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  4. Macron machte Ukraine zum Star des Nationalfeiertags | Von Rainer Rupp
Zelenskij marschiert mit auf den Champs-Élysées und
provoziert heftige Kritik

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Unter dem Jubel der Menge und im Glanz der Tricolore marschierten
am 14. Juli 2026 in Paris etwa 25 ausgesuchte ukrainische
Soldaten Seite an Seite mit französischen und anderen
europäischen Truppen die Champs-Élysées entlang. Präsident
Emmanuel Macron hatte die Ukraine zum zentralen Thema des
französischen Nationalfeiertags erklärt und den korrupten
Usurpator (1) des ukrainischen Präsidentenamtes, Wolodymyr
Selenskij, als Ehrengast eingeladen. Die Parade der
anti-russischen „Koalition der Willigen“ sollte ein starkes
Zeichen europäischer Einheit hinter Kiew setzen.

Macron präsentierte die Inszenierung als Beweis, dass Europa
geeint bleiben müsse, um seine Sicherheit und demokratischen
Werte zu verteidigt, wofür die faschistische Regierung in Kiew
als Vorbild dient. „Europa muss bereit sein, die Freiheit zu
verteidigen“, betonte er – auch wenn dies Kosten verursache.
Die offizielle Zeremonie war als klarer Schulterschluss mit der
Ukraine gedacht.

Während die großen Parteien und Parteien des politischen
Mainstreams in Frankreich Macons Solidaritätsbekundung begrüßten,
löste seine Choreografie des französischen Nationalfeiertags zu
einem „Ukraine-Tag“ bei Gegnern der französischen Militärhilfe
für Kiew scharfe Kritik aus. Die Einwände lassen sich in drei
zentrale Vorwürfe gliedern.

Erstens argumentierten Kritiker, dass der Bastille-Tag vor allem
anderen der Feier französischer nationaler Geschichte und
Identität dienen sollte. Die prominente Rolle Selenskijs wurde
als unzulässige Politisierung eines nationalen Feiertags
empfunden.

Zweitens warfen Gegner Macron vor, Frankreich immer tiefer in den
Ukraine-Konflikt hineinzuziehen. Florian Philippot, Vorsitzender
der Partei Les Patriotes, kritisierte, dass der Präsident
französische nationale Interessen den Vorgaben von NATO und EU
unterordnet. Philippot hat die Militärhilfe wiederholt als
gefährliche Eskalation bezeichnet und eine unabhängige
französische Außenpolitik gefordert. In früheren Stellungnahmen
hatte er Macron - in Anspielung auf dessen speziellen Neigungen -
wiederholt vorgeworfen, sich in Selenskyj „verliebt“ zu haben und
ihn bedingungslos zu unterstützen.

Drittens erhoben einige Kritiker den Vorwurf, die Einladung
ukrainischer Soldaten aus „umstrittenen
Einheiten“ würde Verbindungen zu brutalen Nazi-Formationen,
wie z.B. zu den von Selenskij gehätschelten ASOW-Killern,
legitimieren. Aus der Berichterstattung über die Parade kann man
jedoch nicht ersehen, ob das offiziell eingeladene Kontingent
ukrainischer Soldaten aus einer identifizierten
rechts-extremistischen Formation stammte.

...https://apolut.net/macron-machte-ukraine-zum-star-des-nationalfeiertags/
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„Macron machte Ukraine zum Star des Nationalfeiertags | Von Rainer Rupp“

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