mehrere Jahre ihres Lebens. Das Knie blieb zunächst
instabil, weitere Eingriffe folgten. Jahre später erreichte sie
einen Punkt, an dem das Knie im Alltag und beim Sport kaum noch
eine Rolle spielte.
Bis sie beim Bouldern erneut stürzte. Dieses Mal verletzte sie
das andere Knie. Kreuzband und Innenband wurden stark beschädigt,
der Meniskus riss an mehreren Stellen und auch der Knochen wurde
in Mitleidenschaft gezogen.
Was ist das Thema?
In der dritten Folge von Road to Recovery spricht Nora mit Caro
deshalb nicht nur über Operationen, Kreuzbänder und
Physiotherapie. Es geht um die Frage, was passiert, wenn Sport
plötzlich nicht mehr möglich ist und eine Verletzung über Monate
den Alltag bestimmt.
Caro erzählt, wie ihre erste Knieverletzung mit 14 Jahren weit
über den Sport hinausging. Sie war Basketballerin, definierte
einen Teil ihrer Identität über sportliche Leistung und wurde
plötzlich abhängig von Ärzten, Physiotherapie und der Hilfe
anderer. Als sie sich Jahre später erneut schwer verletzt, weiß
sie bereits im Moment des Unfalls, was vor ihr liegen könnte:
Untersuchungen, mögliche Operation, Schmerzen, eingeschränkte
Mobilität und ein langer Weg zurück.
Nora und Caro sprechen darüber, warum Recovery keinen festen
Zeitplan kennt und weshalb der Vergleich mit anderen Verletzten
schnell zusätzlichen Druck erzeugen kann. Es geht um die
begrenzte Zeit in der Physiotherapie, die eigene Verantwortung im
Heilungsprozess, Krafttraining und darum, den eigenen Körper
wieder verstehen zu lernen.
Gleichzeitig geht es um die mentale Seite einer Verletzung. Caro
spricht über Angst, Kontrollverlust und darüber, warum sie ihre
erneute Verletzung als Retraumatisierung erlebt hat. Eine
Erkenntnis spielt dabei eine zentrale Rolle: Es ist legitim, um
die eigene körperliche Unversehrtheit zu trauern.
Für wen ist die Folge interessant?
Für alle, die selbst nach einer Knieverletzung oder Operation auf
dem Weg zurück in den Sport sind. Für Menschen, die jemanden
während einer längeren Rehabilitation begleiten. Und für alle,
die verstehen möchten, warum Recovery nicht mit einer
erfolgreichen Operation endet, sondern körperlich und mental über
Monate oder sogar Jahre weitergehen kann.
Themen der Folge
Caros Geschichte mit fünf Knie OPs
Die erste schwere Knieverletzung mit 14 Jahren
Kreuzband, Meniskus und Patellaluxation
Der erneute Unfall beim Bouldern
Konservative Heilung des Kreuzbandes
Physiotherapie und Eigenverantwortung
Krafttraining als Teil der langfristigen Recovery
Angst und Kontrollverlust nach Sportverletzungen
Warum Heilung keinen festen Zeitplan hat
Der mentale Weg zurück zum Sport
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